Red Sea Highlights

     

Übersichtskarte der Tauchspots

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Eine große Allround-Tour für Taucher mit etwas mehr Erfahrung.
Diese Tauchsafari bietet anspruchsvolle Tauchgänge, faszinierende Steilwände, wunderschöne Korallenlandschaften und viele Grossfische.

Brother Islands, Daedalus & Elphinstone ist ein Muss für alle eingefleischten Rot-Meer-Taucher! Die Route führt euch ab Hurghada auf die Brother Islands mit seinen Wracks AIDA und NUMIDIA sowie die Chance auf Großfischsichtungen wie Hammerhaie, graue Riffhaie, Fuchshaie, Longimanus und Mantas. Nach den Brothers setzen wir während einer Nachtfahrt über zum Daedalus Riff, um uns dort die üppig bewachsenen Steilwände anzusehen und treffen sicherlich dort auf die Schule Hammerhaie an der Nordspitze des Riffs. Delphine, Longimanus, Fuchshaie und Mantas werden hier oft gesichtet.

Die nächste Station ist Rocky Islands und die Insel Zabargad, die wir nach einer weiteren Nachtfahrt erreichen. Wunderschöne Steilwände mit Chance auf Großfisch und Delphine erwarten uns an Rocky Island. Nur ein paar Minuten Bootsfahrt weiter liegt die Lagune der Insel Zabargad. Auch hier sind Begegnungen mit Mantas und Longimanus möglich.

Nach etwa 2 – 3 Stunden Fahrt erreichen wir am nächsten Tag die St. John`s Riffplatte. Es erwarten uns Korallengärten, Höhlen und Grotten, aber auch kleine und größere Riffe und Steilwände mit phantastischem Bewuchs. Hier an den St. John`s Riffen ist dann nach einer Woche die halbe Tour geschafft und wir müssen leider wieder Richtung Norden.

Vorbei an der Landzunge Ras Banas betauchen wir im Laufe der 2. Woche die Riffe der Fury Shoals, Shaab Maksur mit der Höhle in grosser Tiefe (sehr erfahrenen Tauchern vorbehalten).

Weitere Highlights wie das Elphinstone Riff werden wir auch anfahren. Und immer weiter gen Norden kommen wir zu Top Spots, wie z. B. dem Panorama Riff, Shaab Shear mit der berühmten Salem Express und noch einigen Tauchplätzen mehr.

Tourinformationen zum Herunterladen

     

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour:



Na endlich! Wir sind angekommen im "Aquarium" - so nennen die Locals "Gota Abu Ramada" liebevoll, weil Fauna und Flora hier einfach unglaublich vielfältig sind, so als hätten Unterwasser-Landschaftsgärtner heimlich nachgeholfen. Seesterne, Schildkröten, Muränen, Rotfeuerfische, Adlerrochen, Leopardenhaie... wir könnten gar nicht so schnell sprechen, um all unsere Sichtungen pro Sekunde weiterzugeben. .

Details

"Gota Abu Ramada" liegt ca. 90 Minuten südöstlich von Hurghada und ist ein ellipsenförmiges Riff, welches in zwölf bis 15 Metern von sandigem Boden umgeben ist, der im Westen zwei Ergs und im Osten drei Türme sowie einen Korallengarten im Angebot hat. Soviel zur Ausstattung des "Aquariums" im Roten Meer.

Glücklicherweise macht uns hier auch die Strömung so gut wie nie zu schaffen, wir können uns deshalb voll und ganz auf die unzähligen Fische konzentrieren, die vor unseren Augen vorbeiziehen: im Osten finden wir zum Beispiel ganz viele Meerbarben um die Löcher und Grotten herum, im Westen eine unglaubliche Vielzahl an verschiedenen Rifffischen.

Wimpel- und Maskenfalterfische, gelbe Schnapper und Süßlippen, Muränen und Makrelen, Krokodilsfische und Schildkröten, Adlerrochen und Leopardenhaie - das sind nur wenige der Arten, die es in "Gota Abu Ramada" zu sehen gibt. Einer ist das meiste Jahr lang zwar besonders lieb, wird aber im September, wenn er sein Nest bewacht, zur Kampfmaschine - der Riesendrücker. Sollten wir ihm begegnen am besten *duckundversteckundweg*.

Hotspots

Die drei Türme: Irgendwo muss Tolkien ja seine Ideen herhaben! Ach so, waren nur zwei Türme bei ihm, naja, aber wir haben in "Gota Abu Ramada" drei, haha! Diese befinden sich auf der Ostseite und es wimmelt hier nur so von verschiedensten Rifffischen. Wer hier seine Kamera nicht dabei hat, oje...

Die zwei Ergs: Irgendwie ist das jetzt aber schon auffällig, weil von "Erg" zu "Ork" ist es ja auch kein langer linguistischer Weg. Dieser Tolkien, dieser! Jedenfalls betören uns die zwei großen Blöcke im Westen mit unzähligen Weich- und Fächerkorallen und wiederum mit tausenden Rifffischen. *.

Tour 1 – the east

Wir starten vom Boot los und befinden uns auch schon mitten im Getümmel. Da uns die Strömung üblicherweise nicht zu schaffen macht, betauchen wir je nach Lust und Laune die drei Türme und den Korallengarten und machen dabei natürlich unzählige Fotos, dabei dürfen wir aber nicht aufs genießen vergessen. Nach dieser unglaublichen Tour im "Aquarium" von Hurghada geht's zurück zum Boot.

Tour 2 – the west

Wir tauchen vom Ankerplatz mit dem Riff zu unserer rechten Schulter in Richtung Ergs und freuen uns dabei schon über die vielen Fische, Schildkröten, Rochen und etwaige Leopardenhaie, die uns entgegenkommen. Nicht nur die schwimmenden Lebewesen, sondern auch die farbenfrohen Weich- und Fächerkorallen an den großen Blöcken werden uns überwältigen. Wer noch genug Luft hat kann zum Boot zurücktauchen, ansonsten lassen wir uns einfach abholen.



Welcome to "Panorama Reef", dem bekanntesten Riff von Safaga, ein Steilriff im offenen Meer mit jeweils einem Plateau im Norden und im Süden. Die Strömung ist hier meist recht stark, was sagt uns das? Wir haben hier gute Chance, Großfische zu sehen! Außerdem lebt hier seit Jahren eine Schildkröte mit dem Namen "Quasimodo" - aber mal ehrlich, sie kann doch nichts für die Form ihres Panzers!

Details


In 60 bis 90 Minuten haben wir "Panorama Reef" mit dem Boot erreicht. Ost- und Westseite fallen steil ab, im Norden und Süden finden wir jedoch sehr interessante Plateaus mit gaaanz viel Leben und, wie könnte es anders sein, einem Panorama der Sonderklasse. Wir sehen Nasendoktorfische, Barrakudas, Dickkopfmakrelen, am ehesten auf der Westseite auch Weißspitzen-Riffhaie, besonders am Nachmittag Graue Riffhaie, immer wieder Muränen, Krokodilsfische, Adlerrochen, Delfine, Silberspitzenhaie, Napoleons und die berühmte Schildkröte mit dem deformierten Panzer.

Tolle Bergkorallen, große Tischkorallen und tausende Fahnenbarsche finden wir am nördlichen Plateau von "Panorama Reef". Die Strömung kommt zu 95 Prozent aus dem Norden, das heißt, hier geht's oft ganz schön "stürmisch" zu. Das Südplateau ist demnach geschützter, es beginnt in einer Tiefe von 18 Metern und fällt langsam auf 30 Meter ab. Hier wachsen über dem Kamin riesige Gorgonien. Ein großes Anemonenfeld gehört genauso dazu, wie die fast obligatorische Sichtung von Steinfischen.

Hotspots

Anemonenfeld: Am Südplateau werden wir mit einem Anemonenfeld verwöhnt, in dem sich viele Clown- und Preußenfische heimelig fühlen.

Schildkröte: Wenn schon alle über sie sprechen, dann wollen wir "Quasimodo" natürlich auch bei unserem Tauchgang am "Panorama Reef" sehen. Die Schildkröte mit dem deformierten Panzer lebt hier seit Jahren und hoffentlich lebt sie noch lange und zufrieden.

Tour 1 - Drifttauchgang


Wir starten mit dem Zodiac beim nördlichen Plateau und erkunden zuerst dieses. Unter den Tischkorallen verstecken sich immer einige Überraschungen und vielleicht sichten wir schon die ersten Haie. Weiter geht's an der Ost- oder der Westseite in Richtung Süden, ganz egal wo. Vielleicht einfach "Ene Mene Muh" spielen oder die Seite entlang tauchen, die sich "richtig" anfühlt. Es sollte schon genügend Strömung vorhanden sein, sonst wird uns der Weg unter Umständen zu lange. Wenn wir das Südplateau erreicht haben, suchen wir noch einen Steinfisch und besuchen das Anemonenfeld. Glücklich und zufrieden tauchen wir beim Boot auf.

Tour 2 –- Der Süden


Wir tauchen vom Boot aus ab und befinden uns sogleich beim südlichen Plateau, das von der Strömung geschützt ist. Hier erkunden wir in 30 Metern Tiefe die riesigen Gorgonien beim Kamin an der Ostseite und finden vermutlich LaNaBüBas darin. Die Korallenpracht wird uns zum Staunen bringen, wir werfen auch immer wieder einen Blick ins Blauwasser, um vielleicht Großfische zu sichten und schauen auf jeden Fall beim Anemonenfeld vorbei, bevor wir wieder auftauchen. Marlin und Nemo warten dort auf uns!



Ein Hirnkorallengarten, einige Höhlen, Überhänge und Grotten, Schwärme von Fischen - das ist "Shaab Sheer", ein immens spannendes Riff bei Safaga. "Shaab Sheer" ist über einen Kilometer lang und bietet vom perfekt gelegenen Ankerplatz aus drei verschiedene Tauchtouren an.

Details

Die Nordseite von "Shaab Sheer" ist etwas unruhiger, dafür liegt der Süden lagunenähnlich da und ist meist sehr gut geschützt. Mit der stärksten Strömung müssen wir auf der Westseite rechnen, die dem "South Safaga Channel" zugewandt ist. Die meisten Taucher schätzen das Gebiet zwischen drei und 15 Metern Tiefe aufgrund der quasi "Mondlandschaft" des Hirnkorallengartens, trotzdem finden wir viele verschiedene Riffbewohner bei "Shaab Sheer".

Picasso-Drückerfische, Orangestreifen- und Gelbsaumdrücker, Papageifische, Schiftfeilenfische und Stülpmaullippfische sind hier in Massen anzutreffen. Im Bereich des nördlichen Plateaus und bei der Steilwand können wir außerdem noch Brassen, Grossaugenstraßenkehrer, Makrelen, Rote und Schwarze Schnapper sowie Thunfisch- und Barrakudaschulen sehen.

Hotspots

Hirnkorallengarten: Eine bizarre Mondlandschaft erwartet uns im Hirnkorallengarten, der sich besonderer Beliebtheit unter Tauchern erfreut und auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Platz ist.

Grotten und Kanäle: Sie befinden sich an den Ergs und beherbergen die interessantesten Riffbewohner.

Facts

Strömung: morgens ..., mittags ..., nachmittags ...

Sichtweiten: J, F, M, A ...m, M, J, J, A ...m, S, O, N, D ...m

Temperaturen: J,F,M ...°C, A,M,J 26°C, J,A,S ...°C, O,N,D ...°C

Schwierigkeit: ... Sterne

Tiefe: ...m

Tour 1 -Das nördliche Plateau


Freunde von Großfischen sollten diese Route wählen. Wir steigen beim Ankerplatz ein und arbeiten uns in den Norden vor. Hier werfen wir immer wieder einen Blick ins Blauwasser, genau deshalb sind wir hier. Am Steilabfall entlang können wir auch noch einige Riffbewohner ausfindig machen und kleine Spalten sowie Einkerbungen erkunden. Wir setzen am Ende unseres Strömungstauchgangs die Boje und lassen uns abholen.

Tour 2 –Die Westseite


Hier ist die Strömung meist am stärksten, wenn es die Bedingungen erlauben, ist dieser Tauchplatz aber definitiv einen Tauchgang wert. Mit dem Riff zu unserer rechten Schulter erkunden wir die Korallenblöcke und -türme und tauchen durch den Kanal hindurch. Nach unzähligen Begegnungen mit diversen Riffbewohnern und vielleicht sogar einigen Großfischen setzen wir die Boje.

Tour 3 –Die Ostseite


Wir starten vom Ankerplatz los und tauchen durch den Kanal in 12 Metern Tiefe hindurch, der uns zum Hirnkorallengarten bringt. Hier halten wir uns rechts und erkunden die Höhlen und Grotten in den Ergs, bis wir am Ende der Ergs angelangt wieder beim Boot zurück sind.



Hier geht es zur Salem Express



Der Name Brother Islands kommt von der Firma, die den Leuchtturm elektrisch bestückt hat. Die erste Lichtanlage hatte eine Stärke von umgerechnet 5000 Kerzen. Die beiden Inseln sind vulkanischer Herkunft und liegen auf einem Gebirgsrücken, der zur West- und Ostseite weit über 1000m in die Tiefe stürzt. Die Reste der Vulkangeschichte sind heute noch gut zu erkennen an dem Basaltgestein, das deutlich dunkler ist als der Riffaufbau.

Details

Der Big Brother hat eine Länge von 200m und eine Breite von 60m. Er steht fast quer zur Nord-Süd-Richtung und ist bis auf das östliche Plateau ein Steilwandriff. Auf der Insel hat man meist die Möglichkeit, sich die Füße zu vertreten, eine Shisha mit dem Leuchtturmwärter zu rauchen oder kleine Souvenirs zu erstehen und die Aussicht vom Leuchtturm genießen. Das kann sich je nach Laune des Militärs ändern.

Das Wrack der „Numidia“ liegt schräg am Riff von 15m bis 75m Tiefe. Der Stückgutfrachter fuhr 1901 nach einem Navigationsfehler auf die Westseite auf. Seine Ladung bestand aus Schienen und Eisenbahnrädern. Sie verteilt sich um das Wrack herum. Der Bewuchs des Wracks hört beinahe schlagartig bei 40 Metern auf.
Die Numidia ist weltweit eines der am schönsten bewachsenen Wracks.

Die „Aida“, die sich auf der südlichen Seite in einer Tiefe von 30m bis 65m an das Riff schmiegt, ruht dort, seit sie 1953 in rauer See auf das Saumriff auflief. Sie sollte Personal für den Leuchtturm und Material für die Insel bringen. Durch die Stürme Anfang 2010 ist das Wrack ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden.

Um das westliche Ende herrscht meist hohe Welle und Einiges an Strömung. Falls es am Nachmittag möglich ist, dort zu tauchen, hat man die Möglichkeit, Graue Riffhaie und zwischen den Wracks auch ab und zu Hammerhaie zu beobachten.

Am östlichen Plateau befindet sich der Fuchshai, außerdem kann man dort eigentlich immer Graue Riffhaie treffen. Weiter auf der Nordseite sind schöne Einkerbungen und die Riffwand ist wunderschön mit Weich- und Hartkorallen bewachsen. Dazu kommen alle Arten von Fischen.

In Richtung Westen trifft man eigentlich zu jeder Tageszeit auf zwei Napoleons, die extrem zutraulich sind. Sollten sich unter oder bei den Booten keine Seiden- oder Weißspitzenhochseehaie aufhalten, ist auch oft eine Schildkröte anzutreffen. Im Süden befindet sich der Steg, über den der Leuchtturm beliefert wird. Zu beiden Seiten findet Ihr in zwei bis fünf Metern Tiefe kleine Einkerbungen mit gigantischen Fischschwärmen, jagenden Flötenfischen, juvenilen Napoleons. Im Freiwasserbereich ziehen oft jagende Makrelen, Thunfische und Barrakudas vorbei.

Die Routenplanung am Big Brother ist einfach, denn die Strömung gibt die Richtung vor. Im Frühjahr muss man dort mit hoher Welle rechnen. Die Strömungen an den Punkten, die von den Zodiacs zum Absetzen der Taucher angefahren werden, sind nicht zu unterschätzen und man sollte an sein ENOS denken. Hier ist eigentlich immer ein zügiges Abtauchen nötig. Sonst wird man mit der Oberflächenströmung unter Umständen abgetrieben.

Strömung: Morgens N/W, mittags N, nachmittags N/O bis O
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M, 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll

Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Fuchshai am Morgen


Am Morgen ist der beste Platz das östliche Plateau mit seinen Hügeln auf 36 bis 45m. Es hat einiges zu bieten, v.a. den Fuchshai (Drescherhai). Falls es die Brevetierung erlaubt, sollte man im Strömungsschatten der kleinen Hügel an der Riffnase im Osten seine Nullzeit ausnutzen und danach mit der Strömung Richtung Westen an der schön bewachsenen Steilwand austauchen.

Tour 2 – Aida am Mittag


Hier geht es mit dem Zodiac hin, falls die Welle es erlaubt. Die Aida fängt bei etwa 30 Metern Tiefe an. Der obere Bereich ist voll mit Glasfischen und die Laderäume stehen offen. Anschließend geht es zurück über die verteilte Ladung, die zerklüftete Riffwand entlang nach Osten, Richtung Schiff.

Tour 3 - Numidia am Nachmittag


Wenn Welle und Strömung es zulassen, solltest du mit dem Zodiac zur Numidia. Sie hat auf der nördlichen Seite einen sehr schönen Bewuchs von Weich- und Hartkorallen und ist eines der schönsten Wracks im Roten Meer. Die südliche Seite sieht aus, als wären erst zwei Tage seit dem Untergang vergangen. Der Rest der Ladung ist deutlich zu erkennen. Der Fischbestand ist reichlich, die Strömung unterschiedlich stark und meist von Norden um die Ecke nach Westen ziehend.

Tour 4 - Fuchshai am Nachmittag


Den letzten Tauchgang des Tages sollte man wieder an der Nordostspitze machen, denn wenn in den späten Nachmittagsstunden das Licht schwindet, beginnt die Jagd der Raubfische. Du siehst dann Gelbflossenthunfische, Dickkopfmakrelen, Barrakudas - und an der Spitze oft Fuchshaie. Lass Dir viel Zeit, paddle nicht unnötig herum und beobachte einfach nur. Du kommst garantiert auf Deine Kosten!

 

  

Der kleinere der beiden „Brüder“ des berühmten Doppelriffs liegt in guter Sichtweite, östlich des großen Bruders. Hier gibt es Gorgonienwälder, riesige Überhänge und den „Shark Point“ – eine Putzerstation für Haie.

Details


Der kleine Bruder verläuft von Nordwesten nach Südosten bei einer Länge von 100m und einer Breite von 50m. Nach Norden läuft Little Brother etwas keilförmig zu. Seine Höhe beträgt nur 11 bis 12m und er ist umrandet von einem Saumriff, das ihn regelrecht zu behüten scheint. Auf der südöstlichen Seite, wo die Ankerplätze sind, fällt das Riff steil nach unten ab bis auf 10m, wo eine kleine Riffnase besteht, die in eine leichte Schräge übergeht. Sie endet mit einem Überhang auf 37m. Danach fällt die Wand weiter in die Tiefe. Dort verläuft aus Richtung Norden eine lagunenähnliche Wand bis zum großen Gorgoniengarten, der sich im Osten von 18m bis weit über 40m in die Tiefe erstreckt.

Das Riff mit seinen gewaltigen Überhängen und großen Einkerbungen erstreckt sich bis in den Nordwesten, wo sich in 40m Tiefe ein kleiner Hügel gebildet hat - der „Shark Point“. Dort hast Du in den frühen Morgenstunden gute Chancen auf graue Riffhaie, die sich dort nach erfolgreicher Jagd in der Nacht die Zähne putzen lassen.

Vom Südosten nach Norden ist das Riff geprägt von einer Steilwand, die zwischen 25m und 40m verläuft. Die Struktur ist ganz ähnlich der Nordseite bis zur letzten Lagune vor dem Shark Point.

Die Brother-Insel kann man nicht betreten. Auch hier ist im Frühjahr immer mit rauer See zu rechnen und es ist definitiv kein Tauchplatz für Anfänger. Die meisten Tauchgänge werden mit dem Zodiac begonnen und beendet. Zum Thema Zodiac gibt es ein eigenes Briefing. Die beiden Brüder liegen in einem Marinepark, deswegen sind hier einige Bestimmungen zu beachten. Auch diese findet Ihr bei uns.

Strömung: Morgens auf der Nordseite N, auf der Süd Seite W. Mittags N/O und teilt sich auf der Nordseite nach W und S/O. Nachmittags meist stark aus O, wobei sich ein kleiner Puffer auf der südöstlichen Seite bildet.
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll
Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Der Gorgoniengarten


Den ersten Tauchgang solltest Du gemütlich vom Boot zum Boot machen und die Südostseite erkunden. Du hast gute Chancen, unten an der Riffnase auf Grau- und Fuchshaie zu treffen, danach sollte es weiter gehen zum Gorgoniengarten, der zwischen 18 und 40m liegt. Danach geht es wieder um die Ostspitze zurück.

Tour 2 – Shark Point


Für diese Tour geht es erst mit dem Zodiac an die Südwestseite. Ihr werdet in der letzten Lagune abgeworfen und solltet so schnell wie möglich abtauchen, denn an die Westspitze schlägt die Welle. Dort taucht Ihr im Strömungsschatten der Riffnase ab Richtung Shark Point. Versucht bei starker Strömung nicht zum Shark Point zu tauchen, sondern bleibt am Riff. Taucht Ihr an der Nordseite zurück, könnt Ihr auf leichte Gegenströmung treffen aufgrund der Verwirbelungen. Dies geht jedoch nur ein kurzes Stück bis zur nächsten Einbuchtung, danach teilt sich die Strömung und Ihr habt „Rückenwind“. Den Blick ins Blauwasser nicht vergessen, es kann Großfisch vorbei ziehen!

Tour 3 – Steilwand pur


Dieser Tauchgang ist variabel. Du kannst mit dem Zodiac Richtung Norden aufbrechen. Beim Ausstieg immer die Strömung checken: Auch hier wieder, je nach Strömung, entweder zur Riffnase oder einfach den Süden erkunden. Eine zweite gute Variante ist, vom Boot aus die südliche Steilwand zu betauchen und Dich, wenn nötig, vom Zodiac abholen zu lassen. Aber Achtung: In den Nachmittagsstunden, wenn das Licht allmählich schwindet, herrscht auf der Südostseite Jagdstimmung.



Dieser Platz liegt 5 bis 8 Stunden östlich von Marsa Alam und ist unter Tauchern vor allem bekannt für seine atemberaubenden Hammerhaischulen. Auf dem südlichen Plateau gibt es zudem immer eine Chance auf Fuchshaie. Die Steilwände und Einkerbungen von Daedalus bilden aber eine äußerst abwechslungsreiche Riffstruktur und geben allerlei Fischarten Schutz. Allein dies macht dieses Riff zu einem absoluten Muss!

Details


Mit einer Länge von 600 bis 750m und eine Breite im Norden von 100m und im Süden von 300m ist Daedalus ein sehr großes Riff. Im Süden steht ein Leuchtturm auf ihm, der die Schiffe weist. Hier kann man einkaufen, sich die Füße vertreten oder den Leuchtturm erklimmen. Auf der Nordseite gibt es eine Steilwand, die Richtung Osten auf einer Tiefe zwischen 18 und 40m in mehrere lagunenähnlichen Plateaus übergeht. Dort im Blauwasser findet man die Hammerhaie. In der Regel sind je nach Strömung mehrere Gruppen von je 12 bis 25 Tieren anzutreffen.

Fast alle Boote, die am Daedalus ankern, werden in den frühen Morgenstunden ihre Zodiacs in den Norden senden. Die beste Stelle, um ins Wasser zu gehen, ist an der nordwestlichen Ecke. Allerdings muss man hier schnell die ersten 4 Meter abtauchen, damit das Zodiac nicht gefährdet wird: In diesem Bereich trifft die Morgenströmung auf das Riff.

Es lohnt sich - immer in Sichtweite zum Riff - etwas ins Blauwasser zu tauchen und auf 20 oder 25 Metern Tiefe einfach abzuwarten. Sollte sich nichts blicken lassen, taucht in aller Ruhe auf der gleichen Tiefe in südöstlicher Richtung um die Riffspitze. Auf der Ostseite liegen zwei Lagunen, in deren Nähe die Hammerhaie dann meist aus der Tiefe kommen. Im ersten Moment werdet Ihr meist nur ein Tier sehen. Es wird in einigem Abstand an Euch vorbeitauchen und sich auf die Seite legen, um Stärke zu demonstrieren. Bleibt, wo Ihr seid. Geht auf keinen Fall tiefer oder folgt dem Hai – er wird auf jeden Fall in der Tiefe verschwinden. Solltet Ihr jedoch geduldig abgewartet haben, werden die anderen Tiere der Gruppe aus der Tiefe kommen und Eure Nähe suchen. Wenn Ihr ihnen zu nah kommt, werden sie abtauchen. Bleibt Ihr aber, wo Ihr seid, oder steigt sogar ein paar Meter auf – ja, ja, die böse Nullzeit - folgen die Tiere in der Regel. Dann habt Ihr die Möglichkeit, dieses Schauspiel bis zu 20 Minuten zu genießen.

In der Nähe liegt auch der so genannte „Manta Point“ mit seiner farbenfrohen Riffwand. Die gesamte Ostseite ist ein erstklassiger Spot. Man sollte immer mal unter sich in die Tiefe oder ins Blauwasser schauen - es werden ständig große Jäger in Sicht sein.

Die Westseite mit ihren Einkerbungen beherbergt eine der größten Anemonenkolonien im Roten Meer. Über 200 haben sich auf einer Breite von gerade mal 10 Meter auf engstem Raum am Riff festgesaugt, mit ihrer roten Außenhülle und zartgelben bis grünlichen Färbung. Bis über 50m Tiefe reicht diese Kolonie. Aber weiter Richtung Süden verschlägt es einem endgültig den Atem. Dort sitzt eine gigantische Hartkoralle, bei deren Anblick man sich winzig vorkommt: Wie ein Wasserfall stürzt sie von 4 auf 19m herab. Leider sind schon die ersten Schäden zu erkennen.

Im Süden von Daedalus liegt ein Plateau mit großen und kleinen Blöcken - ein guter Platz für den Fuchshai. In der Nähe liegt Geröll und Stahl vom Leuchtturm. Muränen und Zackenbarsche schlummern darin. Außerdem könnt Ihr hier Schildkröten, graue Riffhaie, jagende Makrelen und Thun sowie natürlich Steinfische und Schnecken finden.

An der südlichen Drop-off-Kante des Plateaus findet man eine kleine Anemonenkolonie. Das Besondere an ihr ist das Zusammenleben farblich verschiedenster Gattungen auf engem Raum. Im oberen Bereich begegnet man häufig Hochseehaien, wie dem Longimanus und dem Seidenhai.

Auch Daedalus ist ein Außenriff und Marinepark. Abgesehen von den allgemeinen Bestimmungen sollte Jeder, der hier tauchen geht, in der Lage sein, mit wechselnden, teils starken Strömungen, hoher Welle und Zodiacs zurechtzukommen. Außerdem empfiehlt sich ein Deepdive-Specialty.

Tour 1 – Morgendliches „Hailight“


Mit dem Zodiac geht es in den Norden. Je nach Welle kann das ganz schön holprig werden. Rechnet mit Strömung und schnellem Abtauchen. Nehmt auch im Blauwasser immer das Riff als Referenz und habt Geduld - Ihr werdet einen „hammerhaimäßig“ schönen Tauchgang haben.

Tour 2 – Plateau


Über die gesamte Südseite erstreckt sich eine mit Weichkorallen überzogene Riffkante, die ab 18 bis 20m in ein schönes breites Plateau übergeht. Der gesamte südliche Bereich wird durch eine Drop-off-Kante begrenzt, die etwa 35 bis 40 Meter abfällt. Auch hier immer auf die Strömung achten!

Tour 3 – Die Westseite mit den Anemonen


Die Westseite besteht aus einer bis 70 Meter tief fallenden Wand. Hier findest Du alles, was an Steilwänden so lebt und klebt. Unter anderem ein Anemonenfeld mit über 200 Anemonen. Mit der Hauptströmung aus Norden empfiehlt es sich auch hier, sich vom Zodiac in der letzten oder vorletzten Lagune absetzen zu lassen und in den Süden zu driften.

 

  

Die Insel Zabargad, von ägyptischen Seeleuten auch El Gubal („Der Berg“) genannt, ist 3.5 km lang und ihre höchste Erhebung misst 235 m. Schon zu Kleopatras Zeiten wurde hier der Halbedelstein Olivin abgebaut.

Zabargad hat zwei Schiffswracks zu bieten, die beide im sporttaucherfreundlichen Bereich liegen. An der Ostseite findet man zwischen 1 - 24 Metern Tiefe ein 70 m langes und etwa 10 m breites Wrack, über dessen Namen und Geschichte schon lange gerätselt wird. Man nimmt an, dass es sich um ein russisches Motorfrachtschiff handelt, das nach einer Kollision oder Explosion an Bord den Schutz der Insel suchte und dort sank – dafür würden die Schäden im Heckbereich sprechen. Der Bewuchs des Wracks lässt auf eine Untergangszeit in den 1950er bis -60er Jahren schließen.

An der Südostseite befinden sich im oberen Riffbereich viele Höhlengänge, in denen man mit etwas Glück Nacktschnecken und Strudelwürmer findet. Auf der Westseite von Zabargad können neben wunderschönen Hartkorallengärten die Überreste des Safarischiffs „Neptuna“ betaucht werden, das hier im Jahr 1981 sank. Auf dem sandigen Grund in knapp 24 Metern findet man heute vereinzelt Zeugnisse des Untergangs: einen Generator, mehrere Koffer, ein Radargerät sowie eine Tauchflasche. Vom Wrack des Schiffes fehlt jedoch jede Spur. Da das Riff an dieser Stelle nur langsam steiler wird, kann das Safariboot nicht weiter in die Tiefe abgerutscht sein, muss also irgendwo in der Nähe liegen. Vermutlich trieb es damals, als das Heck schon unter Wasser lag, noch ein Stück weiter, während die besagten Gegenstände über Bord fielen. Das Wrack der „Neptuna“ konnte bis heute nicht lokalisiert werden und bleibt somit eines jener Geheimnisse, mit denen das Rote Meer noch immer aufwarten kann.

Safari-Boote suchen zum Ankern meist an der Südseite der Insel Schutz - hinter einer großen Lagune. Um die Lagune herum, die ca. 10-12 Meter tief ist, geht es steil hinunter in Tiefen bis über 50 Meter. Man kann das Innere der Lagune über zahlreiche Durchgänge durch den Fels, der sich um die Lagune erhebt und üppig mit bunten Weichkorallen bewachsen ist, erreichen.



Der Tauchplatz an dieser Insel ist weltbekannt durch die häufigen Hai- und Manta-Sichtungen. Außerdem liegt das Wrack der „Maiden“ hier. Es ist allerdings nur für technische Taucher erreichbar.

Details


Die Insel hat eine Ausdehnung von 300m mal 80m und besitzt ringsum ein Saumriff. Jenseits geht es abwärts bis weit über 100m.

Die Südseite des Riffs besteht aus Überhängen und Halbhöhlen, wo sehr oft Weißspitzenriffhaie schlafen. Noch mehr sind der Osten und Westen echte Shark Points, denn hier stehen die Haie in einer Strömung, die aus Norden kommt und auch riesige Schwärme von Sardinen und ihren Räuber, die Thunfische, herantreibt.

Der Norden dagegen ist eine tief eingekerbte steile Wand mit Vorsprüngen und Überhängen. Der Bewuchs aus verschiedenen Korallen ist ein Leckerbissen für Schnecken. Hier trifft man manchmal Delphine.

Im südlichen Bereich, kurz vor der Westecke, erscheint in 60-70m Tiefe, also nur für technische Taucher erreichbar, das Wrack der „Maiden“. Dieses Luxusschiff wurde 2002 gefunden. Seine ehemalige Glocke steht bei der Umweltorganisation Hurghada Environmental Protection and Conservation Association (Hepca) im Büro.

Auch rund um Rocky Island gelten wieder Marineparkregeln und durch verschiedenste Strömungen ist es ein sehr anspruchsvolles Riff.

Tour 1 – Südosten am Morgen


Man kann vom Boot aus zur Riffwand tauchen. Dort wird man von einer leichten Strömung Richtung Osten an den Überhängen und Halbhöhlen vorbei getrieben und hat genügend Zeit, sich diese anzuschauen. Am Ende der Wand gibt es eine kleine Nase, unter der man oft auf Haie trifft. Man kann von dieser Stelle aus zurück tauchen, aber die einfachere Möglichkeit ist es, sich holen zu lassen.

Tour 2 – Südwesten am Mittag


Beim Abtauchen vom Zodiak solltest du gleich auf Tiefe gehen, denn die Strömung kann durchaus stark sein. Geht in euren Grenzen tiefer und schaut Euch nach Großfisch um. Danach lasst Euch einfach treiben und genießt die Farbenpracht der Riffkante. Schaut aber immer wieder mal ins Blaue, denn dort kommt ab und zu ein Manta lautlos vorbei.

Tour 3 – Norden am Machmittag


Man sollte sich an die Nordwestecke bringen lassen, um sicher zu gehen, dass man wirklich die Nordseite betaucht. Ab dort kann man sich einfach treiben lassen. Die Überhänge werfen in den Nachmittagsstunden große Schatten und der Fischreichtum hier ist erstaunlich: Schwärme von Sardinen und Makrelen, auch Thunfische und natürlich der König der Jäger, der Hai - alles zieht hier vorbei.

JohnsCaveReady

Ein Labyrinth von Höhlen und Kanälen durchzieht dieses nördliche gelegene Riff. Es hat eine korallenüberwucherte Innenlagune und viele einzeln stehende Blöcke. Ein echter Spielplatz für Erwachsene!

Details


Mit einer Ausdehnung von 400m Breite und über 1,5km Länge gehört Cave Reef zu den „großen Brocken“ im Norden des St. John’s-Bereiches. Es liegt etwa eine Stunde südlich von Mikauwa/Sirenaka und ist eine Ansammlung verschieden großer Blöcke, die oben teils zusammenhängen. Dadurch hat sich in einer Tiefe von 5 bis 12m ein Gewirr von Höhlen und Kanälen gebildet. Bewachsen sind sie mit unzähligen gelben Fächer- sowie Weichkorallen und einigen Schwämmen. Man mutet seinen Ohren einiges zu, aber es lohnt sich.

Die Innenbereiche sind am entspanntesten mit Guides zu betauchen - die kennen die besten Wege und man kann sich auf das Staunen konzentrieren. Einige Durchgänge sind ziemlich eng und man sollte immer auf Kopf und Ausrüstung aufpassen. Packe am besten alles, was so an Dir herunterbaumelt, in das Jacket.

Die Lagune wird im Süden von einem großen Bergkorallengarten abgegrenzt, in dem es jede Menge Fischarten gibt. Darunter eine der bizarrsten Arten überhaupt: der Flügelrossfisch, ein Grundbewohner mit rechteckigen Körperbau.

Auch hier ist es wichtig darauf zu achten, dass Gestein oder Korallenteile herabstürzen können, da man in einer langen Reihe hintereinander her taucht und man selten so lange die Luft anhalten kann, bis man durch eine Engstelle durch ist.
Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-35m, M, J, J, A 30-40m, S, O, N, D 40-60m
Temperaturen: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C
Schwierigkeit: leicht bis auf die Orientierung - und man sollte kein Problem mit engen Räumen haben
Tiefe: 5m bis ca. 25m

Tour 1 - Die Höhlen


Schon bevor du in die Höhlen eintauchst, stößt du auf große Napoleonfische und einen sehr zutraulichen Drücker vor einem der vielen Eingänge. Verharre dort etwas und du findest zahlreiche Schneckenarten. Durchtauche die Höhlen, aber sei vorsichtig: Es besteht Verletzungsgefahr. Nach einem Gewirr von Gängen erreichst du den südlichen Bereich der Lagune mit dem Bergkorallengarten. Dort findest du im sandigen Grund den Flügelrossfisch. Richtung Süden kommst du immer zum Boot.

Tour 2 – Die Lagune


Vom Boot aus durch den Kanal kommst du am schnellsten in die Lagune. Tauche an den zahlreichen Blöcken mit Krebsen vorbei und achte zwischen den Korallenhügeln auf Adlerrochen. Richtung Osten geht es zu den Außenblöcken und dann zurück zum Boot. Unter diesem warten wahrscheinlich Fledermausfische sowie Napoleons und Drücker.

Tour 3 Nachttauchen


Hier bietet sich der Bereich vor den Durchgängen an – also bitte nicht hineintauchen. Schnecken, Krebse, Garnelen - alles was das Taucherherz begehrt, ist hier nachts vertreten.



Mit einer Tiefe von 25 bis 27m ist Umm Aruk einer der flacheren Plätze im St-John`s-Bereich, doch aufgrund seiner Struktur und seiner imposanten Korallentürme das interessanteste Riff dort. Das Tauchen in diesem Irrgarten ist wirklich etwas Besonderes!

Details

Sieht man Umm Aruk an der Oberfläche, ist es kaum zu glauben, dass dieses Riff eine Ausdehnung von 200 mal 250m hat. Im Süden zieht sich ab der zerklüfteten Riffkante eine Abriebkante bis auf 20m nach unten. Östlich davon ragen zwei mächtige Blöcke an die Oberfläche. Hinter ihnen erstreckt sich ein bizarres Bild von zwei Dutzend Korallentürmen mit 6 bis 9m Höhe und 2 bis 4m Durchmesser, wo sich Korallen und Fische um die besten Plätze streiten.

Hotspots

Wer Wimpel- und Zitronenfalterfische in großer Anzahl sehen möchte, sollte auf jeden Fall die Nordseite tauchen. In den ansteigenden, lagunenähnlichen Einkerbungen trifft man oft junge Weißspitzenriffhaie.

Auf der Westseite stehen weitere Mega-Blöcke. Dahinter zahlreiche Ergs, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Dazwischen leben, gut geschützt, Adlerrochen und Sandaale.

Die Strömung ist unbeständig und kann aus allen Richtungen kommen. Aufgrund der Verwirbelungen zwischen den Blöcken ist sie aber hervorragend nutzbar.

Fakten

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 25-35m, S, O, N, D 50-60m

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 25-35m, S, O, N, D 50-60m

Temperaturen: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C

Tiefe: 5m bis ca. 40m im Außenbereich

Tour 1 – Keine Blöcke vor lauter Ergs

Die beste Zeit für den Osten Umm Aruks sind die späten Morgenstunden. Du bekommst den schönsten Eindruck, wenn du nach dem zweiten Block in das Gewirr von Ergs abbiegst. Taucht gen Norden, kreuz und Quer durch die Blöcke und Ihr gelangt zur Riffkante zurück. Richtung Westen tauchend, an der Abriebkante entlang, kommt Ihr zurück zum Boot. Das Irre an diesem Platz sind die verwirbelten Wasserschichten, die durch unterschiedliche Temperaturen für flirrendes Wasser sorgen.

Tour 2 – Der Nordwesten

Mit den Zodiak geht es in die nördliche Lagune, wo die jungen Haie schlafen, und dann in den Außenbereich zu den älteren Tieren. Weiter um die Blöcke und dann Richtung Westen zu den Sandaalen und Adlerrochen und über die zerklüftete Riffwand Richtung Kanal zu den Napoleons. Das Austauchen an den drei großen Blöcken ist Pflicht - der Bewuchs dort ist ein Traum!

Tour 3 – Nachttauchen

Das Nachttauchen an Umm Aruk ist gigantisch, denn von jagenden Drachenköpfen bis zu Futter suchenden Muränen bekommst du hier alles zu sehen. Auch schlafende Schildkröten findest du in der Nähe der Anemonen und sehr schöne Schnecken auf der Abriebkante.



Dieses kleine Riff liegt zwischen Habili Soraya und Gota Kebir. Es ist ein Steilwandriff. Wegen eines Kamin auf der Südseite, der bis zur Oberfläche reicht, und wegen der Lage sind hier die spektakulärsten Sichtungen möglich: Mantas, aber auch Hochseehaie wie Longimanus und Seidenhaie.

Details


Das Riff reicht bis weit über 100m in die Tiefe und hat im Süden einen Kamin bei 9m Wassertiefe, der mit schwarzen Korallen bewachsen ist. Das Betauchen des Kamins kann wegen herab fallender Steine gefährlich sein.

Die Westseite ist eine Wand mit tiefen Einkerbungen und Auswüchsen. Dort findest Du einen Block, der wie aus dem Riff herausgewachsen scheint und aus 22m bis 9m unter die Oberfläche reicht. In der Tiefe ziehen ab und zu ein paar Graue Riffhaie vorbei.

Im Norden hat St. John`s Gota Soraya nach einer Steilwand von 15m eine Riffnase, die mit einer Schräge weit über 70m nach unten läuft. Sie ist über und über mit Gorgonien und Peitschenkorallen bestückt sowie mit riesigen Weichkorallenfeldern. Grauschwarze Schnapper und Riffhaie sind dort häufig anzutreffen.

An der Ostseite findest Du in den breiten Einkerbungen Schwärme von Schnappern und Barben. Oft bekommt man auch Manta-Besuch, da dort die Strömung aufs Riff trifft.

Tour 1 – Südwesten am Morgen


Im Süden auf etwa 9m befindet sich der Eingang zum Kamin, abgeschirmt durch einen Überhang, der mit riesigen schwarzen Korallen bewachsen ist. Die Strömung kommt meist aus Süden und/oder Westen. Weiter Riff rechte Schulter ragt ein riesiger Block aus dem Riff. Sucht ruhig einmal das Blau unter Euch ab. Auf dem Weg zurück, Riff linke Schulter, bleibt auf 5m und schaut wieder ab und zu ins Blaue: Eventuell gibt es einen Longimanus oder Seidenhai zu sehen.

Tour 2 – Nordosten am Mittag


Mit dem Zodiac lässt man sich im Norden beim Plateau absetzen und taucht auf 30m zu den Gorgonien. Weiter Richtung Osten, Riff rechte oder linke Schulter - je nachdem, was angenehmer ist. Das Austauchen am oberen Korallengarten im Südosten ist sehr anzuraten, denn dort wartet noch der ein oder andere Rotfeuerfisch und Drachenkopf auf dich.



Dies ist eines der großen Riffe in St John’s. Steil abfallende Wände und ein Plateau auf der Südseite, zwei Höhlen und ein schöner Korallenbewuchs machen es immer zu einem attraktiven Tauchziel. Oft trifft man hier auf Mantas, GraueRiffhaie und manchmal sogar auf Hammer- oder andere Hochseehaie.

Details


St. John`s GotaKebir ist 250m lang und 120m breit. Der Norden endet in einer Steilwand, die zum Teil bis auf 35m abfällt und in eine kleine Kante mündet, bevor sie weiter in die Tiefe stürzt. Die Westseite fällt mit Überhängen und tiefen Einkerbungen auf 20 bis 25m, dann mit einer leichten Schräge in den Außenbereich und verschwindet dort in der Tiefe. Im Osten fällt die Wand 20 bis 30m ab und geht dann in einen Überhang über. Der nördliche Teil fällt direkt in die Tiefe. Auf dem Weg dorthin stehen riesige Gorgonien mit einem Durchmesser von 3 bis 4m.

Die Südseite ist überzogen mit Korallenfeldern. Die Riffwand dort verläuft senkrecht nach unten auf das zweite Plateau bei 55m Tiefe.Auf dem Plateau kannst Du Mantas, Graue Riffhaie und Hammerhaie beobachten, wie sie ihre Bahnen ziehen. Jeweils auf der West- und Ostseite, hinter dem Plateau auf 9m, befinden sich Höhlen. Beide verlaufen fast identisch in einem spannenden Rundweg mit großem Durchmesser. Bitte achtet jedoch auf Dinge, die durch die ausgeatmete Luft herunterstürzen können.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O, nachmittags S/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-35m, M, J, J, A 30m, S, O, N, D 30-50m
Temperature: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll
Tiefe: 3m bis ca. 100m

Tour 1 – Das Plateau


Vom Boot aus ist der Start sehr einfach, denn das Plateau liegt gleich darunter mit seiner Farbenpracht und seinem Fischtreiben. Dort findest Du Napoleons sowie Barrakudas, bei den Putzerstationen und an der Kante auch graue Riffhaie und Hammerhaie. Zum Austauchen solltest Du Dir die Anemonen anschauen und zum Schluss die Höhlen. Danach geht es im Flachen zurück zum Schiff.

Tour 2 – Der Nordosten


Mit dem Zodiac geht es nach Nordosten und Du tauchst ab in eine Tiefe von 25 bis 30m. Du wirst Gorgonien finden mit Langnasenbüschelbarschen, die ein oder andere Muräne und Schwärme von Schnappern und Barben. Im Blauwasser kannst Du wahrscheinlich graue Riffhaie und Hammerhaie sehen und auch Mantas ziehen manchmal hier vorbei. Je nach Strömung lässt Du Dich treiben und das Austauchen im oberen Bereich mit seinen bunten Korallen ist ein Hochgenuss!

 

  

Dies ist eines der nördlichsten Riffe im Bereich St. John`s und für seine Vielfalt bekannt. Ein Höhlensystem mit tollen Lichtspielen, bizarre Blöcke und wunderschöne Lagunen. Ein Highlight jeder Safari.

Details


Das Paradies-Riff ist im Norden über mehrere Blöcke mit Cave Reef verbunden und hat eine Ausdehnung von etwa 250m mal 80m. Rings um den südlichen Bereich fällt eine Drop-off-Kante weit über 50m ab.

Im Westen erstreckt sich von Norden kommend ein sehr schöner Bergkorallengarten, der Richtung Süden in eine abstrakte Erg-Landschaft übergeht. Diese Korallentürme mit einer Höhe von 3 bis 12m sind abstrakte Gebilde mit teilweise bedrohlich erscheinender Neigung.

Büffelkopfpapageifische findest Du im Osten und im Westen Adlerrochen und Riffhaie.

Im Süden liegt einer der Eingänge zu einem kleinen Höhlensystem. Er ist erkennbar an einer Ansammlung von Anemonen. Die Höhle besteht aus zwei großen Räumen und ist teilweise im oberen Bereich durchbrochen, wodurch das Sonnenlicht gut eindringen kann. In der Höhle findet man eine große Anzahl verschiedener Schnecken.

Die beiden Lagunen sind ein wahres Paradies. Auf der sandigen Fläche tummeln sich Grundeln und Seenadeln. Richtung Osten steht eine Koralle, die von oben nach unten gewachsen ist und erst 30cm über dem Boden stoppt. Hinter ihr beginnt ein farbenfroher Korallengarten.

Strömung: Morgens N/W, nachmittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-35m, M, J, J, A 20-30m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C
Schwierigkeit: wenig anspruchsvoll
Tiefe: 3m bis ca. 100m

Tour 1 – Blöcke und Höhlen


Du tauchst Richtung Westen und dann erscheinen auch schon die Blöcke in einer bedrohlichen Schieflage. Du siehst ein Geflecht aus verschiedenfarbigen Korallen mit einer Höhe von 3 bis 12m, die viele Büffelkopfpapageienfische anziehen. Am Hauptriff steht eine Ansammlung von Anemonen.
Dahinter liegt Richtung Norden der Eingang zur Höhle, bestehend aus zwei großen Räumen und kleineren Seitenkanälen, die mit gelben Fächerkorallen bewachsen sind.

Tour 2 – Lagune und Korallengarten


Da du südlich stehst, liegen die Lagunen genau vor dir: Eine Sandfläche mit Seenadeln und Grundeln, eingebettet in Korallen mit mächtigen Überhängen. Richtung Osten steht wie ein Keil die Koralle, die von oben nach unten wächst. Danach beginnt der Korallengarten. Mit seinen Vertiefungen und Einkerbungen zieht er sich von 5-25m in die Tiefe. Verschiedene Fischschwärme und Haie sind hier ständige Besucher.

Tour 3 - Nachttauchgang


In der Regel ist kein Kapitän bereit, hier über Nacht zu bleiben. Sollte es doch mal passieren, lohnt sich das Nachttauchen hier auf jeden Fall. Dann ab unter das Boot zum Korallengarten und in den Lagunen in einer Tiefe von 16 bis 5m einfach das Nachtleben genießen. Tolle Farben und Formen!
Hier wechseln die Wetterlage und die Strömung allerdings sehr schnell, darauf sollte man achten.



Dies ist eines der nordöstlichsten Riffe in Sataya. „Maksur“ bedeutet „Riss“ oder „Spalt“ und diesen kann man im Süden auch noch erkennen. Shaab Maksur ist mehr oder weniger ein Steilwandriff und erinnert auf der Ostseite an Elphinstone. Dazu gibt es eine der schönsten Lagunen im Roten Meer.

Details:


Maksur liegt 15 bis 20 Minuten von Shaab Claude und Abu Galawa entfernt. Es ist 350 bis 400m lang und hat drei Plateaus, davon eines - untypisch für ein Außenriff - auf der Westseite. Die Strömungen sind ähnlich wie bei Elphinstone, denn beide Riffe haben fast exakt die gleiche Ausrichtung.

Das Südplateau besteht eigentlich aus zwei Ebenen. Die erste reicht von 18 bis 35m, die zweite von 35 bis 42m. Beide haben eine Länge von 50 bis 60m und eine Breite von 40m. Am Ende geht es steil abwärts auf 80m, danach in eine Schräge weiter bis 120m, bevor das Riff vollends in der Tiefe verschwindet.

Die Westseite hat etwas Besonderes, denn abgegrenzt von einem Korallengarten und einem Block am Ende liegt in der Mitte des Plateaus eine kleine Lagune, die mit einer Tiefe von 13-16m und einer Breite von 20m sehr schön eingebettet ist. Hier liegen einige Wrackteile von einem alten Safariboot, das nach 14 Tagen im Dienst aufs Riff gefahren ist. Die Aufbauten wurden über Bord geschmissen und der Rumpf wurde in die Werft zur Rekonstruktion gebracht. Mittlerweile ist das Riff sehr schön um die Wrackteile herum gewachsen.

Der östliche Bereich ist Steilwand und im Norden gibt es ein weiteres Plateau in einer Tiefe von 20 bis 37 Metern, auf dem sich kleinere Hügel und ein Korallengarten befinden. Hier können, wie überall bei diesem Riff, Fallströmungen auftreten. Am nördlichsten Punkt gibt es noch mal zwei Zinnen, die durch einen 8m tiefen Spalt vom Riff getrennt sind.

Tauchgang 1 – Zum Nordplateau


Am besten startest du vom Zodiac gut 30m nach Ende des Riffes auf 10 bis 15m Tiefe, denn hier hat man einen guten Überblick und darunter gibt es häufig Strömung aus Nord. Hinter einem der großen Hügel findest du Schutz, um dich vorne an der Kante nach Haien umzusehen. Zumindest sollten ein paar Thunfische oder Barrakudas den Weg kreuzen. Falls nicht, besteht die Möglichkeit auf einen schönen Strömungstauchgang.

In den Morgenstunden hast du beim Austauchen auf der Ostseite das beste Licht. Wahrscheinlich wird am Ende der Weg zum Schiff im Süden zu weit sein. Setze dann besser deine Boje und lass dich abholen.

Tauchgang 2 – Zum Südplateau


Das Boot liegt üblicherweise südlich vom Riff. Dort ist auch gleich die erste Besonderheit, denn zwei große Blöcke stehen ganz in der Nähe. Sie sind toll bewachsen mit Weich- und Hartkorallen und sind teilweise hohl – das ist gut für Zackenbarsche. Tauche weiter über das Plateau Richtung Süden, bei den Putzerstationen vorbei, bis zum Ende. Links kommt dort ein kleiner Korallenblock mit lila Weichkorallen und jungen Husaren.

Weiter geht es Richtung großer Korallengarten. Bei 22m steht eine Fächerkoralle mit zwei bis drei Langnasenbüschelbarschen, Napoleons, Skorpionfischen, Schnecken und Nemos. Von dort zurück im oberen Bereich. In 5 bis 7m Tiefe kann man noch den Spalt erkennen, der dem Riff den Namen gab, sich mittlerweile aber mit Abrieb füllt. Mit dem Riff an der rechten Schulter geht es zurück zum Boot. .

Tauchgang 3 – Zum Westplateau


Hier beginnt man am besten bei dem einzeln stehenden Block, der bis zur Oberfläche reicht. Auf seiner Nordseite in 12m Tiefe sitzt eine Anemonenkolonie, wo man sehr oft auch Eier des kleinen Clownfischs findet. Von dort weiter in den Innenbereich der Lagune, wo an jeder Ecke und Einkerbung eine andere Überraschung wartet: von freischwimmenden Moränen über Glasgarnelen und Putzerstationen für große Barrakudas bis zu Torpedorochen. Sogar junge Weißspitzenriffhaie sind hier anzutreffen. Hast du genug gesehen, kannst du über den Korallengarten in den Außenbereich tauchen und zum Schiff zurück.



Dies ist eines der ganz besonderen Riffe: Ein Labyrinth, gewachsen aus einzelnen riesengroßen Blöcken. In der Innenlagune mit dem Korallengarten und den kleinen Höhlen befinden sich die Ruheplätze der Jäger und man sieht die seltenen Beilbauchberblinge, aber auch faszinierende Schnecken und Anemonen.

Details:


ShaabMalahi hat eine Länge von 100m und eine Breite von 60m. Die Tiefe variiert von 22m bis 6m im Innenbereich. Nur auf der Ostseite nach etwa 50m gibt es eine Drop-off-Kante.

Das Riff ist ein Gewirr aus Blöcken, die das Areal fast kreisrund einschließen. Sie ragen teils 16 bis 20m steil empor und im oberen Bereich hat sich ein Überhang gebildet.

Das Labyrinth aus Blöcken ist am entspanntesten mit einem Guide zu betauchen, außerdem variiert die Tauchtiefe oft und teils extrem, so dass die Ohren hier Höchstleistungen erbringen müssen.

Die Kanäle haben einen Durchmesser von 2 bis 8m, die Lagunen fast 15m. In dem verzweigten Labyrinth vertaucht man sich schnell, aber Richtung Süden findet man immer einen Ausgang.

ShaabMalahi gibt Dir die Möglichkeit, die Entstehung von Riffen zu betrachten, denn aufgrund der Witterung ist dieses Riff immer in Bewegung. Hier sollte man in den überwachsenen Gängen und Höhlen auf herunterfallende Gegenstände achten.

Im Westen befindet sich ein Block, auf dem eine Tischkoralle thront. Leicht südlich gibt es einen kleineren Block, der nur noch von ein wenig Stein gehalten wird und an ein Bügeleisen erinnert. Dort ist auch ganz in der Nähe der Ankerplatz. Hinter und unter dem Boot ist eine Sandfläche, die in etwa 20 Meter Tiefe, weit in den Süden laufend, einige schöne große Blöcke beherbergt. Im ihrem Südosten gibt es zwei Blöcke, die ausschauen, als ob sie mit Tischkorallen verbunden wären. Hier und etwas weiter nördlich gibt es Schwärme von Wimpelfischen. Aber in diesem Gebiet gibt es überhaupt viel zu entdecken.

Du wirst große Napoleons, Muränen, Adlerrochen, Schnecken und auch Weißspitzenriffhaie antreffen, sowie Drücker und Schnapper.

Die Strömung zieht meist von Nordwest und Nord um das Riff, im Innenbereich ist jedoch keine Strömung zu spüren.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O

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Erg Abu Diab liegt in der Nähe von Ras Banas. Das kegelförmige Riff und reicht bis in eine Tiefe von über 100 Metern. Es besteht rundum aus einer Steilwand und kann binnen 30 Minuten umrundet werden, sofern die sehr häufig vorkommende starke Strömung das zulässt.

Dieser Spot ist typisch für die Artenvielfalt des südlichen Roten Meeres, aber auch bekannt für Begegnungen mit großen Haien. Häufig trifft der Taucher auf Gruppen von Hammerhaien, die größte Anzahl, die auf einmal beobachtet wurde, lag bei über 50 Tieren. Aber auch das Zusammentreffen mit Grauen Haien und Fuchshaien ist hier wahrscheinlich und mit viel Glück darunter auch ein Longimanus.

Selbst wenn die Haie einmal ausbleiben, der Drop Off zeigt einen herrlichen Bewuchs und dichte Fischschwärme streichen an der Riffwand entlang.


Dieses Riff im Zentrum von Sataya ist vor allem wegen eines Wracks bekannt: die „Tien Hsing“. Es gibt aber auch einen der größten Korallengärten in der Gegend und einen sicheren Ankerplatz bei schlechtem Wetter und über die Nacht.

Details


An Abu Galwa Kebir gibt es Lagunen und mehrere Nebenriffe, die alles bieten, was es im Roten Meer zu sehen gibt. Blaue Geweihkorallen, wunderbaren Landschaften.

Neben der „Rosalie Moller“ und der „Numidia“ gehört der Dampfschlepper von Abu Galawa, die „Tien Hsing“, zu den schönsten Schiffswracks im Roten Meer. Sie war ein Hafenschlepper, der 1935 in Shanghai gebaut wurde. Mit einer Länge von 36m, einer Breite von gut 7m und etwa 3m Tiefgang war es für diese Zwecke ein eher kleines Schiff. Am 26. Oktober 1943 sank der Schlepper und liegt nun in einer Tiefe von 12-13m in leichter Schräglage auf der Westseite hinter dem Kanal.

Das Wrack ist auf der Steuerbordseite gut zu erkennen, weniger hingegen auf der Backbordseite, so viele Korallen wachsen auf ihm! Nachts hat man die Chance, den winzigen Blauringkraken dort zu sehen.

Der Korallengarten auf der Westseite besteht aus Bergkorallen. Im oberen Bereich sind die Einschnitte und Kanäle mit Tischkorallen bewachsen. Auch hier kann man prima Nachts tauchen.

Tour 1 – Der Westen


Bei gutem Wetter und wenig Welle ist es am schönsten, direkt vom Boot aus Richtung Lagune zu tauchen. Im Innenbereich gibt es ein kleines Loch in der Wand, das in die fast mystisch bewachsene Lagune führt. Im hinteren Teil steht ein Erg mit einem kreisrunden „Hut“. In Richtung Westen kommt in 4m Tiefe ein wunderschön bewachsener Kanal. Auf halber Strecke musst Du über eine kleine Erhöhung. In der ersten Lagune links musst Du nach 50m über die Korallen hinweg und bist fast wieder am Boot.

Tour 2 – Die Tien Hsing


Das Wrack ist in einem hervorragenden Zustand. Die Zeit und das Wasser konnten ihm bislang kaum schaden. Schaut Euch alles in Ruhe an und staunt über die Vielfalt des Lebens in diesem Wrack!

Tour 3 - Nachttauchgang


Nachts ist Abu Galawa Kebir ein sehr einfacher Tauchplatz. Tauche einfach auf der Südseite des nördlichen Riffs Richtung Westen zu den Korallengärten. Auf einer Strecke von 30m findet man dort alles, was man für einen gemütlichen Nachttauchgang braucht – mit sehr viel Glück sogar Exoten wie Blaupunktkraken, die gerade mal 6cm groß sind. Auf jeden Fall aber Garnelen, Krebse, schlafende Papageienfische und Schnecken.



Sataya Gota Kebir gilt als „Garten Eden am Nachmittag“ und bietet eine perfekte Möglichkeit, die Wesen der Nacht zu erleben. Ob unerfahren oder „Cousteaus kleiner Bruder“ - hier findet Jeder sein Abenteuer. Erkunde das Hochplateau und tauche in die unentdeckte Lagune!

Details


Sataya Gota Kebir – „Kebir“ bedeutet „groß“ - befindet sich westlich vom Sataya-Hauptriff. Die Wassertiefe im Bereich, der getaucht wird, liegt bei 5 bis 25m. Das Riff ist etwa 140m lang und hat eine Breite von etwa 80m. Der Ankerplatz ist gut geschützt, in der Regel direkt bei einem Plateau mit einer Tiefe von 5 bis 15m. Da die Strömung außer im Herbst eigentlich immer von Norden kommt, ist dort ein idealer Tag- und Nachtankerplatz – perfekt, um im Dunkeln das Plateau zu erkunden.

Im Süden befindet sich auf 5-11m das Plateau, das auf den Außenseiten auf 15 bis 18m abfällt. Nachts wimmelt es vor Leben. Es gibt fast eine Garantie für Spanische Tänzerinnen, dafür ist dieser Platz bekannt. Außerdem kann man dort viele Arten von Garnelen finden, Kaninchenfische, Papageifische im Kokon, Flötenfische, Rotfeuerfische, Gorgonenhäupter und Vieles mehr.

Im Westen findet Ihr einige größere Blöcke auf 22m. Außer im nordwestlichen Bereich sind eigentlich überall kleine und große Blöcke verteilt. Ihr findet dort u.a. Strudelwürmer, Muränen, kleine Gruppen von jagenden Fischen sowie Schnecken.

Im Norden gibt es eine Lagune mit einem herrlichen Korallengarten, Schwarmfischen, einer Anemonenkolonie, natürlich mit Nemos und ab und an mit mittelgroßen Jägern.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-30m, M, J, J, A 30-50m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J 26-28°C, J,A,S 28-31°C, O,N,D 30-25°C

Tour 1 -Die Lagune und der Westen


Vom Zodiac auf 10m abtauchen, ab durch den Spalt und in die Lagune. Diese ist mit wunderschönen Korallen bewachsen. Es gibt viele juvenile Arten, Schwarmfisch und kleine Jäger zu sehen. Am Ende der Lagune geht es weiter Richtung Westen zum „Irrgarten“. Hier solltet Ihr Eure Nullzeit im Auge behalten. Es sind kleine und große Blöcke mit irrsinnigen Strukturen und Anemonenkolonien zu bewundern. Dann wieder zum Riff und mit der Strömung Richtung Süden. Achtet auf Eure Luft, die Strecke ist nicht zu unterschätzen. Aber die „umgekehrte Zwiebel“ sollte Jeder erreichen. Von dort sind es dann noch mal etwa 100m bis zum Boot.

Tour 2 -Hochplateau bei Nacht


Nachts taucht man am besten vom Heck aus zum Hochplateau. Hier solltet Ihr die Außenkante in etwa 15 Metern Tiefe erkunden. Bitte achtet aber auf eine eventuelle Strömung im Außenbereich! In dem älteren Korallengarten findet man Rotfeuerfische, Krebse und schlafende Papagei und Kaninchenfische. Am Westlichen Ende des Plateaus ist eine Sandstraße, dort findet man jagende Kegelschnecken (beachtet unser Briefing zum Thema „giftig und gefährlich“) und Seefedern. Außerdem gibt es einen Schneckenfriedhof. Weiter zum Boot und den beiden Blöcken in seiner direkten Nähe. Dort findest Du Spanische Tänzerinnen, Federsterne, Gorgonenhäupter und alles, was man sonst nachts so finden kann.


Einer der schönsten Korallengärten des Roten Meeres. Tummelplatz der Delphine und Erlebnisgarten für Navigationsfreunde. Durch eine Höhle kann man eine Lagune betauchen. Nitrox ist hier auf jeden Fall angesagt!

Details


„Soraya“ bedeutet „klein“. Dies sagt uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe in dem zu betauchenden Areal liegt bei 20 bis 25 Metern. Das Riff hat eine Länge von 250m und eine Breite von etwa 70m. Das Boot ankert in der Regel in einer kleinen Lagune im Südosten des Riffes. Je nach Strömung gibt es aber auch die Möglichkeit, das Boot im Südwesten an einer Einkerbung des Riffes festzumachen. Das Sataya-Gebiet hat fast immer Strömung aus Norden.

Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Plätze, um in der Mittagszeit zu tauchen. Hier tauchen nur sehr Wenige und man bekommt den Eindruck, dass man kurz nach der Entstehung des Korallengartens ins Wasser geht.

Die, aufgrund der Strömung aus Norden, gängigsten Tauchtouren beginnen mit dem Zodiac natürlich im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts herum taucht. Hier kann man prima Navigation üben und man hat in jeder Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten vor sich. Außerdem gibt es im Norden einen kleinen Weg durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist ausgekleidet mit Bergkorallen. Das ganze Gebiet ist voll von riesigen Bergkorallen, großen Tisch-, Leder- und Weichkorallen. Es gibt eine Menge juvenile Fische, große Schwärme von Schnappern, Großaugen und Barben. Außerdem kann man Schnecken finden, sowie Delfine und junge Riffhaie.

Es gibt noch einen weiteren Korallengarten im nordwestlichen Bereich, hinter einer Sandstraße. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt im Norden ab bis auf 40m.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-30m, M, J, J, A 30-50m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J 26-28°C, J,A,S 28-31°C, O,N,D 30-25°C

Tour 1 - Lagune und rund ums Riff


Im Norden geht es ab dem Zodiac zum Riff und über eine Abriebkante. Schaue hier zunächst nach Schnecken. Danach in eine mit Bergkorallen bewachsene Lagune, die eine Menge Jung- und Schwarmfisch beherbergt. Eine Höhle auf der Westseite der Lagune führt Dich in einen Korallengarten, der begrenzt wird von vier Blöcken. Diese kann man gut im Zickzack erkunden und zurück in Richtung Norden tauchen. Man findet alles rund um die Blöcke, ob Anemonen, Muränen, junge Riffhaie oder Schildkröten. Das Riff immer rechte Schulter kommt Ihr zurück zum Boot. Oder Ihr setzt vorher die Boje, um Euch abholen zu lassen.

Tour 2 - Der Norden Richtung Südwest


Auch hier geht es vom Zodiac aus Richtung Riff. Betaucht die Blöcke in Richtung Westen und erkundet die wunderschönen Formationen. Weiter dann Richtung Süden, das Riff linke Schulter, immer wieder über Sandflächen. Schaut mal, ob Ihr Spuren von buckligen Drachenköpfen findet und folgt ihnen bis zu ihrem Versteck. Irgendwann kommt noch mal ein einzelner Block. Er ist sehr schön zu umrunden. Wenn man Glück hat, gibt es Tintenfische und Krokodilfische. Dann weiter zurück zum Boot. Schaut auf Eure Nullzeit und Luft - es ist kein Problem, sich vom Zodiac wieder abholen zu lassen.

Tour 3 - Für Navigationswunder


Dieser Tauchgang startet auch im Norden und geht Richtung Nordost in ein weit gestrecktes Gebiet mit Blöcken. Durchschnittliche Tiefe ist dort 22m und die Blöcke sind zwischen 3 und 10 Metern hoch. Wie Ihr diese Blöcke betaucht, plant Ihr, nach Prüfung der Strömung, am besten in der 3D-Ansicht und der Übersichtskarte von reef interactive. Kurz vor dem Boot kann man statt durch den Kanal auch außen um den großen Block herum tauchen.



Dies ist das größte Riff nach Wadi Gimal Island. Die beiden bilden einen Kanal. Spektakulär ist der riesige Korallengarten. Man findet dort große Zackenbarsche, Anglerfische sowie sesshafte Quallen und eine dunkle, fast schwarze Spanische Tänzerin.

Details


Mit einer Breite von 350m und einer Länge von gut 3km ist Dahra Wadi Gimal ein lang gezogenes Riff, das im Norden über mehrere Blöcke in fast eigenständige Riffe ausläuft. Es eignet sich gut zum Übernachten und liegt 5 Minute entfernt von Shelaniat. Im Süden hat man ein schmales Plateau in einer Tiefe zwischen 5 und 14m mit mehreren kleinen Korallenblöcken von 1 bis 2m Höhe - hervorragend geeignet für einen Nachttauchgang. Das Plateau hat eine Breite von 30m, bevor es über mehrere Stufen in den Kanal Richtung Wadi Gimal Island geht. Hier gibt es eine der größten Papageifischarten, den Büffelkopf-Papageifisch.

Auf der östlichen Seite, abgegrenzt durch einen Korallenausläufer, befinden sich Korallentürme mit 9 bis 12m Höhe und Durchmessern von 2 bis 3m. Sie haben im oberen Bereich lila Weichkorallen, gemischt mit Hartkorallen. Ein ideales Revier für Glas- und Rotfeuerfische, riesige Seegurken und Seezungen.

Auf der Außenseite verläuft ein sehr schmaler Kanal mit einer Engstelle in der Mitte. Richtung Osten stößt Du auf ein riesiges Labyrinth aus allen Arten von Korallen. Es hat eine imposante Höhe von 10-15m und besteht aus Tischkorallen mit teils 4m Durchmesser, schiffsgroßen Bergkorallen sowie Salatkorallen mit 2m hohen Blättern. Unbedingt ansehen!

Tour 1 – Ost-Außenseite


Mit dem Zodiac geht es an die Außenseite des Riffes. Du solltest im Süden des kleinen Kanals beginnen und Richtung Norden tauchen, dann durch einen Durchbruch auf die äußere Seite und im Zickzack über den Korallengarten zurück Richtung Süden.

Tour 2 - Südostseite


Vom Schiff aus solltest du in einer Tiefe von 12-14m Richtung Osten zu den Blöcken tauchen. Dann Richtung Westen zurück aufs Plateau, so wirst du hinter jeder Ecke etwas Anderes entdecken - von Rochen bis Seezungen, von Schnecken bis Anglerfischen.

Tour 3 – Nachttauchgang


Die Riffwand in 5 bis 8m Tiefe ist wunderschön. Dort hat man sehr oft schon eine fast schwarze Spanische Tänzerin gesehen, die dort ansässig ist. Aber auch den Sargassum-Anglerfisch gibt es hier, Garnelen, Steinfische und den nachtaktiven Korallendrachenkopf. Mit einer Größe von 4 bis 5cm und einer leicht rot-weißen Färbung wirkt er sehr gut geschützt. Mit etwas Glück wirst du Kalmare bei der Jagd sehen.


Eine einzigartige Struktur macht dieses Riff so bemerkenswert: Es gibt Einkerbungen und kleine Höhlen, außerdem einen atemberaubenden Korallengarten. Alle Arten von Kaiser- und Wimpelfischen sind hier zu Hause, aber auch Riffhaie. Aufgrund seiner Lage und seiner Maximaltiefe von 16m ist Abu Dabab I hervorragend geeignet für entspannte Tag- und spannende Nachttauchgänge.

Details


Abu Dabab III liegt südlich von Abu Dabab II und 20 Minuten westlich von Elphinstone. Es hat eine Länge von West nach Ost von 150m und eine Breite von Süd nach Nord von 70m. Es ist ein sehr sicherer Platz auch für die Übernachtung.

Im Süden, fast genau in der Mitte, steht ein einzelner Block. Dort wirst Du strahlend rote Feuerfische sehen, sowie Federsterne und in der Nacht Gorgonenhäupter. Zudem ziehen im Süden immer wieder Delphine vorbei. Im Südosten befindet sich noch eine Ansammlung von Ergs mit Weich- und Hartkorallen, um die herum sich vereinzelt Karettschildkröten und Haie aufhalten.

Im Norden liegt die berühmte „Heaven one“. Man erzählt sich viele Geschichten um dieses Wrack. Nicht weit entfernt findest Du Anemonenkolonien und ein Höhlensystem, bewachsen mit uralten Korallen, bevor man auf der Westseite in zwei Lagunen eintaucht mit mächtigen Korallen und Fischschwärmen aus Barben und Schnappern.

Auf der Westseite zieht sich eine alte Korallenformation Richtung Süden mit einigen Blöcken, zwischen denen gern Riffhaie schlafen. An der Riffkante kann man Reste von Amphoren finden.

Tour 1 – Haie im Südwesten


Vom Boot aus geht los Richtung Westen. Am Ende des Riffes zieht sich eine Riffnase Richtung Süden. Daneben stehen einzelne Korallenhügel. In diesem Bereich findet man häufig junge Riffhaie, aber auch Ammenhaie wurden dort schon gesehen, sowie Muränen und Napoleons. Auf dem Rückweg solltest Du am Riff entlang tauchen und die Augen offen halten: In der ersten großen Einkerbung findet man Splitter von historischen Trinkgefäßen aus Ton.

Tour 2 – Wrack und Höhlen zum Mittag


Mit dem Zodiac erreicht man in 5 Minuten das Wrack der „Heaven one“. Das Schiff ist oberhalb der Wasserlinie total abgebrannt. Entsprechend wenig ist übrig geblieben. Man sieht aber noch deutlich den Kiel und die Maschine sowie manche Teile im Außenbereich. Vom Wrack geht es weiter nach Süden, über einen Korallenhügel. Dann erscheint der Eingang zur Höhle - das Lichterspiel dort ist ohnegleichen! Danach nach rechts in die zwei Lagunen mit Anemonenkolonien und über die Korallenbänke Richtung Südosten bis zum Schiff.

Tour 3 – Südosten am Nachmittag


Vom Schiff hast du gerade mal ein paar Meter zu schwimmen, bis du den Block in der Mitte erreichst. Dort findest du sehr oft eine große Muräne und viele Feuerfische. Weiter Richtung Osten zu den nächsten Blöcken mit Glasfischen und Seenadeln. Auch Schildkröten kommen hier gern vorbei. Zurück Richtung Riff triffst du Drachenköpfe und Blaupunktrochen, im oberen Bereich auch Schwärme vom Schnappern und Barben oder Teppichkrokodilfische. Im kleinen Korallengarten leben Krebse und manchmal hat man das Glück Delphine zu sehen.

Tour 4 – Nachttauchen


Der Block in der Mitte im südlichem Bereich bietet alles, was man für einen Nachttauchgang haben muss - von Federsternen über Gorgonenhäupter und Spanische Tänzerinnen, Kalmare, Krebse, Garnelen und auf dem Grund Muschelgräber (Bärenkrebse) mit 20-30cm Größe. Du solltest nicht zu viel Licht einsetzen - es lohnt sich!



Shaab Sharm ist ein Außenriff nördlich von Wadi Gimal und eines der schönsten Steilwandriffe im Roten Meer. Es fällt über 100m herab und hat zwei Plateaus, wo man Riffhaie, mit Glück auch Hammerhaie und Mantas sehen kann. Aber bekannt ist es vor allem für seine höhlenartigen Einkerbungen und die Putzerstationen für Doktorfische. Für technische Taucher gibt es eine Höhle bei 45 und das Wrack der Oyster auf etwa 70 Meter Tiefe.

Details:


Shaab Sharm hat eine Länge von 250m, eine Breite von 100m und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Seitenenden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus Steilwänden, die über 100m in die Tiefe reichen. Die Plateaus liegen 20m (am Riff) bis 35m tief (im Außenbereich). Die Strömung kommt morgens in der Regel von Nordwest und am Mittag aus Nord. Trotz dieser Berechenbarkeit sollte man auf sie achten, da sie schon mal heftig werden kann und man Gefahr läuft, vom Plateau gepustet zu werden.

Auf dem östlichen Plateau findet man den „Lanabü“ (Langnasenbüschelbarsch) in einer Gorgonie, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Schwarmfisch und zwei Putzerstationen: eine mittig auf dem Plateau für junge Thunfische, die andere, bei einem großen Block an der Südseite, für Doktorfische.

Auf dem Ostplateau kann die Strömung zu Verwirbelungen führen, die das Tauchen erschweren.

Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und auch hier gibt es eine Putzerstation. Auf ihrer nördlichen Seite trifft meist die Strömung auf Shaab Sharm. Ein guter Platz also für Großfisch wie den Hammerhai. Ziemlich genau gegenüber, auf der Südseite, hat man schon Mantas gesichtet, aber es ist wahrscheinlicher, Riffhaie, Makrelen, Thun und Barrakudas zu treffen.
Für technische Taucher gibt es hinter dem Ostplateau auf der Nordseite ein Wrack, die Oyster. Es ist ein altes Safariboot mit gut erhaltenen Aufbauten, das bei gut 70 Metern liegt. Auch eine Höhle, die hinter der Gorgonie bei 43 Metern beginnt und weit unter das Plateau führt, ist für Tekkies spannend.

Tour 1 – Putzerstationen


Die beste Zeit, um das Plateau im Osten zu betauchen, ist morgens oder am Vormittag. Da die Boote meist am westlichen Ende des Plateaus ankern, kann man prima mit der Strömung an der Riffkante entlang zum Plateau driften und dort in Ruhe auf das Plateau zu diesem hinabtauchen. Achtet darauf, dass sich die Strömung ändern kann, sobald Ihr die Mitte des Plateaus erreicht habt. Am Ende des Plateaus, Riff rechte Schulter, wieder zurück zum Boot.

Tour 2 – Drift


Man hat die Möglichkeit, mit dem Zodiac in den Norden zu fahren. Absprung sollte die nordwestliche Ecke des Riffes sein. Dann auf etwa 25 Meter abtauchen und bei passender Strömung die Nordseite entlang driften. Entweder Du lässt Dich wieder abholen oder schaffst es, bei geringem Luftverbrauch, wieder selbst zurück zum Boot.

Tour 3 – Grossfisch


Der Westen bietet am Nachmittag ideale Lichtverhältnisse. Auch hier sollte man sich mit dem Zodiac am nördlichen Ende des Plateaus absetzen lassen. Mit einer leichten Strömung aus Norden kann man sich auch hier in 25 bis 30 Metern Tiefe übers Plateau treiben lassen und dann an der Steilwand in Richtung Westen treibend perfekt austauchen.



Ein Riff mit sehr steilen Abhängen und zwei Plateaus im Norden und Süden. Es liegt 30 Min östlich von Abu Dabab und ist somit ein Außenriff, das rundum weit über 100m in die Tiefe abfällt. Elphinstone ist bekannt für seine Weißspitzen-Hochseehaie und berüchtigt durch den Torbogen.

Details


Das 350m lange und 60m breite Riff liegt je nach Wasserstand etwa 1-3m unter Wasser.

Richtung Norden neigt sich das Riffdach auf 3-4m zur Kante hin. Nach einem steilen Hang erreicht man bei 18-20m das Plateau. Dieses fällt etwa 70m lang kontinuierlich auf eine Tiefe von 40m ab. Ein tiefer Spalt kündigt hier das 50m-Plateau an, das sich weitere 30m nach Norden zieht.

Die Ostseite ist gekennzeichnet von Plateaus und Überhängen, sie fällt terrassenartig über 100 Meter in die Tiefe. Das Südplateau läuft wellenförmig von 18 bis auf 43m in die Tiefe. Die komplette Westseite hingegen zeichnet sich durch eine Vielzahl von Überhängen im oberen Bereich aus.

Das gesamte Riff ist übersät mit Weich- und Hartkorallen in allen Farben. Der Fischbestand variiert je nach Jahreszeit leicht. Dennoch kannst Du mit etwas Glück im Norden/Westen dem einen oder anderen Hai begegnen.

Auch wenn es nicht verboten ist: Hier solltest Du nicht schwimmen oder schnorcheln. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der vielen Zodiacs ist das zu gefährlich. Außerdem gibt es starke Oberflächenstömungen.

Tour 1 - Für Tekkies: Torbogen am Morgen


Vom Boot aus tauchst Du die Plateaukante Richtung Süden – die Strömung also im Rücken. Bei etwa 54m Tiefe beginnt der Torbogen. Die Steinblöcke am Boden sind entgegen allen Gerüchten aus der Bogendecke gestürzt und nicht etwa von Menschenhand geschaffen („Sarkophage“). Tauchst Du durch den Bogen, erreichst Du links einen Hohlweg, der zurück zum Plateau führt. Meist ist man hinter dem Torbogen im Strömungsschatten, sollte man doch auf Strömung treffen, kehre lieber wieder um und tauche auf demselben Weg zurück.

Tour 2 - Gorgoniengarten morgens oder mittags


Vom Boot aus kannst Du über das Südplateau auf die Ostseite tauchen. Über die Kante erreicht man bei etwa 25m den Gorgoniengarten. Hier trifft man auch den berühmten „LaNaBü“ - den Langnasenbüschelbarsch. Die Riffkante bietet viele Weich- und Hartkorallen. Behalte während des Tauchganges die Strömung immer im Auge, um früh genug umkehren zu können.

Tour 3 - Das tiefe Nord-Plateau am Nachmittag


Am besten taucht man relativ seicht, doch immer mit Sichtkontakt, am Plateau entlang Richtung Norden. Erst wenn Du den 40m-Spalt siehst, solltest Du tief gehen. Bei 40-50m hast Du mit etwas Glück Haikontakt. Beim Austauchen empfiehlt es sich nicht lang in großer Tiefe zu bleiben sondern am traumhaft bewachsenen Riff entlang zu tauchen und dort die Tiefen- sowie Sicherheitsstops einzulegen. Gelegentlich gibt es am nördlichen Plateau eine Fallströmung.



Shaab Shona ist die zweite Bucht in Richtung Süden nach Port Ghalib und einer der wenigen Orte, wo man noch die Möglichkeit hat, einer Seekuh (Dugong) zu begegnen. Allein das lohnt einen Tauchgang. Es gibt hier auch einen schönen Korallengarten und eine große Seegraswiese mit Meeresschildkröten, Leopardenrochen oder auch Geisterfetzenfische.

Details


Die Lagune ist aus einem ausgetrockneten Flusslauf (Wadi) entstanden und bei einem Durchmesser von 150m zwischen 5 und 45m tief. Den Wadi kannst Du in der Mitte noch als Kanal erkennen, der nach Norden und Süden ansteigt. Im Norden liegt ein Hochplateau, dessen Kanten von 14 bis über 40m in die Tiefe fallen.

Das ist ein prima Nachttauchplatz.

Die Nordseite ist von Blöcken geprägt, an denen man Geisterfetzenfische, Großmaulmakrelen, Glasfische und Krokodilfische findet, aber natürlich auch ebenso viele verschiedene Korallenarten. Sie reichen von der Riffkante teils bis auf 20m hinab und sind übersät mit Leben.

Auf der Seegraswiese im Innenbereich triffst du mit etwas Glück auf einen Dugong, meist im flachem Wasser, oder auf 10 bis 12m die afrikanischen Rotfeuerfische und auch große Schildkröten. Im Westen liegt hinter einer Sandfläche ein schöner kleiner Korallengarten.

Auch hier kann sich die Seegraswiese ab und an erneuern, sie ist aber ein wenig besser geschützt als an anderen Plätzen und deswegen konstanter.

Die südliche Kante hat steile Abhänge und eine große Sandhalde, die von 20m bis über 40m abfällt. Dort gibt es Ansammlungen von Sandaalen und alle Arten von Rochen.

Strömung: Meist aus dem Inneren der Lagune, aber nur im unteren Bereich
Sichtweiten: J,F,M,A 25-35m, M,J,J,A im oberen Bereich 5-10m, weiter unten 20-30m, S,O,N,D 30-40m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J, 26-28°C, J,A,S,28-30°C, O,N,D,28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung etwas anspruchsvoll
Tiefe: 3m bis ca. 45m

Tour 1 – Süden an Morgen


Mit dem Zodiac in den Süden fahren und über den südöstlichen Hügeln auf 25 Meter abtauchen in Richtung Westen. Nach kurzer Zeit kommt eine Sandfläche mit Sandaalen. Dahinter solltest Du hoch auf 15m gehen und genau schauen – es gibt viel zu entdecken. Dann musst du grob Richtung Westen über die Seegraswiese. An deren Rand stehen oft große Zackenbarsche und Leopardenrochen – du musst aber gegen eine leichte Strömung aus der Lagune anarbeiten.

Tour 2 – Norden am Mittag


Das Beste ist es, sich mit dem Zodiac 50m auf die Außenseite der Bucht fahren zu lassen. Dort beginnt das Plateau aus einer Schräge heraus bei 14m. Auf dem Weg Richtung Süden passierst du mehrere Putzerstationen und hast die Strömung im Rücken. An den Blöcken findest du Glasfische und mit viel Glück den Geisterfetzenfisch.

Tour 3 – Seegras am Nachmittag


Vom Boot aus tauchst du Richtung Süden zum Seegras. Am kleinen Block im Westen der Wiese leben afrikanische Rotfeuerfische (Achtung: sehr giftige Stacheln!). Weiter ins Seegras und in 7 bis 10m mit etwas Glück zum Dugong. Seine Fressspuren wird man deutlich im Seegras erkennen.

Tour 4 – Nachttauchen


Ein kleines Areal wie der Korallenhügel im hinteren Bereich oder die Nordkante ist für diesen Tauchgang völlig ausreichend. An der Nordkante auf die Strömung achten. Ihr könnt hier Oktopusse, Seeigel, Drachenköpfe, Schnecken und Spanische Tänzerinnen finden.



Der Tauchplatz Umm Hal Hal liegt ca. 400 m südöstlich vom Middle Reef. Zwei Ergs (Korallenblöcke) stehen am Rand eines Plateaus. Sie ragen bis auf 3 m unter die Wasseroberfläche und bieten deshalb keinen Schutz vor Wind und Wellen. Daher kommt auch der Name von den Fischern - Hal Hal bedeutet „unruhige See“.

Auf der Innenseite (Westen) ist das Plateau 16 m tief, während es auf der Außenseite bis 22 - 24 m abfällt. Etwa 80 m weiter östlich beginnt in 30 Metern eine Steilwand, die von Überhängen unterbrochen ist. Hal-Hal ist auch unter Shaab Kweiss (Schönes Riff) bekannt, aber so kann man jedes Riff im Roten Meer nennen, wenn der Kapitän den Namen nicht weiss.

Wenn man das Glück hat, hier einen Tauchgang machen zu können, wird man mit einem farbenfrohen, lebendigen Riff belohnt.

Es hat den Anschein als würden die Fische nie schlafen - sie bewegen sich kontinuierlich im Kampf zwischen fressen und gefressen werden.  Da der Tauchplatz recht klein ist, kann man die Ergs in verschiedenen Tiefen mehrmals umrunden.

Taucht man zur Steilwand und schaut nach Großfischen, sollte man gut im Luftverbrauch sein und über einen guten Orientierungssinn verfügen.

Das Riff besticht durch seine Weichkorallen und Fächerkorallen und mit ein paar vereinzelten Tischkorallen.

Was das Fischleben betrifft, so findet man hier die üblichen Rifffische, diese allerdings in Massen. Leopardenzackenbarsche, Schildkröten, Meerbarben, Schriftfeilenfische, Langnasendoktorfische und Weißspitzenriffhaie, um nur einige zu nennen.

An der Oberkante der Ergs jagen Rotmaulzackenbarsche Harem-Fahnenbarsche und nicht, wie sonst üblich, Glasfische. Eine Wimpelfisch-Schule sucht den nahen Schutz des Riffes. Am Steilabfall seht ihr Schnapper-Schulen, Schulen von Doktorfischen und kleinen Thunfischen, vereinzelte große Thunfische und jahreszeitlich abhängig eine riesige Makrelenschule.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel.   Für die Unterwassernationalparks (Brother Islands, Daedalus, Rocky Island und Zabargad) sind 50 eingetragene Tauchgänge im Logbuch erforderlich.   Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag. Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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