Nord – Wracks & Brother Islands incl. Elphinstone

 

 


Übersichtskarte der Tauchspots

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Eine unvergessliche Mischung aus Wracks und Grossfisch erwartet uns auf dieser Tour.

Gestartet wird entweder in Hurghada oder Port Ghaleb und es geht direkt zu den Highlights des Roten Meeres.

Im Norden gibt es einiges an „Schrott“ zu besichtigen – unter anderem die legendäre Thistlegorm oder Abu Nuhas mit seinen 4 Wracks.

Die Brothers und Elphinstone sind berühmt für regelmässige Haisichtungen – man trifft auf Longimanus, Hammerhaie, Fuchshaie und andere Gesellen.

Nach der Ankunft in Hurghada oder Marsa Alam, Transfer zum Schiff, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen.

 

Tourinformationen zum Herunterladen

 

 

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour:



Nach 90 Minuten Fahrtzeit von Hurghada aus erreicht man Shaab el Erg, den 1. Tauchplatz auf der Safari. Shaab el Erg ist ein weitläufiges Riff, in der Gestalt eines Hufeisens. Diese Formation öffnet sich nach Süden hin und gibt dort eine flache Lagune preis, die voller Ergs ist. Die ganze Lagune kann betaucht werden.

Beliebt sind die nördliche Spitze, die östliche Wand oder die südwestliche Spitze - Gota Shaab el Erg.

Zwischen Gota und dem Hauptriff verläuft ein kleiner Kanal; an der Süd- und Westseite ist ein großes sandiges Plateau mit unzähligen Türmchen und Korallenköpfen.
Durch diesen Kanal passieren die dort beheimateten Delfine mehrmals täglich.
Sie sind das ganze Jahr über hier zu sehen.

Mantas sind zwischen Januar und März an der nördlichen Spitze zu beobachten.

Auf dem Plateau, das Gota umgibt, findet man Drachenköpfe, Zackenbarsche, Schneeflockenmuränen, Blaupunktrochen und viele Drückerfische.

Unter den Tischkorallen kann man ab und zu Weißspitzenriffhaie sehen.
Im Sand findet man Kegelschnecken, Spitzkreiselschnecken und Seezungen. Am flachen Riff entlang tummeln sich Nasendoktorfische, Kaiserfische, Brassen und Schnapper und Schildkröten.

Das Betauchen von Gota Shaab el Erg ist traumhaft.
Für Photographen dürften besonders die Korallenköpfe interessant sein. Sie sind nicht Teil der Illustration und befinden sich in südlicher Richtung auf 16m Tiefe.

 

  

Das Riff erstreckt sich rund um die Insel Gross Siyoul (Big Siyoul) und ist sehr vielfältig.

Manchmal unterbrechen Sandtäler (Wadis) das Riff, dann gibt es wieder Überhänge und Spalten zu erkunden.

Ein übermäßig reicher Bewuchs von Korallen und unzählige Fische versetzen den Taucher in Staunen. Die Tauchgänge mit einer meist schnellen Strömung führen an die Nordspitze. Hier zu finden ist ein sanfter ca. von zirka 10 bis 30m.
Im tieferen Wasser sieht man häufig Haie und große Rochen, im seichteren Wasser dagegen Schulen von Süßlippen und Masken-Falterfischen.



Dieser wunderschöne Tauchplatz bietet eine Abwechslung aus Hartkorallen und Weichkorallen.

Es ist ein fantastischer, farbenfroher Tauchgang, wobei man alle möglichen Rifffische des Roten Meeres entdecken kann.

Außerdem kann der Taucher mit einem guten Auge Stein- und Skorpionfische entdecken.

Im Sand liegen öfters gut getarnte Krokodilfische, weiters kann man mit etwas Glück Napoleons, riesige Zackenbarsche und Schildkröten beobachten.

 

  

Das Riff Abu Nuhas ist berühmt für seine Wracks und wird auch "Schiffsfriedhof" genannt.
An diesem Riff sind 4 Schiffe gesunken, die heute ein Anziehungspunkt für Taucher aus aller Welt sind.

Wer hat nicht schon von den 4 Wracks gehört, die auf der Nordseite von Abu Nuhas auf sandigem Meeresboden liegen?

 

 
 

  


 

 

  

Die blaue Distel, so heißt Thistlegorm ins Deutsche übersetzt, ist wohl das berühmteste Wrack im Roten Meer.

Das englische Schiff war auf dem Weg nach Ägypten, um das englische Afrika-Korps mit Nachschub zu versorgen, als sie am 6.10.1941 von einem deutschen Bomber angegriffen wurde und sank.

Das Wrack liegt in 30 m Tiefe aufrecht auf dem Meeresgrund.
Besonders interessant ist die Ladung: Panzer, LKW, Waffen, Motorräder, Eisenbahnwaggons sowie eine Lok.

Die SS Thistlegormist ein Muss für jeden Rotmeer-Taucher. Sie ist ein Genuss für Wrackfreunde, nicht zuletzt wegen ihrer spektakulären Ladung.

Sie bietet aber auch eine Vielfalt an Fischen. Schulen von Barrakudas oder große Thunfische und Schnapper sind hier keine Seltenheit. Als künstliches Riff zieht sie zudem zahllose Korallenfische an.

Sehenswert sind das Heck mit seinen Kanonen, das Mittschiff und Vorderschiff, der Bug und die Ladung, sowie die Fahrzeuge, die beiden Lokomotiven, die Schlepptender und die Wasserwagen.

Die Strömungen am Wrack sind moderat, bisweilen auch stark. Die Sicht ist generell mäßig und oft liegen viele Boote vor Ort.



Der Name Brother Islands kommt von der Firma, die den Leuchtturm elektrisch bestückt hat. Die erste Lichtanlage hatte eine Stärke von umgerechnet 5000 Kerzen. Die beiden Inseln sind vulkanischer Herkunft und liegen auf einem Gebirgsrücken, der zur West- und Ostseite weit über 1000m in die Tiefe stürzt. Die Reste der Vulkangeschichte sind heute noch gut zu erkennen an dem Basaltgestein, das deutlich dunkler ist als der Riffaufbau.

Details

Der Big Brother hat eine Länge von 200m und eine Breite von 60m. Er steht fast quer zur Nord-Süd-Richtung und ist bis auf das östliche Plateau ein Steilwandriff. Auf der Insel hat man meist die Möglichkeit, sich die Füße zu vertreten, eine Shisha mit dem Leuchtturmwärter zu rauchen oder kleine Souvenirs zu erstehen und die Aussicht vom Leuchtturm genießen. Das kann sich je nach Laune des Militärs ändern.

Das Wrack der „Numidia“ liegt schräg am Riff von 15m bis 75m Tiefe. Der Stückgutfrachter fuhr 1901 nach einem Navigationsfehler auf die Westseite auf. Seine Ladung bestand aus Schienen und Eisenbahnrädern. Sie verteilt sich um das Wrack herum. Der Bewuchs des Wracks hört beinahe schlagartig bei 40 Metern auf.
Die Numidia ist weltweit eines der am schönsten bewachsenen Wracks.

Die „Aida“, die sich auf der südlichen Seite in einer Tiefe von 30m bis 65m an das Riff schmiegt, ruht dort, seit sie 1953 in rauer See auf das Saumriff auflief. Sie sollte Personal für den Leuchtturm und Material für die Insel bringen. Durch die Stürme Anfang 2010 ist das Wrack ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden.

Um das westliche Ende herrscht meist hohe Welle und Einiges an Strömung. Falls es am Nachmittag möglich ist, dort zu tauchen, hat man die Möglichkeit, Graue Riffhaie und zwischen den Wracks auch ab und zu Hammerhaie zu beobachten.

Am östlichen Plateau befindet sich der Fuchshai, außerdem kann man dort eigentlich immer Graue Riffhaie treffen. Weiter auf der Nordseite sind schöne Einkerbungen und die Riffwand ist wunderschön mit Weich- und Hartkorallen bewachsen. Dazu kommen alle Arten von Fischen.

In Richtung Westen trifft man eigentlich zu jeder Tageszeit auf zwei Napoleons, die extrem zutraulich sind. Sollten sich unter oder bei den Booten keine Seiden- oder Weißspitzenhochseehaie aufhalten, ist auch oft eine Schildkröte anzutreffen. Im Süden befindet sich der Steg, über den der Leuchtturm beliefert wird. Zu beiden Seiten findet Ihr in zwei bis fünf Metern Tiefe kleine Einkerbungen mit gigantischen Fischschwärmen, jagenden Flötenfischen, juvenilen Napoleons. Im Freiwasserbereich ziehen oft jagende Makrelen, Thunfische und Barrakudas vorbei.

Die Routenplanung am Big Brother ist einfach, denn die Strömung gibt die Richtung vor. Im Frühjahr muss man dort mit hoher Welle rechnen. Die Strömungen an den Punkten, die von den Zodiacs zum Absetzen der Taucher angefahren werden, sind nicht zu unterschätzen und man sollte an sein ENOS denken. Hier ist eigentlich immer ein zügiges Abtauchen nötig. Sonst wird man mit der Oberflächenströmung unter Umständen abgetrieben.

Strömung: Morgens N/W, mittags N, nachmittags N/O bis O
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M, 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll

Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Fuchshai am Morgen


Am Morgen ist der beste Platz das östliche Plateau mit seinen Hügeln auf 36 bis 45m. Es hat einiges zu bieten, v.a. den Fuchshai (Drescherhai). Falls es die Brevetierung erlaubt, sollte man im Strömungsschatten der kleinen Hügel an der Riffnase im Osten seine Nullzeit ausnutzen und danach mit der Strömung Richtung Westen an der schön bewachsenen Steilwand austauchen.

Tour 2 – Aida am Mittag


Hier geht es mit dem Zodiac hin, falls die Welle es erlaubt. Die Aida fängt bei etwa 30 Metern Tiefe an. Der obere Bereich ist voll mit Glasfischen und die Laderäume stehen offen. Anschließend geht es zurück über die verteilte Ladung, die zerklüftete Riffwand entlang nach Osten, Richtung Schiff.

Tour 3 - Numidia am Nachmittag


Wenn Welle und Strömung es zulassen, solltest du mit dem Zodiac zur Numidia. Sie hat auf der nördlichen Seite einen sehr schönen Bewuchs von Weich- und Hartkorallen und ist eines der schönsten Wracks im Roten Meer. Die südliche Seite sieht aus, als wären erst zwei Tage seit dem Untergang vergangen. Der Rest der Ladung ist deutlich zu erkennen. Der Fischbestand ist reichlich, die Strömung unterschiedlich stark und meist von Norden um die Ecke nach Westen ziehend.

Tour 4 - Fuchshai am Nachmittag


Den letzten Tauchgang des Tages sollte man wieder an der Nordostspitze machen, denn wenn in den späten Nachmittagsstunden das Licht schwindet, beginnt die Jagd der Raubfische. Du siehst dann Gelbflossenthunfische, Dickkopfmakrelen, Barrakudas - und an der Spitze oft Fuchshaie. Lass Dir viel Zeit, paddle nicht unnötig herum und beobachte einfach nur. Du kommst garantiert auf Deine Kosten!

 

  

Der kleinere der beiden „Brüder“ des berühmten Doppelriffs liegt in guter Sichtweite, östlich des großen Bruders. Hier gibt es Gorgonienwälder, riesige Überhänge und den „Shark Point“ – eine Putzerstation für Haie.

Details


Der kleine Bruder verläuft von Nordwesten nach Südosten bei einer Länge von 100m und einer Breite von 50m. Nach Norden läuft Little Brother etwas keilförmig zu. Seine Höhe beträgt nur 11 bis 12m und er ist umrandet von einem Saumriff, das ihn regelrecht zu behüten scheint. Auf der südöstlichen Seite, wo die Ankerplätze sind, fällt das Riff steil nach unten ab bis auf 10m, wo eine kleine Riffnase besteht, die in eine leichte Schräge übergeht. Sie endet mit einem Überhang auf 37m. Danach fällt die Wand weiter in die Tiefe. Dort verläuft aus Richtung Norden eine lagunenähnliche Wand bis zum großen Gorgoniengarten, der sich im Osten von 18m bis weit über 40m in die Tiefe erstreckt.

Das Riff mit seinen gewaltigen Überhängen und großen Einkerbungen erstreckt sich bis in den Nordwesten, wo sich in 40m Tiefe ein kleiner Hügel gebildet hat - der „Shark Point“. Dort hast Du in den frühen Morgenstunden gute Chancen auf graue Riffhaie, die sich dort nach erfolgreicher Jagd in der Nacht die Zähne putzen lassen.

Vom Südosten nach Norden ist das Riff geprägt von einer Steilwand, die zwischen 25m und 40m verläuft. Die Struktur ist ganz ähnlich der Nordseite bis zur letzten Lagune vor dem Shark Point.

Die Brother-Insel kann man nicht betreten. Auch hier ist im Frühjahr immer mit rauer See zu rechnen und es ist definitiv kein Tauchplatz für Anfänger. Die meisten Tauchgänge werden mit dem Zodiac begonnen und beendet. Zum Thema Zodiac gibt es ein eigenes Briefing. Die beiden Brüder liegen in einem Marinepark, deswegen sind hier einige Bestimmungen zu beachten. Auch diese findet Ihr bei uns.

Strömung: Morgens auf der Nordseite N, auf der Süd Seite W. Mittags N/O und teilt sich auf der Nordseite nach W und S/O. Nachmittags meist stark aus O, wobei sich ein kleiner Puffer auf der südöstlichen Seite bildet.
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll
Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Der Gorgoniengarten


Den ersten Tauchgang solltest Du gemütlich vom Boot zum Boot machen und die Südostseite erkunden. Du hast gute Chancen, unten an der Riffnase auf Grau- und Fuchshaie zu treffen, danach sollte es weiter gehen zum Gorgoniengarten, der zwischen 18 und 40m liegt. Danach geht es wieder um die Ostspitze zurück.

Tour 2 – Shark Point


Für diese Tour geht es erst mit dem Zodiac an die Südwestseite. Ihr werdet in der letzten Lagune abgeworfen und solltet so schnell wie möglich abtauchen, denn an die Westspitze schlägt die Welle. Dort taucht Ihr im Strömungsschatten der Riffnase ab Richtung Shark Point. Versucht bei starker Strömung nicht zum Shark Point zu tauchen, sondern bleibt am Riff. Taucht Ihr an der Nordseite zurück, könnt Ihr auf leichte Gegenströmung treffen aufgrund der Verwirbelungen. Dies geht jedoch nur ein kurzes Stück bis zur nächsten Einbuchtung, danach teilt sich die Strömung und Ihr habt „Rückenwind“. Den Blick ins Blauwasser nicht vergessen, es kann Großfisch vorbei ziehen!

Tour 3 – Steilwand pur


Dieser Tauchgang ist variabel. Du kannst mit dem Zodiac Richtung Norden aufbrechen. Beim Ausstieg immer die Strömung checken: Auch hier wieder, je nach Strömung, entweder zur Riffnase oder einfach den Süden erkunden. Eine zweite gute Variante ist, vom Boot aus die südliche Steilwand zu betauchen und Dich, wenn nötig, vom Zodiac abholen zu lassen. Aber Achtung: In den Nachmittagsstunden, wenn das Licht allmählich schwindet, herrscht auf der Südostseite Jagdstimmung.

 

  

Ein Riff mit sehr steilen Abhängen und zwei Plateaus im Norden und Süden. Es liegt 30 Min östlich von Abu Dabab und ist somit ein Außenriff, das rundum weit über 100m in die Tiefe abfällt. Elphinstone ist bekannt für seine Weißspitzen-Hochseehaie und berüchtigt durch den Torbogen.

Details


Das 350m lange und 60m breite Riff liegt je nach Wasserstand etwa 1-3m unter Wasser.

Richtung Norden neigt sich das Riffdach auf 3-4m zur Kante hin. Nach einem steilen Hang erreicht man bei 18-20m das Plateau. Dieses fällt etwa 70m lang kontinuierlich auf eine Tiefe von 40m ab. Ein tiefer Spalt kündigt hier das 50m-Plateau an, das sich weitere 30m nach Norden zieht.

Die Ostseite ist gekennzeichnet von Plateaus und Überhängen, sie fällt terrassenartig über 100 Meter in die Tiefe. Das Südplateau läuft wellenförmig von 18 bis auf 43m in die Tiefe. Die komplette Westseite hingegen zeichnet sich durch eine Vielzahl von Überhängen im oberen Bereich aus.

Das gesamte Riff ist übersät mit Weich- und Hartkorallen in allen Farben. Der Fischbestand variiert je nach Jahreszeit leicht. Dennoch kannst Du mit etwas Glück im Norden/Westen dem einen oder anderen Hai begegnen.

Auch wenn es nicht verboten ist: Hier solltest Du nicht schwimmen oder schnorcheln. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der vielen Zodiacs ist das zu gefährlich. Außerdem gibt es starke Oberflächenstömungen.

Tour 1 - Für Tekkies: Torbogen am Morgen


Vom Boot aus tauchst Du die Plateaukante Richtung Süden – die Strömung also im Rücken. Bei etwa 54m Tiefe beginnt der Torbogen. Die Steinblöcke am Boden sind entgegen allen Gerüchten aus der Bogendecke gestürzt und nicht etwa von Menschenhand geschaffen („Sarkophage“). Tauchst Du durch den Bogen, erreichst Du links einen Hohlweg, der zurück zum Plateau führt. Meist ist man hinter dem Torbogen im Strömungsschatten, sollte man doch auf Strömung treffen, kehre lieber wieder um und tauche auf demselben Weg zurück.

Tour 2 - Gorgoniengarten morgens oder mittags


Vom Boot aus kannst Du über das Südplateau auf die Ostseite tauchen. Über die Kante erreicht man bei etwa 25m den Gorgoniengarten. Hier trifft man auch den berühmten „LaNaBü“ - den Langnasenbüschelbarsch. Die Riffkante bietet viele Weich- und Hartkorallen. Behalte während des Tauchganges die Strömung immer im Auge, um früh genug umkehren zu können.

Tour 3 - Das tiefe Nord-Plateau am Nachmittag


Am besten taucht man relativ seicht, doch immer mit Sichtkontakt, am Plateau entlang Richtung Norden. Erst wenn Du den 40m-Spalt siehst, solltest Du tief gehen. Bei 40-50m hast Du mit etwas Glück Haikontakt. Beim Austauchen empfiehlt es sich nicht lang in großer Tiefe zu bleiben sondern am traumhaft bewachsenen Riff entlang zu tauchen und dort die Tiefen- sowie Sicherheitsstops einzulegen. Gelegentlich gibt es am nördlichen Plateau eine Fallströmung.


Eine einzigartige Struktur macht dieses Riff so bemerkenswert: Es gibt Einkerbungen und kleine Höhlen, außerdem einen atemberaubenden Korallengarten. Alle Arten von Kaiser- und Wimpelfischen sind hier zu Hause, aber auch Riffhaie. Aufgrund seiner Lage und seiner Maximaltiefe von 16m ist Abu Dabab I hervorragend geeignet für entspannte Tag- und spannende Nachttauchgänge.

Details


Abu Dabab III liegt südlich von Abu Dabab II und 20 Minuten westlich von Elphinstone. Es hat eine Länge von West nach Ost von 150m und eine Breite von Süd nach Nord von 70m. Es ist ein sehr sicherer Platz auch für die Übernachtung.

Im Süden, fast genau in der Mitte, steht ein einzelner Block. Dort wirst Du strahlend rote Feuerfische sehen, sowie Federsterne und in der Nacht Gorgonenhäupter. Zudem ziehen im Süden immer wieder Delphine vorbei. Im Südosten befindet sich noch eine Ansammlung von Ergs mit Weich- und Hartkorallen, um die herum sich vereinzelt Karettschildkröten und Haie aufhalten.

Im Norden liegt die berühmte „Heaven one“. Man erzählt sich viele Geschichten um dieses Wrack. Nicht weit entfernt findest Du Anemonenkolonien und ein Höhlensystem, bewachsen mit uralten Korallen, bevor man auf der Westseite in zwei Lagunen eintaucht mit mächtigen Korallen und Fischschwärmen aus Barben und Schnappern.

Auf der Westseite zieht sich eine alte Korallenformation Richtung Süden mit einigen Blöcken, zwischen denen gern Riffhaie schlafen. An der Riffkante kann man Reste von Amphoren finden.

Tour 1 – Haie im Südwesten


Vom Boot aus geht los Richtung Westen. Am Ende des Riffes zieht sich eine Riffnase Richtung Süden. Daneben stehen einzelne Korallenhügel. In diesem Bereich findet man häufig junge Riffhaie, aber auch Ammenhaie wurden dort schon gesehen, sowie Muränen und Napoleons. Auf dem Rückweg solltest Du am Riff entlang tauchen und die Augen offen halten: In der ersten großen Einkerbung findet man Splitter von historischen Trinkgefäßen aus Ton.

Tour 2 – Wrack und Höhlen zum Mittag


Mit dem Zodiac erreicht man in 5 Minuten das Wrack der „Heaven one“. Das Schiff ist oberhalb der Wasserlinie total abgebrannt. Entsprechend wenig ist übrig geblieben. Man sieht aber noch deutlich den Kiel und die Maschine sowie manche Teile im Außenbereich. Vom Wrack geht es weiter nach Süden, über einen Korallenhügel. Dann erscheint der Eingang zur Höhle - das Lichterspiel dort ist ohnegleichen! Danach nach rechts in die zwei Lagunen mit Anemonenkolonien und über die Korallenbänke Richtung Südosten bis zum Schiff.

Tour 3 – Südosten am Nachmittag


Vom Schiff hast du gerade mal ein paar Meter zu schwimmen, bis du den Block in der Mitte erreichst. Dort findest du sehr oft eine große Muräne und viele Feuerfische. Weiter Richtung Osten zu den nächsten Blöcken mit Glasfischen und Seenadeln. Auch Schildkröten kommen hier gern vorbei. Zurück Richtung Riff triffst du Drachenköpfe und Blaupunktrochen, im oberen Bereich auch Schwärme vom Schnappern und Barben oder Teppichkrokodilfische. Im kleinen Korallengarten leben Krebse und manchmal hat man das Glück Delphine zu sehen.

Tour 4 – Nachttauchen


Der Block in der Mitte im südlichem Bereich bietet alles, was man für einen Nachttauchgang haben muss - von Federsternen über Gorgonenhäupter und Spanische Tänzerinnen, Kalmare, Krebse, Garnelen und auf dem Grund Muschelgräber (Bärenkrebse) mit 20-30cm Größe. Du solltest nicht zu viel Licht einsetzen - es lohnt sich!

 

  

Shaab Sharm ist ein Außenriff nördlich von Wadi Gimal und eines der schönsten Steilwandriffe im Roten Meer. Es fällt über 100m herab und hat zwei Plateaus, wo man Riffhaie, mit Glück auch Hammerhaie und Mantas sehen kann. Aber bekannt ist es vor allem für seine höhlenartigen Einkerbungen und die Putzerstationen für Doktorfische. Für technische Taucher gibt es eine Höhle bei 45 und das Wrack der Oyster auf etwa 70 Meter Tiefe.

Details:


Shaab Sharm hat eine Länge von 250m, eine Breite von 100m und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Seitenenden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus Steilwänden, die über 100m in die Tiefe reichen. Die Plateaus liegen 20m (am Riff) bis 35m tief (im Außenbereich). Die Strömung kommt morgens in der Regel von Nordwest und am Mittag aus Nord. Trotz dieser Berechenbarkeit sollte man auf sie achten, da sie schon mal heftig werden kann und man Gefahr läuft, vom Plateau gepustet zu werden.

Auf dem östlichen Plateau findet man den „Lanabü“ (Langnasenbüschelbarsch) in einer Gorgonie, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Schwarmfisch und zwei Putzerstationen: eine mittig auf dem Plateau für junge Thunfische, die andere, bei einem großen Block an der Südseite, für Doktorfische.

Auf dem Ostplateau kann die Strömung zu Verwirbelungen führen, die das Tauchen erschweren.

Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und auch hier gibt es eine Putzerstation. Auf ihrer nördlichen Seite trifft meist die Strömung auf Shaab Sharm. Ein guter Platz also für Großfisch wie den Hammerhai. Ziemlich genau gegenüber, auf der Südseite, hat man schon Mantas gesichtet, aber es ist wahrscheinlicher, Riffhaie, Makrelen, Thun und Barrakudas zu treffen.
Für technische Taucher gibt es hinter dem Ostplateau auf der Nordseite ein Wrack, die Oyster. Es ist ein altes Safariboot mit gut erhaltenen Aufbauten, das bei gut 70 Metern liegt. Auch eine Höhle, die hinter der Gorgonie bei 43 Metern beginnt und weit unter das Plateau führt, ist für Tekkies spannend.

Tour 1 – Putzerstationen


Die beste Zeit, um das Plateau im Osten zu betauchen, ist morgens oder am Vormittag. Da die Boote meist am westlichen Ende des Plateaus ankern, kann man prima mit der Strömung an der Riffkante entlang zum Plateau driften und dort in Ruhe auf das Plateau zu diesem hinabtauchen. Achtet darauf, dass sich die Strömung ändern kann, sobald Ihr die Mitte des Plateaus erreicht habt. Am Ende des Plateaus, Riff rechte Schulter, wieder zurück zum Boot.

Tour 2 – Drift


Man hat die Möglichkeit, mit dem Zodiac in den Norden zu fahren. Absprung sollte die nordwestliche Ecke des Riffes sein. Dann auf etwa 25 Meter abtauchen und bei passender Strömung die Nordseite entlang driften. Entweder Du lässt Dich wieder abholen oder schaffst es, bei geringem Luftverbrauch, wieder selbst zurück zum Boot.

Tour 3 – Grossfisch


Der Westen bietet am Nachmittag ideale Lichtverhältnisse. Auch hier sollte man sich mit dem Zodiac am nördlichen Ende des Plateaus absetzen lassen. Mit einer leichten Strömung aus Norden kann man sich auch hier in 25 bis 30 Metern Tiefe übers Plateau treiben lassen und dann an der Steilwand in Richtung Westen treibend perfekt austauchen.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel.

 

 

Für die Unterwassernationalparks (Brother Islands, Daedalus, Rocky Island und Zabargad) sind 50 eingetragene Tauchgänge im Logbuch erforderlich.

Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag.

Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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