Brother Islands

   
 

Übersichtskarte der Tauchspots

Map Brother Island

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Die Brothers – Tour ist die perfekte Safari für alle, die von Haien und Wracks nicht genug bekommen und sicher gehen wollen, nur das Beste der Brothers „vor die Maske“ zu bekommen.

Die Inseln liegen knapp 60 Kilometer östlich der ägyptischen Küstenstadt El Quisier.

Sie zählen zu den Top 10 der Tauchplätze weltweit. Die Gründe sind die beiden großen Frachtschiff-Wracks, der unsagbar schöne Korallenbewuchs, aber auch die Tatsache, dass hier Fuchshaie stationär leben. Dies ist nur an ganz wenigen Stellen weltweit der Fall. Andere Großfische wie der Longimanus, der graue Riffhai und Seidenhaie kommen je nach Jahreszeit auch hierher.

Beide Inseln sind von einem steilen Saumriff umgeben, das zunächst senkrecht um 60 bis 80 Meter Tiefe bis auf ein Plateau und anschließend in größere Tiefe abfällt.

Nach der Ankunft in Hurghada, Transfer zum Schiff in Hurghada, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen.

Tourinformationen zum Herunterladen

   

 

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour:



Na endlich! Wir sind angekommen im "Aquarium" - so nennen die Locals "Gota Abu Ramada" liebevoll, weil Fauna und Flora hier einfach unglaublich vielfältig sind, so als hätten Unterwasser-Landschaftsgärtner heimlich nachgeholfen. Seesterne, Schildkröten, Muränen, Rotfeuerfische, Adlerrochen, Leopardenhaie... wir könnten gar nicht so schnell sprechen, um all unsere Sichtungen pro Sekunde weiterzugeben. .

Details

"Gota Abu Ramada" liegt ca. 90 Minuten südöstlich von Hurghada und ist ein ellipsenförmiges Riff, welches in zwölf bis 15 Metern von sandigem Boden umgeben ist, der im Westen zwei Ergs und im Osten drei Türme sowie einen Korallengarten im Angebot hat. Soviel zur Ausstattung des "Aquariums" im Roten Meer.

Glücklicherweise macht uns hier auch die Strömung so gut wie nie zu schaffen, wir können uns deshalb voll und ganz auf die unzähligen Fische konzentrieren, die vor unseren Augen vorbeiziehen: im Osten finden wir zum Beispiel ganz viele Meerbarben um die Löcher und Grotten herum, im Westen eine unglaubliche Vielzahl an verschiedenen Rifffischen.

Wimpel- und Maskenfalterfische, gelbe Schnapper und Süßlippen, Muränen und Makrelen, Krokodilsfische und Schildkröten, Adlerrochen und Leopardenhaie - das sind nur wenige der Arten, die es in "Gota Abu Ramada" zu sehen gibt. Einer ist das meiste Jahr lang zwar besonders lieb, wird aber im September, wenn er sein Nest bewacht, zur Kampfmaschine - der Riesendrücker. Sollten wir ihm begegnen am besten *duckundversteckundweg*.

Hotspots

Die drei Türme: Irgendwo muss Tolkien ja seine Ideen herhaben! Ach so, waren nur zwei Türme bei ihm, naja, aber wir haben in "Gota Abu Ramada" drei, haha! Diese befinden sich auf der Ostseite und es wimmelt hier nur so von verschiedensten Rifffischen. Wer hier seine Kamera nicht dabei hat, oje...

Die zwei Ergs: Irgendwie ist das jetzt aber schon auffällig, weil von "Erg" zu "Ork" ist es ja auch kein langer linguistischer Weg. Dieser Tolkien, dieser! Jedenfalls betören uns die zwei großen Blöcke im Westen mit unzähligen Weich- und Fächerkorallen und wiederum mit tausenden Rifffischen. *.

Tour 1 – the east

Wir starten vom Boot los und befinden uns auch schon mitten im Getümmel. Da uns die Strömung üblicherweise nicht zu schaffen macht, betauchen wir je nach Lust und Laune die drei Türme und den Korallengarten und machen dabei natürlich unzählige Fotos, dabei dürfen wir aber nicht aufs genießen vergessen. Nach dieser unglaublichen Tour im "Aquarium" von Hurghada geht's zurück zum Boot.

Tour 2 – the west

Wir tauchen vom Ankerplatz mit dem Riff zu unserer rechten Schulter in Richtung Ergs und freuen uns dabei schon über die vielen Fische, Schildkröten, Rochen und etwaige Leopardenhaie, die uns entgegenkommen. Nicht nur die schwimmenden Lebewesen, sondern auch die farbenfrohen Weich- und Fächerkorallen an den großen Blöcken werden uns überwältigen. Wer noch genug Luft hat kann zum Boot zurücktauchen, ansonsten lassen wir uns einfach abholen.


Abu Kafan South

Abu Kafan North

Wer "Elphinstone" liebt, wird begeistert sein zu hören, dass es noch einen Tauchspot im Roten Meer gibt, der diesem Riff ähnlich ist - "Abu Kafan". Ein lang gezogenes Außenriff ca. eineinhalb bis zwei Stunden von Safaga entfernt, mit einem Plateau im Norden und einem Erg im Süden. Übersetzt bedeutet "Abu Kafan" soviel wie "The Deep One", "Das Tiefe".

Details


Als Außenriff ist "Abu Kafan" natürlich der Strömung komplett ausgesetzt, genau das macht es aber auch so interessant und so farbenfroh. Nur deswegen können wir hier eine Vielzahl von Fischen sichten und einen großen Bestand verschiedenster Korallenarten vorfinden, die von den Großfischen im Blauwasser noch getoppt werden.

Das Riffdach von "Abu Kafan" befindet sich in einer Tiefe von drei Metern, der eigentliche Tauchbereich zwischen zehn und 30 Metern, danach geht es steil bergab und es kann einem hier schon mal ein bisschen mulmig oder schwindlig werden, obwohl wir nicht tatsächlich "fallen" können.

Großaugenbarsche und Barrakuda-Schulen heißen uns genauso willkommen wie Graue Riffhaie, Weißspitzenhaie und Hammerhaie. Die letzten drei schauen hier nicht so oft vorbei, wie einige Schildkröten, aber genau das macht ja den Reiz aus. Weichkorallen, Fächerkorallen und Schwarze Korallen runden das Bild von "Abu Kafan" perfekt ab.

Hotspots


Der südliche Erg: Er ist besonders farbenfroh, voller Leben und definitiv einen Erkundungsbesuch wert. Dieser Erg ist in einer Tiefe von ca. 18 Metern mit dem Riff verbunden.

Tour 1 – Strömungstauchgang


Wenn es die Bedingungen zulassen, starten wir beim Nordplateau und machen einen Strömungstauchgang der östlichen oder der westlichen Wand entlang, je nachdem wie es Strömung und Sonnenstand erlauben. Wir haben bei diesem Tauchgang sehr gute Chancen, einige große Raubfische im Blauwasser zu sehen.

Tour 2 - Das Südplateau


Wir starten vom Ankerplatz aus und tauchen zum südlichen Erg, der unendlich farbenfroh und artenreich ist. Wir umrunden ihn und inspizieren auch die Verbindung mit dem Riff in 18 Metern Tiefe. Wenn es die Strömung erlaubt, können wir noch einen Abstecher zur östlichen oder westlichen Riffwand machen. Danach geht es zurück zum Boot.



Das Panorama Riff bietet dem Taucher zwei verschiedene Tauchplätze: die Nordseite und den Süden des Riffs.

Die Nordseite kann nur bei ruhiger See betaucht werden, doch sie überrascht besonders mit einem üppig bewachsenen Plateau auf 22 m und einem sich anschließenden Drop Off.

Hier stehen dicht neben Höhlen und Überhängen wunderbare schwarze Korallen, gewaltige Gorgonienfächer und riesige Weichkorallen.

Riffhaie, Rochen, Schildkröten, Napoleon Lippfische und viele Fischschwärme sind weitere Highlights.

Auch wurde schon mal der eine oder andere Hammerhai gesichtet.

Beim Betrachten der Steilwand mit ihren wunderbaren Korallen sollte man aber den Blick auf den Tiefenmesser nicht vergessen, da man der Steilwand nicht ansieht, wie tief man gerade ist und kein Meeresgrund zur Orientierung vorhanden ist.

Am Panorama Reef unternimmt man oft zwei Tauchgänge. Auf dem Hinweg schaut man sich jeweils den tieferen Teil des Riffs an, auf dem Rückweg dann den höher gelegenen Bereich, der heller und bunter ist.

Die Südspitze mit ihren Korallenblöcken und kleineren Höhlenspalten ist hingegen ruhiger, bietet aber alles, was das Rote Meer an Flora und Fauna aufzuweisen hat. Selbst in 
geringeren Tiefen lohnt es sich, gleich mehrere Tauchgänge zu absolvieren. Ein immenser Fischreichtum lockt und auch im Makrobereich eröffnet sich ein Kaleidoskop an Arten, Formen und Farben.



Der Name Brother Islands kommt von der Firma, die den Leuchtturm elektrisch bestückt hat. Die erste Lichtanlage hatte eine Stärke von umgerechnet 5000 Kerzen. Die beiden Inseln sind vulkanischer Herkunft und liegen auf einem Gebirgsrücken, der zur West- und Ostseite weit über 1000m in die Tiefe stürzt. Die Reste der Vulkangeschichte sind heute noch gut zu erkennen an dem Basaltgestein, das deutlich dunkler ist als der Riffaufbau.

Details

Der Big Brother hat eine Länge von 200m und eine Breite von 60m. Er steht fast quer zur Nord-Süd-Richtung und ist bis auf das östliche Plateau ein Steilwandriff. Auf der Insel hat man meist die Möglichkeit, sich die Füße zu vertreten, eine Shisha mit dem Leuchtturmwärter zu rauchen oder kleine Souvenirs zu erstehen und die Aussicht vom Leuchtturm genießen. Das kann sich je nach Laune des Militärs ändern.

Das Wrack der „Numidia“ liegt schräg am Riff von 15m bis 75m Tiefe. Der Stückgutfrachter fuhr 1901 nach einem Navigationsfehler auf die Westseite auf. Seine Ladung bestand aus Schienen und Eisenbahnrädern. Sie verteilt sich um das Wrack herum. Der Bewuchs des Wracks hört beinahe schlagartig bei 40 Metern auf.
Die Numidia ist weltweit eines der am schönsten bewachsenen Wracks.

Die „Aida“, die sich auf der südlichen Seite in einer Tiefe von 30m bis 65m an das Riff schmiegt, ruht dort, seit sie 1953 in rauer See auf das Saumriff auflief. Sie sollte Personal für den Leuchtturm und Material für die Insel bringen. Durch die Stürme Anfang 2010 ist das Wrack ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden.

Um das westliche Ende herrscht meist hohe Welle und Einiges an Strömung. Falls es am Nachmittag möglich ist, dort zu tauchen, hat man die Möglichkeit, Graue Riffhaie und zwischen den Wracks auch ab und zu Hammerhaie zu beobachten.

Am östlichen Plateau befindet sich der Fuchshai, außerdem kann man dort eigentlich immer Graue Riffhaie treffen. Weiter auf der Nordseite sind schöne Einkerbungen und die Riffwand ist wunderschön mit Weich- und Hartkorallen bewachsen. Dazu kommen alle Arten von Fischen.

In Richtung Westen trifft man eigentlich zu jeder Tageszeit auf zwei Napoleons, die extrem zutraulich sind. Sollten sich unter oder bei den Booten keine Seiden- oder Weißspitzenhochseehaie aufhalten, ist auch oft eine Schildkröte anzutreffen. Im Süden befindet sich der Steg, über den der Leuchtturm beliefert wird. Zu beiden Seiten findet Ihr in zwei bis fünf Metern Tiefe kleine Einkerbungen mit gigantischen Fischschwärmen, jagenden Flötenfischen, juvenilen Napoleons. Im Freiwasserbereich ziehen oft jagende Makrelen, Thunfische und Barrakudas vorbei.

Die Routenplanung am Big Brother ist einfach, denn die Strömung gibt die Richtung vor. Im Frühjahr muss man dort mit hoher Welle rechnen. Die Strömungen an den Punkten, die von den Zodiacs zum Absetzen der Taucher angefahren werden, sind nicht zu unterschätzen und man sollte an sein ENOS denken. Hier ist eigentlich immer ein zügiges Abtauchen nötig. Sonst wird man mit der Oberflächenströmung unter Umständen abgetrieben.

Strömung: Morgens N/W, mittags N, nachmittags N/O bis O
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M, 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll

Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Fuchshai am Morgen


Am Morgen ist der beste Platz das östliche Plateau mit seinen Hügeln auf 36 bis 45m. Es hat einiges zu bieten, v.a. den Fuchshai (Drescherhai). Falls es die Brevetierung erlaubt, sollte man im Strömungsschatten der kleinen Hügel an der Riffnase im Osten seine Nullzeit ausnutzen und danach mit der Strömung Richtung Westen an der schön bewachsenen Steilwand austauchen.

Tour 2 – Aida am Mittag


Hier geht es mit dem Zodiac hin, falls die Welle es erlaubt. Die Aida fängt bei etwa 30 Metern Tiefe an. Der obere Bereich ist voll mit Glasfischen und die Laderäume stehen offen. Anschließend geht es zurück über die verteilte Ladung, die zerklüftete Riffwand entlang nach Osten, Richtung Schiff.

Tour 3 - Numidia am Nachmittag


Wenn Welle und Strömung es zulassen, solltest du mit dem Zodiac zur Numidia. Sie hat auf der nördlichen Seite einen sehr schönen Bewuchs von Weich- und Hartkorallen und ist eines der schönsten Wracks im Roten Meer. Die südliche Seite sieht aus, als wären erst zwei Tage seit dem Untergang vergangen. Der Rest der Ladung ist deutlich zu erkennen. Der Fischbestand ist reichlich, die Strömung unterschiedlich stark und meist von Norden um die Ecke nach Westen ziehend.

Tour 4 - Fuchshai am Nachmittag


Den letzten Tauchgang des Tages sollte man wieder an der Nordostspitze machen, denn wenn in den späten Nachmittagsstunden das Licht schwindet, beginnt die Jagd der Raubfische. Du siehst dann Gelbflossenthunfische, Dickkopfmakrelen, Barrakudas - und an der Spitze oft Fuchshaie. Lass Dir viel Zeit, paddle nicht unnötig herum und beobachte einfach nur. Du kommst garantiert auf Deine Kosten!



Der kleinere der beiden „Brüder“ des berühmten Doppelriffs liegt in guter Sichtweite, östlich des großen Bruders. Hier gibt es Gorgonienwälder, riesige Überhänge und den „Shark Point“ – eine Putzerstation für Haie.

Details


Der kleine Bruder verläuft von Nordwesten nach Südosten bei einer Länge von 100m und einer Breite von 50m. Nach Norden läuft Little Brother etwas keilförmig zu. Seine Höhe beträgt nur 11 bis 12m und er ist umrandet von einem Saumriff, das ihn regelrecht zu behüten scheint. Auf der südöstlichen Seite, wo die Ankerplätze sind, fällt das Riff steil nach unten ab bis auf 10m, wo eine kleine Riffnase besteht, die in eine leichte Schräge übergeht. Sie endet mit einem Überhang auf 37m. Danach fällt die Wand weiter in die Tiefe. Dort verläuft aus Richtung Norden eine lagunenähnliche Wand bis zum großen Gorgoniengarten, der sich im Osten von 18m bis weit über 40m in die Tiefe erstreckt.

Das Riff mit seinen gewaltigen Überhängen und großen Einkerbungen erstreckt sich bis in den Nordwesten, wo sich in 40m Tiefe ein kleiner Hügel gebildet hat - der „Shark Point“. Dort hast Du in den frühen Morgenstunden gute Chancen auf graue Riffhaie, die sich dort nach erfolgreicher Jagd in der Nacht die Zähne putzen lassen.

Vom Südosten nach Norden ist das Riff geprägt von einer Steilwand, die zwischen 25m und 40m verläuft. Die Struktur ist ganz ähnlich der Nordseite bis zur letzten Lagune vor dem Shark Point.

Die Brother-Insel kann man nicht betreten. Auch hier ist im Frühjahr immer mit rauer See zu rechnen und es ist definitiv kein Tauchplatz für Anfänger. Die meisten Tauchgänge werden mit dem Zodiac begonnen und beendet. Zum Thema Zodiac gibt es ein eigenes Briefing. Die beiden Brüder liegen in einem Marinepark, deswegen sind hier einige Bestimmungen zu beachten. Auch diese findet Ihr bei uns.

Strömung: Morgens auf der Nordseite N, auf der Süd Seite W. Mittags N/O und teilt sich auf der Nordseite nach W und S/O. Nachmittags meist stark aus O, wobei sich ein kleiner Puffer auf der südöstlichen Seite bildet.
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll
Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Der Gorgoniengarten


Den ersten Tauchgang solltest Du gemütlich vom Boot zum Boot machen und die Südostseite erkunden. Du hast gute Chancen, unten an der Riffnase auf Grau- und Fuchshaie zu treffen, danach sollte es weiter gehen zum Gorgoniengarten, der zwischen 18 und 40m liegt. Danach geht es wieder um die Ostspitze zurück.

Tour 2 – Shark Point


Für diese Tour geht es erst mit dem Zodiac an die Südwestseite. Ihr werdet in der letzten Lagune abgeworfen und solltet so schnell wie möglich abtauchen, denn an die Westspitze schlägt die Welle. Dort taucht Ihr im Strömungsschatten der Riffnase ab Richtung Shark Point. Versucht bei starker Strömung nicht zum Shark Point zu tauchen, sondern bleibt am Riff. Taucht Ihr an der Nordseite zurück, könnt Ihr auf leichte Gegenströmung treffen aufgrund der Verwirbelungen. Dies geht jedoch nur ein kurzes Stück bis zur nächsten Einbuchtung, danach teilt sich die Strömung und Ihr habt „Rückenwind“. Den Blick ins Blauwasser nicht vergessen, es kann Großfisch vorbei ziehen!

Tour 3 – Steilwand pur


Dieser Tauchgang ist variabel. Du kannst mit dem Zodiac Richtung Norden aufbrechen. Beim Ausstieg immer die Strömung checken: Auch hier wieder, je nach Strömung, entweder zur Riffnase oder einfach den Süden erkunden. Eine zweite gute Variante ist, vom Boot aus die südliche Steilwand zu betauchen und Dich, wenn nötig, vom Zodiac abholen zu lassen. Aber Achtung: In den Nachmittagsstunden, wenn das Licht allmählich schwindet, herrscht auf der Südostseite Jagdstimmung.



Ein Hirnkorallengarten, einige Höhlen, Überhänge und Grotten, Schwärme von Fischen - das ist "Shaab Sheer", ein immens spannendes Riff bei Safaga. "Shaab Sheer" ist über einen Kilometer lang und bietet vom perfekt gelegenen Ankerplatz aus drei verschiedene Tauchtouren an.

Details

Die Nordseite von "Shaab Sheer" ist etwas unruhiger, dafür liegt der Süden lagunenähnlich da und ist meist sehr gut geschützt. Mit der stärksten Strömung müssen wir auf der Westseite rechnen, die dem "South Safaga Channel" zugewandt ist. Die meisten Taucher schätzen das Gebiet zwischen drei und 15 Metern Tiefe aufgrund der quasi "Mondlandschaft" des Hirnkorallengartens, trotzdem finden wir viele verschiedene Riffbewohner bei "Shaab Sheer".

Picasso-Drückerfische, Orangestreifen- und Gelbsaumdrücker, Papageifische, Schiftfeilenfische und Stülpmaullippfische sind hier in Massen anzutreffen. Im Bereich des nördlichen Plateaus und bei der Steilwand können wir außerdem noch Brassen, Grossaugenstraßenkehrer, Makrelen, Rote und Schwarze Schnapper sowie Thunfisch- und Barrakudaschulen sehen.

Hotspots

Hirnkorallengarten: Eine bizarre Mondlandschaft erwartet uns im Hirnkorallengarten, der sich besonderer Beliebtheit unter Tauchern erfreut und auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Platz ist.

Grotten und Kanäle: Sie befinden sich an den Ergs und beherbergen die interessantesten Riffbewohner.

Facts

Strömung: morgens ..., mittags ..., nachmittags ...

Sichtweiten: J, F, M, A ...m, M, J, J, A ...m, S, O, N, D ...m

Temperaturen: J,F,M ...°C, A,M,J 26°C, J,A,S ...°C, O,N,D ...°C

Schwierigkeit: ... Sterne

Tiefe: ...m

Tour 1 -Das nördliche Plateau


Freunde von Großfischen sollten diese Route wählen. Wir steigen beim Ankerplatz ein und arbeiten uns in den Norden vor. Hier werfen wir immer wieder einen Blick ins Blauwasser, genau deshalb sind wir hier. Am Steilabfall entlang können wir auch noch einige Riffbewohner ausfindig machen und kleine Spalten sowie Einkerbungen erkunden. Wir setzen am Ende unseres Strömungstauchgangs die Boje und lassen uns abholen.

Tour 2 –Die Westseite


Hier ist die Strömung meist am stärksten, wenn es die Bedingungen erlauben, ist dieser Tauchplatz aber definitiv einen Tauchgang wert. Mit dem Riff zu unserer rechten Schulter erkunden wir die Korallenblöcke und -türme und tauchen durch den Kanal hindurch. Nach unzähligen Begegnungen mit diversen Riffbewohnern und vielleicht sogar einigen Großfischen setzen wir die Boje.

Tour 3 –Die Ostseite


Wir starten vom Ankerplatz los und tauchen durch den Kanal in 12 Metern Tiefe hindurch, der uns zum Hirnkorallengarten bringt. Hier halten wir uns rechts und erkunden die Höhlen und Grotten in den Ergs, bis wir am Ende der Ergs angelangt wieder beim Boot zurück sind.



hier geht es zur Salem Express



Ein relaxter und trotzdem spektakulärer Tauchgang gefällig? Bei "Ras Abu Soma" genießen wir aufgrund des Drop-Offs die Möglichkeit von Großfisch-Sichtungen und können aber ganz in Ruhe und problemlos das Schweben im Wasser genießen. Ein toller Spot für Tauchschüler, die ordentlich was sehen wollen und erfahrenere Taucher, die sich mal voll und ganz entspannen wollen.

Details

"Ras", also der "Kopf" von Abu Soma, ist die Steilwand, die bei diesem Riff am nördlichen Ende der Bucht von Safaga in die Tiefe fällt. In ca. 25 Metern Tiefe finden wir ein Plateau mit vielen verschiedenen Korallen, vor allem Tisch- und Hartkorallen.

Wind und Strömung sind bei "Ras Abu Soma" nicht der Rede Wert, deswegen ist dieser Tauchspot auch für Rookies bestens geeignet, die etwas mehr sehen wollen als nur Rifffische. Im Blauwasser stehen die Chancen auf Barrakudas, Makrelen, Schnapper, Thunfische und Fledermaus- sowie Doktorfische gut. Ab und zu werden bei "Ras Abu Soma" sogar Graue Riffhaie oder Weißspitzen-Riffhaie gesichtet sowie Leoparden- oder Hammerhaie, Stachel-, Geigen- oder Adlerrochen und im Frühjahr auch Mantas.

Sollten wir wirklich vom Pech verfolgt sein, werden wir nur einige Kofferfische sehen. Es gibt Zeiten, da meiden die Großfische "Ras Abu Soma". Warum? Dieses Geheimnis konnte bislang noch nicht gelüftet werden, aber deswegen gibt es ja jetzt uns, die "Reef Interactive"-Crowd.

Am Plateau finden wir aber immer interessante Riffbewohner, wie zum Beispiel Muränen, Oktopusse oder Sepien am Riffabhang und Clownfische in ihren "anemonischen" Behausungen. Weiter im Süden befindet sich "Ras Abu Soma Garden", ein toller Korallengarten, den auch Schildkröten und Milchfische lieben.

Hotspots

Korallengarten: Er befindet sich im Süden und ist für überraschende Begegnungen bekannt. Unbedingt vorbeischauen!

Tischkorallen: Sie stehen mächtig und prächtig am Plateau von "Ras Abu Soma" und sind quasi die Wahrzeichen dieses Tauchplatzes.

Höhle: Sie befindet sich auf 35 Metern in der Riffwand nahe des Plateaubeginns und, wie könnte es anders sein, tausende Glasfische machen hier Cave-Party!

Tour 1 - Ras Abu Soma

Ankerplätze gibt es hier noch und nöcher. Obwohl die Strömung nicht sonderlich stark ist, kommt sie von Norden und wir können daher einen Strömungstauchgang an der Riffwand entlang in Angriff nehmen. Wir starten einige hundert Meter vor dem Plateauanfang und lassen uns in Richtung Süden treiben, das Riff zu unserer rechten Schulter. In der Tiefe von 35 Metern finden wir eine Höhle und tauchen dann weiter nach oben, um das Plateau und die Tischkorallen zu erforschen. Wir tauchen zum flachen Riff in vier bis fünf Metern Tiefe und dann finden wir uns auch schon beim Boot zurück.

Tour 2 - Ras Abu Soma Garden

Wir starten vom Boot aus und erkunden den südlichen Bereich von "Ras Abu Soma", in dem wir den wunderschönen Korallengarten finden. Einige Korallenblöcke sowie große, uralte Tisch- und Hartkorallen gibt es hier für uns zu entdecken. Auch die eine oder andere Schildkröte kann sich blicken lassen, und das ist kein Hai, sondern ein Milchfisch, auch wenn er oft "Touristenhai" genannt wird. Die Strömung macht uns im "Ras Abu Soma Garden" nichts aus und so tauchen wir kreuz und quer, wie auch immer es und gefällt. Das Boot ist nie weit weg.



Dieser Tauchgang, der von erfahrenen Tauchern genossen werden kann, gehört zu den beeindruckendsten der Gegend um Hurghada.

Bei diesem Strömungstauchgang springt man im offenen Meer ins Wasser, auf Höhe der Mitte der Südküste der kleineren der beiden Militärinseln Giftun und Seghir, die ca. eine halbe Stunde Fahrt von Hurghada entfernt liegt.

Das Gefühl, von der Strömung ins Blauwasser getrieben zu werden, ist einzigartig und noch aufregender kann die Begegnung mit riesigen, aber zahmen Napoleonfischen sein. Sie tauchen plötzlich als grosse Schatten im Blauwasser auf und nähern sich neugierig den Tauchern.

Dieser unvergessliche Gleitflug zielt auf die vertikale, bis auf 90 Meter Tiefe zum Grund hin abfallende Wand der Insel Giftun, die aber getrost auch in weit geringeren Tiefen erforscht werden kann.

Man hat die Wahl, sich entweder in ca. 20 Metern Tiefe aufzuhalten oder sich entscheiden bis zu einer Grotte in 46 Metern Tiefe vorzudringen. Die mit Sandgrund ausgestattete Durchgangsgrotte ist reich mit Gorgonien bewachsen und kann sich überraschende Begegnungen vorbehalten.

Genauso schön ist aber der Tauchgang, der entlang der Wand in geringerer Tiefe durchgeführt wird. Diese Seite der Insel Giftun wird Gorgonien-Riff genannt, was von dem üppigen Bewuchs mit Horn- oder Fächerkorallen zeugt.

Der Tauchgang endet in der Lagune im Süden der Insel, wo sich das ankernde Boot befindet. Hier trifft man häufig auf riesige und den zahlreichen Tauchern zugeneigte Muränen. Die Vielzahl an Steinkorallen, Feuerkorallen und verschiedenen anderen Hartkorallen gestalten den Schlussteil dieses Tauchgangs äußerst interessant.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel.

Für die Unterwassernationalparks (Brother Islands, Daedalus, Rocky Island und Zabargad) sind 50 eingetragene Tauchgänge im Logbuch erforderlich.

Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag.

Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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