Red Sea Classic 

 

Übersichtskarte der Tauchspots

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Start in Hurghada, Ende in Port Ghalib

Auf dieser Tour ist für “jeden Geschmack” etwas dabei. Wunderschöne Riffe und interessante Wracks stehen auf dem Programm.
Sowohl erfahrene als auch weniger geübte Taucher  kommen bei der Tour auf ihre Kosten.

Nach dem Start in unserer Marina geht es erst mal Richtung Norden nach Shaab el Erg zu den Delphinen (wenn sie zuhause sind),  anschliessend werden 2 oder 3 Wracks bei Abu Nuhas betaucht.

Weiter geht es Richtung Sinai zur berühmten Thistlegorm. Unterwegs kommen wir in Gubal und Siyoul vorbei, um ein paar tolle Riffe zu sehen und die Unterwasserwelt bei Nacht zu erkunden.

Auf unserem Weg nach Süden steht dann vor Safaga die 1991 gesunkene Fähre Salem Express auf dem Programm und zur Abwechslung wieder wunderschöne Riffe am Panorama Riff. Zum Tourende wartet als „Highlight“ auch noch Elphinstone mit seinen Longimani und Hammerhaien und beeindruckenden Steilwänden auf uns.

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Start in Port Ghalib, Ende in Hurghada

Nach dem Start in Port Ghalib lockt das berühmte Elphinstone mit seinen Longimani  und einer Hammerhai-Schule.

Anschliessend geht es Richtung Norden zu den Tauchplätzen um Safaga. Hier liegt das Wrack der 1991 gesunkenen  Fähre Salem Express. Auch das Panorama Riff steht auf dem Programm.

Weiter in Richtung Norden erreichen wir dann die Wracks um Abu Nuhas,  wovon 2 oder 3 betaucht werden,  bevor es dann zum Wrack der legendären Thistlegorm weiter geht.

Zwischendurch gibt es noch die tollen Riffe um Gubal und Siyul und mit etwas Glück zum Abschluss die Delphine in Shaab el Erg.

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                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour:


Eine einzigartige Struktur macht dieses Riff so bemerkenswert: Es gibt Einkerbungen und kleine Höhlen, außerdem einen atemberaubenden Korallengarten. Alle Arten von Kaiser- und Wimpelfischen sind hier zu Hause, aber auch Riffhaie. Aufgrund seiner Lage und seiner Maximaltiefe von 16m ist Abu Dabab I hervorragend geeignet für entspannte Tag- und spannende Nachttauchgänge.

Details


Abu Dabab I ist mit einer Länge von 70m und eine Breite von 50m eines der kleineren Riffe und das westlichste dieser Gruppe. Die Blöcke im Süden sind ein guter Ankerplatz.

In den kleinen Sandlagunen findet man oft junge Riffhaie. Es sind neugierige Napoleons unterwegs und man findet versteckte Krokodilfische. Außerdem kann man Grundeln beobachten, wie sie zusammen mit ihrem Krebs ihre Höhle verteidigen und fressen.

Im Süden hat das Riff eine lagunenähnliche Einkerbung, wo Du auf viele juvenile Fischarten triffst. Richtung Westen erstreckt sich ein kleiner Kanal, gut behütet durch einen außen stehenden Block. In der Nähe findet man alle Arten von Kaiserfischen.

Der Ausläufer des Korallengartens im Norden hat eine Ausdehnung von 50m und läuft über die gesamte Breite des Riffs. Seine Farbenpracht ist unbeschreiblich, die riesigen Bergkorallen machen ihn zu einer echten Märchenlandschaft. Der Reichtum an Fischen ist beeindruckend. Große Schwärme von Gelbschwanzbarrakudas, Schnappern und Barben sind hier zu Hause. Dazu kommen große Igelfische, Schildkröten, Kugelfische, Muränen und Rochen.

Da dies ein prima Platz ist, um geschützt die Nacht zu verbringen, solltet Ihr die Chance nutzen, einen Nachttauchgang zu machen. Ihr habt in der Nähe des Bootes eine Abriebkante und Blöcke. Dort könnt Ihr Bärenkrebse, Lobster, Garnelen, Rotfeuerfische, Spinnenkrebse, Blitzlichtfische und Spanische Tänzerinnen finden.

Die Strömung kommt meist von Norden und teilt sich in beide Richtungen, bevor sie im südlichem Außenbereich wieder zusammen trifft und eine kleine Verwirbelung bildet.

Strömung: Meist aus nördlicher Richtung
Sichtweiten: J,F,M,A 25-35m, M,J,J,A 30-50m, S,O,N,D 30-50m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J 26-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: sehr einfach
Tiefe: 3m bis ca. 20m

Tour 1 – Lagune und Kanal


Man springt vom Boot und hat schon die ersten Kaiserfische und Napoleons um sich. Dann Richtung Westen durch den Kanal mit seinen Wimpelfischen und Grundeln. Weiter Richtung Norden zu den riesigen Einkerbungen, zwischen denen oft Riffhaie schlafen und Rochen im Sand wühlen.
Für den Rückweg solltest Du genug Luft einplanen, um den Korallengarten und die kleine Höhle zu sehen. Nachmittags bietet dieser Weg auch Schutz gegen eventuelle Strömung.

Tour 2 – Korallengarten


Bei wenig Welle lässt man sich mit den Zodiac im Norden absetzen und taucht über einen farbenprächtigen Korallengarten in 5-10m Tiefe. Dann geht es um die nördliche Spitze mit dem Riff rechte Schulter Richtung Boot. Das Riff hat hier wunderschöne Strukturen und auf dem Weg nach Süden kommen immer wieder kleine Korallengärten und flache Blöcke.
Meist könnt Ihr es machen wie die hier beheimateten Schildkröten: Lasst Euch von der leichten Strömung Richtung Süden tragen.

Tour 3 – Nachttauchen


Nachttauchgänge an diesem Platz sind ein Hochgenuss. Der Ankerplatzbereich und die Abriebkante scheint dann vor Leben zu explodieren: Du wirst Bärenkrebse und alle Arten von Kopffüßlern sehen, dazu Garnelen, Lobster, Spinnenkrebse, Blitzlichtfische und vieles mehr. Auch Spanische Tänzerinnen sieht man hier oft.



Ein Riff mit sehr steilen Abhängen und zwei Plateaus im Norden und Süden. Es liegt 30 Min östlich von Abu Dabab und ist somit ein Außenriff, das rundum weit über 100m in die Tiefe abfällt. Elphinstone ist bekannt für seine Weißspitzen-Hochseehaie und berüchtigt durch den Torbogen.

Details


Das 350m lange und 60m breite Riff liegt je nach Wasserstand etwa 1-3m unter Wasser.

Richtung Norden neigt sich das Riffdach auf 3-4m zur Kante hin. Nach einem steilen Hang erreicht man bei 18-20m das Plateau. Dieses fällt etwa 70m lang kontinuierlich auf eine Tiefe von 40m ab. Ein tiefer Spalt kündigt hier das 50m-Plateau an, das sich weitere 30m nach Norden zieht.

Die Ostseite ist gekennzeichnet von Plateaus und Überhängen, sie fällt terrassenartig über 100 Meter in die Tiefe. Das Südplateau läuft wellenförmig von 18 bis auf 43m in die Tiefe. Die komplette Westseite hingegen zeichnet sich durch eine Vielzahl von Überhängen im oberen Bereich aus.

Das gesamte Riff ist übersät mit Weich- und Hartkorallen in allen Farben. Der Fischbestand variiert je nach Jahreszeit leicht. Dennoch kannst Du mit etwas Glück im Norden/Westen dem einen oder anderen Hai begegnen.

Auch wenn es nicht verboten ist: Hier solltest Du nicht schwimmen oder schnorcheln. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der vielen Zodiacs ist das zu gefährlich. Außerdem gibt es starke Oberflächenstömungen.

Tour 1 - Für Tekkies: Torbogen am Morgen


Vom Boot aus tauchst Du die Plateaukante Richtung Süden – die Strömung also im Rücken. Bei etwa 54m Tiefe beginnt der Torbogen. Die Steinblöcke am Boden sind entgegen allen Gerüchten aus der Bogendecke gestürzt und nicht etwa von Menschenhand geschaffen („Sarkophage“). Tauchst Du durch den Bogen, erreichst Du links einen Hohlweg, der zurück zum Plateau führt. Meist ist man hinter dem Torbogen im Strömungsschatten, sollte man doch auf Strömung treffen, kehre lieber wieder um und tauche auf demselben Weg zurück.

Tour 2 - Gorgoniengarten morgens oder mittags


Vom Boot aus kannst Du über das Südplateau auf die Ostseite tauchen. Über die Kante erreicht man bei etwa 25m den Gorgoniengarten. Hier trifft man auch den berühmten „LaNaBü“ - den Langnasenbüschelbarsch. Die Riffkante bietet viele Weich- und Hartkorallen. Behalte während des Tauchganges die Strömung immer im Auge, um früh genug umkehren zu können.

Tour 3 - Das tiefe Nord-Plateau am Nachmittag


Am besten taucht man relativ seicht, doch immer mit Sichtkontakt, am Plateau entlang Richtung Norden. Erst wenn Du den 40m-Spalt siehst, solltest Du tief gehen. Bei 40-50m hast Du mit etwas Glück Haikontakt. Beim Austauchen empfiehlt es sich nicht lang in großer Tiefe zu bleiben sondern am traumhaft bewachsenen Riff entlang zu tauchen und dort die Tiefen- sowie Sicherheitsstops einzulegen. Gelegentlich gibt es am nördlichen Plateau eine Fallströmung.



Ein Hirnkorallengarten, einige Höhlen, Überhänge und Grotten, Schwärme von Fischen - das ist "Shaab Sheer", ein immens spannendes Riff bei Safaga. "Shaab Sheer" ist über einen Kilometer lang und bietet vom perfekt gelegenen Ankerplatz aus drei verschiedene Tauchtouren an.

Details

Die Nordseite von "Shaab Sheer" ist etwas unruhiger, dafür liegt der Süden lagunenähnlich da und ist meist sehr gut geschützt. Mit der stärksten Strömung müssen wir auf der Westseite rechnen, die dem "South Safaga Channel" zugewandt ist. Die meisten Taucher schätzen das Gebiet zwischen drei und 15 Metern Tiefe aufgrund der quasi "Mondlandschaft" des Hirnkorallengartens, trotzdem finden wir viele verschiedene Riffbewohner bei "Shaab Sheer".

Picasso-Drückerfische, Orangestreifen- und Gelbsaumdrücker, Papageifische, Schiftfeilenfische und Stülpmaullippfische sind hier in Massen anzutreffen. Im Bereich des nördlichen Plateaus und bei der Steilwand können wir außerdem noch Brassen, Grossaugenstraßenkehrer, Makrelen, Rote und Schwarze Schnapper sowie Thunfisch- und Barrakudaschulen sehen.

Hotspots

Hirnkorallengarten: Eine bizarre Mondlandschaft erwartet uns im Hirnkorallengarten, der sich besonderer Beliebtheit unter Tauchern erfreut und auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Platz ist.

Grotten und Kanäle: Sie befinden sich an den Ergs und beherbergen die interessantesten Riffbewohner.

Facts

Strömung: morgens ..., mittags ..., nachmittags ...

Sichtweiten: J, F, M, A ...m, M, J, J, A ...m, S, O, N, D ...m

Temperaturen: J,F,M ...°C, A,M,J 26°C, J,A,S ...°C, O,N,D ...°C

Schwierigkeit: ... Sterne

Tiefe: ...m

Tour 1 -Das nördliche Plateau


Freunde von Großfischen sollten diese Route wählen. Wir steigen beim Ankerplatz ein und arbeiten uns in den Norden vor. Hier werfen wir immer wieder einen Blick ins Blauwasser, genau deshalb sind wir hier. Am Steilabfall entlang können wir auch noch einige Riffbewohner ausfindig machen und kleine Spalten sowie Einkerbungen erkunden. Wir setzen am Ende unseres Strömungstauchgangs die Boje und lassen uns abholen.

Tour 2 –Die Westseite


Hier ist die Strömung meist am stärksten, wenn es die Bedingungen erlauben, ist dieser Tauchplatz aber definitiv einen Tauchgang wert. Mit dem Riff zu unserer rechten Schulter erkunden wir die Korallenblöcke und -türme und tauchen durch den Kanal hindurch. Nach unzähligen Begegnungen mit diversen Riffbewohnern und vielleicht sogar einigen Großfischen setzen wir die Boje.

Tour 3 –Die Ostseite


Wir starten vom Ankerplatz los und tauchen durch den Kanal in 12 Metern Tiefe hindurch, der uns zum Hirnkorallengarten bringt. Hier halten wir uns rechts und erkunden die Höhlen und Grotten in den Ergs, bis wir am Ende der Ergs angelangt wieder beim Boot zurück sind.



Welcome to "Panorama Reef", dem bekanntesten Riff von Safaga, ein Steilriff im offenen Meer mit jeweils einem Plateau im Norden und im Süden. Die Strömung ist hier meist recht stark, was sagt uns das? Wir haben hier gute Chance, Großfische zu sehen! Außerdem lebt hier seit Jahren eine Schildkröte mit dem Namen "Quasimodo" - aber mal ehrlich, sie kann doch nichts für die Form ihres Panzers!

Details


In 60 bis 90 Minuten haben wir "Panorama Reef" mit dem Boot erreicht. Ost- und Westseite fallen steil ab, im Norden und Süden finden wir jedoch sehr interessante Plateaus mit gaaanz viel Leben und, wie könnte es anders sein, einem Panorama der Sonderklasse. Wir sehen Nasendoktorfische, Barrakudas, Dickkopfmakrelen, am ehesten auf der Westseite auch Weißspitzen-Riffhaie, besonders am Nachmittag Graue Riffhaie, immer wieder Muränen, Krokodilsfische, Adlerrochen, Delfine, Silberspitzenhaie, Napoleons und die berühmte Schildkröte mit dem deformierten Panzer.

Tolle Bergkorallen, große Tischkorallen und tausende Fahnenbarsche finden wir am nördlichen Plateau von "Panorama Reef". Die Strömung kommt zu 95 Prozent aus dem Norden, das heißt, hier geht's oft ganz schön "stürmisch" zu. Das Südplateau ist demnach geschützter, es beginnt in einer Tiefe von 18 Metern und fällt langsam auf 30 Meter ab. Hier wachsen über dem Kamin riesige Gorgonien. Ein großes Anemonenfeld gehört genauso dazu, wie die fast obligatorische Sichtung von Steinfischen.

Hotspots

Anemonenfeld: Am Südplateau werden wir mit einem Anemonenfeld verwöhnt, in dem sich viele Clown- und Preußenfische heimelig fühlen.

Schildkröte: Wenn schon alle über sie sprechen, dann wollen wir "Quasimodo" natürlich auch bei unserem Tauchgang am "Panorama Reef" sehen. Die Schildkröte mit dem deformierten Panzer lebt hier seit Jahren und hoffentlich lebt sie noch lange und zufrieden.

Tour 1 - Drifttauchgang


Wir starten mit dem Zodiac beim nördlichen Plateau und erkunden zuerst dieses. Unter den Tischkorallen verstecken sich immer einige Überraschungen und vielleicht sichten wir schon die ersten Haie. Weiter geht's an der Ost- oder der Westseite in Richtung Süden, ganz egal wo. Vielleicht einfach "Ene Mene Muh" spielen oder die Seite entlang tauchen, die sich "richtig" anfühlt. Es sollte schon genügend Strömung vorhanden sein, sonst wird uns der Weg unter Umständen zu lange. Wenn wir das Südplateau erreicht haben, suchen wir noch einen Steinfisch und besuchen das Anemonenfeld. Glücklich und zufrieden tauchen wir beim Boot auf.

Tour 2 –- Der Süden


Wir tauchen vom Boot aus ab und befinden uns sogleich beim südlichen Plateau, das von der Strömung geschützt ist. Hier erkunden wir in 30 Metern Tiefe die riesigen Gorgonien beim Kamin an der Ostseite und finden vermutlich LaNaBüBas darin. Die Korallenpracht wird uns zum Staunen bringen, wir werfen auch immer wieder einen Blick ins Blauwasser, um vielleicht Großfische zu sichten und schauen auf jeden Fall beim Anemonenfeld vorbei, bevor wir wieder auftauchen. Marlin und Nemo warten dort auf uns!



Ein relaxter und trotzdem spektakulärer Tauchgang gefällig? Bei "Ras Abu Soma" genießen wir aufgrund des Drop-Offs die Möglichkeit von Großfisch-Sichtungen und können aber ganz in Ruhe und problemlos das Schweben im Wasser genießen. Ein toller Spot für Tauchschüler, die ordentlich was sehen wollen und erfahrenere Taucher, die sich mal voll und ganz entspannen wollen.

Details

"Ras", also der "Kopf" von Abu Soma, ist die Steilwand, die bei diesem Riff am nördlichen Ende der Bucht von Safaga in die Tiefe fällt. In ca. 25 Metern Tiefe finden wir ein Plateau mit vielen verschiedenen Korallen, vor allem Tisch- und Hartkorallen.

Wind und Strömung sind bei "Ras Abu Soma" nicht der Rede Wert, deswegen ist dieser Tauchspot auch für Rookies bestens geeignet, die etwas mehr sehen wollen als nur Rifffische. Im Blauwasser stehen die Chancen auf Barrakudas, Makrelen, Schnapper, Thunfische und Fledermaus- sowie Doktorfische gut. Ab und zu werden bei "Ras Abu Soma" sogar Graue Riffhaie oder Weißspitzen-Riffhaie gesichtet sowie Leoparden- oder Hammerhaie, Stachel-, Geigen- oder Adlerrochen und im Frühjahr auch Mantas.

Sollten wir wirklich vom Pech verfolgt sein, werden wir nur einige Kofferfische sehen. Es gibt Zeiten, da meiden die Großfische "Ras Abu Soma". Warum? Dieses Geheimnis konnte bislang noch nicht gelüftet werden, aber deswegen gibt es ja jetzt uns, die "Reef Interactive"-Crowd.

Am Plateau finden wir aber immer interessante Riffbewohner, wie zum Beispiel Muränen, Oktopusse oder Sepien am Riffabhang und Clownfische in ihren "anemonischen" Behausungen. Weiter im Süden befindet sich "Ras Abu Soma Garden", ein toller Korallengarten, den auch Schildkröten und Milchfische lieben.

Hotspots

Korallengarten: Er befindet sich im Süden und ist für überraschende Begegnungen bekannt. Unbedingt vorbeischauen!

Tischkorallen: Sie stehen mächtig und prächtig am Plateau von "Ras Abu Soma" und sind quasi die Wahrzeichen dieses Tauchplatzes.

Höhle: Sie befindet sich auf 35 Metern in der Riffwand nahe des Plateaubeginns und, wie könnte es anders sein, tausende Glasfische machen hier Cave-Party!

Tour 1 - Ras Abu Soma

Ankerplätze gibt es hier noch und nöcher. Obwohl die Strömung nicht sonderlich stark ist, kommt sie von Norden und wir können daher einen Strömungstauchgang an der Riffwand entlang in Angriff nehmen. Wir starten einige hundert Meter vor dem Plateauanfang und lassen uns in Richtung Süden treiben, das Riff zu unserer rechten Schulter. In der Tiefe von 35 Metern finden wir eine Höhle und tauchen dann weiter nach oben, um das Plateau und die Tischkorallen zu erforschen. Wir tauchen zum flachen Riff in vier bis fünf Metern Tiefe und dann finden wir uns auch schon beim Boot zurück.

Tour 2 - Ras Abu Soma Garden

Wir starten vom Boot aus und erkunden den südlichen Bereich von "Ras Abu Soma", in dem wir den wunderschönen Korallengarten finden. Einige Korallenblöcke sowie große, uralte Tisch- und Hartkorallen gibt es hier für uns zu entdecken. Auch die eine oder andere Schildkröte kann sich blicken lassen, und das ist kein Hai, sondern ein Milchfisch, auch wenn er oft "Touristenhai" genannt wird. Die Strömung macht uns im "Ras Abu Soma Garden" nichts aus und so tauchen wir kreuz und quer, wie auch immer es und gefällt. Das Boot ist nie weit weg.



 

Eine Abwechslung aus Hartkorallen und Weichkorallen findet man an der Insel „Klein-Siyul“. Es ist ein fantastischer, farbenfroher Tauchgang, wobei man alle möglichen Rifffische des Roten Meeres entdecken kann.

Außerdem kann der Taucher mit einem guten Auge Stein- und Skorpionfische entdecken. Im Sand liegen öfters gut getarnte Krokodilfische, weiters kann man mit etwas Glück Napoleons, riesige Zackenbarsche und Schildkröten beobachten.

 

  

Das Riff Abu Nuhas ist berühmt für seine Wracks und wird auch "Schiffsfriedhof" genannt.
An diesem Riff sind 4 Schiffe gesunken, die heute ein Anziehungspunkt für Taucher aus aller Welt sind.

Wer hat nicht schon von den 4 Wracks gehört, die auf der Nordseite von Abu Nuhas auf sandigem Meeresboden liegen?

 

 
 

  


 

 

  

Die Rosalie Moller sank in der gleichen Nacht wie die Thistlegorm.

Um das Wrack anzufahren, müssen die Wetterverhältnisse stimmen, d.h. nicht zu viel Wind. Auch sollten die Taucher eine gewisse Erfahrung mitbringen, da die Sicht- und Strömungsverhältnisse eine ziemliche Herausforderung darstellen.

Das Wrack liegt bei der Insel Gubal in einer Tiefe von 28 - 50 m.



Der Bluff Point, der vom gleichnamigen automatischen Leuchtturm angezeigt wird, befindet sich am nordöstlichen Ende der Insel Klein-Gubal. Diese wird von der Insel Groß-Gubal durch eine kurze Landenge getrennt, die teilweise von den Gezeiten überspült wird teilweise aus dem Wasser ragt.
Bluff Point bildet einen Teil der langen Meerenge von Gubal, die im Süden den Golf von Suez schließt.

Dieser Tauchgang beginnt an der nordöstlichsten Stelle der Spitze und erfolgt dann die Korallenwand entlangtauchend Richtung Süden zur bogenförmigen, von den Nordwinden geschützten Bucht der Nordseite der Insel Klein-Gubal. Eine starke Strömung treibt den Taucher in südliche Richtung, deshalb sollte man sich möglichst nah an der Wand bleiben.
Entlang der abgerundeten Spitze, an der der Tauchgang beginnt, können große Napoleonfische angetroffen werden und nicht selten auch Schildkröten.

Die Wand fällt bis auf 35 Meter Tiefe herab und ist in den ersten Metern stark zerfurcht und mit Schluchten durchsetzt, die von dichten Gruppen von Skorpionfischen bevölkert werden.
Über die Spitze hinaus in Richtung Süden wird die Wand weicher und geht in 15-20 Metern in eine Plattform über, die sich zur schützenden Bucht hin weiter ausweitet - dem üblichen Ankerpunkt für Kreuzfahrtschiffe.
Auf diesem kleinen Dach können große Muränen angetroffen werden, teilweise auch ausserhalb ihrer Höhlen. Im Innern der Bucht angekommen, schwimmt man bis zur Mitte, wo in ca. 10 Metern Tiefe am Grund ein kleines Wrack eines modernen Schiffes von 20 Metern Länge liegt.

Ein angenehmer, wenig anspruchsvoller Tauchgang, der sich auch nachts gut durchführen lässt. Bei Dunkelheit vereinen sich am Wrack vor allem Scharen von Skorpionfischen, Arabischen Kaiserfischen sowie Mollusken (Weichtiere), darunter auch eher ungewöhnliche Gestalten wie die Rebhuhn-Tonnenschnecke.

 

  

Die blaue Distel, so heißt Thistlegorm ins Deutsche übersetzt, ist wohl das berühmteste Wrack im Roten Meer.

Das englische Schiff war auf dem Weg nach Ägypten, um das englische Afrika-Korps mit Nachschub zu versorgen, als sie am 6.10.1941 von einem deutschen Bomber angegriffen wurde und sank.

Das Wrack liegt in 30 m Tiefe aufrecht auf dem Meeresgrund. Besonders interessant ist die Ladung: Panzer, LKW, Waffen, Motorräder, Eisenbahnwaggons sowie eine Lok.

Die Thistlegorm ein Muss für jeden Rotmeer-Taucher. Sie ist ein Genuss für Wrackfreunde, nicht zuletzt wegen ihrer spektakulären Ladung.
Sie bietet aber auch eine Vielfalt an Fischen. Schulen von Barrakudas oder große Thunfische und Schnapper sind hier keine Seltenheit.

Als künstliches Riff zieht sie zudem zahllose Korallenfische an. Sehenswert sind das Heck mit seinen Kanonen, das Mittschiff und Vorderschiff, der Bug und die Ladung, sowie die Fahrzeuge, die beiden Lokomotiven, die Schlepptender und die Wasserwagen.

Die Strömungen am Wrack sind moderat, bisweilen auch stark. Die Sicht ist generell mäßig und oft liegen viele Boote vor Ort. Als beste Tauchzeit empfehlen sich die frühen Morgenstunden.



Nach 90 Minuten Fahrtzeit von Hurghada aus erreicht man Shaab el Erg, den 1. Tauchplatz auf der Safari. Shaab el Erg ist ein weitläufiges Riff, in der Gestalt eines Hufeisens. Diese Formation öffnet sich nach Süden hin und gibt dort eine flache Lagune preis, die voller Ergs ist. Die ganze Lagune kann betaucht werden.

Beliebt sind die nördliche Spitze, die östliche Wand oder die südwestliche Spitze - Gota Shaab el Erg.

Zwischen Gota und dem Hauptriff verläuft ein kleiner Kanal; an der Süd- und Westseite ist ein großes sandiges Plateau mit unzähligen Türmchen und Korallenköpfen.
Durch diesen Kanal passieren die dort beheimateten Delfine mehrmals täglich.
Sie sind das ganze Jahr über hier zu sehen.

Mantas sind zwischen Januar und März an der nördlichen Spitze zu beobachten.

Auf dem Plateau, das Gota umgibt, findet man Drachenköpfe, Zackenbarsche, Schneeflockenmuränen, Blaupunktrochen und viele Drückerfische.

Unter den Tischkorallen kann man ab und zu Weißspitzenriffhaie sehen.
Im Sand findet man Kegelschnecken, Spitzkreiselschnecken und Seezungen. Am flachen Riff entlang tummeln sich Nasendoktorfische, Kaiserfische, Brassen und Schnapper und Schildkröten.

Das Betauchen von Gota Shaab el Erg ist traumhaft.
Für Photographen dürften besonders die Korallenköpfe interessant sein. Sie sind nicht Teil der Illustration und befinden sich in südlicher Richtung auf 16m Tiefe.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel. Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag. Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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