Marine Park Süd

   

Übersichtskarte der Tauchspots

 

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Nach der Ankunft in Hurghada oder Marsa Alam, Transfer zum Schiff nach Port Ghalib, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen.

Die Marinepark Süd Tour startet von Port Ghalib aus – nach 2 Tauchgängen geht es direkt in Richtung Süden zum Daedalus Riff. Schon von weitem zu sehen ist der markante Leuchtturm von Daedalus. Das Riff erstreckt sich über eine Länge von mehr als 1,2 km. Steilwandtauchen in der regelmäßig vorhandenen Strömung und Haibegegnungen kennzeichnen die Tauchgänge rund um Daedalus.

Nun geht es weiter zu den Riffen von Zabargad und Rocky Island, den am weitesten südlich gelegenen Inseln im ägyptischen Roten Meer. Unzählige Weich- und Hartkorallen erwarten die Taucher hier im tiefen Süden.  Auf dem Rückweg  fahren wir die Plätze von Sataya, Malahi, Abu Diab, Shaab Maksur, Shaab Claudia, Abu Galawa und Gota Sharm an, so dass für ausreichend Abwechslung gesorgt ist! Auch hier erwarten Euch mit großer Regelmäßigkeit Haibegegnungen – nur rund ein halbes Dutzend Safariboote laufen diese weit südlich gelegenen Riffe an.

Bevor wir wieder im Hafen Port Ghaleb einlaufen, gibt es mit dem Elphinstone Reef noch einen weiteren Lecke

 

Tourinformationen zum Herunterladen

     

 

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour:


Eine einzigartige Struktur macht dieses Riff so bemerkenswert: Es gibt Einkerbungen und kleine Höhlen, außerdem einen atemberaubenden Korallengarten. Alle Arten von Kaiser- und Wimpelfischen sind hier zu Hause, aber auch Riffhaie. Aufgrund seiner Lage und seiner Maximaltiefe von 16m ist Abu Dabab I hervorragend geeignet für entspannte Tag- und spannende Nachttauchgänge.

Details


Abu Dabab III liegt südlich von Abu Dabab II und 20 Minuten westlich von Elphinstone. Es hat eine Länge von West nach Ost von 150m und eine Breite von Süd nach Nord von 70m. Es ist ein sehr sicherer Platz auch für die Übernachtung.

Im Süden, fast genau in der Mitte, steht ein einzelner Block. Dort wirst Du strahlend rote Feuerfische sehen, sowie Federsterne und in der Nacht Gorgonenhäupter. Zudem ziehen im Süden immer wieder Delphine vorbei. Im Südosten befindet sich noch eine Ansammlung von Ergs mit Weich- und Hartkorallen, um die herum sich vereinzelt Karettschildkröten und Haie aufhalten.

Im Norden liegt die berühmte „Heaven one“. Man erzählt sich viele Geschichten um dieses Wrack. Nicht weit entfernt findest Du Anemonenkolonien und ein Höhlensystem, bewachsen mit uralten Korallen, bevor man auf der Westseite in zwei Lagunen eintaucht mit mächtigen Korallen und Fischschwärmen aus Barben und Schnappern.

Auf der Westseite zieht sich eine alte Korallenformation Richtung Süden mit einigen Blöcken, zwischen denen gern Riffhaie schlafen. An der Riffkante kann man Reste von Amphoren finden.

Tour 1 – Haie im Südwesten


Vom Boot aus geht los Richtung Westen. Am Ende des Riffes zieht sich eine Riffnase Richtung Süden. Daneben stehen einzelne Korallenhügel. In diesem Bereich findet man häufig junge Riffhaie, aber auch Ammenhaie wurden dort schon gesehen, sowie Muränen und Napoleons. Auf dem Rückweg solltest Du am Riff entlang tauchen und die Augen offen halten: In der ersten großen Einkerbung findet man Splitter von historischen Trinkgefäßen aus Ton.

Tour 2 – Wrack und Höhlen zum Mittag


Mit dem Zodiac erreicht man in 5 Minuten das Wrack der „Heaven one“. Das Schiff ist oberhalb der Wasserlinie total abgebrannt. Entsprechend wenig ist übrig geblieben. Man sieht aber noch deutlich den Kiel und die Maschine sowie manche Teile im Außenbereich. Vom Wrack geht es weiter nach Süden, über einen Korallenhügel. Dann erscheint der Eingang zur Höhle - das Lichterspiel dort ist ohnegleichen! Danach nach rechts in die zwei Lagunen mit Anemonenkolonien und über die Korallenbänke Richtung Südosten bis zum Schiff.

Tour 3 – Südosten am Nachmittag


Vom Schiff hast du gerade mal ein paar Meter zu schwimmen, bis du den Block in der Mitte erreichst. Dort findest du sehr oft eine große Muräne und viele Feuerfische. Weiter Richtung Osten zu den nächsten Blöcken mit Glasfischen und Seenadeln. Auch Schildkröten kommen hier gern vorbei. Zurück Richtung Riff triffst du Drachenköpfe und Blaupunktrochen, im oberen Bereich auch Schwärme vom Schnappern und Barben oder Teppichkrokodilfische. Im kleinen Korallengarten leben Krebse und manchmal hat man das Glück Delphine zu sehen.

Tour 4 – Nachttauchen


Der Block in der Mitte im südlichem Bereich bietet alles, was man für einen Nachttauchgang haben muss - von Federsternen über Gorgonenhäupter und Spanische Tänzerinnen, Kalmare, Krebse, Garnelen und auf dem Grund Muschelgräber (Bärenkrebse) mit 20-30cm Größe. Du solltest nicht zu viel Licht einsetzen - es lohnt sich!

 

  

Dieser Platz liegt 5 bis 8 Stunden östlich von Marsa Alam und ist unter Tauchern vor allem bekannt für seine atemberaubenden Hammerhaischulen. Auf dem südlichen Plateau gibt es zudem immer eine Chance auf Fuchshaie. Die Steilwände und Einkerbungen von Daedalus bilden aber eine äußerst abwechslungsreiche Riffstruktur und geben allerlei Fischarten Schutz. Allein dies macht dieses Riff zu einem absoluten Muss!

Details


Mit einer Länge von 600 bis 750m und eine Breite im Norden von 100m und im Süden von 300m ist Daedalus ein sehr großes Riff. Im Süden steht ein Leuchtturm auf ihm, der die Schiffe weist. Hier kann man einkaufen, sich die Füße vertreten oder den Leuchtturm erklimmen. Auf der Nordseite gibt es eine Steilwand, die Richtung Osten auf einer Tiefe zwischen 18 und 40m in mehrere lagunenähnlichen Plateaus übergeht. Dort im Blauwasser findet man die Hammerhaie. In der Regel sind je nach Strömung mehrere Gruppen von je 12 bis 25 Tieren anzutreffen.

Fast alle Boote, die am Daedalus ankern, werden in den frühen Morgenstunden ihre Zodiacs in den Norden senden. Die beste Stelle, um ins Wasser zu gehen, ist an der nordwestlichen Ecke. Allerdings muss man hier schnell die ersten 4 Meter abtauchen, damit das Zodiac nicht gefährdet wird: In diesem Bereich trifft die Morgenströmung auf das Riff.

Es lohnt sich - immer in Sichtweite zum Riff - etwas ins Blauwasser zu tauchen und auf 20 oder 25 Metern Tiefe einfach abzuwarten. Sollte sich nichts blicken lassen, taucht in aller Ruhe auf der gleichen Tiefe in südöstlicher Richtung um die Riffspitze. Auf der Ostseite liegen zwei Lagunen, in deren Nähe die Hammerhaie dann meist aus der Tiefe kommen. Im ersten Moment werdet Ihr meist nur ein Tier sehen. Es wird in einigem Abstand an Euch vorbeitauchen und sich auf die Seite legen, um Stärke zu demonstrieren. Bleibt, wo Ihr seid. Geht auf keinen Fall tiefer oder folgt dem Hai – er wird auf jeden Fall in der Tiefe verschwinden. Solltet Ihr jedoch geduldig abgewartet haben, werden die anderen Tiere der Gruppe aus der Tiefe kommen und Eure Nähe suchen. Wenn Ihr ihnen zu nah kommt, werden sie abtauchen. Bleibt Ihr aber, wo Ihr seid, oder steigt sogar ein paar Meter auf – ja, ja, die böse Nullzeit - folgen die Tiere in der Regel. Dann habt Ihr die Möglichkeit, dieses Schauspiel bis zu 20 Minuten zu genießen.

In der Nähe liegt auch der so genannte „Manta Point“ mit seiner farbenfrohen Riffwand. Die gesamte Ostseite ist ein erstklassiger Spot. Man sollte immer mal unter sich in die Tiefe oder ins Blauwasser schauen - es werden ständig große Jäger in Sicht sein.

Die Westseite mit ihren Einkerbungen beherbergt eine der größten Anemonenkolonien im Roten Meer. Über 200, mit ihrer roten Außenhülle und zartgelben bis grünlichen Färbung, haben sich auf einer Breite von gerade mal 10 Meter auf engstem Raum am Riff festgesaugt. Bis über 50m Tiefe reicht diese Kolonie. Aber weiter Richtung Süden verschlägt es einem endgültig den Atem. Dort sitzt eine gigantische Hartkoralle, bei deren Anblick man sich winzig vorkommt: Wie ein Wasserfall stürzt sie von 4 auf 19m herab. Leider sind schon die ersten Schäden zu erkennen.

Im Süden von Daedalus liegt ein Plateau mit großen und kleinen Blöcken - ein guter Platz für den Fuchshai. In der Nähe liegt Geröll und Stahl vom Leuchtturm. Muränen und Zackenbarsche schlummern darin. Außerdem könnt Ihr hier Schildkröten, graue Riffhaie, jagende Makrelen und Thun sowie natürlich Steinfische und Schnecken finden.

An der südlichen Drop-off-Kante des Plateaus findet man eine kleine Anemonenkolonie. Das Besondere an ihr ist das Zusammenleben farblich verschiedenster Gattungen auf engem Raum. Im oberen Bereich begegnet man häufig Hochseehaien, wie dem Longimanus und dem Seidenhai.

Auch Daedalus ist ein Außenriff und Marinepark. Abgesehen von den allgemeinen Bestimmungen sollte Jeder, der hier tauchen geht, in der Lage sein, mit wechselnden, teils starken Strömungen, hoher Welle und Zodiacs zurechtzukommen. Außerdem empfiehlt sich ein Deepdive-Specialty.

Tour 1 – Morgendliches „Hailight“


Mit dem Zodiac geht es in den Norden. Je nach Welle kann das ganz schön holprig werden. Rechnet mit Strömung und schnellem Abtauchen. Nehmt auch im Blauwasser immer das Riff als Referenz und habt Geduld - Ihr werdet einen „hammerhaimäßig“ schönen Tauchgang haben.

Tour 2 – Plateau


Über die gesamte Südseite erstreckt sich eine mit Weichkorallen überzogene Riffkante, die ab 18 bis 20m in ein schönes breites Plateau übergeht. Der gesamte südliche Bereich wird durch eine Drop-off-Kante begrenzt, die etwa 35 bis 40 Meter abfällt. Auch hier immer auf die Strömung achten!

Tour 3 – Die Westseite mit den Anemonen


Die Westseite besteht aus einer bis 70 Meter tief fallenden Wand. Hier findest Du alles, was an Steilwänden so lebt und klebt. Unter anderem ein Anemonenfeld mit über 200 Anemonen. Mit der Hauptströmung aus Norden empfiehlt es sich auch hier, sich vom Zodiac in der letzten oder vorletzten Lagune absetzen zu lassen und in den Süden zu driften.

 

  

Die Insel Zabargad, von ägyptischen Seeleuten auch El Gubal („Der Berg“) genannt, ist 3.5 km lang und ihre höchste Erhebung misst 235 m. Schon zu Kleopatras Zeiten wurde hier der Halbedelstein Olivin abgebaut.

Zabargad hat zwei Schiffswracks zu bieten, die beide im sporttaucherfreundlichen Bereich liegen. An der Ostseite findet man zwischen 1 - 24 Metern Tiefe ein 70 m langes und etwa 10 m breites Wrack, über dessen Namen und Geschichte schon lange gerätselt wird. Man nimmt an, dass es sich um ein russisches Motorfrachtschiff handelt, das nach einer Kollision oder Explosion an Bord den Schutz der Insel suchte und dort sank – dafür würden die Schäden im Heckbereich sprechen. Der Bewuchs des Wracks lässt auf eine Untergangszeit in den 1950er bis -60er Jahren schließen.

An der Südostseite befinden sich im oberen Riffbereich viele Höhlengänge, in denen man mit etwas Glück Nacktschnecken und Strudelwürmer findet. Auf der Westseite von Zabargad können neben wunderschönen Hartkorallengärten die Überreste des Safarischiffs „Neptuna“ betaucht werden, das hier im Jahr 1981 sank. Auf dem sandigen Grund in knapp 24 Metern findet man heute vereinzelt Zeugnisse des Untergangs: einen Generator, mehrere Koffer, ein Radargerät sowie eine Tauchflasche. Vom Wrack des Schiffes fehlt jedoch jede Spur. Da das Riff an dieser Stelle nur langsam steiler wird, kann das Safariboot nicht weiter in die Tiefe abgerutscht sein, muss also irgendwo in der Nähe liegen. Vermutlich trieb es damals, als das Heck schon unter Wasser lag, noch ein Stück weiter, während die besagten Gegenstände über Bord fielen. Das Wrack der „Neptuna“ konnte bis heute nicht lokalisiert werden und bleibt somit eines jener Geheimnisse, mit denen das Rote Meer noch immer aufwarten kann.

Safari-Boote suchen zum Ankern meist an der Südseite der Insel Schutz - hinter einer großen Lagune. Um die Lagune herum, die ca. 10-12 Meter tief ist, geht es steil hinunter in Tiefen bis über 50 Meter. Man kann das Innere der Lagune über zahlreiche Durchgänge durch den Fels, der sich um die Lagune erhebt und üppig mit bunten Weichkorallen bewachsen ist, erreichen.

 

  

Der Tauchplatz an dieser Insel ist weltbekannt durch die häufigen Hai- und Manta-Sichtungen. Außerdem liegt das Wrack der „Maiden“ hier. Es ist allerdings nur für technische Taucher erreichbar.

Details


Die Insel hat eine Ausdehnung von 300m mal 80m und besitzt ringsum ein Saumriff. Jenseits geht es abwärts bis weit über 100m.

Die Südseite des Riffs besteht aus Überhängen und Halbhöhlen, wo sehr oft Weißspitzenriffhaie schlafen. Noch mehr sind der Osten und Westen echte Shark Points, denn hier stehen die Haie in einer Strömung, die aus Norden kommt und auch riesige Schwärme von Sardinen und ihren Räuber, die Thunfische, herantreibt.

Der Norden dagegen ist eine tief eingekerbte steile Wand mit Vorsprüngen und Überhängen. Der Bewuchs aus verschiedenen Korallen ist ein Leckerbissen für Schnecken. Hier trifft man manchmal Delphine.

Im südlichen Bereich, kurz vor der Westecke, erscheint in 60-70m Tiefe, also nur für technische Taucher erreichbar, das Wrack der „Maiden“. Dieses Luxusschiff wurde 2002 gefunden. Seine ehemalige Glocke steht bei der Umweltorganisation Hurghada Environmental Protection and Conservation Association (Hepca) im Büro.

Auch rund um Rocky Island gelten wieder Marineparkregeln und durch verschiedenste Strömungen ist es ein sehr anspruchsvolles Riff.

Tour 1 – Südosten am Morgen


Man kann vom Boot aus zur Riffwand tauchen. Dort wird man von einer leichten Strömung Richtung Osten an den Überhängen und Halbhöhlen vorbei getrieben und hat genügend Zeit, sich diese anzuschauen. Am Ende der Wand gibt es eine kleine Nase, unter der man oft auf Haie trifft. Man kann von dieser Stelle aus zurück tauchen, aber die einfachere Möglichkeit ist es, sich holen zu lassen.

Tour 2 – Südwesten am Mittag


Beim Abtauchen vom Zodiak solltest du gleich auf Tiefe gehen, denn die Strömung kann durchaus stark sein. Geht in euren Grenzen tiefer und schaut Euch nach Großfisch um. Danach lasst Euch einfach treiben und genießt die Farbenpracht der Riffkante. Schaut aber immer wieder mal ins Blaue, denn dort kommt ab und zu ein Manta lautlos vorbei.

Tour 3 – Norden am Machmittag


Man sollte sich an die Nordwestecke bringen lassen, um sicher zu gehen, dass man wirklich die Nordseite betaucht. Ab dort kann man sich einfach treiben lassen. Die Überhänge werfen in den Nachmittagsstunden große Schatten und der Fischreichtum hier ist erstaunlich: Schwärme von Sardinen und Makrelen, auch Thunfische und natürlich der König der Jäger, der Hai - alles zieht hier vorbei.

 

  

Einer der schönsten Korallengärten des Roten Meeres. Tummelplatz der Delphine und Erlebnisgarten für Navigationsfreunde. Durch eine Höhle kann man eine Lagune betauchen. Nitrox ist hier auf jeden Fall angesagt!

Details


„Soraya“ bedeutet „klein“. Dies sagt uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe in dem zu betauchenden Areal liegt bei 20 bis 25 Metern. Das Riff hat eine Länge von 250m und eine Breite von etwa 70m. Das Boot ankert in der Regel in einer kleinen Lagune im Südosten des Riffes. Je nach Strömung gibt es aber auch die Möglichkeit, das Boot im Südwesten an einer Einkerbung des Riffes festzumachen. Das Sataya-Gebiet hat fast immer Strömung aus Norden.

Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Plätze, um in der Mittagszeit zu tauchen. Hier tauchen nur sehr Wenige und man bekommt den Eindruck, dass man kurz nach der Entstehung des Korallengartens ins Wasser geht.

Die, aufgrund der Strömung aus Norden, gängigsten Tauchtouren beginnen mit dem Zodiac natürlich im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts herum taucht. Hier kann man prima Navigation üben und man hat in jeder Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten vor sich. Außerdem gibt es im Norden einen kleinen Weg durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist ausgekleidet mit Bergkorallen. Das ganze Gebiet ist voll von riesigen Bergkorallen, großen Tisch-, Leder- und Weichkorallen. Es gibt eine Menge juvenile Fische, große Schwärme von Schnappern, Großaugen und Barben. Außerdem kann man Schnecken finden, sowie Delfine und junge Riffhaie.

Es gibt noch einen weiteren Korallengarten im nordwestlichen Bereich, hinter einer Sandstraße. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt im Norden ab bis auf 40m.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-30m, M, J, J, A 30-50m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J 26-28°C, J,A,S 28-31°C, O,N,D 30-25°C

Tour 1 - Lagune und rund ums Riff


Im Norden geht es ab dem Zodiac zum Riff und über eine Abriebkante. Schaue hier zunächst nach Schnecken. Danach in eine mit Bergkorallen bewachsene Lagune, die eine Menge Jung- und Schwarmfisch beherbergt. Eine Höhle auf der Westseite der Lagune führt Dich in einen Korallengarten, der begrenzt wird von vier Blöcken. Diese kann man gut im Zickzack erkunden und zurück in Richtung Norden tauchen. Man findet alles rund um die Blöcke, ob Anemonen, Muränen, junge Riffhaie oder Schildkröten. Das Riff immer rechte Schulter kommt Ihr zurück zum Boot. Oder Ihr setzt vorher die Boje, um Euch abholen zu lassen.

Tour 2 - Der Norden Richtung Südwest


Auch hier geht es vom Zodiac aus Richtung Riff. Betaucht die Blöcke in Richtung Westen und erkundet die wunderschönen Formationen. Weiter dann Richtung Süden, das Riff linke Schulter, immer wieder über Sandflächen. Schaut mal, ob Ihr Spuren von buckligen Drachenköpfen findet und folgt ihnen bis zu ihrem Versteck. Irgendwann kommt noch mal ein einzelner Block. Er ist sehr schön zu umrunden. Wenn man Glück hat, gibt es Tintenfische und Krokodilfische. Dann weiter zurück zum Boot. Schaut auf Eure Nullzeit und Luft - es ist kein Problem, sich vom Zodiac wieder abholen zu lassen.

Tour 3 - Für Navigationswunder


Dieser Tauchgang startet auch im Norden und geht Richtung Nordost in ein weit gestrecktes Gebiet mit Blöcken. Durchschnittliche Tiefe ist dort 22m und die Blöcke sind zwischen 3 und 10 Metern hoch. Wie Ihr diese Blöcke betaucht, plant Ihr, nach Prüfung der Strömung, am besten in der 3D-Ansicht und der Übersichtskarte von reef interactive. Kurz vor dem Boot kann man statt durch den Kanal auch außen um den großen Block herum tauchen.

 

  

Dies ist eines der ganz besonderen Riffe: Ein Labyrinth, gewachsen aus einzelnen riesengroßen Blöcken. In der Innenlagune mit dem Korallengarten und den kleinen Höhlen befinden sich die Ruheplätze der Jäger und man sieht die seltenen Beilbauchberblinge, aber auch faszinierende Schnecken und Anemonen.

Details:


ShaabMalahi hat eine Länge von 100m und eine Breite von 60m. Die Tiefe variiert von 22m bis 6m im Innenbereich. Nur auf der Ostseite nach etwa 50m gibt es eine Drop-off-Kante.

Das Riff ist ein Gewirr aus Blöcken, die das Areal fast kreisrund einschließen. Sie ragen teils 16 bis 20m steil empor und im oberen Bereich hat sich ein Überhang gebildet.

Das Labyrinth aus Blöcken ist am entspanntesten mit einem Guide zu betauchen, außerdem variiert die Tauchtiefe oft und teils extrem, so dass die Ohren hier Höchstleistungen erbringen müssen.

Die Kanäle haben einen Durchmesser von 2 bis 8m, die Lagunen fast 15m. In dem verzweigten Labyrinth vertaucht man sich schnell, aber Richtung Süden findet man immer einen Ausgang.

ShaabMalahi gibt Dir die Möglichkeit, die Entstehung von Riffen zu betrachten, denn aufgrund der Witterung ist dieses Riff immer in Bewegung. Hier sollte man in den überwachsenen Gängen und Höhlen auf herunterfallende Gegenstände achten.

Im Westen befindet sich ein Block, auf dem eine Tischkoralle thront. Leicht südlich gibt es einen kleineren Block, der nur noch von ein wenig Stein gehalten wird und an ein Bügeleisen erinnert. Dort ist auch ganz in der Nähe der Ankerplatz. Hinter und unter dem Boot ist eine Sandfläche, die in etwa 20 Meter Tiefe, weit in den Süden laufend, einige schöne große Blöcke beherbergt. Im ihrem Südosten gibt es zwei Blöcke, die ausschauen, als ob sie mit Tischkorallen verbunden wären. Hier und etwas weiter nördlich gibt es Schwärme von Wimpelfischen. Aber in diesem Gebiet gibt es überhaupt viel zu entdecken.

Du wirst große Napoleons, Muränen, Adlerrochen, Schnecken und auch Weißspitzenriffhaie antreffen, sowie Drücker und Schnapper.

Die Strömung zieht meist von Nordwest und Nord um das Riff, im Innenbereich ist jedoch keine Strömung zu spüren.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O

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Erg Abu Diab liegt in der Nähe von Ras Banas. Das kegelförmige Riff und reicht bis in eine Tiefe von über 100 Metern. Es besteht rundum aus einer Steilwand und kann binnen 30 Minuten umrundet werden, sofern die sehr häufig vorkommende starke Strömung das zulässt.

Dieser Spot ist typisch für die Artenvielfalt des südlichen Roten Meeres, aber auch bekannt für Begegnungen mit großen Haien. Häufig trifft der Taucher auf Gruppen von Hammerhaien, die größte Anzahl, die auf einmal beobachtet wurde, lag bei über 50 Tieren. Aber auch das Zusammentreffen mit Grauen Haien und Fuchshaien ist hier wahrscheinlich und mit viel Glück darunter auch ein Longimanus.

Selbst wenn die Haie einmal ausbleiben, der Drop Off zeigt einen herrlichen Bewuchs und dichte Fischschwärme streichen an der Riffwand entlang.

 

  

Dies ist eines der nordöstlichsten Riffe in Sataya. „Maksur“ bedeutet „Riss“ oder „Spalt“ und diesen kann man im Süden auch noch erkennen. Shaab Maksur ist mehr oder weniger ein Steilwandriff und erinnert auf der Ostseite an Elphinstone. Dazu gibt es eine der schönsten Lagunen im Roten Meer.

Details:


Maksur liegt 15 bis 20 Minuten von Shaab Claude und Abu Galawa entfernt. Es ist 350 bis 400m lang und hat drei Plateaus, davon eines - untypisch für ein Außenriff - auf der Westseite. Die Strömungen sind ähnlich wie bei Elphinstone, denn beide Riffe haben fast exakt die gleiche Ausrichtung.

Das Südplateau besteht eigentlich aus zwei Ebenen. Die erste reicht von 18 bis 35m, die zweite von 35 bis 42m. Beide haben eine Länge von 50 bis 60m und eine Breite von 40m. Am Ende geht es steil abwärts auf 80m, danach in eine Schräge weiter bis 120m, bevor das Riff vollends in der Tiefe verschwindet.

Die Westseite hat etwas Besonderes, denn abgegrenzt von einem Korallengarten und einem Block am Ende liegt in der Mitte des Plateaus eine kleine Lagune, die mit einer Tiefe von 13-16m und einer Breite von 20m sehr schön eingebettet ist. Hier liegen einige Wrackteile von einem alten Safariboot, das nach 14 Tagen im Dienst aufs Riff gefahren ist. Die Aufbauten wurden über Bord geschmissen und der Rumpf wurde in die Werft zur Rekonstruktion gebracht. Mittlerweile ist das Riff sehr schön um die Wrackteile herum gewachsen.

Der östliche Bereich ist Steilwand und im Norden gibt es ein weiteres Plateau in einer Tiefe von 20 bis 37 Metern, auf dem sich kleinere Hügel und ein Korallengarten befinden. Hier können, wie überall bei diesem Riff, Fallströmungen auftreten. Am nördlichsten Punkt gibt es noch mal zwei Zinnen, die durch einen 8m tiefen Spalt vom Riff getrennt sind.

Tauchgang 1 – Zum Nordplateau


Am besten startest du vom Zodiac gut 30m nach Ende des Riffes auf 10 bis 15m Tiefe, denn hier hat man einen guten Überblick und darunter gibt es häufig Strömung aus Nord. Hinter einem der großen Hügel findest du Schutz, um dich vorne an der Kante nach Haien umzusehen. Zumindest sollten ein paar Thunfische oder Barrakudas den Weg kreuzen. Falls nicht, besteht die Möglichkeit auf einen schönen Strömungstauchgang.

In den Morgenstunden hast du beim Austauchen auf der Ostseite das beste Licht. Wahrscheinlich wird am Ende der Weg zum Schiff im Süden zu weit sein. Setze dann besser deine Boje und lass dich abholen.

Tauchgang 2 – Zum Südplateau


Das Boot liegt üblicherweise südlich vom Riff. Dort ist auch gleich die erste Besonderheit, denn zwei große Blöcke stehen ganz in der Nähe. Sie sind toll bewachsen mit Weich- und Hartkorallen und sind teilweise hohl – das ist gut für Zackenbarsche. Tauche weiter über das Plateau Richtung Süden, bei den Putzerstationen vorbei, bis zum Ende. Links kommt dort ein kleiner Korallenblock mit lila Weichkorallen und jungen Husaren.

Weiter geht es Richtung großer Korallengarten. Bei 22m steht eine Fächerkoralle mit zwei bis drei Langnasenbüschelbarschen, Napoleons, Skorpionfischen, Schnecken und Nemos. Von dort zurück im oberen Bereich. In 5 bis 7m Tiefe kann man noch den Spalt erkennen, der dem Riff den Namen gab, sich mittlerweile aber mit Abrieb füllt. Mit dem Riff an der rechten Schulter geht es zurück zum Boot. .

Tauchgang 3 – Zum Westplateau


Hier beginnt man am besten bei dem einzeln stehenden Block, der bis zur Oberfläche reicht. Auf seiner Nordseite in 12m Tiefe sitzt eine Anemonenkolonie, wo man sehr oft auch Eier des kleinen Clownfischs findet. Von dort weiter in den Innenbereich der Lagune, wo an jeder Ecke und Einkerbung eine andere Überraschung wartet: von freischwimmenden Moränen über Glasgarnelen und Putzerstationen für große Barrakudas bis zu Torpedorochen. Sogar junge Weißspitzenriffhaie sind hier anzutreffen. Hast du genug gesehen, kannst du über den Korallengarten in den Außenbereich tauchen und zum Schiff zurück.

 

  

Dieses Riff liegt 10 Minuten östlich von Abu Galawa Kebir. Taucher schätzen es nicht nur wegen der schönen Panoramen in den Korallengärten und weil es recht flach liegt. Hauptattraktion ist eine Höhle, die gut zu betauchen ist.

Details:

Shaab Claude ist etwa 150m lang und 60m breit bei einer Maximaltiefe von 24m. Boote ankern meist im Süden, weil dort in 10m Tiefe der Höhleneingang liegt. Auch den meisten Fisch findet man im südlichen Bereich des Riffs. Hier leben z.B. Fledermausfische, Drücker, Wimpelfische, Barben und Schnapper. Auch große Napoleons sind keine Seltenheit.

Oft erschwert eine Strömung aus Norden das Tauchen auf der Westseite über dem Korallengarten oder macht es ganz unmöglich. Nach einer holprigen Fahrt mit dem Zodiac bis zum Kanal und den Anemonenkolonien wird man mit einem schönen Drifttauchgang auf der Ost- oder Westseite belohnt.

Tour 1 – Höhle und Korallengarten


Kurz vor dem einzelnen großen Block, der mit dem Hauptriff verbunden ist, liegt der Eingang zur Höhle. Sie zieht sich leicht schräg nach oben und nach 5m gelangt man zur großen Kammer. Von dort aus tauchst Du geradeaus zum Ende, rechts unter einem Block hindurch und gelangst an einen Seitengang, der nach 10m nach rechts zurück in die große Kammer führt. Dort gibt es mehrere Ausgänge, von denen der mittlere der schönere ist.

Am Ende der Höhle Richtung Norden geht es durch den großen Korallengarten bis zum großen Kanal. Solltest Du hier noch 100 bar Luft haben, kannst Du es nach rechts wagen, denn im Osten erstreckt sich ein sehr schönes Panorama. Manchmal kannst Du 60m ins Blau schauen – und vielleicht kommt da ja gerade etwas Großes vorbei. Das Riff rechter Hand kommst Du in jedem Fall zurück zum Schiff.

Tour 2 – Simply drift


Mit dem Zodiac zu den Blöcken in den Nordosten. Man kann die Ost- oder Westseite wunderbar einfach gen Süden driften und das Naturspektakel genießen. Das sollte man aber mit dem Guide und dem Kapitän besprechen.


Eine genial überwachsene alte Segelyacht, Korallenblöcke und Canyons, viele verschieden Rifffische und das alles in angenehmen Tiefen zwischen sieben und 21 Metern. "Abu Galawa Soraya" hat viel zu bieten und die Schiffe können sich an bereits gelegten Ankerleinen festmachen.

Details

Eine Segelyacht aus den USA ist bei "Abu Galawa Soraya" 1980 gesunken und seither von sehr vielen Weich- und Hartkorallen besiedelt worden. Ein unglaublicher Anblick in 17 Metern Tiefe auf einer Länge von 15 Metern. Aber nicht nur das toll bewachsene Wrack überzeugt hier.

Hornhechte, Blaupunkt-Stechrochen, Rotmeerfahnenbarsche, Rotmeer-Füsiliere und freischwimmende Riesenmuränen können wir bei diesem Tauchspot mit etwas Glück genauso entdecken und bestaunen. Was viele freuen wird - "Abu Galawa Soraya" eignet sich auch für einen Nachttauchgang und was gibt es Schöneres, als die verschiedenen Wrackbewohner der Nacht aufzusuchen!?

Mit Licht ausgestattet sehen wir im Inneren des Wracks auch untertags die vielen Glasfische, die sich die Yacht schon lange zu eigen gemacht haben. Auch auf dem sandigen Boden warten zudem noch viele Überraschungen zwischen den Korallentürmen und -blöcken.

Hotspots

Gesunkene Segelyacht: Sie ist nur klein, aber toll bewachsen, zahlreich bewohnt und wir finden sie im Südwesten.

 

Tour 1 - Wrack und mehr

Vom Ankerplatz tauchen wir zum Wrack, um diese Attraktion gleich als erstes zu besichtigen. Weiter geht's mit dem Riff zu unserer rechten Schulter bis zu einer Sandstraße. Sie führt uns ins große, lagunenähnliche Areal. Hier können wir uns etwas austoben, bis wir zum Schiff in Richtung Südwesten zurückkehren.

Tour 2 - Die Nacht im Meer

Wie schon erwähnt eignet sich "Abu Galawa Soraya" auch für einen Nachttauchgang. Da sich das Wrack ganz in der Nähe des Ankerplatzes befindet, starten wir vom Boot aus, erforschen die Riffwand und die Segelyacht, entdecken alle möglichen nachtaktiven Meeresbewohner und tauchen sodann wieder zurück zum Schiff, um uns ein "Nightcap-chen" zu gönnen und den Tag am Roten Meer gemütlich ausklingen zu lassen.


Dieses Riff im Zentrum von Sataya ist vor allem wegen eines Wracks bekannt: die „Tien Hsing“. Es gibt aber auch einen der größten Korallengärten in der Gegend und einen sicheren Ankerplatz bei schlechtem Wetter und über die Nacht.

Details


An Abu Galawa Kebir gibt es Lagunen und mehrere Nebenriffe, die alles bieten, was es im Roten Meer zu sehen gibt. Blaue Geweihkorallen, wunderbaren Landschaften.

Neben der „Rosalie Moller“ und der „Numidia“ gehört der Dampfschlepper von Abu Galawa, die „Tien Hsing“, zu den schönsten Schiffswracks im Roten Meer. Sie war ein Hafenschlepper, der 1935 in Shanghai gebaut wurde. Mit einer Länge von 36m, einer Breite von gut 7m und etwa 3m Tiefgang war es für diese Zwecke ein eher kleines Schiff. Am 26. Oktober 1943 sank der Schlepper und liegt nun in einer Tiefe von 12-13m in leichter Schräglage auf der Westseite hinter dem Kanal.

Das Wrack ist auf der Steuerbordseite gut zu erkennen, weniger hingegen auf der Backbordseite, so viele Korallen wachsen auf ihm! Nachts hat man die Chance, den winzigen Blauringkraken dort zu sehen.

Der Korallengarten auf der Westseite besteht aus Bergkorallen. Im oberen Bereich sind die Einschnitte und Kanäle mit Tischkorallen bewachsen. Auch hier kann man prima Nachts tauchen.

Tour 1 – Der Westen


Bei gutem Wetter und wenig Welle ist es am schönsten, direkt vom Boot aus Richtung Lagune zu tauchen. Im Innenbereich gibt es ein kleines Loch in der Wand, das in die fast mystisch bewachsene Lagune führt. Im hinteren Teil steht ein Erg mit einem kreisrunden „Hut“. In Richtung Westen kommt in 4m Tiefe ein wunderschön bewachsener Kanal. Auf halber Strecke musst Du über eine kleine Erhöhung. In der ersten Lagune links musst Du nach 50m über die Korallen hinweg und bist fast wieder am Boot.

Tour 2 – Die Tien Hsing


Das Wrack ist in einem hervorragenden Zustand. Die Zeit und das Wasser konnten ihm bislang kaum schaden. Schaut Euch alles in Ruhe an und staunt über die Vielfalt des Lebens in diesem Wrack!

Tour 3 - Nachttauchgang


Nachts ist Abu Galawa Kebir ein sehr einfacher Tauchplatz. Tauche einfach auf der Südseite des nördlichen Riffs Richtung Westen zu den Korallengärten. Auf einer Strecke von 30m findet man dort alles, was man für einen gemütlichen Nachttauchgang braucht – mit sehr viel Glück sogar Exoten wie Blaupunktkraken, die gerade mal 6cm groß sind. Auf jeden Fall aber Garnelen, Krebse, schlafende Papageienfische und Schnecken.


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Sheleniat I ist eine Perle unter den Riffen im Bereich von Wadi Gimal: Hügel voller Korallen und auf der Westseite zwei schöne Lagunen, in denen es von jungen Barrakudas, Schildkröten, Oktopussen und Igelfischen wimmelt. Und ein Ort, an dem sogar Leopardenhaie anzutreffen sind. Was will das Taucherherz mehr?

Details:


Das Riff hat eine Breite von 150m und eine Länge von 200m. Mit einer Tiefe von 16m gehört es zu den sehr flachen Tauchplätzen. Die Korallen sind hier überwiegend niedere Kulturen, also meist nur 50cm hoch. Die 2 bis 4m hohen Hügel sind das optimale Revier für Riffbarsche.

Auf der Westseite befinden sich zwei große Lagunen, die innen auf 6m Tiefe miteinander verbunden sind. Sie sind bewachsen mit Geweih- und Bergkorallen. Auf dem sandigen Grund findest du Grundeln und Krebse, die dort symbiotisch leben.

Der Norden ist begrenzt durch einen lang gezogenen Block. Auf der Westseite hingegen stehen vier Korallenhügel von 2 bis 8m Höhe.

Die Ostseite hat eine lang gezogene Riffwand mit einzelnen Bergkorallenfeldern und im Außenbereich vereinzelt 2m hohe Türmchen. Die Vielfalt der Korallen und Fische ist hier unbeschreiblich!

Im Süden befinden sich einzelne Lagunen und eine uralte Koralle, die Heimat ist für Fledermausfische, große Zackenbarsche und Muränen.

Dies ist ein guter Nachtanker- und Nachttauchplatz.

Um die Hügel herum wechselt die Strömung oft und bildet Verwirbelungen.

Strömung: Morgens N/W, mittags N, nachmittags N/W
Sichtweiten: J, F, M, A 25-35m, M, J, J, A 20-35m, S, O, N, D 40m
Temperaturen: J, F, M 23-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-30°C, O, N, D, 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll, zwischen den Hügeln stark wechselnde Strömungen
Tiefe: 3m bis ca. 16m

Tour 1 – Der Nordwesten
Nach dem Absetzen im Norden tauche Richtung Westen. Dann durch den Kanal zum Hauptriff und in die erste Lagune. Dort gibt es Stupsnasen-Pompanos. Folge dem Riff und den Lagunen weiter Richtung Süden. Im Außenbereich siehst du mit etwas Glück vielleicht einen Leopardenhai.

Tour 2 – Der Nordosten
Hinter dem Querblock geht es los Richtung Westen. Auf der Nordseite des Hauptriffes gibt es eine kleine Einkerbung mit blauen Makrelen. Auch tummeln sich hier oft Drachenköpfe oder Krokodilfische. Mit dem Riff rechte Schulter immer weiter zum Boot zurück.

Tour 3 – Nachttauchen
Auf Grund der Strömung solltest du nachts auf der südlichen Seite tauchen. Von Spanischen Tänzerinnen bis Tanzgarnelen und von Fledermausfischen bis Schlangenaalen ist dann alles möglich: Garnelen und Krebse, schlafende Papageifische oder auch Kaninchenfische mit ihren Giftstacheln.

 

  

Shaab Sharm ist ein Außenriff nördlich von Wadi Gimal und eines der schönsten Steilwandriffe im Roten Meer. Es fällt über 100m herab und hat zwei Plateaus, wo man Riffhaie, mit Glück auch Hammerhaie und Mantas sehen kann. Aber bekannt ist es vor allem für seine höhlenartigen Einkerbungen und die Putzerstationen für Doktorfische. Für technische Taucher gibt es eine Höhle bei 45 und das Wrack der Oyster auf etwa 70 Meter Tiefe.

Details:


Shaab Sharm hat eine Länge von 250m, eine Breite von 100m und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Seitenenden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus Steilwänden, die über 100m in die Tiefe reichen. Die Plateaus liegen 20m (am Riff) bis 35m tief (im Außenbereich). Die Strömung kommt morgens in der Regel von Nordwest und am Mittag aus Nord. Trotz dieser Berechenbarkeit sollte man auf sie achten, da sie schon mal heftig werden kann und man Gefahr läuft, vom Plateau gepustet zu werden.

Auf dem östlichen Plateau findet man den „Lanabü“ (Langnasenbüschelbarsch) in einer Gorgonie, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Schwarmfisch und zwei Putzerstationen: eine mittig auf dem Plateau für junge Thunfische, die andere, bei einem großen Block an der Südseite, für Doktorfische.

Auf dem Ostplateau kann die Strömung zu Verwirbelungen führen, die das Tauchen erschweren.

Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und auch hier gibt es eine Putzerstation. Auf ihrer nördlichen Seite trifft meist die Strömung auf Shaab Sharm. Ein guter Platz also für Großfisch wie den Hammerhai. Ziemlich genau gegenüber, auf der Südseite, hat man schon Mantas gesichtet, aber es ist wahrscheinlicher, Riffhaie, Makrelen, Thun und Barrakudas zu treffen.
Für technische Taucher gibt es hinter dem Ostplateau auf der Nordseite ein Wrack, die Oyster. Es ist ein altes Safariboot mit gut erhaltenen Aufbauten, das bei gut 70 Metern liegt. Auch eine Höhle, die hinter der Gorgonie bei 43 Metern beginnt und weit unter das Plateau führt, ist für Tekkies spannend.

Tour 1 – Putzerstationen


Die beste Zeit, um das Plateau im Osten zu betauchen, ist morgens oder am Vormittag. Da die Boote meist am westlichen Ende des Plateaus ankern, kann man prima mit der Strömung an der Riffkante entlang zum Plateau driften und dort in Ruhe auf das Plateau zu diesem hinabtauchen. Achtet darauf, dass sich die Strömung ändern kann, sobald Ihr die Mitte des Plateaus erreicht habt. Am Ende des Plateaus, Riff rechte Schulter, wieder zurück zum Boot.

Tour 2 – Drift


Man hat die Möglichkeit, mit dem Zodiac in den Norden zu fahren. Absprung sollte die nordwestliche Ecke des Riffes sein. Dann auf etwa 25 Meter abtauchen und bei passender Strömung die Nordseite entlang driften. Entweder Du lässt Dich wieder abholen oder schaffst es, bei geringem Luftverbrauch, wieder selbst zurück zum Boot.

Tour 3 – Grossfisch


Der Westen bietet am Nachmittag ideale Lichtverhältnisse. Auch hier sollte man sich mit dem Zodiac am nördlichen Ende des Plateaus absetzen lassen. Mit einer leichten Strömung aus Norden kann man sich auch hier in 25 bis 30 Metern Tiefe übers Plateau treiben lassen und dann an der Steilwand in Richtung Westen treibend perfekt austauchen.

 

  

Dies ist das größte Riff nach Wadi Gimal Island. Die beiden bilden einen Kanal. Spektakulär ist der riesige Korallengarten. Man findet dort große Zackenbarsche, Anglerfische sowie sesshafte Quallen und eine dunkle, fast schwarze Spanische Tänzerin.

Details


Mit einer Breite von 350m und einer Länge von gut 3km ist Dahra Wadi Gimal ein lang gezogenes Riff, das im Norden über mehrere Blöcke in fast eigenständige Riffe ausläuft. Es eignet sich gut zum Übernachten und liegt 5 Minute entfernt von Shelaniat. Im Süden hat man ein schmales Plateau in einer Tiefe zwischen 5 und 14m mit mehreren kleinen Korallenblöcken von 1 bis 2m Höhe - hervorragend geeignet für einen Nachttauchgang. Das Plateau hat eine Breite von 30m, bevor es über mehrere Stufen in den Kanal Richtung Wadi Gimal Island geht. Hier gibt es eine der größten Papageifischarten, den Büffelkopf-Papageifisch.

Auf der östlichen Seite, abgegrenzt durch einen Korallenausläufer, befinden sich Korallentürme mit 9 bis 12m Höhe und Durchmessern von 2 bis 3m. Sie haben im oberen Bereich lila Weichkorallen, gemischt mit Hartkorallen. Ein ideales Revier für Glas- und Rotfeuerfische, riesige Seegurken und Seezungen.

Auf der Außenseite verläuft ein sehr schmaler Kanal mit einer Engstelle in der Mitte. Richtung Osten stößt Du auf ein riesiges Labyrinth aus allen Arten von Korallen. Es hat eine imposante Höhe von 10-15m und besteht aus Tischkorallen mit teils 4m Durchmesser, schiffsgroßen Bergkorallen sowie Salatkorallen mit 2m hohen Blättern. Unbedingt ansehen!

Tour 1 – Ost-Außenseite


Mit dem Zodiac geht es an die Außenseite des Riffes. Du solltest im Süden des kleinen Kanals beginnen und Richtung Norden tauchen, dann durch einen Durchbruch auf die äußere Seite und im Zickzack über den Korallengarten zurück Richtung Süden.

Tour 2 - Südostseite


Vom Schiff aus solltest du in einer Tiefe von 12-14m Richtung Osten zu den Blöcken tauchen. Dann Richtung Westen zurück aufs Plateau, so wirst du hinter jeder Ecke etwas Anderes entdecken - von Rochen bis Seezungen, von Schnecken bis Anglerfischen.

Tour 3 – Nachttauchgang


Die Riffwand in 5 bis 8m Tiefe ist wunderschön. Dort hat man sehr oft schon eine fast schwarze Spanische Tänzerin gesehen, die dort ansässig ist. Aber auch den Sargassum-Anglerfisch gibt es hier, Garnelen, Steinfische und den nachtaktiven Korallendrachenkopf. Mit einer Größe von 4 bis 5cm und einer leicht rot-weißen Färbung wirkt er sehr gut geschützt. Mit etwas Glück wirst du Kalmare bei der Jagd sehen.

 

  

Ein Riff mit sehr steilen Abhängen und zwei Plateaus im Norden und Süden. Es liegt 30 Min östlich von Abu Dabab und ist somit ein Außenriff, das rundum weit über 100m in die Tiefe abfällt. Elphinstone ist bekannt für seine Weißspitzen-Hochseehaie und berüchtigt durch den Torbogen.

Details


Das 350m lange und 60m breite Riff liegt je nach Wasserstand etwa 1-3m unter Wasser.

Richtung Norden neigt sich das Riffdach auf 3-4m zur Kante hin. Nach einem steilen Hang erreicht man bei 18-20m das Plateau. Dieses fällt etwa 70m lang kontinuierlich auf eine Tiefe von 40m ab. Ein tiefer Spalt kündigt hier das 50m-Plateau an, das sich weitere 30m nach Norden zieht.

Die Ostseite ist gekennzeichnet von Plateaus und Überhängen, sie fällt terrassenartig über 100 Meter in die Tiefe. Das Südplateau läuft wellenförmig von 18 bis auf 43m in die Tiefe. Die komplette Westseite hingegen zeichnet sich durch eine Vielzahl von Überhängen im oberen Bereich aus.

Das gesamte Riff ist übersät mit Weich- und Hartkorallen in allen Farben. Der Fischbestand variiert je nach Jahreszeit leicht. Dennoch kannst Du mit etwas Glück im Norden/Westen dem einen oder anderen Hai begegnen.

Auch wenn es nicht verboten ist: Hier solltest Du nicht schwimmen oder schnorcheln. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der vielen Zodiacs ist das zu gefährlich. Außerdem gibt es starke Oberflächenstömungen.

Tour 1 - Für Tekkies: Torbogen am Morgen


Vom Boot aus tauchst Du die Plateaukante Richtung Süden – die Strömung also im Rücken. Bei etwa 54m Tiefe beginnt der Torbogen. Die Steinblöcke am Boden sind entgegen allen Gerüchten aus der Bogendecke gestürzt und nicht etwa von Menschenhand geschaffen („Sarkophage“). Tauchst Du durch den Bogen, erreichst Du links einen Hohlweg, der zurück zum Plateau führt. Meist ist man hinter dem Torbogen im Strömungsschatten, sollte man doch auf Strömung treffen, kehre lieber wieder um und tauche auf demselben Weg zurück.

Tour 2 - Gorgoniengarten morgens oder mittags


Vom Boot aus kannst Du über das Südplateau auf die Ostseite tauchen. Über die Kante erreicht man bei etwa 25m den Gorgoniengarten. Hier trifft man auch den berühmten „LaNaBü“ - den Langnasenbüschelbarsch. Die Riffkante bietet viele Weich- und Hartkorallen. Behalte während des Tauchganges die Strömung immer im Auge, um früh genug umkehren zu können.

Tour 3 - Das tiefe Nord-Plateau am Nachmittag


Am besten taucht man relativ seicht, doch immer mit Sichtkontakt, am Plateau entlang Richtung Norden. Erst wenn Du den 40m-Spalt siehst, solltest Du tief gehen. Bei 40-50m hast Du mit etwas Glück Haikontakt. Beim Austauchen empfiehlt es sich nicht lang in großer Tiefe zu bleiben sondern am traumhaft bewachsenen Riff entlang zu tauchen und dort die Tiefen- sowie Sicherheitsstops einzulegen. Gelegentlich gibt es am nördlichen Plateau eine Fallströmung.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel.   Für die Unterwassernationalparks (Brother Islands, Daedalus, Rocky Island und Zabargad) sind 50 eingetragene Tauchgänge im Logbuch erforderlich.   Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag. Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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