Wer auf „versenktes Blech“ steht, der ist mit der Tour „Nord & Wracks incl. SS Turkia &
Birchwood II“ an der richtigen Adresse.

 

Übersichtskarte der Tauchspots

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Die Fans von alten gesunkenen Schiffen kommen bei dieser Tauchsafari garantiert auf ihre Kosten. Zunächst geht es zum Shaab El Erg, dann stehen die Wracks von Abu Nuhas auf dem Programm, die Carnatic, Chrisoula K, Ghiannis D.

Ein Ausflug in den Norden der Strasse von Suez führt uns dann zur Turkia. Dieses Wrack wurde erst vor Kurzem entdeckt. Die Turkia sank im Mai 1941 und liegt aufrecht am Grund zwischen 10 und 24 Meter. Da die S.S. Turkia in nicht zu tiefem Gewässer liegt und dort auch keine sehr starke Strömung herrscht muss man kein Profitaucher sein, um die Tauchgänge zu geniessen. Die Sichtweite  ist etwas geringer als an anderen Plätzen im Roten Meer, da der Golf von Suez nur etwa 60 Meter Tiefe aufweist und eine sehr stark befahrene Wasserstrasse ist.

Unsere nächste Station ist die komplett unbetauchte Birchwood II. Im Mai 2015 haben wir sie gesucht und auch gefunden.  Dieses Schiff sank 1918 und ist noch sehr gut erhalten.

Das nächste Wrack auf dem “Speiseplan” spricht für sich selbst: Die Thistlegorm, eines der bekanntesten Wracks im gesamten Roten Meer. Der 1943 gesunkene Frachter mit seinen Motorrädern, Lastwagen und der abseits liegenden Lokomotive zieht jeden Taucher in seinen Bann. Wenn es die Wetter- und Strömungsverhältnisse erlauben, kann ggf. auf dem Rückweg noch die Rosalie Moller getaucht werden – ein Wrack, das in derselben Nacht wie die Thistlegorm sank und unterhalb von 40 m mitten in der Straße von Gubal liegt.

 

Informationen zum Herunterladen

 

   

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

 

Karin J.
Das ist Wracktauchen der Superlative !
Hans. S.
Ein unbetauchtes Wrack! Genial!
Gerald F.
Eine einzigartige "Schrotttour"!

Mögliche Stationen auf dieser Tour



Nach 90 Minuten Fahrtzeit von Hurghada aus erreicht man Shaab el Erg, den 1. Tauchplatz auf der Safari. Shaab el Erg ist ein weitläufiges Riff, in der Gestalt eines Hufeisens. Diese Formation öffnet sich nach Süden hin und gibt dort eine flache Lagune preis, die voller Ergs ist. Die ganze Lagune kann betaucht werden.

Beliebt sind die nördliche Spitze, die östliche Wand oder die südwestliche Spitze - Gota Shaab el Erg.

Zwischen Gota und dem Hauptriff verläuft ein kleiner Kanal; an der Süd- und Westseite ist ein großes sandiges Plateau mit unzähligen Türmchen und Korallenköpfen.
Durch diesen Kanal passieren die dort beheimateten Delfine mehrmals täglich.
Sie sind das ganze Jahr über hier zu sehen.

Mantas sind zwischen Januar und März an der nördlichen Spitze zu beobachten.

Auf dem Plateau, das Gota umgibt, findet man Drachenköpfe, Zackenbarsche, Schneeflockenmuränen, Blaupunktrochen und viele Drückerfische.

Unter den Tischkorallen kann man ab und zu Weißspitzenriffhaie sehen.
Im Sand findet man Kegelschnecken, Spitzkreiselschnecken und Seezungen. Am flachen Riff entlang tummeln sich Nasendoktorfische, Kaiserfische, Brassen und Schnapper und Schildkröten.

Das Betauchen von Gota Shaab el Erg ist traumhaft.
Für Photographen dürften besonders die Korallenköpfe interessant sein. Sie sind nicht Teil der Illustration und befinden sich in südlicher Richtung auf 16m Tiefe.


shaabruhr_umm_gamar

Wer in Hurghada Graue Riffhaie sehen will, der sollte sich vor allem nachmittags nach "Shaabruhr Umm Gamar" aufmachen. Ein tolles Riff, an der Ostseite allerdings aufgrund der starken Strömung recht anspruchsvoll. "Shaabruhr Umm Gamar" ist die Spitze eines Unterwasser-Berges und liegt wie unschwer zu erahnen nicht weit weg von "Umm Gamar", nämlich nur einen Kilometer südlich.

Details


Wer von uns ein bisschen arabisch kann weiß, dass "Shaabruhr" soviel wie "schmales Riff" bedeutet. Das schmale Riff von "Umm Gamar" hat allerdings einiges zu bieten: viele Höhlen, Überhänge, ein sandiges Plateau in ca. 15 bis 30 Metern und am südlichsten Punkt sogar Überreste eines alten ägyptischen Patrouillenbootes.

Zwei weitere Schiffe sind "Shaabruhr Umm Gamar" schon zum Opfer gefallen, ein Safariboot und die "Colona IV", eines der ersten Tauchsafari-Charterboote von Hurghada, das Ende April 1995 bei Schlechtwetter hier aufgelaufen ist und nun in 66 Metern Tiefe ruht.

Das sandige Plateau des Riffs ist auf der Westseite sehr viel breiter als auf der Ostseite und auch die Strömung fällt im Osten sehr viel stärker aus - darum sind wir hier für einen Drifttauchgang und die Sichtung von Großfischen genau richtig.

Auf dem West-Plateau machen wir Bekanntschaft mit Muränen, Napoleons, großen Zackenbarschen und Blaupunktrochen. Der Osten ist der richtige Platz für Fans von Weißspitzen-Riffhaien, Makrelen und großen Tunfischen - und zur Jausenzeit am Nachmittag kommen hier eventuell Graue Riffhaie vorbei.

Hotspots


Patrouillenboot: Schiffswracks sind immer ein Highlight, obwohl nur mehr die Hälfte des alten Bootes, das von der ägyptischen Armee zur Überfahrt nach "Shadwan Island" genutzt wurde, übrig ist.

Tour 1 – Drifttauchgang


"Shaabruhr Umm Gamar" schreit förmlich danach, es im Drifttauchgang zu erforschen. Wir starten beim Boot und schauen kurz beim Schiffswrack des alten ägyptischen Patrouillenbootes vorbei, um danach mit dem Riff zu unserer linken Schulter in Richtung Osten weiterzutauchen. Mit der Strömung geht's dann weiter in Richtung Norden, mit dem Wissen, dass die "Colona IV" tief unter uns liegt. Haben wir genug Weißspitzen-Riffhaie, Makrelen und Tunfische gesehen, heißt es Boje setzen und abholen lassen - und vielleicht traut sich während der Wartezeit ja noch ein Grauer Riffhai in unsere Nähe.

Tour 2 - Vom Boot zum Erg

Wir starten beim Boot und erkunden zuallererst das Patrouillenboot, das vor vielen Jahren der ägyptischen Armee gedient hat. Dabei achten wir darauf, dass wir nicht zu weit Richtung Norden tauchen, sonst hat uns die Strömung und wir können der Westseite zum Abschied nur mehr zuwinken. Haben wir das Wrack erkundet und die Strömung ausgetrickst, arbeiten wir uns über dem sandigen Plateau mit dem Riff zu unserer rechten Schulter in Richtung Nordwesten voran, kommen an vielen wunderschön bewachsenen und bewohnten Überhängen und Höhlen vorbei und tauchen beim pilzförmigen Erg aus. Hier lassen wir uns vom Zodiac abholen.



Der Bluff Point, der vom gleichnamigen automatischen Leuchtturm angezeigt wird, befindet sich am nordöstlichen Ende der Insel Klein-Gubal. Diese wird von der Insel Groß-Gubal durch eine kurze Landenge getrennt, die teilweise von den Gezeiten überspült wird teilweise aus dem Wasser ragt.
Bluff Point bildet einen Teil der langen Meerenge von Gubal, die im Süden den Golf von Suez schließt.

Dieser Tauchgang beginnt an der nordöstlichsten Stelle der Spitze und erfolgt dann die Korallenwand entlangtauchend Richtung Süden zur bogenförmigen, von den Nordwinden geschützten Bucht der Nordseite der Insel Klein-Gubal. Eine starke Strömung treibt den Taucher in südliche Richtung, deshalb sollte man sich möglichst nah an der Wand bleiben.
Entlang der abgerundeten Spitze, an der der Tauchgang beginnt, können große Napoleonfische angetroffen werden und nicht selten auch Schildkröten.

Die Wand fällt bis auf 35 Meter Tiefe herab und ist in den ersten Metern stark zerfurcht und mit Schluchten durchsetzt, die von dichten Gruppen von Skorpionfischen bevölkert werden.
Über die Spitze hinaus in Richtung Süden wird die Wand weicher und geht in 15-20 Metern in eine Plattform über, die sich zur schützenden Bucht hin weiter ausweitet - dem üblichen Ankerpunkt für Kreuzfahrtschiffe.
Auf diesem kleinen Dach können große Muränen angetroffen werden, teilweise auch ausserhalb ihrer Höhlen. Im Innern der Bucht angekommen, schwimmt man bis zur Mitte, wo in ca. 10 Metern Tiefe am Grund ein kleines Wrack eines modernen Schiffes von 20 Metern Länge liegt.

Ein angenehmer, wenig anspruchsvoller Tauchgang, der sich auch nachts gut durchführen lässt. Bei Dunkelheit vereinen sich am Wrack vor allem Scharen von Skorpionfischen, Arabischen Kaiserfischen sowie Mollusken (Weichtiere), darunter auch eher ungewöhnliche Gestalten wie die Rebhuhn-Tonnenschnecke.

 

  

Das Riff Abu Nuhas ist berühmt für seine Wracks und wird auch "Schiffsfriedhof" genannt.
An diesem Riff sind 4 Schiffe gesunken, die heute ein Anziehungspunkt für Taucher aus aller Welt sind.

Wer hat nicht schon von den 4 Wracks gehört, die auf der Nordseite von Abu Nuhas auf sandigem Meeresboden liegen?

 

 
 

  


 

 

  

Das Riff erstreckt sich rund um die Insel Gross Siyoul (Big Siyoul) und ist sehr vielfältig.

Manchmal unterbrechen Sandtäler (Wadis) das Riff, dann gibt es wieder Überhänge und Spalten zu erkunden.

Ein übermäßig reicher Bewuchs von Korallen und unzählige Fische versetzen den Taucher in Staunen. Die Tauchgänge mit einer meist schnellen Strömung führen an die Nordspitze.
Hier zu finden ist ein sanfter Abhang von ca. 10 bis 30m.

Im tieferen Wasser sieht man häufig Haie und große Rochen, im seichteren Wasser dagegen Schulen von Süßlippen und Masken-Falterfischen.



Dieser wunderschöne Tauchplatz bietet eine Abwechslung aus Hartkorallen und Weichkorallen.

Es ist ein fantastischer, farbenfroher Tauchgang, wobei man alle möglichen Rifffische des Roten Meeres entdecken kann.

Außerdem kann der Taucher mit einem guten Auge Stein- und Skorpionfische entdecken.

Im Sand liegen öfters gut getarnte Krokodilfische, weiters kann man mit etwas Glück Napoleons, riesige Zackenbarsche und Schildkröten beobachten.



Shaab Umm Usk ist ein mondsichelförmiges Riff, nach Süden hin offen, das in seinem Inneren eine besonders geschützte Lagune umschließt. Diese bietet sich hervorragend zu einem eintägigen Aufenthalt während der Kreuzfahrt an.

Die Lagune ist bekannt für die hier beheimateten Großen Tümmler, die, falls sie nicht erschreckt werden und sich deshalb entfernen, beobachtet werden können, während sie sehenswerte Manöver durchführen.

Die Lagune ist bei jeder Wetterlage geschützt, nicht zuletzt wegen der vereinzelten Korallenformationen an der südlichen Spitze, die die Wellenbewegung eindämmen.

Die für den Tauchgang am besten geeignetste Stelle liegt im Südwesten, hinter dem Korallenriff.

Der interessanteste Teil liegt jedoch im Südosten, ist aber nur bei guten Meereskonditionen zu empfehlen.
Der hier beschriebene Tauchgang ist der zweite von beiden: Nach Ankern in der Lagune benötigt man ein Beiboot, mit dem man sich zur Außenseite bringen lässt.

Nachdem man die Lagune verlassen hat, steuert man gegen den Uhrzeigersinn um den Korallenriffring herum bis auf mittlere Höhe der Ostseite. Hier fällt das Riff herab bis zu einer Flachzone. Dies ist die erste Stufe, in 18-20 Metern Tiefe gelegen. Es folgt weiter tiefer eine zweite Stufe in über 60 Metern Tiefe, die wiederum abgründig in größere Tiefen fällt. Der Tauchgang erfolgt an der leicht stufenweise abfallenden Wand bis zur ersten Stufe in 20 Metern.

Die Strömung herrscht in südlicher Richtung; daher ist es notwendig, sich immer nah an der Riffwand zu halten, die darüber hinaus besonders mit Lebensreichtum gesegnet ist.



Umm Gamar ist eine kleine, mondsichelförmige Insel nord-östlich von Hurghada. Der Name bedeutet Mutter des Mondes, wahrscheinlich aufgrund der Form der Insel.
Man erkennt sie leicht an ihrem auf der Nordseite befindlichen Leuchtturm.

Die Insel ist von einem bis 2 km nach Norden reichenden, breiten, halb aus dem Wasser ragenden Korallenriff umgeben. Der Weg nach Umm Gamar kann wetterbedingt manchmal etwas ruppig sein, aber über dem Süd-Plateau findet man genügend Schutz um zu ankern.

Der typische Tauchgang von Umm Gamar findet an der an der östlichen Seite der Insel statt. Der Zodiak setzt einen an der gewünschten Stelle ab und man lässt sich an der östlichen Steilwand in Richtung Süden treiben, bis man 3 Korallentürme erreicht, die den Anfang des Südplateaus kennzeichnen. Zwei der Korallentürme sind hohl und mit Glasfischen gefüllt. Der Dritte hat eine große, sandige Höhle auf 27m. Alle drei sind mit purpuroten Weichkorallen bewachsen und eine Wolke aus Glasfischen tummeln sich in den Hohlräumen.

Es lohnt es sich auch immer bei etlichen kleineren Korallenblöcken oder Grotten einen Blick zu riskieren – es finden sich dort Feuerfische, Krokodilfische und sehr viel an jeglichem „Kleingetier“. Zu sehen gibt es auch viele Skorpionfische, sowie den überaus giftigen Echten Steinfisch. Wenn man ins Blaue schaut, kann man auch mal einen Adlerrochen oder Manta vorbeischweben sehen.

Auf dem Plateau angekommen findet man mit Sicherheit Napoleons, Muränen, Flötenfische, Fledermausfische und Wimpelfischschulen.

 

  

Carless Reef ist ein sehr bekannter Tauchplatz, der entweder am klassischen Riff in 20 Metern Tiefe oder entlang der weniger besuchten Ostwand, die bis auf 70 Meter tief geht, durchgeführt werden kann.

Das Riff besteht aus einer doppelten Korallenuntiefe, deren Nord- und Südpfeiler jeweils 3-5 Meter Tiefe erreichen. Die beiden Pfeiler sind dank des kristallinen Wassers an dieser wenig geschützten Stelle gut sichtbar.
Der Tauchgang ist wegen des fehlenden Schutzes für die Boote oft nicht durchführbar.

Berühmt ist die Tauchstelle vor allem wegen der hier beheimateten riesigen Muränen die gerne aus ihren Höhlen herauskommen.

Das Plateau ist einfach zu erkunden. Es gibt reiche Korallenformationen zu bewundern, mit denen die Pfeiler bewachsen sind. Darunter vor allem Feuerkorallen, Hart- und Weichkorallen, verschiedensten Typs. Am Grund sind, außer den schon erwähnten Muränen, viele Fischarten des Korallenriffs anzutreffen: Masken-Falterfish und Wimpelfish, die sich in ungewöhnlich zahlreichen Schwärmen zwischen den Weichkorallen versammeln, wo man manchmal auch Igelfische antreffen kann.

Die Vielfalt an kleinen und großen Fischen des Riffs wird durch vorbeiziehende pelagische Fischarten angereichert: darunter vor allem Silberspitzenhaie und Stachelmakrelenschwärme.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel. Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag. Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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