Nord & Strait of Tiran 

     

Übersichtskarte der Tauchspots

Map Nord-Tiran

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Diese Tour führt Dich zu den berühmten WRACKS im Norden des Roten Meeres, und obendrauf gibt es noch die interessanten Riffe in der Straße von Tiran.

Die Fans von alten gesunkenen Schiffen kommen bei dieser Tauchsafari garantiert auf ihre Kosten.

Zunächst geht es zum Shaab El Erg, dann stehen die Wracks von Abu Nuhas auf dem Programm, die Carnatic, Chrisoula K, Ghiannis D. Das nächste Wrack auf dem “Speiseplan” spricht für sich selbst: Die Thistlegorm, eines der bekanntesten Wracks im gesamten Roten Meer. Der 1943 gesunkene Frachter mit seinen Motorrädern, Lastwagen und der abseits liegenden Lokomotive zieht jeden Taucher in seinen Bann.

Ausgetaucht wird dann in der Straße von Tiran, beim Jackson-, Thomas- und Gordon-Reef. Wenn es die Wetter- und Strömungsverhältnisse erlauben, kann ggf. auf dem Rückweg noch die Rosalie Moller getaucht werden – ein Wrack, das in derselben Nacht wie die Thistlegorm sank und  in der Straße von Gubal liegt.

Nach der Ankunft in Hurghada, Transfer zum Schiff in Hurghada, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen.

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                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour:



Nach 90 Minuten Fahrtzeit von Hurghada aus erreicht man Shaab el Erg, den 1. Tauchplatz auf der Safari. Shaab el Erg ist ein weitläufiges Riff, in der Gestalt eines Hufeisens. Diese Formation öffnet sich nach Süden hin und gibt dort eine flache Lagune preis, die voller Ergs ist. Die ganze Lagune kann betaucht werden.

Beliebt sind die nördliche Spitze, die östliche Wand oder die südwestliche Spitze - Gota Shaab el Erg.

Zwischen Gota und dem Hauptriff verläuft ein kleiner Kanal; an der Süd- und Westseite ist ein großes sandiges Plateau mit unzähligen Türmchen und Korallenköpfen.
Durch diesen Kanal passieren die dort beheimateten Delfine mehrmals täglich.
Sie sind das ganze Jahr über hier zu sehen.

Mantas sind zwischen Januar und März an der nördlichen Spitze zu beobachten.

Auf dem Plateau, das Gota umgibt, findet man Drachenköpfe, Zackenbarsche, Schneeflockenmuränen, Blaupunktrochen und viele Drückerfische.

Unter den Tischkorallen kann man ab und zu Weißspitzenriffhaie sehen.
Im Sand findet man Kegelschnecken, Spitzkreiselschnecken und Seezungen. Am flachen Riff entlang tummeln sich Nasendoktorfische, Kaiserfische, Brassen und Schnapper und Schildkröten.

Das Betauchen von Gota Shaab el Erg ist traumhaft.
Für Photographen dürften besonders die Korallenköpfe interessant sein. Sie sind nicht Teil der Illustration und befinden sich in südlicher Richtung auf 16m Tiefe.

 

  

Das Riff Abu Nuhas ist berühmt für seine Wracks und wird auch "Schiffsfriedhof" genannt.
An diesem Riff sind 4 Schiffe gesunken, die heute ein Anziehungspunkt für Taucher aus aller Welt sind.

Wer hat nicht schon von den 4 Wracks gehört, die auf der Nordseite von Abu Nuhas auf sandigem Meeresboden liegen?

 

 
 

  


 



Sha'ab Mahmud ist eine ausgedehnte Lagune mit einer Tiefe von ca. 10 Metern, die im Westen von einem langen, besonders interessanten Korallenriff eingegrenzt wird.

Das Innere der Lagune wird häufig von Kreuzfahrtschiffen besucht, da es für die Nacht den nötigen Schutz bietet. Gewöhnlich wird der Anker im Innern der Lagune auf Sandgrund geworfen - nahe einer engen Öffnung im Korallenriff, die sog. Small Passage.

Dieser Durchgang, der nur von einem Beiboot durchfahren werden kann, bietet die großartige Gelegenheit, das wunderschöne Korallenriff außerhalb der Lagune zu besichtigen.
Danach eine angenehme Pause im Innern der Lagune nahe der Ankerstelle. Während dieses Tauchgangs können Karettschildkröten angetroffen werden. Darüber hinaus begegnet man sicherlich Stachelmakrelen und Barrakudas.

Allerdings wird hier im Rahmen einer Safari das Riff Beacon Rock aufgesucht.
Dieses Riff befindet sich an der südlichsten Stelle des ausgedehnten Korallenriffs von Shaab Mahmud.

Auf dieses Riff lief in einer unglücklichen Nacht des Jahres 1876 der Transportfrachter Dunraven auf, der von Bombay nach Newcastle unterwegs war. Nach dem wuchtigen Aufprall sank das Schiff sofort und zerbrach in zwei große Teile, die heute auf dem Riff von Beacon Rock in 18 und 28 Metern Tiefe liegen.



Vor langer, langer Zeit, im September 1981, lief die "Loullia" am Nordhang des "Gordon Reef" auf Grund und machte bis heute keine Anstalten, etwas weiter unterzugehen. Wir kommen also nicht in den Genuss, dieses Frachtschiff-Wrack zu betauchen, finden aber immer noch Wrackteile wie Fässer oder Kabel. Das einfachste Riff der Tiran-Gruppe mit Ankerplätzen im südlichen Bereich birgt aber auch seine Tücken - bitte nie und nimmer die Strömung unterschätzen!

Details


"Gordon Reef", das südlichste Riff der Straße von Tiran, hat eine Länge von ca. 900 Metern und das Riffdach befindet sich gerade Mal einen halben Meter unter der Wasseroberfläche. Dies ist auch der Grund, warum wir das am 29. September 1981 gestrandete Frachtschiff aus Panama, die "Loullia", leider nicht betauchen können. Aber wer braucht schon gesunkene Frachtschiffe bei den ganzen Schätzen, die im "Gordon Reef" auf uns warten.

Im Südwesten steht noch immer ein unbemannter Leuchtturm und im Norden eine Leuchtturmruine - leider kaum mehr zu erkennen, aber das perfekte Suchobjekt für die eine oder andere Challenge! Es gibt sowohl im Süden, im Osten als auch im Westen sandige Ankerplätze mit einer Tiefe von zwei bis 10 Metern.

Ab ins Tauchvergnügen geht es meist im südlichen Teil, da hier die Drop-Off-Kante nur zwischen 25 und 30 Metern liegt und dann später auf 50 Meter runtergeht. Im restlichen Bereich des Riffs geht's von jetzt auf sofort steil bergab und zwar bis runter in Tiefen von 300 Metern.

Kommen wir aber endlich zum bunten Teil der Ausführungen: im "Amphitheater", einer sandigen Senke, treffen wir mit etwas Glück auf Bogenstirn-Hammerhaie, bei deren Anblick es uns erstmal so richtig die Sprache verschlägt. Die im Gegensatz zu ihren Artgenossen "süßen" Weißspitzen-Riffhaie gewähren uns hier auch immer wieder mal eine Audienz, nicht umsonst wird diese sandige Senke auch "Sharkpool" genannt. Und die Grashalme, die da aus dem Sand rausstehen, das sind in der Regel Rotmeer-Röhrenaale, die weiteren Highlights neben Feuerkorallen und Gorgonien.

Hotspots


Kabel und Fässer: Westlich des Amphitheaters hat die Strömung ihr übriges getan und Wrackteile wie Fässer und Kabel angeschwemmt, die sich der Ozean und seine Bewohner mittlerweile zu eigen gemacht haben. Die hier zu entdeckenden Metallstreben sind Bruchteile des alten Leuchtturms.

Tonnen: Östlich des Amphitheaters finden wir riesige versenkte Tonnen, die gerne von kleineren Fischen zum Verstecken spielen genutzt werden.

Sandkuhle: Klingt unspektakulär, ist es aber keineswegs: das sandige Plateau des "Gordon Reef". Hier tummeln sich Röhrenaale und auch der eine oder andere Schnorchler aufgrund des seichten Gewässers in diesem Bereich. Aber gerade hier, wo man sich so sicher fühlt, muss man auf die Strömung achten.

Facts


Strömung: morgens S, mittags S, nachmittags N

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 20-30m, S, O, N, D 30-35m

Temperaturen: J,F,M 24°C, A,M,J 26°C, J,A,S 28°C, O,N,D 26°C

Schwierigkeit: bei Strömung anspruchsvoll (3 Sterne)

Tiefe: 10m bis 50m

Tour 1 - Drift mit Zodiac


Je nach Strömung starten wir beim Wrack und arbeiten uns dann an der linken oder an der rechten Riffschulter in Richtung südliches Plateau vor. Wir schweben vorbei an unzähligen farbenprächtigen Korallen, finden Röhrenaale auf den sandigen Meeresflächen und vielleicht sogar Thunfische, Weißspitzen-Riffhaie, Maskenkugelfische und... Delfine! Das Austauchen erfolgt übers Plateau.

Tour 2 - Vom Boot zum Boot


Wir verlassen das Boot und bleiben an der Außenkante des Plateaus, in etwa 30 Metern Tiefe, bis das Plateau schmaler wird. Hier ist auch ein Strömungstauchgang Richtung Norden möglich, der Zodiac-Crew sollte aber vorher Bescheid gegeben werden. Zurück geht's ansonsten über die Fässer und im seichten sandigen Bereich. Im Blauwasser können uns Großfische begegnen, auch Adlerrochen im abfallenden Plateaubereich im Osten. Nacktschnecken und Aale finden wir im flachen Sandbereich und den angrenzenden kleinen Blöcken.

Tour 3 - Südliches Plateau


Auch hier machen wir einen Rundtauchgang vom Boot zum Boot und tauchen in Richtung Süden zur Sandkuhle. Nimm die Abzweigung in Richtung "Amphitheater" bzw. "Sharkpool", mach ein Selfie mit einem Bogenstirn-Hammerhai oder Adlerrochen, tauche beim Drop-Off in Richtung Westen, grüße drei Röhrenaale und biege bei den Feuerkorallen wieder in Richtung Boot ab.



Das "Thomas Reef" ist ungelogen einer der besten Tauchspots im Norden Ägyptens, allerdings bei starker Strömung sehr anspruchsvoll. Bei Geschwindigkeiten bis zu 12 km/h an den Kanten bleibt kaum genügend Zeit, um allen Riffbewohnern Guten Tag zu sagen! Das "Thomas Reef" hat keinen Ankerplatz, es ist also den Korallen zuliebe "Drift Diving" angesagt. Achtung: Fallströmungen!

Details


Wer beim Tauchen auf Höhlen abfährt, der wird seine helle Freude am "Thomas Reef" haben, das mit seinen vertikalen Steilwänden, vielen Schluchten und dem spektakulären Canyon überzeugt. Der Tauchgang ist allerdings nur etwas für erfahrene Taucher: Vor allem auf der Seite, die in Richtung "Woodhouse Reef" liegt, wechseln die Strömungen je nach Gezeiten immens und sind nicht nur schnell, sondern erzeugen auch Fallströmungen.

Wer sich das zutraut sollte nicht lange zögern und die Tour sofort buchen. Das "Thomas Reef" ist einfach ein genialer und einmaliger Tauchplatz. Prädikat "supermegaüberdrübertoll". Der Canyon darf zurecht mit seinen drei Felsenbrücken protzen, Gorgonienfelder und Schwarzkorallen putzen sich stets für ihre Besucher heraus und immer wieder kommen Feuerfische, Riffhaie, Barrakudas, Muränen oder Familienmitglieder der anderen 1.200 Fischarten im Roten Meer auf einen Abstecher vorbei. Fischkino pur!

Hotspots 


Canyon: Tauchgebiete wie der Canyon im "Thomas Reef" geben uns die nötige Motivation, unsere Tauchskills immer weiter voranzutreiben. Ein sehr anspruchsvoller Tauchgang, der aber mit einer Unterwasserwelt belohnt wird, die selten zu finden ist. Sporttaucher nehmen den ersten Abschnitt flach tauchend in Angriff und durchqueren dann den ersten Torbogen.

Gorgonien: Indonesien, Algerien, Tunesien... Gorgonien! An der südlichen Ecke des "Thomas Reef" finden wir das Heimatland unzähliger Gorgonien, auch Hornkorallen oder Seefächer genannt. Diesen grandiosen Anblick können wir in ca. 30 bis 35 Metern Tiefe genießen.

Westseite: Auch an der westlichen Steilwand des "Thomas Reef" finden wir viele Gorgonien und Weichkorallen. Ein ganz besonderes Highlight ist die Höhle auf ca. 25 Metern, die nicht nur wir Taucher lieben, sondern auch der eine oder andere Weißspitzen-Riffhai.

Facts 


Strömung: morgens W, mittags W, nachmittags O

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 25-35m, S, O, N, D 30-35m

Temperaturen: J,F,M 24°C, A,M,J 26°C, J,A,S 28°C, O,N,D 26°C

Schwierigkeit: 5 Sterne

Tiefe: 2m bis 80m

Tour 1 - Klassische Tour mit Startpunkt an der südlichen Ecke des "Thomas Reef"


Vom Boot aus geht's in Richtung Norden runter auf das sandige Plateau in ca. 25 bis 30 Metern Tiefe. In dem Gorgonienwald werden wir von Langnasenbüschelbarschen begrüßt. Das gesamte Plateau ist übrigens von majestätischen Peitschen- und Schwarzkorallen besiedelt. Leicht abfallend führt dieser Bereich direkt zum Canyon, der in einer Tiefe von 35 Metern und parallel zur Ostseite seine Tore öffnet.

Viele wird interessieren, wie weit der Canyon in die Tiefe reicht und was ganz unten zu finden ist: Es geht teilweise bis auf 90 Meter runter, in der Tiefe zwischen 40 und 80 Metern befinden sich eindrucksvolle Bögen und der Grund ist von Sand bedeckt.

Beim klassischen Tauchweg außer- und oberhalb des Canyons geht es weiter in Richtung Nordwesten zur Westseite, bei starker Strömung ist man aber oft gezwungen, zum Boot zurückzutauchen. Ein Highlight auf der östlichen Seite wollen wir noch kurz erwähnen: Die Höhle in 5 Metern Tiefe, eigentlich eine Zahnarztpraxis - Barakudas und Thunfische holen sich hier ihre tägliche Zahnpflege. Die Zahnbürste nennt sich dabei im Roten Meer "Putzerfisch".

Tour 2 - Drift Westseite und Südwestseite


Eine tolle Tour, wenn es die Strömung erlaubt: Wir lassen uns einfach die Westseite entlang runtertreiben und begegnen dabei im Blauwasser immer wieder großen Räubern, Schildkröten und Schwarmfischen, bis wir im ersten Drittel auf die Höhle in 25 Metern Tiefe stoßen.



Das menschliche Auge kann 200 bis 300 Farbtöne unterscheiden. Wer alle auf einem Haufen sehen will, der macht ganz einfach einen Tauchgang im "Woodhouse Reef"! Das Riff hat keinen Ankerplatz und liegt in der Straße von Tiran nördlich des "Thomas Reef" und südlich von "Jackson". "Woodhouse Reef" und "Jackson Reef" sind allerdings durch einen flachen Sattel miteinander verbunden.

Details


"Woodhouse Reef" ist das längste der vier Riffe in der Straße von Tiran. Das Riffdach ist ca. 1,2 Kilometer lang. Im Bereich des Sattels sollte man extrem vorsichtig sein, weil wir Taucher hier mit brutalen Strömungen konfrontiert werden, die uns nach unten ziehen. Von den Einheimischen wird diese Stelle auch die "washing machine" genannt.

Getaucht wird hauptsächlich an der Ostküste, da es hier ein Plateau gibt, einen Canyon und... zwar kein untergegangenes Holzhaus, dafür aber interessante Wrackreste! Sollten wir unseren Blick von diesen abwenden können, haben wir die Chance hier Hammerhaie, graue Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Leopardenhaie oder Adlerrochen zu entdecken.

Der Canyon ist mit Luft zu eng, um ihn zu betauchen; am besten im oberen Bereich bleiben.Einigen Tauchern ist ihre zu große Neugierde hier schon zum Verhängnis geworden. Einen Schnappschuss für die Kids dürfen wir aber mitnehmen - wo hat Nemo nochmal gewohnt? In einer Anemone, genau! Die gibt's hier auch.

 

Hotspots 


Canyon und Plateau: Am meisten zu entdecken gibt es im Bereich des Canyons (bitte nicht hineintauchen!) und am Plateau selbst. "Woodhouse Reef" ist für die Begegnung mit Großfischen bekannt, also alle Augen offen halten!

Facts


Strömung: morgens S, mittags S, nachmittags N

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 25-30m, S, O, N, D 30-35m

Temperaturen: J,F,M 24°C, A,M,J 26°C, J,A,S 28°C, O,N,D 27°C

Schwierigkeit: anspruchsvoll (4 Sterne)

Tiefe: 0m bis 40m

Tour 1 - Vom Boot zum Canyon


Im nördlichen Drittel der Ostseite geht es vom Boot runter auf ca. 28 Meter Tiefe. Die Plateaubesichtigung machen wir nur mit einem Auge, das andere hat stets das Blauwasser im Blick, um nur ja keinen  Hammerhai, Riffhai, Leopardenhai oder Adlerrochen zu versäumen. In Richtung Norden geht's weiter zur Wand und der Sandstraße. Ausgetaucht wird über den Wrackresten und während des gesamten Tauchgangs sollten wir vor lauter Staunen nicht darauf vergessen, auf die Strömung zu achten.

Am besten machen wir uns schon morgens auf den Weg, wenn die Ostseite von der Sonne wachgeküsst wird und die Anemonen uns im kräftigsten Rot schöne Augen machen. Makrelen- und Thunfischschwärme sind zum Frühstücken auch oft in der Nähe.

Tour 2 - Drift-Tauchgang


Drift-Tauchgänge machen wir am "Woodhouse Reef" am besten in den schwach betauchten Bereichen: im südlichen Teil der Ostwand und an der Westseite des Riffs. Die Steilwände sind überall wunderbar bewachsen und gerade hier dürfen wir auf Begegnungen mit großen Jägern hoffen.



Ob es Michael war oder doch Samuel L., der dem "Jackson Reef" seinen Namen gegeben hat, wissen wir nicht. Wir können aber mit Sicherheit sagen, dass "Jackson" das nördlichste der vier Riffe von Tiran ist und durch ein zypriotisches Frachtschiff ("Lara") bekannt wurde, das dort am 04. Dezember 1981 mit voller Wucht auf das Riff aufgelaufen ist. Das "Jackson Reef" ist bei Tauchern sehr beliebt, vor allem wegen der hohen Chance, hier in den Sommermonaten Hammerhaie zu sehen. Bei Strömung ist dieser Tauchgang allerdings anspruchsvoll. Ein Ankerplatz ist vorhanden.

Details


Das "Jackson Reef" gleicht einem Dreieck, dessen Spitze in Richtung Norden zeigt. Genau hier liegt das berühmten Schiffwracks "Lara", 1981 aufgelaufen und gesunken. In der Nähe von "Lara" kann man immer wieder Hammerhaie sehen, die sich im Blauwasser aufhalten und das auch noch in angenehmen Tiefen zwischen 10 und 30 Metern.

Der stark frequentierte Tauchspot ist nicht nur ein Leckerbissen für Taucher, sondern auch Schnorchler kommen am "Jackson Reef" auf ihre Kosten, da es zwei flachere Plateaus gibt. Perfekt also für einen Unterwasser-Ausflug mit der ganzen Familie. Neben der "Lara" gehören auch die Überreste des alten Leuchtturms zu den Highlights des Riffes.

Nicht nur Riff- und Hammerhaie können wir mit etwas Glück beobachten, sondern auch prächtige Korallengärten, rote Anemonen, Clownfische, Pferdekopfmakrelen, Adlerrochen, Napoleons, Zackenbarsche oder Thunfisch-Schwärme. Sehen, staunen, genießen!

Hotspots


Plateau im Westen: Das Plateau im Westen beherbergt den wundervollen Korallengarten, der farbenfroher nicht sein könnte. Wir finden hier auch die knallrote Anemone und zwar in einer Tiefe von 28 Metern.

Plateau im Osten: Im Ost-Plateau besuchen wir die Überreste des alten Leuchtturms und erfreuen uns hunderter Fischarten in den verschiedensten Formen und Farben.

Wrack und Haie: Bei der Besichtigung der "Lara" sind wir gut beraten, auch immer wieder das Blauwasser mit unseren Blicken zu scannen, um in den Genuss des Anblicks von Hammerhaien zu kommen.

Facts


Strömung: morgens S, mittags S, nachmittags N

Sichtweiten: J, F, M, A 35-40m, M, J, J, A 25-30m, S, O, N, D 30-35m

Temperaturen: J,F,M 24°C, A,M,J 26°C, J,A,S 28°C, O,N,D 27°C

Schwierigkeit: 5 Sterne

Tiefe: 0m bis 50m

Tour 1 - Drift von der Nordspitze


Wir starten beim Wrack der "Lara" und treiben je nach Strömung mit dem Riff zu unserer rechten oder linken Schulter. Vor allem beim Erreichen der südlichen Seite heißt es auf die Strömung Acht zu geben.

Die Wrackteile der "Lara" liegen bis zu 30 Meter tief, hier können wir im Blauwasser verweilen - die Wahrscheinlichkeit, dass Haie unterwegs sind, ist hier sehr groß. Danach können wir noch einen Abstecher in Richtung Süden machen und uns die West- und Ostwand ansehen. "Jackson"s Steilwandriff ist wie aus dem Bilderbuch, mit farbenfrohe Korallen, unzähligen schimmernden Fischen, Schildkröten, Jägern und zahlreichen anderen Meeresbewohnern. Aufgrund der teilweise starken Südströmung aber immer die Boje mitnehmen und sich gegebenenfalls abholen lassen.

Tour 2 - Südlicher Bereich


Vom Boot in der Mitte des südlichen Bereiches geht es entlang der großen sandigen Rinne hinunter auf etwa 30 Meter. Hier sehen wir die ersten Zackenbarsche und auch kleine Haie können mitunter vorbeischwimmen. Weiter unten, in 45 Meter Tiefe, lebt eine Sandaal-Kolonie, die wir aber auch im 40-Meter-Bereich sehen.

Mit dem Riff an der rechten Schulter geht's weiter zur Behausung der Clownfische, der roten Anemone. Bis zur Ecke der Westseite können wir tauchen, dann müssen wir aber darauf achten, dass uns die Strömung nicht zu weit mitnimmt, sonst schaffen wir es unter Umständen nicht mehr zum Boot zurück.

Der obere, seichtere Bereich eignet sich perfekt zum Austauchen und ist geschmückt von zahllosen Feuerkorallen. Wir sehen auch noch Riffbarsche, Kaninchen- sowie Doktorfische und die eine oder andere Schildkröte. Mit dem Riff zu unserer linken geht's gemütlich zurück zum Boot.

Tour 3 - Vom Ankerplatz gen Osten


Schon mal von einem "Lanabüba" gehört? Nicht? Doch, sicher - der Langnasenbüschelbarsch! Vom Boot aus, mit dem Riff zur linken Schulter, tauchen wir bis zu 20 Meter tief über einem sandigen Plateau, um vor dem Drop-Off in den Gorgonien die Langnasenbüschelbarsche zu besuchen. Feuerkorallen bahnen sich hier einen Weg bis in Tiefen von 38 Metern.

Die Reste des alten Leuchtturms und wunderschöne Hartkorallenblöcke finden wir im Ostplateau zwischen 8 und 15 Metern. Auch hier heißt es wieder, nicht zu weit zur Ecke zu tauchen, um sicher wieder zum Boot zurückkehren zu können. Barakudas und Schildkröten sind am Ende des Plateaus anzutreffen.


laguna

Hier befinden sich die Wracks Kormoran und Million Hope. Beide Wracks liegen nördlich von dem Laguna Reef und es muss gutes Wetter herrschen, um sie zu betauchen.

Benannt ist dieses Riff nach seinen prächtigen Korallenlagunen.

Die Nordlagune befindet sich im Bereich des grün-weißen Leuchtturms.

Nördlich des Leuchtturms befindet sich das Wrack des italienischen Schüttgutfrachters Kormoran. Das Schiff wurde 1963 in der Rostocker Neptunwerft für die italienische Reederei „Compagnia Montemare di Navigazione“ gebaut. 1976 wurde das Schiff in Adamastos und 1980 in Zingara umgetauft.

Das Schiff war 82,4 Meter lang und 12,6 Meter breit mit einer Tonnage von 2.730 Bruttoregistertonnen.
Von Aqaba kommend lief das mit Phosphaten beladene Schiff am 21. August 1984 auf das Riff auf und sank.

Im Regelfall wird die Südlagune betaucht.
Ziel ist dabei nicht die Lagune selbst, sondern die westliche Außenseite des Riffs, das mit wunderschönen Tischkorallen, Gorgonien, Feuerkorallen und Weichkorallen sowie gelegentlich Weißspitzenriffhaien und Leopardenhaien im Bereich der Südlagune überrascht.

 

  

Ras Mohammed ist der südlichste Punkt der Sinai-Halbinsel und teilt das Meer zwischen der Meerenge von Tiran im Osten und der Meerenge von Gubal im Westen.

Das Kap hat seinen Namen von seiner Felsspitze im Osten, deren Konturen an ein in Stein gemeißeltes männliches Profil mit Bart – dem Kopf von Mohammed - erinnern.

Ras Mohamed ist einer der weltbekanntesten Tauchplätze und liegt an der Spitze des Sinai. Zwei kleine Riffe sind durch eine senkrechte abfallende Wand verbunden.
Nahe des Shark Reef, etwas nördlicher gelegen, befindet sich Anemone City, eine ausgedehnte, flache Riffzone mit zahlreichen Seeanemonen und ihren Rotmeer-Anemonenfischen sowie Dreifleck-Preußenfischen.

Vom Shark Reef lässt man sich mit der Strömung an einer Steilwand, die mehrere 100 m abfällt, entlang treiben bis zum Jolanda Reef. Die Wand ist komplett mit bunten Korallen bewachsen. Auf dem Weg zum Jolanda Reef erreicht man ein Plateau mit kleinen Blöcken und Koralleninseln. Am Riff angekommen sieht man die verstreuten Überreste des Yolanda-Wracks ,Containerweise Sanitäranlagen für das Baugewerbe, die inzwischen vollständig vom Leben des Korallenriffs in Beschlag genommen sind.

Ras Mohammed hat wegen seiner strömungsexponierten Lage und der abgründigen Tiefen alles in sich vereinigt, was das Rote Meer für Taucher zu bieten hat. Man findet hier über 1000 verschieden Arten von Fischen, 25 Arten von Seeigeln, mehr als 100 Arten von Weichtieren und Krustentieren, 220 Arten von Korallen, davon 125 verschiedene Weichkorallen.

Das Gebiet um Ras Mohammed ist 1989 zum Nationalpark erklärt worden.

 

  

Die blaue Distel, so heißt Thistlegorm ins Deutsche übersetzt, ist wohl das berühmteste Wrack im Roten Meer.

Das englische Schiff war auf dem Weg nach Ägypten, um das englische Afrika-Korps mit Nachschub zu versorgen, als sie am 6.10.1941 von einem deutschen Bomber angegriffen wurde und sank.

Das Wrack liegt in 30 m Tiefe aufrecht auf dem Meeresgrund.
Besonders interessant ist die Ladung: Panzer, LKW, Waffen, Motorräder, Eisenbahnwaggons sowie eine Lok.

Die Thistlegorm ist ein Muss für jeden Rotmeer-Taucher. Sie ist ein Genuss für Wrackfreunde, nicht zuletzt wegen ihrer spektakulären Ladung.

Sie bietet aber auch eine Vielfalt an Fischen. Schulen von Barrakudas oder große Thunfische und Schnapper sind hier keine Seltenheit. Als künstliches Riff zieht sie zudem zahllose Korallenfische an.

Sehenswert sind das Heck mit seinen Kanonen, das Mittschiff und Vorderschiff, der Bug und die Ladung, sowie die Fahrzeuge, die beiden Lokomotiven, die Schlepptender und die Wasserwagen.

Die Strömungen am Wrack sind moderat, bisweilen auch stark. Die Sicht ist generell mäßig und oft liegen viele Boote vor Ort.



Der Bluff Point, der vom gleichnamigen automatischen Leuchtturm angezeigt wird, befindet sich am nordöstlichen Ende der Insel Klein-Gubal. Diese wird von der Insel Groß-Gubal durch eine kurze Landenge getrennt, die teilweise von den Gezeiten überspült wird teilweise aus dem Wasser ragt.
Bluff Point bildet einen Teil der langen Meerenge von Gubal, die im Süden den Golf von Suez schließt.

Dieser Tauchgang beginnt an der nordöstlichsten Stelle der Spitze und erfolgt dann die Korallenwand entlangtauchend Richtung Süden zur bogenförmigen, von den Nordwinden geschützten Bucht der Nordseite der Insel Klein-Gubal. Eine starke Strömung treibt den Taucher in südliche Richtung, deshalb sollte man sich möglichst nah an der Wand bleiben.
Entlang der abgerundeten Spitze, an der der Tauchgang beginnt, können große Napoleonfische angetroffen werden und nicht selten auch Schildkröten.

Die Wand fällt bis auf 35 Meter Tiefe herab und ist in den ersten Metern stark zerfurcht und mit Schluchten durchsetzt, die von dichten Gruppen von Skorpionfischen bevölkert werden.
Über die Spitze hinaus in Richtung Süden wird die Wand weicher und geht in 15-20 Metern in eine Plattform über, die sich zur schützenden Bucht hin weiter ausweitet - dem üblichen Ankerpunkt für Kreuzfahrtschiffe.
Auf diesem kleinen Dach können große Muränen angetroffen werden, teilweise auch ausserhalb ihrer Höhlen. Im Innern der Bucht angekommen, schwimmt man bis zur Mitte, wo in ca. 10 Metern Tiefe am Grund ein kleines Wrack eines modernen Schiffes von 20 Metern Länge liegt.

Ein angenehmer, wenig anspruchsvoller Tauchgang, der sich auch nachts gut durchführen lässt. Bei Dunkelheit vereinen sich am Wrack vor allem Scharen von Skorpionfischen, Arabischen Kaiserfischen sowie Mollusken (Weichtiere), darunter auch eher ungewöhnliche Gestalten wie die Rebhuhn-Tonnenschnecke.

 

 

  

Die Rosalie Moller sank in der gleichen Nacht wie die Thistlegorm.

Um das Wrack anzufahren, müssen die Wetterverhältnisse stimmen, d.h. nicht zu viel Wind. Auch sollten die Taucher eine gewisse Erfahrung mitbringen, da die Sicht- und Strömungsverhältnisse eine ziemliche Herausforderung darstellen.

Das Wrack liegt bei der Insel Gubal in einer Tiefe von 28 - 50 m.

 

  

Shaab Umm Usk ist ein mondsichelförmiges Riff, nach Süden hin offen, das in seinem Innern eine besonders geschützte Lagune umschließt.
Diese bietet sich hervorragend zu einem eintägigen Aufenthalt während der Kreuzfahrt.

Die Lagune ist bekannt für die hier beheimateten Großen Tümmler, die, falls sie nicht erschreckt werden und sich deshalb entfernen, beobachtet werden können, während sie sehenswerte Manöver durchführen.

Die Lagune ist bei jeder Wetterlage geschützt, nicht zuletzt wegen der vereinzelten Korallenformationen an der südlichen Spitze, die die Wellenbewegung eindämmen.

Die für den Tauchgang am besten geeignetste Stelle liegt im Südwesten, hinter dem Korallenriff. Der interessanteste Teil liegt jedoch im Südosten, ist aber nur bei guten Meereskonditionen zu empfehlen. Der hier beschriebene Tauchgang ist der zweite von beiden:

Nach Ankern in der Lagune benötigt man ein Beiboot, mit dem man sich zur Außenseite bringen lässt. Nachdem man die Lagune verlassen hat, steuert man gegen den Uhrzeigersinn um den Korallenriffring herum bis auf mittlere Höhe der Ostseite. Hier fällt das Riff herab bis zu einer Flachzone.

Dies ist die erste Stufe, in 18-20 Metern Tiefe gelegen. Es folgt weiter tiefer eine zweite Stufe in über 60 Metern Tiefe, die wiederum abgründig in größere Tiefen fällt.
Der Tauchgang erfolgt an der leicht stufenweise abfallenden Wand bis zur ersten Stufe in 20 Metern. Die Strömung herrscht in südlicher Richtung; daher ist es notwendig, sich immer nah an der Küste zu halten, die darüber hinaus besonders mit Lebensreichtum gesegnet ist.



Umm Gamar ist eine kleine, mondsichelförmige Insel nord-östlich von Hurghada. Der Name bedeutet Mutter des Mondes, wahrscheinlich aufgrund der Form der Insel.
Man erkennt sie leicht an ihrem auf der Nordseite befindlichen Leuchtturm.

Die Insel ist von einem bis 2 km nach Norden reichenden, breiten, halb aus dem Wasser ragenden Korallenriff umgeben. Der Weg nach Umm Gamar kann wetterbedingt manchmal etwas ruppig sein, aber über dem Süd-Plateau findet man genügend Schutz um zu ankern.

Der typische Tauchgang von Umm Gamar findet an der an der östlichen Seite der Insel statt. Der Zodiak setzt einen an der gewünschten Stelle ab und man lässt sich an der östlichen Steilwand in Richtung Süden treiben, bis man 3 Korallentürme erreicht, die den Anfang des Südplateaus kennzeichnen. Zwei der Korallentürme sind hohl und mit Glasfischen gefüllt. Der Dritte hat eine große, sandige Höhle auf 27m. Alle drei sind mit purpuroten Weichkorallen bewachsen und eine Wolke aus Glasfischen tummeln sich in den Hohlräumen.

Es lohnt es sich auch immer bei etlichen kleineren Korallenblöcken oder Grotten einen Blick zu riskieren – es finden sich dort Feuerfische, Krokodilfische und sehr viel an jeglichem „Kleingetier“. Zu sehen gibt es auch viele Skorpionfische, sowie den überaus giftigen Echten Steinfisch. Wenn man ins Blaue schaut, kann man auch mal einen Adlerrochen oder Manta vorbeischweben sehen.

Auf dem Plateau angekommen findet man mit Sicherheit Napoleons, Muränen, Flötenfische, Fledermausfische und Wimpelfischschulen.

 

  

Carless Reef ist ein sehr bekannter Tauchplatz, der entweder am klassischen Riff in 20 Metern Tiefe oder entlang der weniger besuchten Ostwand, die bis auf 70 Meter tief geht, durchgeführt werden kann.

Das Riff besteht aus einer doppelten Korallenuntiefe, deren Nord- und Südpfeiler jeweils 3-5 Meter Tiefe erreichen. Die beiden Pfeiler sind dank des kristallinen Wassers an dieser wenig geschützten Stelle gut sichtbar.
Der Tauchgang ist wegen des fehlenden Schutzes für die Boote oft nicht durchführbar.

Berühmt ist die Tauchstelle vor allem wegen der hier beheimateten riesigen Muränen die gerne aus ihren Höhlen herauskommen.

Das Plateau ist einfach zu erkunden. Es gibt reiche Korallenformationen zu bewundern, mit denen die Pfeiler bewachsen sind. Darunter vor allem Feuerkorallen, Hart- und Weichkorallen, verschiedensten Typs. Am Grund sind, außer den schon erwähnten Muränen, viele Fischarten des Korallenriffs anzutreffen: Masken-Falterfish und Wimpelfish, die sich in ungewöhnlich zahlreichen Schwärmen zwischen den Weichkorallen versammeln, wo man manchmal auch Igelfische antreffen kann.

Die Vielfalt an kleinen und großen Fischen des Riffs wird durch vorbeiziehende pelagische Fischarten angereichert: darunter vor allem Silberspitzenhaie und Stachelmakrelenschwärme.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel. Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag. Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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