Abu Fendera – Eine Reise ins Unbekannte!

   
 

Übersichtskarte der Tauchspots

 

 

Das Gebiet von Abu Fendera liegt in der Nähe der Grenze von Ägypten zum Sudan. Es ist möglich, diese Tour innerhalb einer Woche zu fahren. Das bedeutet allerdings einen Aufenthalt von 3 Tauchgängen in Abu Fendera.

Deshalb empfehlen wir für diese Tour 10 Tage oder sogar eine 2-Wochen-Tour. Tief in den Süden soll unsere Fahrt mit dem Boot gehen. Dorthin, wo es noch keinen „Massenbetrieb an Tauchern“ gibt. Dorthin, wo es etwas Besonderes ist, an den Riffen zu tauchen, wo eine Farbenpracht und ein Reichtum an Fischen herrschen, wie man es selten sieht.

Das Haupt-Riff ist ca. 6 km lang. Entdecker-Naturen werden ein riesiges Gebiet mit schöner Korallenlandschaft vorfinden. Der Reiz dieses Riffs liegt unter anderem an der einsamen Lage – manchmal begegnet man über mehrere Tage keinem anderen Boot.

Das Haupt-Riff kann nicht als spektakulär bezeichnet werden. Ein Schmuckstück ist jedoch die „Passage“ zwischen den Riffen. Vor dem Riff gibt es zahlreiche Korallenblöcke, überwuchert von schönen Weichkorallen. An diesen Tauchplätzen trifft man sehr häufig auf  „Napoleons“ in allen Größen. Sehr beeindruckend sind auch große Schulen von Büffelkopf-Papageienfischen und die Sichtung eines Segelfischs kann einem den Atem rauben.

Nach der Ankunft in Hurghada oder Marsa Alam, Transfer zum Schiff nach Port Ghaleb, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen.

 

Tourinformationen zum Herunterladen

   

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Stationen auf dieser Tour:



Shaab Shona ist die zweite Bucht in Richtung Süden nach Port Ghalib und einer der wenigen Orte, wo man noch die Möglichkeit hat, einer Seekuh (Dugong) zu begegnen. Allein das lohnt einen Tauchgang. Es gibt hier auch einen schönen Korallengarten und eine große Seegraswiese mit Meeresschildkröten, Leopardenrochen oder auch Geisterfetzenfische.

Details


Die Lagune ist aus einem ausgetrockneten Flusslauf (Wadi) entstanden und bei einem Durchmesser von 150m zwischen 5 und 45m tief. Den Wadi kannst Du in der Mitte noch als Kanal erkennen, der nach Norden und Süden ansteigt. Im Norden liegt ein Hochplateau, dessen Kanten von 14 bis über 40m in die Tiefe fallen.

Das ist ein prima Nachttauchplatz.

Die Nordseite ist von Blöcken geprägt, an denen man Geisterfetzenfische, Großmaulmakrelen, Glasfische und Krokodilfische findet, aber natürlich auch ebenso viele verschiedene Korallenarten. Sie reichen von der Riffkante teils bis auf 20m hinab und sind übersät mit Leben.

Auf der Seegraswiese im Innenbereich triffst du mit etwas Glück auf einen Dugong, meist im flachem Wasser, oder auf 10 bis 12m die afrikanischen Rotfeuerfische und auch große Schildkröten. Im Westen liegt hinter einer Sandfläche ein schöner kleiner Korallengarten.

Auch hier kann sich die Seegraswiese ab und an erneuern, sie ist aber ein wenig besser geschützt als an anderen Plätzen und deswegen konstanter.

Die südliche Kante hat steile Abhänge und eine große Sandhalde, die von 20m bis über 40m abfällt. Dort gibt es Ansammlungen von Sandaalen und alle Arten von Rochen.

Strömung: Meist aus dem Inneren der Lagune, aber nur im unteren Bereich
Sichtweiten: J,F,M,A 25-35m, M,J,J,A im oberen Bereich 5-10m, weiter unten 20-30m, S,O,N,D 30-40m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J, 26-28°C, J,A,S,28-30°C, O,N,D,28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung etwas anspruchsvoll
Tiefe: 3m bis ca. 45m

Tour 1 – Süden an Morgen


Mit dem Zodiac in den Süden fahren und über den südöstlichen Hügeln auf 25 Meter abtauchen in Richtung Westen. Nach kurzer Zeit kommt eine Sandfläche mit Sandaalen. Dahinter solltest Du hoch auf 15m gehen und genau schauen – es gibt viel zu entdecken. Dann musst du grob Richtung Westen über die Seegraswiese. An deren Rand stehen oft große Zackenbarsche und Leopardenrochen – du musst aber gegen eine leichte Strömung aus der Lagune anarbeiten.

Tour 2 – Norden am Mittag


Das Beste ist es, sich mit dem Zodiac 50m auf die Außenseite der Bucht fahren zu lassen. Dort beginnt das Plateau aus einer Schräge heraus bei 14m. Auf dem Weg Richtung Süden passierst du mehrere Putzerstationen und hast die Strömung im Rücken. An den Blöcken findest du Glasfische und mit viel Glück den Geisterfetzenfisch.

Tour 3 – Seegras am Nachmittag


Vom Boot aus tauchst du Richtung Süden zum Seegras. Am kleinen Block im Westen der Wiese leben afrikanische Rotfeuerfische (Achtung: sehr giftige Stacheln!). Weiter ins Seegras und in 7 bis 10m mit etwas Glück zum Dugong. Seine Fressspuren wird man deutlich im Seegras erkennen.

Tour 4 – Nachttauchen


Ein kleines Areal wie der Korallenhügel im hinteren Bereich oder die Nordkante ist für diesen Tauchgang völlig ausreichend. An der Nordkante auf die Strömung achten. Ihr könnt hier Oktopusse, Seeigel, Drachenköpfe, Schnecken und Spanische Tänzerinnen finden.



Knapp vier Seemeilen südlich von Ras Banas liegt die Insel Sirnaka.
Seeadler brüten hier und haben große, beeindruckende Nestbauten geschaffen.

Das südliche Ende von Sirnaka ist ein sicherer und ruhiger Ankerplatz für die Nacht. Der von 5m bis 20m langsam abfallende Sandgrund wird meist als Nachttauchplatz genutzt. Sirnaka als Nachttauchgang ist strömungsarm und ruhig, leider aber meist auch ohne große Highlights.

An der Südwestseite des Riffs ist vor einigen Jahren ein Fischtrawler gesunken. Das Wrack beginnt auf 25m und endet auf 52m Tiefe. Am besten lässt man sich mit dem Zodiac etwas vor dem Wrack absetzen, taucht langsam Riff linke Schulter ab, meist hat man eine nette kleine Strömung, die den Taucher dann zum Wrack treibt. Wegweiser sind einige Fischernetze, die am abfallenden Sandgrund des Riffes liegen.

Mit seinen leergefegten Deck, den aufragenden Aufbauten und Schwärmen von himmelblauen Füsilieren wirkt das Wrack im positiven Sinne gespenstisch. Durch seine Tiefe und die Bauart des Wracks reicht das es aber nicht für eine ganzen Tauchgang aus, nach ca. zehn Minuten hat man alles gesehen, was es zu sehen gibt. Dann sollte man seinen Tauchgang Riff linke Schulter an der Riffwand entlang fortsetzen.
Dort befinden sich auf ca.10m bis 15m Tiefe einige kleine zerklüftete Riffpfeiler, unter deren Überhängen große Kartoffel-Zackenbarsche zuhause sind. Dort sehen wir auch viele Rotfeuerfische, Schnecken und einen Napoleon.

JohnsCaveReady

Ein Labyrinth von Höhlen und Kanälen durchzieht dieses nördliche gelegene Riff. Es hat eine korallenüberwucherte Innenlagune und viele einzeln stehende Blöcke. Ein echter Spielplatz für Erwachsene!

Details


Mit einer Ausdehnung von 400m Breite und über 1,5km Länge gehört Cave Reef zu den „großen Brocken“ im Norden des St. John’s-Bereiches. Es liegt etwa eine Stunde südlich von Mikauwa/Sirenaka und ist eine Ansammlung verschieden großer Blöcke, die oben teils zusammenhängen. Dadurch hat sich in einer Tiefe von 5 bis 12m ein Gewirr von Höhlen und Kanälen gebildet. Bewachsen sind sie mit unzähligen gelben Fächer- sowie Weichkorallen und einigen Schwämmen. Man mutet seinen Ohren einiges zu, aber es lohnt sich.

Die Innenbereiche sind am entspanntesten mit Guides zu betauchen - die kennen die besten Wege und man kann sich auf das Staunen konzentrieren. Einige Durchgänge sind ziemlich eng und man sollte immer auf Kopf und Ausrüstung aufpassen. Packe am besten alles, was so an Dir herunterbaumelt, in das Jacket.

Die Lagune wird im Süden von einem großen Bergkorallengarten abgegrenzt, in dem es jede Menge Fischarten gibt. Darunter eine der bizarrsten Arten überhaupt: der Flügelrossfisch, ein Grundbewohner mit rechteckigen Körperbau.

Auch hier ist es wichtig darauf zu achten, dass Gestein oder Korallenteile herabstürzen können, da man in einer langen Reihe hintereinander her taucht und man selten so lange die Luft anhalten kann, bis man durch eine Engstelle durch ist.
Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-35m, M, J, J, A 30-40m, S, O, N, D 40-60m
Temperaturen: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C
Schwierigkeit: leicht bis auf die Orientierung - und man sollte kein Problem mit engen Räumen haben
Tiefe: 5m bis ca. 25m

Tour 1 - Die Höhlen


Schon bevor du in die Höhlen eintauchst, stößt du auf große Napoleonfische und einen sehr zutraulichen Drücker vor einem der vielen Eingänge. Verharre dort etwas und du findest zahlreiche Schneckenarten. Durchtauche die Höhlen, aber sei vorsichtig: Es besteht Verletzungsgefahr. Nach einem Gewirr von Gängen erreichst du den südlichen Bereich der Lagune mit dem Bergkorallengarten. Dort findest du im sandigen Grund den Flügelrossfisch. Richtung Süden kommst du immer zum Boot.

Tour 2 – Die Lagune


Vom Boot aus durch den Kanal kommst du am schnellsten in die Lagune. Tauche an den zahlreichen Blöcken mit Krebsen vorbei und achte zwischen den Korallenhügeln auf Adlerrochen. Richtung Osten geht es zu den Außenblöcken und dann zurück zum Boot. Unter diesem warten wahrscheinlich Fledermausfische sowie Napoleons und Drücker.

Tour 3 Nachttauchen


Hier bietet sich der Bereich vor den Durchgängen an – also bitte nicht hineintauchen. Schnecken, Krebse, Garnelen - alles was das Taucherherz begehrt, ist hier nachts vertreten.



Dieses kleine Riff liegt zwischen Habili Soraya und Gota Kebir. Es ist ein Steilwandriff. Wegen eines Kamin auf der Südseite, der bis zur Oberfläche reicht, und wegen der Lage sind hier die spektakulärsten Sichtungen möglich: Mantas, aber auch Hochseehaie wie Longimanus und Seidenhaie.

Details


Das Riff reicht bis weit über 100m in die Tiefe und hat im Süden einen Kamin bei 9m Wassertiefe, der mit schwarzen Korallen bewachsen ist. Das Betauchen des Kamins kann wegen herab fallender Steine gefährlich sein.

Die Westseite ist eine Wand mit tiefen Einkerbungen und Auswüchsen. Dort findest Du einen Block, der wie aus dem Riff herausgewachsen scheint und aus 22m bis 9m unter die Oberfläche reicht. In der Tiefe ziehen ab und zu ein paar Graue Riffhaie vorbei.

Im Norden hat St. John`s Gota Soraya nach einer Steilwand von 15m eine Riffnase, die mit einer Schräge weit über 70m nach unten läuft. Sie ist über und über mit Gorgonien und Peitschenkorallen bestückt sowie mit riesigen Weichkorallenfeldern. Grauschwarze Schnapper und Riffhaie sind dort häufig anzutreffen.

An der Ostseite findest Du in den breiten Einkerbungen Schwärme von Schnappern und Barben. Oft bekommt man auch Manta-Besuch, da dort die Strömung aufs Riff trifft.

Tour 1 – Südwesten am Morgen


Im Süden auf etwa 9m befindet sich der Eingang zum Kamin, abgeschirmt durch einen Überhang, der mit riesigen schwarzen Korallen bewachsen ist. Die Strömung kommt meist aus Süden und/oder Westen. Weiter Riff rechte Schulter ragt ein riesiger Block aus dem Riff. Sucht ruhig einmal das Blau unter Euch ab. Auf dem Weg zurück, Riff linke Schulter, bleibt auf 5m und schaut wieder ab und zu ins Blaue: Eventuell gibt es einen Longimanus oder Seidenhai zu sehen.

Tour 2 – Nordosten am Mittag


Mit dem Zodiac lässt man sich im Norden beim Plateau absetzen und taucht auf 30m zu den Gorgonien. Weiter Richtung Osten, Riff rechte oder linke Schulter - je nachdem, was angenehmer ist. Das Austauchen am oberen Korallengarten im Südosten ist sehr anzuraten, denn dort wartet noch der ein oder andere Rotfeuerfisch und Drachenkopf auf dich.

Fasma Abu Fendera

Der Name Fasma bedeutet ein Kanal zwischen zwei Riffblöcken, den ein Boot durchfahren kann. Fasma Abu Fendera besteht aus zwei grossen Hauptriffen und sehr vielen kleinen Blöcken, die wunderschön bewachsen sind. Die maximale Tiefe beträgt 25 – 30 Meter, im flacheren, sandigen Bereich 6 – 8 Meter.

Das Boot ankert in der Lagune. Man lässt sich mit dem Zodiak durch den Kanal bringen und lässt sich bei den Ergs (Korallenblöcke) absetzen. Mit dem Riff zur rechten Schulter geht es Richtung Kanal, wobei man ein paar Meter vom Eingang entfernt in 15 – 20 Metern Tiefe eine Reihe von Blöcken findet, die wunderschön mit Steinkorallen bewachsen sind.

Auch in der Mündung und im Kanal ist eine ausserordentlich schöne Korallenlandschaft entstanden. Die Türme sind völlig mit Weichkorallen in allen Farben überzogen. Hier sollte man sich die Zeit nehmen, nach Nacktschnecken zu suchen. Die Zeit vergeht hier wie im Flug und man weiss gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

Gegen Ende des Tauchgangs durchquert man den Kanal in Richtung Boot und kann im flachen Bereich gemütlich austauchen.

Um die Ergs finden sich u. a. Fledermausfische, Kofferfische, im Sandboden tarnen sich Krokodilfische und Blaupunktrochen.

Die Sichtweite kann aufgrund der geringen Tiefe durch Wellen und Strömung etwas beeinträchtigt werden.



Der Name Gota bedeutet „Korallenblock“. Wahed und Etnien sind die Nummerierungen, also eins und zwei. Die Blöcke stehen nicht sehr weit auseinander auf einem riesigen Plateau, dennoch sollte man auf jeden Fall 2 Tauchgänge einplanen. Um die beiden Blöcke ist der meist sandige Boden ca. 18 Meter tief. Man lässt sich jeweils mit dem Zodiak aus der Lagune bringen und an verschiedenen Stellen absetzen.

Bei Gota Wahed befinden sich an der westlichen Seite in 15 – 20 Metern mehrere kleine Korallenblöcke, die sehr sehenswert sind. Dort sollte man den Tauchgang beginnen.

Zurück am grossen Block folgt man diesem mit dem Riff an der rechten Schulter und lässt sich zwischen den beiden Blöcken wieder vom Zodiak aufnehmen.

Der zweite Tauchgang beginnt dann da, wo der Erste aufgehört hat – zwischen Gota Wahed und Gota Etnien, wo sich auch wieder kleine Korallenblöcke befinden, die man genau untersuchen sollte. Weiter geht es dann wieder mit dem Riff auf der rechten Seite in Richtung Osten.

Ausser Blaupunktrochen und Moränen findet man neben anderen Schneckenarten auch Pyjama-Schnecken. Es lohnt sich also, die Blöcke genauer unter die Lupe zu nehmen, um diese kleinen Gesellen zu finden.



Farcha ist ein hufeisenförmiges, grosses Plateau, das mit Gruppen von kleineren Korallenblöcken besetzt ist. Am Rand des Plateaus befindet sich ein Drop off, der bis ca. 50 Meter abfällt. Der interessantere Abschnitt befindet sich jedoch auf dem Plateau in ca. 25 – 30 Metern Tiefe. Man stösst dort auf zahlreiche, unterschiedlich grosse Korallenblöcke (Ergs).

Jeweils am Ende des „Hufeisens“ gibt es 2 Dreiergruppen Habilis – so werden die Ergs genannt, die unter der Wasseroberfläche liegen. Da die beiden Gruppen recht weit auseinanderliegen, sollte man hier 2 Tauchgänge einplanen.

Man lässt sich mit dem Zodiak über den Ergs absetzen und umrundet nach Lust und Laune die Blöcke, die wunderschön bewachsen sind.

Hier lohnt es sich auch nach den kleineren Riffbewohnern Ausschau zu halten – verschiedene Arten von Nacktschnecken sind hier zuhause. Ausserdem finden sich Moränen, Blaupunktrochen, Krokodilfische, usw. - eben die üblichen Rotmeer-Bewohner.

Am Ende des Tauchgangs bringt einen das Zodiak wieder zum Boot zurück, das in der Lagune parkt.

 

  

Eine Drop-off-Kante mit Hammerhai, zwei riesigen Blöcke mit reichlich Fisch und Korallen am Hauptriff, ein Höhlenrundweg, in der Dämmerung sogar der eine oder andere Hochseehai – was kann man mehr von einem Riff erwarten? Dangerous ist ein Muss!

Details


Dies ist das südlichste Riff von St. John’s und bietet reichlich Abwechslung. Das Riff hat eine Ausdehnung von 150m mal 70m. Am Hauptriff liegt das kleine Höhlensystem verborgen. Es ist einfach zu betauchen und birgt keine Gefahr, sich zu verirren. Der Eingang liegt auf einem kleinen Hochplateau in 9m Tiefe.

Im äußeren Bereich erstreckt sich das Plateau noch 60m weiter nach Süden. Hier gibt es Teppichanemonen und Harlekinkrebse, die symbiotisch zusammenleben. An einer anderen Stelle lebt ein Hammerhai. Nach Westen erheben sich zahlreiche Korallenstrukturen aus einer Mischung von Weich- und Hartkorallen. Dazwischen verstecken sich immer wieder Riesenmuränen und Napoleonfische. Zwei Ergs reichen aus 20m Tiefe bis 9m unter die Oberfläche. Richtung Osten liegt ein sehr schöner Garten aus Bergkorallen in allen Farben.

An Dangerous ist Nachttauchen eine extrem gute Idee.

Durch die Verwirbelungen an den Ergs ist es bei stärkerer Strömung ein anspruchsvoller Tauchplatz. Außerdem kann einen die Morgenströmung ins Freiwasser drücken.

Tour 1 – Südliches Plateau


Tauche vom Boot aus Richtung Osten bis zur großen runden Koralle, dann in den Außenbereich zu dem Block, der voll gepackt ist mit Glasfischen und Garnelen. Dann weiter an die Drop-off-Kante zum Hammerhai und den Gelbschwanzbarrakudas. Richtung Westen geht es weiter zu den beiden einzelnen Ergs mit ihrer Farbenpracht. Über den Korallengarten geht es zurück zum Boot.

Tour 2 – Westliche Korallen und die Höhle


Tauche Richtung Westen in den Korallengarten. Dort findest du Muränen und einen Schwarm Wimpelfische. Anschließend schwimme hoch zur Höhle - der Lichteinfall dort ist klasse! Die Wände sind mit Drahtkorallen bewachsen und auf dem Boden kriechen Schnecken. Überquere vor der Höhle das Plateau mit den Anemonen und tauche Richtung Osten aus.

Tour 3 – Nachttauchen


Das Hauptriff ist völlig ausreichend für einen Nachttauchgang. Die Korallen explodieren schier vor Farbe und das Riff ist voll mit Leben. Die Strömung kann manchmal ein Problem sein, aber nah am Riff bist du sicher. In der Dämmerung kommt schon mal ein Seidenhai oder Longimanus vorbei, um nach dem Rechten zu sehen.

 

  

Habili Jaffa ist eines der kleinsten Riffe in St. John’s. Manche nennen es auch „die Nadel“, denn es hat Ähnlichkeiten mit einem Vulkan. Der Fischreichtum ist enorm.

Details


Habili Jaffa hat im oben Bereich einen Durchmesser von 15m mal 8m. Es hat zwei plateauähnliche Riffnasen. Die eine fängt bei 18m an und zieht sich wellenförmig bis weit über 50m Richtung Norden, bevor sie in einer schrägen Sand- und Geröllhalde in die Tiefe stürzt. Die andere startet bei 15m und läuft fast genau Richtung Süden, fällt dann kontinuierlich bis auf 45m, bevor sie sich nach einem kleinen Überhang vollends in der Tiefe verliert.

In diesem Riff tummeln sich Barrakudas, Schnapper, Flötenfische, Wimpel- und Kaiserfische. Auch Grau-, Weißspitzenriff- und Seidenhaie schauen vorbei und zu bestimmten Zeiten auch schon mal ein Longimanus oder Manta.

Der Korallenbewuchs reicht von Leder- über Weichkorallen in allen Mint-Tönen bis zu Feuer- und Geweihkorallen, vereinzelt in der Tiefe auch Fächerkorallen.

Das Riffdach ist erstklassig zum Austauchen geeignet. Hier gibt es zwar immer Strömung und Wellenbewegung, aber eben auch Fisch ohne Ende.

Allerdings lässt sich das Riff nur bei gutem Wetter anfahren, da das Riffdach nur knapp unter Wasser liegt und sich daher leicht eine große Welle aufbaut. Wenn das so ist, wird der Ein- und Ausstieg schwierig bis unmöglich.

Tour 1 – Rund ums Riff


Als erstes Boot am Platz kannst Du ohne weiteres von der Plattform springen und hinter dem Riff in einen strömungsfreien Bereich schwimmen. Dann weiter zu dem kleinen Plateau auf der nordöstlichen Seite und auf Haie warten. Von dort aus tauchst du am besten spiralförmig um das Riff nach oben und genießt das bunte Treiben um dich herum. Die obere Riffkante und das Plateau sind irrsinnig schön und man kann hier trotz heftiger Strömung und Wellenbewegung austauchen. Am angenehmsten kann man den Sicherheitsstop hier an der Ankerleine des Bootes machen.




Habili Ali (auch: Habili Kebir) liegt in südlicher Richtung etwa 3 Stunden entfernt von Ras Banas. Durch seine steil abfallenden Riffwände ragt es dominant aus einer Tiefe von 100m vom Tiefplateau empor und ist deshalb mit außerordentlichem Fischreichtum gesegnet. Ob groß, ob klein - hier kann alles sein!

Details


Dieses Riff ist das nordöstlichste vom Zentralbereich St.John’s. Es ist ein Steilwandriff, das je nach Jahreszeit zwischen 0 und 4m unter Wasser liegt. Die Riffkante ist überall durchzogen mit Furchen, Einkerbungen und Überhängen. Überall gibt es schönen und reichlichen Bewuchs mit Weich- und Hartkorallen sowie sehr große Gorgonien und schwarze Korallen zu sehen. Neben den großen Fächerkorallen kannst Du sicher auch den Liebling aller Taucher betrachten, den Langnasenbüschelbarsch.

In der Breite misst Habili Ali von Nord nach Süd 20 bis 25m, in der Länge von Ost nach West 150 bis 200m. Im Süden fällt es 10 bis 15m ab und geht dann in ein schmales Plateau über. Die Ost- und Westseite fallen weit über 40m in die Tiefe.

Von Haien, Barrakudas, Dickkopfmakrelen, Kugelfischen oder Büffelkopf-Papageienfischen bis hin zu Hammerhaien, Mantas und Delphinen können hier nahezu alle Bewohner des Roten Meeres gesichtet werden.

Leider kann das Riff nicht immer angefahren werden, denn das Dach liegt so knapp unter Wasser, dass sich schon bei kleiner Außenwelle ganz ordentliche Brecher bilden können.

Da Habili Ali ein Außenriff ist, kann die Strömung von schwach bis sehr stark sein und aus allen Richtungen kommen. Ein Strömungstest ist daher unabdingbar.

Tour 1 – Der Nordwesten


Den ersten Tauchgang am Tage sollte man mit dem Zodiac an der Nordwestecke starten. Die Nordseite geht nach 15 bis 25m über in eine natürliche Abriebkante. Nach dem ersten Drittel der Tour entlang der Nordwand kann sich die Strömung gegen Euch drehen. Das legt sich eventuell wieder nach ein paar Metern, spiele ansonsten mit der Tiefe/Höhe und suche den passenden Strömungsverlauf. Im Blauwasser ist es sehr gut möglich, den einen oder anderen Grauen Riffhai oder Hammerhai anzutreffen.

Tour 2 – Der Südwesten


Für den zweiten Tauchgang empfiehlt sich die südwestliche Seite. Auf einer Tiefe von 25m solltest Du in der Hoffnung auf Haie der natürlichen Abriebkante etwas nach Norden folgen, um danach auf 12 bis 8m aufzusteigen. Dann wieder Riff linke Schulter nach Osten weiter. Im oberen Bereich gibt es vier Einkerbungen, die solltest Du bei Deiner Erkundung nicht auslassen.

 

  

Dies ist eines der nördlichsten Riffe im Bereich St. John`s und für seine Vielfalt bekannt. Ein Höhlensystem mit tollen Lichtspielen, bizarre Blöcke und wunderschöne Lagunen. Ein Highlight jeder Safari.

Details


Das Paradies-Riff ist im Norden über mehrere Blöcke mit Cave Reef verbunden und hat eine Ausdehnung von etwa 250m mal 80m. Rings um den südlichen Bereich fällt eine Drop-off-Kante weit über 50m ab.

Im Westen erstreckt sich von Norden kommend ein sehr schöner Bergkorallengarten, der Richtung Süden in eine abstrakte Erg-Landschaft übergeht. Diese Korallentürme mit einer Höhe von 3 bis 12m sind abstrakte Gebilde mit teilweise bedrohlich erscheinender Neigung.

Büffelkopfpapageifische findest Du im Osten und im Westen Adlerrochen und Riffhaie.

Im Süden liegt einer der Eingänge zu einem kleinen Höhlensystem. Er ist erkennbar an einer Ansammlung von Anemonen. Die Höhle besteht aus zwei großen Räumen und ist teilweise im oberen Bereich durchbrochen, wodurch das Sonnenlicht gut eindringen kann. In der Höhle findet man eine große Anzahl verschiedener Schnecken.

Die beiden Lagunen sind ein wahres Paradies. Auf der sandigen Fläche tummeln sich Grundeln und Seenadeln. Richtung Osten steht eine Koralle, die von oben nach unten gewachsen ist und erst 30cm über dem Boden stoppt. Hinter ihr beginnt ein farbenfroher Korallengarten.

Strömung: Morgens N/W, nachmittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-35m, M, J, J, A 20-30m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C
Schwierigkeit: wenig anspruchsvoll
Tiefe: 3m bis ca. 100m

Tour 1 – Blöcke und Höhlen


Du tauchst Richtung Westen und dann erscheinen auch schon die Blöcke in einer bedrohlichen Schieflage. Du siehst ein Geflecht aus verschiedenfarbigen Korallen mit einer Höhe von 3 bis 12m, die viele Büffelkopfpapageienfische anziehen. Am Hauptriff steht eine Ansammlung von Anemonen.
Dahinter liegt Richtung Norden der Eingang zur Höhle, bestehend aus zwei großen Räumen und kleineren Seitenkanälen, die mit gelben Fächerkorallen bewachsen sind.

Tour 2 – Lagune und Korallengarten


Da du südlich stehst, liegen die Lagunen genau vor dir: Eine Sandfläche mit Seenadeln und Grundeln, eingebettet in Korallen mit mächtigen Überhängen. Richtung Osten steht wie ein Keil die Koralle, die von oben nach unten wächst. Danach beginnt der Korallengarten. Mit seinen Vertiefungen und Einkerbungen zieht er sich von 5-25m in die Tiefe. Verschiedene Fischschwärme und Haie sind hier ständige Besucher.

Tour 3 - Nachttauchgang


In der Regel ist kein Kapitän bereit, hier über Nacht zu bleiben. Sollte es doch mal passieren, lohnt sich das Nachttauchen hier auf jeden Fall. Dann ab unter das Boot zum Korallengarten und in den Lagunen in einer Tiefe von 16 bis 5m einfach das Nachtleben genießen. Tolle Farben und Formen!
Hier wechseln die Wetterlage und die Strömung allerdings sehr schnell, darauf sollte man achten.



Shaab Sataya Süd ist ein Teilbereich des Sataya-Riffs und bietet verschiedene Möglichkeiten von Tauchgängen an.

Der Ankerplatz der meisten Boote ist im Norden am Eingang zur Lagune. Die Lagune ist nicht ganz so interessant, da es hier nur Sand gibt. Es handelt sich aber um eine riesige Lagune, die zum „Dolphin Reef“ führt, wo man sehr oft auf Delphine treffen kann. Meist wird nach dem Tauchgang ein kleiner Abstecher in die Lagune gemacht, um dort den Tauchern die Möglichkeit zu geben, mit Delphinen zu schnorcheln.

Die Strömung am Riff kommt meist aus Norden. Ab und zu kann es am Korallengarten zu Verwirbelungen kommen. Meistens jedoch geht die Strömung von Norden an der Ostseite des Riffs Richtung Westen am Riff entlang.

Bei Shaab Sataya Süd gibt es 3 mögliche Touren, wobei nur 2 davon interessant sind - die Dritte ist eher eine Ausnahme.
Eingang zur Lagune: Nachttauchgänge werden häufig im 10 m Bereich unter dem Boot gemacht. Ein schöner Bereich sind die Blöcke nördlich der Boote zum Eingang der Lagune. Das Betauchen der Lagune wird nicht empfohlen, da es hier überwiegend nur Sand gibt.

Oft findet man an den Korallenblöcken aufdringliche Feuerfische, die man beim Jagen beobachten kann. Ansonsten sind verschiedenste Nacktschnecken hier zu finden, neben Riesen-Drückerfischen, Muränen und einer Unzahl von Falterfischen.

 

  

Dieses Riff liegt 10 Minuten östlich von Abu Galawa Kebir. Taucher schätzen es nicht nur wegen der schönen Panoramen in den Korallengärten und weil es recht flach liegt. Hauptattraktion ist eine Höhle, die gut zu betauchen ist.

Details:

Shaab Claude ist etwa 150m lang und 60m breit bei einer Maximaltiefe von 24m. Boote ankern meist im Süden, weil dort in 10m Tiefe der Höhleneingang liegt. Auch den meisten Fisch findet man im südlichen Bereich des Riffs. Hier leben z.B. Fledermausfische, Drücker, Wimpelfische, Barben und Schnapper. Auch große Napoleons sind keine Seltenheit.

Oft erschwert eine Strömung aus Norden das Tauchen auf der Westseite über dem Korallengarten oder macht es ganz unmöglich. Nach einer holprigen Fahrt mit dem Zodiac bis zum Kanal und den Anemonenkolonien wird man mit einem schönen Drifttauchgang auf der Ost- oder Westseite belohnt.

Tour 1 – Höhle und Korallengarten


Kurz vor dem einzelnen großen Block, der mit dem Hauptriff verbunden ist, liegt der Eingang zur Höhle. Sie zieht sich leicht schräg nach oben und nach 5m gelangt man zur großen Kammer. Von dort aus tauchst Du geradeaus zum Ende, rechts unter einem Block hindurch und gelangst an einen Seitengang, der nach 10m nach rechts zurück in die große Kammer führt. Dort gibt es mehrere Ausgänge, von denen der mittlere der schönere ist.

Am Ende der Höhle Richtung Norden geht es durch den großen Korallengarten bis zum großen Kanal. Solltest Du hier noch 100 bar Luft haben, kannst Du es nach rechts wagen, denn im Osten erstreckt sich ein sehr schönes Panorama. Manchmal kannst Du 60m ins Blau schauen – und vielleicht kommt da ja gerade etwas Großes vorbei. Das Riff rechter Hand kommst Du in jedem Fall zurück zum Schiff.

Tour 2 – Simply drift


Mit dem Zodiac zu den Blöcken in den Nordosten. Man kann die Ost- oder Westseite wunderbar einfach gen Süden driften und das Naturspektakel genießen. Das sollte man aber mit dem Guide und dem Kapitän besprechen.

 

  

Shaab Sharm ist ein Außenriff nördlich von Wadi Gimal und eines der schönsten Steilwandriffe im Roten Meer. Es fällt über 100m herab und hat zwei Plateaus, wo man Riffhaie, mit Glück auch Hammerhaie und Mantas sehen kann. Aber bekannt ist es vor allem für seine höhlenartigen Einkerbungen und die Putzerstationen für Doktorfische. Für technische Taucher gibt es eine Höhle bei 45 und das Wrack der Oyster auf etwa 70 Meter Tiefe.

Details:


Shaab Sharm hat eine Länge von 250m, eine Breite von 100m und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Seitenenden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus Steilwänden, die über 100m in die Tiefe reichen. Die Plateaus liegen 20m (am Riff) bis 35m tief (im Außenbereich). Die Strömung kommt morgens in der Regel von Nordwest und am Mittag aus Nord. Trotz dieser Berechenbarkeit sollte man auf sie achten, da sie schon mal heftig werden kann und man Gefahr läuft, vom Plateau gepustet zu werden.

Auf dem östlichen Plateau findet man den „Lanabü“ (Langnasenbüschelbarsch) in einer Gorgonie, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Schwarmfisch und zwei Putzerstationen: eine mittig auf dem Plateau für junge Thunfische, die andere, bei einem großen Block an der Südseite, für Doktorfische.

Auf dem Ostplateau kann die Strömung zu Verwirbelungen führen, die das Tauchen erschweren.

Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und auch hier gibt es eine Putzerstation. Auf ihrer nördlichen Seite trifft meist die Strömung auf Shaab Sharm. Ein guter Platz also für Großfisch wie den Hammerhai. Ziemlich genau gegenüber, auf der Südseite, hat man schon Mantas gesichtet, aber es ist wahrscheinlicher, Riffhaie, Makrelen, Thun und Barrakudas zu treffen.
Für technische Taucher gibt es hinter dem Ostplateau auf der Nordseite ein Wrack, die Oyster. Es ist ein altes Safariboot mit gut erhaltenen Aufbauten, das bei gut 70 Metern liegt. Auch eine Höhle, die hinter der Gorgonie bei 43 Metern beginnt und weit unter das Plateau führt, ist für Tekkies spannend.

Tour 1 – Putzerstationen


Die beste Zeit, um das Plateau im Osten zu betauchen, ist morgens oder am Vormittag. Da die Boote meist am westlichen Ende des Plateaus ankern, kann man prima mit der Strömung an der Riffkante entlang zum Plateau driften und dort in Ruhe auf das Plateau zu diesem hinabtauchen. Achtet darauf, dass sich die Strömung ändern kann, sobald Ihr die Mitte des Plateaus erreicht habt. Am Ende des Plateaus, Riff rechte Schulter, wieder zurück zum Boot.

Tour 2 – Drift


Man hat die Möglichkeit, mit dem Zodiac in den Norden zu fahren. Absprung sollte die nordwestliche Ecke des Riffes sein. Dann auf etwa 25 Meter abtauchen und bei passender Strömung die Nordseite entlang driften. Entweder Du lässt Dich wieder abholen oder schaffst es, bei geringem Luftverbrauch, wieder selbst zurück zum Boot.

Tour 3 – Grossfisch


Der Westen bietet am Nachmittag ideale Lichtverhältnisse. Auch hier sollte man sich mit dem Zodiac am nördlichen Ende des Plateaus absetzen lassen. Mit einer leichten Strömung aus Norden kann man sich auch hier in 25 bis 30 Metern Tiefe übers Plateau treiben lassen und dann an der Steilwand in Richtung Westen treibend perfekt austauchen.

 

  

Dieses Riff liegt 40 Minuten nordwestlich von Shaab Sharm und steht auf der Platte von Radir. Habili Radir ist eine Ansammlung von großen und kleinen Blöcken, deren Anordnung einzigartig ist, denn sie stehen auf einem Riffplateau. Selten betaucht und spitzenklasse!

Details


Habili Radir ist ein eher schmales, aber lang gezogenes Plateau mit einer Breite von 60 bis 80m und einer Länge von 250m. Auf der Westseite ist es abgegrenzt durch mehrere Hauptblöcke, die fast bis zur Oberfläche ragen. Der Rest verteilt sich über die gesamte Ostseite mit Größen von 4 bis 15m. Richtung Osten fällt das Riff kontinuierlich schräg bis auf eine Tiefe von 37 bis 43m auf das äußere Plateau ab. Dort kommt die Drop-off-Kante. Im Norden hat Habili Radir eine plateauähnliche Verlängerung mit Dutzenden von Korallenhügeln in unterschiedlichen Größen.

Dieses Riff wird selten angefahren, da keine Welle vorhanden sein sollte, wenn man dort ankern mag.

Der Bewuchs besteht im oberen Bereich aus Hartkorallen, an der Riffwand überwiegend aus Weichkorallen. Im Verlauf nach unten und auf dem Plateau gibt es einen Mix in allen Farben und Strukturen. Im Osten kann man blaue Fächerkorallen sehen.

Der Fischbestand ist unbeschreiblich und reicht von Weißspitzenriffhaien über Adlerrochen bis zu Schnappern und jeder Menge Schnecken. Hinter jedem Block und in jeder Einbuchtung findest du Schwärme von Füsilieren und Makrelen. Auch die sonst einzeln schwimmenden Husare stehen hier in Gruppen beieinander, es gibt Imperatorgarnelen auf den Peitschen- oder Drahtkorallen - die Versteckmöglichkeiten für Rifflebewesen sind hier unendlich.

Auch hier sollte man auf Schwimmen und Schnorcheln verzichten, aufgrund der Strömungen und zeitweise auch der Welle.

 

  

Dieses spannende Riff liegt 25 Minuten vor Marsa Alam. Hier gibt es ein Wrack, Kavernensysteme und einen der schönsten Bergkorallengärten. Fast alle Safariboote, die in Marsa Alam starten, werden hier ihren ersten und vielleicht auch den letzten Tauchgang der Safari machen. Shaab Marsa Alam ist auch ein schöner Platz zum Nachttauchen.

Details


Shaab Marsa Alam ist 350m bis 400m lang und wie ein umgekehrtes L geformt. Im Norden beginnt es mit 50m Breite und dehnt sich bis zum Beginn der Lagune in der Mitte auf 80m aus. Danach setzt es sich auf der Ostseite mit einer Breite von 10 bis 20m wie eine Barriere nach Süden fort.

Es gibt ein paar echte Sehenswürdigkeiten: Im unteren Teil der Lagune, westlich der Barriere, befinden sich in 12 bis 15m Tiefe zwei Korallenblöcke - ein großer von 1 mal 20m und ein kleinerer von 6 mal 6m. Sie ziehen sich von Nordosten nach Südwesten und sind so miteinander verwachsen, dass sie wie ein eigenes Riff wirken. Sie sind im oberen Teil schön bewachsen mit Hart- und Weichkorallen. Es gibt ein kleines Kavernensystem zu erforschen.

Im Nordosten findet man noch die Überreste eines versunkenen Safaribootes. Hier trefft Ihr auf Krokodilsfische, Muränen und Schwärme von Schnappern.

Im Norden und im Westen gibt es jeweils noch einen wunderschönen Korallengarten. Beide beinhalten Putzerstationen, sind mit Sandflächen versetzt und beherbergen Sandaale, Schwärme von Barben, Schnappern und anderen Rifffischen. Man findet Muränen, Oktopusse, Schnecken und freche Nemos. Beide Plätze sind am einfachsten mit dem Zodiac anzufahren. Der Weg zurück zum Boot ist machbar, auf jeden Fall schafft man es in Sichtweite des Safaribootes, um sich vom Zodiac aufsammeln zu lassen.

Delphine trifft man meist auf der Westseite an.

Tour 1 – Bunte Bergkorallenwelt


Dieser Teil des Riffs ist eine sehr große Lagune mit Bergkorallen in allen Farben. Sie erstrecken sich von Ost über Süd nach West bei einer Wassertiefe von 5 bis 20m. Lasst Euch zur Nordöstlichen Ecke mit dem Zodiac bringen und taucht den Korallengarten entspannt Richtung Westen ab. Eigentlich sollte Euch die Strömung eher unterstützen, aber orientiert Euch einfach an den Fischen. Die westliche Spitze sollt man umtauchen, es lohnt sich auf jeden Fall, denn dahinter gibt es die Chance auf Delphine.

Tour 2 – Schnecken und Aale


Im Osten befindet sich ein etwas älteres Korallenfeld zwischen 20 und 30m Tiefe, auf dem es von Schnecken wimmelt. In der Mitte eine große sandige Fläche auf 20m mit Sandaalen und Weißspitzenriffhaien. Das Zodiac sollte Euch am nördlichen Ende des Korallengartens entlassen und die Strömung müsste, egal zu welcher Zeit, immer auf Eurer Seite sein. Richtung Süden tauchend könnt Ihr, sollte die Luft es zulassen, noch einen großen Block betauchen.

Tour 3 – Checkdive mit Kavernen und Wrack


Im Südwesten steht ein Gota, an dessen Nordseite das Wrack eines Safaribootes liegt. Das Gebiet um den Gota hat 10 bis 15 Meter Tiefe und ist ideal, um den ersten Tauchgang der Safari durchzuführen. Nach den allgemeinen Übungen sollte man einfach um das kleine Riff herumtauchen und das Wrack ansehen sowie die Kavernen: Sie sind durchflutet von Licht, zum Teil schmal und ziehen sich hoch auf bis zu drei Meter. Achtet also auf Eure Ohren, dann lohnt sich ein Besuch allemal.

 

  

Ein Riff mit sehr steilen Abhängen und zwei Plateaus im Norden und Süden. Es liegt 30 Min östlich von Abu Dabab und ist somit ein Außenriff, das rundum weit über 100m in die Tiefe abfällt. Elphinstone ist bekannt für seine Weißspitzen-Hochseehaie und berüchtigt durch den Torbogen.

Details


Das 350m lange und 60m breite Riff liegt je nach Wasserstand etwa 1-3m unter Wasser.

Richtung Norden neigt sich das Riffdach auf 3-4m zur Kante hin. Nach einem steilen Hang erreicht man bei 18-20m das Plateau. Dieses fällt etwa 70m lang kontinuierlich auf eine Tiefe von 40m ab. Ein tiefer Spalt kündigt hier das 50m-Plateau an, das sich weitere 30m nach Norden zieht.

Die Ostseite ist gekennzeichnet von Plateaus und Überhängen, sie fällt terrassenartig über 100 Meter in die Tiefe. Das Südplateau läuft wellenförmig von 18 bis auf 43m in die Tiefe. Die komplette Westseite hingegen zeichnet sich durch eine Vielzahl von Überhängen im oberen Bereich aus.

Das gesamte Riff ist übersät mit Weich- und Hartkorallen in allen Farben. Der Fischbestand variiert je nach Jahreszeit leicht. Dennoch kannst Du mit etwas Glück im Norden/Westen dem einen oder anderen Hai begegnen.

Auch wenn es nicht verboten ist: Hier solltest Du nicht schwimmen oder schnorcheln. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der vielen Zodiacs ist das zu gefährlich. Außerdem gibt es starke Oberflächenstömungen.

Tour 1 - Für Tekkies: Torbogen am Morgen


Vom Boot aus tauchst Du die Plateaukante Richtung Süden – die Strömung also im Rücken. Bei etwa 54m Tiefe beginnt der Torbogen. Die Steinblöcke am Boden sind entgegen allen Gerüchten aus der Bogendecke gestürzt und nicht etwa von Menschenhand geschaffen („Sarkophage“). Tauchst Du durch den Bogen, erreichst Du links einen Hohlweg, der zurück zum Plateau führt. Meist ist man hinter dem Torbogen im Strömungsschatten, sollte man doch auf Strömung treffen, kehre lieber wieder um und tauche auf demselben Weg zurück.

Tour 2 - Gorgoniengarten morgens oder mittags


Vom Boot aus kannst Du über das Südplateau auf die Ostseite tauchen. Über die Kante erreicht man bei etwa 25m den Gorgoniengarten. Hier trifft man auch den berühmten „LaNaBü“ - den Langnasenbüschelbarsch. Die Riffkante bietet viele Weich- und Hartkorallen. Behalte während des Tauchganges die Strömung immer im Auge, um früh genug umkehren zu können.

Tour 3 - Das tiefe Nord-Plateau am Nachmittag


Am besten taucht man relativ seicht, doch immer mit Sichtkontakt, am Plateau entlang Richtung Norden. Erst wenn Du den 40m-Spalt siehst, solltest Du tief gehen. Bei 40-50m hast Du mit etwas Glück Haikontakt. Beim Austauchen empfiehlt es sich nicht lang in großer Tiefe zu bleiben sondern am traumhaft bewachsenen Riff entlang zu tauchen und dort die Tiefen- sowie Sicherheitsstops einzulegen. Gelegentlich gibt es am nördlichen Plateau eine Fallströmung.



Sataya Gota Kebir gilt als „Garten Eden am Nachmittag“ und bietet eine perfekte Möglichkeit, die Wesen der Nacht zu erleben. Ob unerfahren oder „Cousteaus kleiner Bruder“ - hier findet Jeder sein Abenteuer. Erkunde das Hochplateau und tauche in die unentdeckte Lagune!

Details


Sataya Gota Kebir – „Kebir“ bedeutet „groß“ - befindet sich westlich vom Sataya-Hauptriff. Die Wassertiefe im Bereich, der getaucht wird, liegt bei 5 bis 25m. Das Riff ist etwa 140m lang und hat eine Breite von etwa 80m. Der Ankerplatz ist gut geschützt, in der Regel direkt bei einem Plateau mit einer Tiefe von 5 bis 15m. Da die Strömung außer im Herbst eigentlich immer von Norden kommt, ist dort ein idealer Tag- und Nachtankerplatz – perfekt, um im Dunkeln das Plateau zu erkunden.

Im Süden befindet sich auf 5-11m das Plateau, das auf den Außenseiten auf 15 bis 18m abfällt. Nachts wimmelt es vor Leben. Es gibt fast eine Garantie für Spanische Tänzerinnen, dafür ist dieser Platz bekannt. Außerdem kann man dort viele Arten von Garnelen finden, Kaninchenfische, Papageifische im Kokon, Flötenfische, Rotfeuerfische, Gorgonenhäupter und Vieles mehr.

Im Westen findet Ihr einige größere Blöcke auf 22m. Außer im nordwestlichen Bereich sind eigentlich überall kleine und große Blöcke verteilt. Ihr findet dort u.a. Strudelwürmer, Muränen, kleine Gruppen von jagenden Fischen sowie Schnecken.

Im Norden gibt es eine Lagune mit einem herrlichen Korallengarten, Schwarmfischen, einer Anemonenkolonie, natürlich mit Nemos und ab und an mit mittelgroßen Jägern.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-30m, M, J, J, A 30-50m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J 26-28°C, J,A,S 28-31°C, O,N,D 30-25°C

Tour 1 -Die Lagune und der Westen


Vom Zodiac auf 10m abtauchen, ab durch den Spalt und in die Lagune. Diese ist mit wunderschönen Korallen bewachsen. Es gibt viele juvenile Arten, Schwarmfisch und kleine Jäger zu sehen. Am Ende der Lagune geht es weiter Richtung Westen zum „Irrgarten“. Hier solltet Ihr Eure Nullzeit im Auge behalten. Es sind kleine und große Blöcke mit irrsinnigen Strukturen und Anemonenkolonien zu bewundern. Dann wieder zum Riff und mit der Strömung Richtung Süden. Achtet auf Eure Luft, die Strecke ist nicht zu unterschätzen. Aber die „umgekehrte Zwiebel“ sollte Jeder erreichen. Von dort sind es dann noch mal etwa 100m bis zum Boot.

Tour 2 -Hochplateau bei Nacht


Nachts taucht man am besten vom Heck aus zum Hochplateau. Hier solltet Ihr die Außenkante in etwa 15 Metern Tiefe erkunden. Bitte achtet aber auf eine eventuelle Strömung im Außenbereich! In dem älteren Korallengarten findet man Rotfeuerfische, Krebse und schlafende Papagei und Kaninchenfische. Am Westlichen Ende des Plateaus ist eine Sandstraße, dort findet man jagende Kegelschnecken (beachtet unser Briefing zum Thema „giftig und gefährlich“) und Seefedern. Außerdem gibt es einen Schneckenfriedhof. Weiter zum Boot und den beiden Blöcken in seiner direkten Nähe. Dort findest Du Spanische Tänzerinnen, Federsterne, Gorgonenhäupter und alles, was man sonst nachts so finden kann.


Einer der schönsten Korallengärten des Roten Meeres. Tummelplatz der Delphine und Erlebnisgarten für Navigationsfreunde. Durch eine Höhle kann man eine Lagune betauchen. Nitrox ist hier auf jeden Fall angesagt!

Details


„Soraya“ bedeutet „klein“. Dies sagt uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe in dem zu betauchenden Areal liegt bei 20 bis 25 Metern. Das Riff hat eine Länge von 250m und eine Breite von etwa 70m. Das Boot ankert in der Regel in einer kleinen Lagune im Südosten des Riffes. Je nach Strömung gibt es aber auch die Möglichkeit, das Boot im Südwesten an einer Einkerbung des Riffes festzumachen. Das Sataya-Gebiet hat fast immer Strömung aus Norden.

Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Plätze, um in der Mittagszeit zu tauchen. Hier tauchen nur sehr Wenige und man bekommt den Eindruck, dass man kurz nach der Entstehung des Korallengartens ins Wasser geht.

Die, aufgrund der Strömung aus Norden, gängigsten Tauchtouren beginnen mit dem Zodiac natürlich im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts herum taucht. Hier kann man prima Navigation üben und man hat in jeder Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten vor sich. Außerdem gibt es im Norden einen kleinen Weg durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist ausgekleidet mit Bergkorallen. Das ganze Gebiet ist voll von riesigen Bergkorallen, großen Tisch-, Leder- und Weichkorallen. Es gibt eine Menge juvenile Fische, große Schwärme von Schnappern, Großaugen und Barben. Außerdem kann man Schnecken finden, sowie Delfine und junge Riffhaie.

Es gibt noch einen weiteren Korallengarten im nordwestlichen Bereich, hinter einer Sandstraße. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt im Norden ab bis auf 40m.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-30m, M, J, J, A 30-50m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J 26-28°C, J,A,S 28-31°C, O,N,D 30-25°C

Tour 1 - Lagune und rund ums Riff


Im Norden geht es ab dem Zodiac zum Riff und über eine Abriebkante. Schaue hier zunächst nach Schnecken. Danach in eine mit Bergkorallen bewachsene Lagune, die eine Menge Jung- und Schwarmfisch beherbergt. Eine Höhle auf der Westseite der Lagune führt Dich in einen Korallengarten, der begrenzt wird von vier Blöcken. Diese kann man gut im Zickzack erkunden und zurück in Richtung Norden tauchen. Man findet alles rund um die Blöcke, ob Anemonen, Muränen, junge Riffhaie oder Schildkröten. Das Riff immer rechte Schulter kommt Ihr zurück zum Boot. Oder Ihr setzt vorher die Boje, um Euch abholen zu lassen.

Tour 2 - Der Norden Richtung Südwest


Auch hier geht es vom Zodiac aus Richtung Riff. Betaucht die Blöcke in Richtung Westen und erkundet die wunderschönen Formationen. Weiter dann Richtung Süden, das Riff linke Schulter, immer wieder über Sandflächen. Schaut mal, ob Ihr Spuren von buckligen Drachenköpfen findet und folgt ihnen bis zu ihrem Versteck. Irgendwann kommt noch mal ein einzelner Block. Er ist sehr schön zu umrunden. Wenn man Glück hat, gibt es Tintenfische und Krokodilfische. Dann weiter zurück zum Boot. Schaut auf Eure Nullzeit und Luft - es ist kein Problem, sich vom Zodiac wieder abholen zu lassen.

Tour 3 - Für Navigationswunder


Dieser Tauchgang startet auch im Norden und geht Richtung Nordost in ein weit gestrecktes Gebiet mit Blöcken. Durchschnittliche Tiefe ist dort 22m und die Blöcke sind zwischen 3 und 10 Metern hoch. Wie Ihr diese Blöcke betaucht, plant Ihr, nach Prüfung der Strömung, am besten in der 3D-Ansicht und der Übersichtskarte von reef interactive. Kurz vor dem Boot kann man statt durch den Kanal auch außen um den großen Block herum tauchen.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel. Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag. Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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