Marine Park Nord 

 

 


Übersichtskarte der Tauchspots

 

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Diese anspruchsvolle Tauchsafari führt zu den Brother Islands, nach Daedalus, zum Elphinstone Reef und je nach Tourenverlauf zu einigen küstennahen Tauchplätzen um Port Ghalib wie z. B. Shaab Abu Dabab.

Die “Brothers” gehören zu den absoluten Top-Spots der Welt! Big Brother begeistert durch spektakuläre Drop-Offs, riesige Gorgonienfächer, Weichkorallen und einen unbeschreiblichen Fischreichtum.

Wrackfans bieten die “Aida” und “Numidia” einmalige Taucherlebnisse. Für “Kenner” ist trotz aller Superlative Little Brother der noch bessere Platz: mächtige Überhänge, Felder von Weich- und Hartkorallen, Schildkröten, Thunas und Makrelenschwärme gehören zum taucherischen Alltag.

Großfisch wie Fuchshaie, Hammerhaie, kapitale “Graue”, Weiß- und Schwarzspitzenhaie versammeln sich hier früh morgens und der Abenddämmerung mit zahllosen anderen Fischarten der Hochsee.

Die bis auf 500 Meter abfallenden Steilwände rund um die Daedalus Insel, etwa fünf Schiffstunden südlich der Brother Islands, bieten bei entsprechender Strömung tolle Drift-Dives.

Das wie ein Kamelbuckel aus der Tiefe ragende Elphinstone Reef  mit seinen herrlich bewachsenen Riffdächern, Steilwänden und standorttreuen Haien, ist immer wieder schön zu betauchen.

Je nach Tourenverlauf bieten die interessanten Tauchspots um Abu Dabab einen gepflegten Abschluß dieser wohl besten Route im Roten Meer.

Nach der Ankunft in Hurghada oder Marsa Alam, Transfer zum Schiff in Marsa Ghalib, Abendessen, Abfahrt am nächsten Morgen.

 

Tourinformationen zum Herunterladen

 

 

 

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour


Eine einzigartige Struktur macht dieses Riff so bemerkenswert: Es gibt Einkerbungen und kleine Höhlen, außerdem einen atemberaubenden Korallengarten. Alle Arten von Kaiser- und Wimpelfischen sind hier zu Hause, aber auch Riffhaie. Aufgrund seiner Lage und seiner Maximaltiefe von 16m ist Abu Dabab I hervorragend geeignet für entspannte Tag- und spannende Nachttauchgänge.

Details


Abu Dabab III liegt südlich von Abu Dabab II und 20 Minuten westlich von Elphinstone. Es hat eine Länge von West nach Ost von 150m und eine Breite von Süd nach Nord von 70m. Es ist ein sehr sicherer Platz auch für die Übernachtung.

Im Süden, fast genau in der Mitte, steht ein einzelner Block. Dort wirst Du strahlend rote Feuerfische sehen, sowie Federsterne und in der Nacht Gorgonenhäupter. Zudem ziehen im Süden immer wieder Delphine vorbei. Im Südosten befindet sich noch eine Ansammlung von Ergs mit Weich- und Hartkorallen, um die herum sich vereinzelt Karettschildkröten und Haie aufhalten.

Im Norden liegt die berühmte „Heaven one“. Man erzählt sich viele Geschichten um dieses Wrack. Nicht weit entfernt findest Du Anemonenkolonien und ein Höhlensystem, bewachsen mit uralten Korallen, bevor man auf der Westseite in zwei Lagunen eintaucht mit mächtigen Korallen und Fischschwärmen aus Barben und Schnappern.

Auf der Westseite zieht sich eine alte Korallenformation Richtung Süden mit einigen Blöcken, zwischen denen gern Riffhaie schlafen. An der Riffkante kann man Reste von Amphoren finden.

Tour 1 – Haie im Südwesten


Vom Boot aus geht los Richtung Westen. Am Ende des Riffes zieht sich eine Riffnase Richtung Süden. Daneben stehen einzelne Korallenhügel. In diesem Bereich findet man häufig junge Riffhaie, aber auch Ammenhaie wurden dort schon gesehen, sowie Muränen und Napoleons. Auf dem Rückweg solltest Du am Riff entlang tauchen und die Augen offen halten: In der ersten großen Einkerbung findet man Splitter von historischen Trinkgefäßen aus Ton.

Tour 2 – Wrack und Höhlen zum Mittag


Mit dem Zodiac erreicht man in 5 Minuten das Wrack der „Heaven one“. Das Schiff ist oberhalb der Wasserlinie total abgebrannt. Entsprechend wenig ist übrig geblieben. Man sieht aber noch deutlich den Kiel und die Maschine sowie manche Teile im Außenbereich. Vom Wrack geht es weiter nach Süden, über einen Korallenhügel. Dann erscheint der Eingang zur Höhle - das Lichterspiel dort ist ohnegleichen! Danach nach rechts in die zwei Lagunen mit Anemonenkolonien und über die Korallenbänke Richtung Südosten bis zum Schiff.

Tour 3 – Südosten am Nachmittag


Vom Schiff hast du gerade mal ein paar Meter zu schwimmen, bis du den Block in der Mitte erreichst. Dort findest du sehr oft eine große Muräne und viele Feuerfische. Weiter Richtung Osten zu den nächsten Blöcken mit Glasfischen und Seenadeln. Auch Schildkröten kommen hier gern vorbei. Zurück Richtung Riff triffst du Drachenköpfe und Blaupunktrochen, im oberen Bereich auch Schwärme vom Schnappern und Barben oder Teppichkrokodilfische. Im kleinen Korallengarten leben Krebse und manchmal hat man das Glück Delphine zu sehen.

Tour 4 – Nachttauchen


Der Block in der Mitte im südlichem Bereich bietet alles, was man für einen Nachttauchgang haben muss - von Federsternen über Gorgonenhäupter und Spanische Tänzerinnen, Kalmare, Krebse, Garnelen und auf dem Grund Muschelgräber (Bärenkrebse) mit 20-30cm Größe. Du solltest nicht zu viel Licht einsetzen - es lohnt sich!



Shaab Shona ist die zweite Bucht in Richtung Süden nach Port Ghalib und einer der wenigen Orte, wo man noch die Möglichkeit hat, einer Seekuh (Dugong) zu begegnen. Allein das lohnt einen Tauchgang. Es gibt hier auch einen schönen Korallengarten und eine große Seegraswiese mit Meeresschildkröten, Leopardenrochen oder auch Geisterfetzenfische.

Details


Die Lagune ist aus einem ausgetrockneten Flusslauf (Wadi) entstanden und bei einem Durchmesser von 150m zwischen 5 und 45m tief. Den Wadi kannst Du in der Mitte noch als Kanal erkennen, der nach Norden und Süden ansteigt. Im Norden liegt ein Hochplateau, dessen Kanten von 14 bis über 40m in die Tiefe fallen.

Das ist ein prima Nachttauchplatz.

Die Nordseite ist von Blöcken geprägt, an denen man Geisterfetzenfische, Großmaulmakrelen, Glasfische und Krokodilfische findet, aber natürlich auch ebenso viele verschiedene Korallenarten. Sie reichen von der Riffkante teils bis auf 20m hinab und sind übersät mit Leben.

Auf der Seegraswiese im Innenbereich triffst du mit etwas Glück auf einen Dugong, meist im flachem Wasser, oder auf 10 bis 12m die afrikanischen Rotfeuerfische und auch große Schildkröten. Im Westen liegt hinter einer Sandfläche ein schöner kleiner Korallengarten.

Auch hier kann sich die Seegraswiese ab und an erneuern, sie ist aber ein wenig besser geschützt als an anderen Plätzen und deswegen konstanter.

Die südliche Kante hat steile Abhänge und eine große Sandhalde, die von 20m bis über 40m abfällt. Dort gibt es Ansammlungen von Sandaalen und alle Arten von Rochen.

Strömung: Meist aus dem Inneren der Lagune, aber nur im unteren Bereich
Sichtweiten: J,F,M,A 25-35m, M,J,J,A im oberen Bereich 5-10m, weiter unten 20-30m, S,O,N,D 30-40m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J, 26-28°C, J,A,S,28-30°C, O,N,D,28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung etwas anspruchsvoll
Tiefe: 3m bis ca. 45m

Tour 1 – Süden an Morgen


Mit dem Zodiac in den Süden fahren und über den südöstlichen Hügeln auf 25 Meter abtauchen in Richtung Westen. Nach kurzer Zeit kommt eine Sandfläche mit Sandaalen. Dahinter solltest Du hoch auf 15m gehen und genau schauen – es gibt viel zu entdecken. Dann musst du grob Richtung Westen über die Seegraswiese. An deren Rand stehen oft große Zackenbarsche und Leopardenrochen – du musst aber gegen eine leichte Strömung aus der Lagune anarbeiten.

Tour 2 – Norden am Mittag


Das Beste ist es, sich mit dem Zodiac 50m auf die Außenseite der Bucht fahren zu lassen. Dort beginnt das Plateau aus einer Schräge heraus bei 14m. Auf dem Weg Richtung Süden passierst du mehrere Putzerstationen und hast die Strömung im Rücken. An den Blöcken findest du Glasfische und mit viel Glück den Geisterfetzenfisch.

Tour 3 – Seegras am Nachmittag


Vom Boot aus tauchst du Richtung Süden zum Seegras. Am kleinen Block im Westen der Wiese leben afrikanische Rotfeuerfische (Achtung: sehr giftige Stacheln!). Weiter ins Seegras und in 7 bis 10m mit etwas Glück zum Dugong. Seine Fressspuren wird man deutlich im Seegras erkennen.

Tour 4 – Nachttauchen


Ein kleines Areal wie der Korallenhügel im hinteren Bereich oder die Nordkante ist für diesen Tauchgang völlig ausreichend. An der Nordkante auf die Strömung achten. Ihr könnt hier Oktopusse, Seeigel, Drachenköpfe, Schnecken und Spanische Tänzerinnen finden.



Der Name Brother Islands kommt von der Firma, die den Leuchtturm elektrisch bestückt hat. Die erste Lichtanlage hatte eine Stärke von umgerechnet 5000 Kerzen. Die beiden Inseln sind vulkanischer Herkunft und liegen auf einem Gebirgsrücken, der zur West- und Ostseite weit über 1000m in die Tiefe stürzt. Die Reste der Vulkangeschichte sind heute noch gut zu erkennen an dem Basaltgestein, das deutlich dunkler ist als der Riffaufbau.

Details

Der Big Brother hat eine Länge von 200m und eine Breite von 60m. Er steht fast quer zur Nord-Süd-Richtung und ist bis auf das östliche Plateau ein Steilwandriff. Auf der Insel hat man meist die Möglichkeit, sich die Füße zu vertreten, eine Shisha mit dem Leuchtturmwärter zu rauchen oder kleine Souvenirs zu erstehen und die Aussicht vom Leuchtturm genießen. Das kann sich je nach Laune des Militärs ändern.

Das Wrack der „Numidia“ liegt schräg am Riff von 15m bis 75m Tiefe. Der Stückgutfrachter fuhr 1901 nach einem Navigationsfehler auf die Westseite auf. Seine Ladung bestand aus Schienen und Eisenbahnrädern. Sie verteilt sich um das Wrack herum. Der Bewuchs des Wracks hört beinahe schlagartig bei 40 Metern auf.
Die Numidia ist weltweit eines der am schönsten bewachsenen Wracks.

Die „Aida“, die sich auf der südlichen Seite in einer Tiefe von 30m bis 65m an das Riff schmiegt, ruht dort, seit sie 1953 in rauer See auf das Saumriff auflief. Sie sollte Personal für den Leuchtturm und Material für die Insel bringen. Durch die Stürme Anfang 2010 ist das Wrack ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden.

Um das westliche Ende herrscht meist hohe Welle und Einiges an Strömung. Falls es am Nachmittag möglich ist, dort zu tauchen, hat man die Möglichkeit, Graue Riffhaie und zwischen den Wracks auch ab und zu Hammerhaie zu beobachten.

Am östlichen Plateau befindet sich der Fuchshai, außerdem kann man dort eigentlich immer Graue Riffhaie treffen. Weiter auf der Nordseite sind schöne Einkerbungen und die Riffwand ist wunderschön mit Weich- und Hartkorallen bewachsen. Dazu kommen alle Arten von Fischen.

In Richtung Westen trifft man eigentlich zu jeder Tageszeit auf zwei Napoleons, die extrem zutraulich sind. Sollten sich unter oder bei den Booten keine Seiden- oder Weißspitzenhochseehaie aufhalten, ist auch oft eine Schildkröte anzutreffen. Im Süden befindet sich der Steg, über den der Leuchtturm beliefert wird. Zu beiden Seiten findet Ihr in zwei bis fünf Metern Tiefe kleine Einkerbungen mit gigantischen Fischschwärmen, jagenden Flötenfischen, juvenilen Napoleons. Im Freiwasserbereich ziehen oft jagende Makrelen, Thunfische und Barrakudas vorbei.

Die Routenplanung am Big Brother ist einfach, denn die Strömung gibt die Richtung vor. Im Frühjahr muss man dort mit hoher Welle rechnen. Die Strömungen an den Punkten, die von den Zodiacs zum Absetzen der Taucher angefahren werden, sind nicht zu unterschätzen und man sollte an sein ENOS denken. Hier ist eigentlich immer ein zügiges Abtauchen nötig. Sonst wird man mit der Oberflächenströmung unter Umständen abgetrieben.

Strömung: Morgens N/W, mittags N, nachmittags N/O bis O
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M, 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll

Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Fuchshai am Morgen


Am Morgen ist der beste Platz das östliche Plateau mit seinen Hügeln auf 36 bis 45m. Es hat einiges zu bieten, v.a. den Fuchshai (Drescherhai). Falls es die Brevetierung erlaubt, sollte man im Strömungsschatten der kleinen Hügel an der Riffnase im Osten seine Nullzeit ausnutzen und danach mit der Strömung Richtung Westen an der schön bewachsenen Steilwand austauchen.

Tour 2 – Aida am Mittag


Hier geht es mit dem Zodiac hin, falls die Welle es erlaubt. Die Aida fängt bei etwa 30 Metern Tiefe an. Der obere Bereich ist voll mit Glasfischen und die Laderäume stehen offen. Anschließend geht es zurück über die verteilte Ladung, die zerklüftete Riffwand entlang nach Osten, Richtung Schiff.

Tour 3 - Numidia am Nachmittag


Wenn Welle und Strömung es zulassen, solltest du mit dem Zodiac zur Numidia. Sie hat auf der nördlichen Seite einen sehr schönen Bewuchs von Weich- und Hartkorallen und ist eines der schönsten Wracks im Roten Meer. Die südliche Seite sieht aus, als wären erst zwei Tage seit dem Untergang vergangen. Der Rest der Ladung ist deutlich zu erkennen. Der Fischbestand ist reichlich, die Strömung unterschiedlich stark und meist von Norden um die Ecke nach Westen ziehend.

Tour 4 - Fuchshai am Nachmittag


Den letzten Tauchgang des Tages sollte man wieder an der Nordostspitze machen, denn wenn in den späten Nachmittagsstunden das Licht schwindet, beginnt die Jagd der Raubfische. Du siehst dann Gelbflossenthunfische, Dickkopfmakrelen, Barrakudas - und an der Spitze oft Fuchshaie. Lass Dir viel Zeit, paddle nicht unnötig herum und beobachte einfach nur. Du kommst garantiert auf Deine Kosten!

 

  

Der kleinere der beiden „Brüder“ des berühmten Doppelriffs liegt in guter Sichtweite, östlich des großen Bruders. Hier gibt es Gorgonienwälder, riesige Überhänge und den „Shark Point“ – eine Putzerstation für Haie.

Details


Der kleine Bruder verläuft von Nordwesten nach Südosten bei einer Länge von 100m und einer Breite von 50m. Nach Norden läuft Little Brother etwas keilförmig zu. Seine Höhe beträgt nur 11 bis 12m und er ist umrandet von einem Saumriff, das ihn regelrecht zu behüten scheint. Auf der südöstlichen Seite, wo die Ankerplätze sind, fällt das Riff steil nach unten ab bis auf 10m, wo eine kleine Riffnase besteht, die in eine leichte Schräge übergeht. Sie endet mit einem Überhang auf 37m. Danach fällt die Wand weiter in die Tiefe. Dort verläuft aus Richtung Norden eine lagunenähnliche Wand bis zum großen Gorgoniengarten, der sich im Osten von 18m bis weit über 40m in die Tiefe erstreckt.

Das Riff mit seinen gewaltigen Überhängen und großen Einkerbungen erstreckt sich bis in den Nordwesten, wo sich in 40m Tiefe ein kleiner Hügel gebildet hat - der „Shark Point“. Dort hast Du in den frühen Morgenstunden gute Chancen auf graue Riffhaie, die sich dort nach erfolgreicher Jagd in der Nacht die Zähne putzen lassen.

Vom Südosten nach Norden ist das Riff geprägt von einer Steilwand, die zwischen 25m und 40m verläuft. Die Struktur ist ganz ähnlich der Nordseite bis zur letzten Lagune vor dem Shark Point.

Die Brother-Insel kann man nicht betreten. Auch hier ist im Frühjahr immer mit rauer See zu rechnen und es ist definitiv kein Tauchplatz für Anfänger. Die meisten Tauchgänge werden mit dem Zodiac begonnen und beendet. Zum Thema Zodiac gibt es ein eigenes Briefing. Die beiden Brüder liegen in einem Marinepark, deswegen sind hier einige Bestimmungen zu beachten. Auch diese findet Ihr bei uns.

Strömung: Morgens auf der Nordseite N, auf der Süd Seite W. Mittags N/O und teilt sich auf der Nordseite nach W und S/O. Nachmittags meist stark aus O, wobei sich ein kleiner Puffer auf der südöstlichen Seite bildet.
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll
Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Der Gorgoniengarten


Den ersten Tauchgang solltest Du gemütlich vom Boot zum Boot machen und die Südostseite erkunden. Du hast gute Chancen, unten an der Riffnase auf Grau- und Fuchshaie zu treffen, danach sollte es weiter gehen zum Gorgoniengarten, der zwischen 18 und 40m liegt. Danach geht es wieder um die Ostspitze zurück.

Tour 2 – Shark Point


Für diese Tour geht es erst mit dem Zodiac an die Südwestseite. Ihr werdet in der letzten Lagune abgeworfen und solltet so schnell wie möglich abtauchen, denn an die Westspitze schlägt die Welle. Dort taucht Ihr im Strömungsschatten der Riffnase ab Richtung Shark Point. Versucht bei starker Strömung nicht zum Shark Point zu tauchen, sondern bleibt am Riff. Taucht Ihr an der Nordseite zurück, könnt Ihr auf leichte Gegenströmung treffen aufgrund der Verwirbelungen. Dies geht jedoch nur ein kurzes Stück bis zur nächsten Einbuchtung, danach teilt sich die Strömung und Ihr habt „Rückenwind“. Den Blick ins Blauwasser nicht vergessen, es kann Großfisch vorbei ziehen!

Tour 3 – Steilwand pur


Dieser Tauchgang ist variabel. Du kannst mit dem Zodiac Richtung Norden aufbrechen. Beim Ausstieg immer die Strömung checken: Auch hier wieder, je nach Strömung, entweder zur Riffnase oder einfach den Süden erkunden. Eine zweite gute Variante ist, vom Boot aus die südliche Steilwand zu betauchen und Dich, wenn nötig, vom Zodiac abholen zu lassen. Aber Achtung: In den Nachmittagsstunden, wenn das Licht allmählich schwindet, herrscht auf der Südostseite Jagdstimmung.

 

  

Dieser Platz liegt 5 bis 8 Stunden östlich von Marsa Alam und ist unter Tauchern vor allem bekannt für seine atemberaubenden Hammerhaischulen. Auf dem südlichen Plateau gibt es zudem immer eine Chance auf Fuchshaie. Die Steilwände und Einkerbungen von Daedalus bilden aber eine äußerst abwechslungsreiche Riffstruktur und geben allerlei Fischarten Schutz. Allein dies macht dieses Riff zu einem absoluten Muss!

Details


Mit einer Länge von 600 bis 750m und eine Breite im Norden von 100m und im Süden von 300m ist Daedalus ein sehr großes Riff. Im Süden steht ein Leuchtturm auf ihm, der die Schiffe weist. Hier kann man einkaufen, sich die Füße vertreten oder den Leuchtturm erklimmen. Auf der Nordseite gibt es eine Steilwand, die Richtung Osten auf einer Tiefe zwischen 18 und 40m in mehrere lagunenähnlichen Plateaus übergeht. Dort im Blauwasser findet man die Hammerhaie. In der Regel sind je nach Strömung mehrere Gruppen von je 12 bis 25 Tieren anzutreffen.

Fast alle Boote, die am Daedalus ankern, werden in den frühen Morgenstunden ihre Zodiacs in den Norden senden. Die beste Stelle, um ins Wasser zu gehen, ist an der nordwestlichen Ecke. Allerdings muss man hier schnell die ersten 4 Meter abtauchen, damit das Zodiac nicht gefährdet wird: In diesem Bereich trifft die Morgenströmung auf das Riff.

Es lohnt sich - immer in Sichtweite zum Riff - etwas ins Blauwasser zu tauchen und auf 20 oder 25 Metern Tiefe einfach abzuwarten. Sollte sich nichts blicken lassen, taucht in aller Ruhe auf der gleichen Tiefe in südöstlicher Richtung um die Riffspitze. Auf der Ostseite liegen zwei Lagunen, in deren Nähe die Hammerhaie dann meist aus der Tiefe kommen. Im ersten Moment werdet Ihr meist nur ein Tier sehen. Es wird in einigem Abstand an Euch vorbeitauchen und sich auf die Seite legen, um Stärke zu demonstrieren. Bleibt, wo Ihr seid. Geht auf keinen Fall tiefer oder folgt dem Hai – er wird auf jeden Fall in der Tiefe verschwinden. Solltet Ihr jedoch geduldig abgewartet haben, werden die anderen Tiere der Gruppe aus der Tiefe kommen und Eure Nähe suchen. Wenn Ihr ihnen zu nah kommt, werden sie abtauchen. Bleibt Ihr aber, wo Ihr seid, oder steigt sogar ein paar Meter auf – ja, ja, die böse Nullzeit - folgen die Tiere in der Regel. Dann habt Ihr die Möglichkeit, dieses Schauspiel bis zu 20 Minuten zu genießen.

In der Nähe liegt auch der so genannte „Manta Point“ mit seiner farbenfrohen Riffwand. Die gesamte Ostseite ist ein erstklassiger Spot. Man sollte immer mal unter sich in die Tiefe oder ins Blauwasser schauen - es werden ständig große Jäger in Sicht sein.

Die Westseite mit ihren Einkerbungen beherbergt eine der größten Anemonenkolonien im Roten Meer. Über 200, mit ihrer roten Außenhülle und zartgelben bis grünlichen Färbung, haben sich auf einer Breite von gerade mal 10 Meter auf engstem Raum am Riff festgesaugt. Bis über 50m Tiefe reicht diese Kolonie. Aber weiter Richtung Süden verschlägt es einem endgültig den Atem. Dort sitzt eine gigantische Hartkoralle, bei deren Anblick man sich winzig vorkommt: Wie ein Wasserfall stürzt sie von 4 auf 19m herab. Leider sind schon die ersten Schäden zu erkennen.

Im Süden von Daedalus liegt ein Plateau mit großen und kleinen Blöcken - ein guter Platz für den Fuchshai. In der Nähe liegt Geröll und Stahl vom Leuchtturm. Muränen und Zackenbarsche schlummern darin. Außerdem könnt Ihr hier Schildkröten, graue Riffhaie, jagende Makrelen und Thun sowie natürlich Steinfische und Schnecken finden.

An der südlichen Drop-off-Kante des Plateaus findet man eine kleine Anemonenkolonie. Das Besondere an ihr ist das Zusammenleben farblich verschiedenster Gattungen auf engem Raum. Im oberen Bereich begegnet man häufig Hochseehaien, wie dem Longimanus und dem Seidenhai.

Auch Daedalus ist ein Außenriff und Marinepark. Abgesehen von den allgemeinen Bestimmungen sollte Jeder, der hier tauchen geht, in der Lage sein, mit wechselnden, teils starken Strömungen, hoher Welle und Zodiacs zurechtzukommen. Außerdem empfiehlt sich ein Deepdive-Specialty.

Tour 1 – Morgendliches „Hailight“


Mit dem Zodiac geht es in den Norden. Je nach Welle kann das ganz schön holprig werden. Rechnet mit Strömung und schnellem Abtauchen. Nehmt auch im Blauwasser immer das Riff als Referenz und habt Geduld - Ihr werdet einen „hammerhaimäßig“ schönen Tauchgang haben.

Tour 2 – Plateau


Über die gesamte Südseite erstreckt sich eine mit Weichkorallen überzogene Riffkante, die ab 18 bis 20m in ein schönes breites Plateau übergeht. Der gesamte südliche Bereich wird durch eine Drop-off-Kante begrenzt, die etwa 35 bis 40 Meter abfällt. Auch hier immer auf die Strömung achten!

Tour 3 – Die Westseite mit den Anemonen


Die Westseite besteht aus einer bis 70 Meter tief fallenden Wand. Hier findest Du alles, was an Steilwänden so lebt und klebt. Unter anderem ein Anemonenfeld mit über 200 Anemonen. Mit der Hauptströmung aus Norden empfiehlt es sich auch hier, sich vom Zodiac in der letzten oder vorletzten Lagune absetzen zu lassen und in den Süden zu driften.

 

  


Ein Riff mit sehr steilen Abhängen und zwei Plateaus im Norden und Süden. Es liegt 30 Min östlich von Abu Dabab und ist somit ein Außenriff, das rundum weit über 100m in die Tiefe abfällt. Elphinstone ist bekannt für seine Weißspitzen-Hochseehaie und berüchtigt durch den Torbogen.

Details


Das 350m lange und 60m breite Riff liegt je nach Wasserstand etwa 1-3m unter Wasser.

Richtung Norden neigt sich das Riffdach auf 3-4m zur Kante hin. Nach einem steilen Hang erreicht man bei 18-20m das Plateau. Dieses fällt etwa 70m lang kontinuierlich auf eine Tiefe von 40m ab. Ein tiefer Spalt kündigt hier das 50m-Plateau an, das sich weitere 30m nach Norden zieht.

Die Ostseite ist gekennzeichnet von Plateaus und Überhängen, sie fällt terrassenartig über 100 Meter in die Tiefe. Das Südplateau läuft wellenförmig von 18 bis auf 43m in die Tiefe. Die komplette Westseite hingegen zeichnet sich durch eine Vielzahl von Überhängen im oberen Bereich aus.

Das gesamte Riff ist übersät mit Weich- und Hartkorallen in allen Farben. Der Fischbestand variiert je nach Jahreszeit leicht. Dennoch kannst Du mit etwas Glück im Norden/Westen dem einen oder anderen Hai begegnen.

Auch wenn es nicht verboten ist: Hier solltest Du nicht schwimmen oder schnorcheln. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der vielen Zodiacs ist das zu gefährlich. Außerdem gibt es starke Oberflächenstömungen.

Tour 1 - Für Tekkies: Torbogen am Morgen


Vom Boot aus tauchst Du die Plateaukante Richtung Süden – die Strömung also im Rücken. Bei etwa 54m Tiefe beginnt der Torbogen. Die Steinblöcke am Boden sind entgegen allen Gerüchten aus der Bogendecke gestürzt und nicht etwa von Menschenhand geschaffen („Sarkophage“). Tauchst Du durch den Bogen, erreichst Du links einen Hohlweg, der zurück zum Plateau führt. Meist ist man hinter dem Torbogen im Strömungsschatten, sollte man doch auf Strömung treffen, kehre lieber wieder um und tauche auf demselben Weg zurück.

Tour 2 - Gorgoniengarten morgens oder mittags


Vom Boot aus kannst Du über das Südplateau auf die Ostseite tauchen. Über die Kante erreicht man bei etwa 25m den Gorgoniengarten. Hier trifft man auch den berühmten „LaNaBü“ - den Langnasenbüschelbarsch. Die Riffkante bietet viele Weich- und Hartkorallen. Behalte während des Tauchganges die Strömung immer im Auge, um früh genug umkehren zu können.

Tour 3 - Das tiefe Nord-Plateau am Nachmittag


Am besten taucht man relativ seicht, doch immer mit Sichtkontakt, am Plateau entlang Richtung Norden. Erst wenn Du den 40m-Spalt siehst, solltest Du tief gehen. Bei 40-50m hast Du mit etwas Glück Haikontakt. Beim Austauchen empfiehlt es sich nicht lang in großer Tiefe zu bleiben sondern am traumhaft bewachsenen Riff entlang zu tauchen und dort die Tiefen- sowie Sicherheitsstops einzulegen. Gelegentlich gibt es am nördlichen Plateau eine Fallströmung.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel.

Für die Unterwassernationalparks (Brother Islands, Daedalus, Rocky Island und Zabargad) sind 50 eingetragene Tauchgänge im Logbuch erforderlich.

Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag.

Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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