Tiran & Brother Islands incl. Elphinstone

   

Übersichtskarte der Tauchspots

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Nach Ankunft in Hurghada, Transfer zum Boot in Hurghada, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen.

Als erstes Gebiet steht die Strasse von Tiran auf dem Plan, mit seinen berühmten Tauchplätzen, wie z. B. Gordon Reef, Jackson Reef, Woodhouse Reef, usw.

Anschliessend geht es zu den Brother Islands – dort erwartet euch der „grosse Bruder“ mit seinen Steilwänden und den Wracks Numidia und Aida.

Der „kleine Bruder“ steht ihm an Fischreichtum in nichts nach. Er besticht durch seine farbenprächtigen Hart- und Weichkorallen an vielen Überhängen. Auch Grossfisch, wie Fuchshaie, Hammerhaie, Grauhaie oder Weissspitzen-Hochseehaie sorgen an beiden „Brüdern“ für erlebnisreiche Tauchgänge.

Zum Abschluss geht es dann noch zum Elphinstone Riff – dort sind ebenfalls Haibegegnunen an der Tagesordnung.

Die Tour endet am Mittwoch nachmittag in Port Ghaleb.

Sollte die Tour in Port Ghaleb starten ist die Reihenfolge der Tauchplätze natürlich umgekehrt.

 

Tourinformationen zum Herunterladen

   

 

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

Mögliche Tauchplätze auf dieser Tour:



Nach 90 Minuten Fahrtzeit von Hurghada aus erreicht man Shaab el Erg, den 1. Tauchplatz auf der Safari. Shaab el Erg ist ein weitläufiges Riff, in der Gestalt eines Hufeisens. Diese Formation öffnet sich nach Süden hin und gibt dort eine flache Lagune preis, die voller Ergs ist. Die ganze Lagune kann betaucht werden.

Beliebt sind die nördliche Spitze, die östliche Wand oder die südwestliche Spitze - Gota Shaab el Erg.

Zwischen Gota und dem Hauptriff verläuft ein kleiner Kanal; an der Süd- und Westseite ist ein großes sandiges Plateau mit unzähligen Türmchen und Korallenköpfen.
Durch diesen Kanal passieren die dort beheimateten Delfine mehrmals täglich.
Sie sind das ganze Jahr über hier zu sehen.

Mantas sind zwischen Januar und März an der nördlichen Spitze zu beobachten.

Auf dem Plateau, das Gota umgibt, findet man Drachenköpfe, Zackenbarsche, Schneeflockenmuränen, Blaupunktrochen und viele Drückerfische.

Unter den Tischkorallen kann man ab und zu Weißspitzenriffhaie sehen.
Im Sand findet man Kegelschnecken, Spitzkreiselschnecken und Seezungen. Am flachen Riff entlang tummeln sich Nasendoktorfische, Kaiserfische, Brassen und Schnapper und Schildkröten.

Das Betauchen von Gota Shaab el Erg ist traumhaft.
Für Photographen dürften besonders die Korallenköpfe interessant sein. Sie sind nicht Teil der Illustration und befinden sich in südlicher Richtung auf 16m Tiefe.

 

  

Das Riff Abu Nuhas ist berühmt für seine Wracks und wird auch "Schiffsfriedhof" genannt.
An diesem Riff sind 4 Schiffe gesunken, die heute ein Anziehungspunkt für Taucher aus aller Welt sind.

Wer hat nicht schon von den 4 Wracks gehört, die auf der Nordseite von Abu Nuhas auf sandigem Meeresboden liegen?

 

 
 

  


 



Shaab Mahmud ist eine ausgedehnte Lagune mit einer Tiefe von ca. 10 Metern, die im Westen von einem langen, besonders interessanten Korallenriff eingegrenzt wird.

Das Innere der Lagune wird häufig von Kreuzfahrtschiffen besucht, da es für die Nacht den nötigen Schutz bietet. Gewöhnlich wird der Anker im Innern der Lagune auf Sandgrund geworfen - nahe einer engen Öffnung im Korallenriff, die sog. Small Passage.

Dieser Durchgang, der nur von einem Beiboot durchfahren werden kann, bietet die großartige Gelegenheit, das wunderschöne Korallenriff außerhalb der Lagune zu besichtigen.
Danach eine angenehme Pause im Innern der Lagune nahe der Ankerstelle. Während dieses Tauchgangs können Karettschildkröten angetroffen werden. Darüber hinaus begegnet man sicherlich Stachelmakrelen und Barrakudas.

Allerdings wird hier im Rahmen einer Safari das Riff Beacon Rock aufgesucht.
Dieses Riff befindet sich an der südlichsten Stelle des ausgedehnten Korallenriffs von Shaab Mahmud.

Auf dieses Riff lief in einer unglücklichen Nacht des Jahres 1876 der Transportfrachter Dunraven auf, der von Bombay nach Newcastle unterwegs war. Nach dem wuchtigen Aufprall sank das Schiff sofort und zerbrach in zwei große Teile, die heute auf dem Riff von Beacon Rock in 18 und 28 Metern Tiefe liegen.

 

  

Ras Mohammed ist der südlichste Punkt der Sinai-Halbinsel und teilt das Meer zwischen der Meerenge von Tiran im Osten und der Meerenge von Gubal im Westen.

Das Kap hat seinen Namen von seiner Felsspitze im Osten, deren Konturen an ein in Stein gemeißeltes männliches Profil mit Bart – dem Kopf von Mohammed - erinnern.

Ras Mohamed ist einer der weltbekanntesten Tauchplätze und liegt an der Spitze des Sinai. Zwei kleine Riffe sind durch eine senkrechte abfallende Wand verbunden.
Nahe des Shark Reef, etwas nördlicher gelegen, befindet sich Anemone City, eine ausgedehnte, flache Riffzone mit zahlreichen Seeanemonen und ihren Rotmeer-Anemonenfischen sowie Dreifleck-Preußenfischen.

Vom Shark Reef lässt man sich mit der Strömung an einer Steilwand, die mehrere 100 m abfällt, entlang treiben bis zum Jolanda Reef. Die Wand ist komplett mit bunten Korallen bewachsen. Auf dem Weg zum Jolanda Reef erreicht man ein Plateau mit kleinen Blöcken und Koralleninseln. Am Riff angekommen sieht man die verstreuten Überreste des Jolanda-Wracks: Containerweise Sanitäranlagen für das Baugewerbe, die inzwischen vollständig vom Leben des Korallenriffs in Beschlag genommen sind.

Ras Mohammed hat wegen seiner strömungsexponierten Lage und der abgründigen Tiefen alles in sich vereinigt, was das Rote Meer für Taucher zu bieten hat. Man findet hier über 1000 verschieden Arten von Fischen, 25 Arten von Seeigeln, mehr als 100 Arten von Weichtieren und Krustentieren, 220 Arten von Korallen, davon 125 verschiedene Weichkorallen.

Das Gebiet um Ras Mohammed ist 1989 zum Nationalpark erklärt worden.



Vor langer, langer Zeit, im September 1981, lief die "Loullia" am Nordhang des "Gordon Reef" auf Grund und machte bis heute keine Anstalten, etwas weiter unterzugehen. Wir kommen also nicht in den Genuss, dieses Frachtschiff-Wrack zu betauchen, finden aber immer noch Wrackteile wie Fässer oder Kabel. Das einfachste Riff der Tiran-Gruppe mit Ankerplätzen im südlichen Bereich birgt aber auch seine Tücken - bitte nie und nimmer die Strömung unterschätzen!

Details


"Gordon Reef", das südlichste Riff der Straße von Tiran, hat eine Länge von ca. 900 Metern und das Riffdach befindet sich gerade Mal einen halben Meter unter der Wasseroberfläche. Dies ist auch der Grund, warum wir das am 29. September 1981 gestrandete Frachtschiff aus Panama, die "Loullia", leider nicht betauchen können. Aber wer braucht schon gesunkene Frachtschiffe bei den ganzen Schätzen, die im "Gordon Reef" auf uns warten.

Im Südwesten steht noch immer ein unbemannter Leuchtturm und im Norden eine Leuchtturmruine - leider kaum mehr zu erkennen, aber das perfekte Suchobjekt für die eine oder andere Challenge! Es gibt sowohl im Süden, im Osten als auch im Westen sandige Ankerplätze mit einer Tiefe von zwei bis 10 Metern.

Ab ins Tauchvergnügen geht es meist im südlichen Teil, da hier die Drop-Off-Kante nur zwischen 25 und 30 Metern liegt und dann später auf 50 Meter runtergeht. Im restlichen Bereich des Riffs geht's von jetzt auf sofort steil bergab und zwar bis runter in Tiefen von 300 Metern.

Kommen wir aber endlich zum bunten Teil der Ausführungen: im "Amphitheater", einer sandigen Senke, treffen wir mit etwas Glück auf Bogenstirn-Hammerhaie, bei deren Anblick es uns erstmal so richtig die Sprache verschlägt. Die im Gegensatz zu ihren Artgenossen "süßen" Weißspitzen-Riffhaie gewähren uns hier auch immer wieder mal eine Audienz, nicht umsonst wird diese sandige Senke auch "Sharkpool" genannt. Und die Grashalme, die da aus dem Sand rausstehen, das sind in der Regel Rotmeer-Röhrenaale, die weiteren Highlights neben Feuerkorallen und Gorgonien.

Hotspots


Kabel und Fässer: Westlich des Amphitheaters hat die Strömung ihr übriges getan und Wrackteile wie Fässer und Kabel angeschwemmt, die sich der Ozean und seine Bewohner mittlerweile zu eigen gemacht haben. Die hier zu entdeckenden Metallstreben sind Bruchteile des alten Leuchtturms.

Tonnen: Östlich des Amphitheaters finden wir riesige versenkte Tonnen, die gerne von kleineren Fischen zum Verstecken spielen genutzt werden.

Sandkuhle: Klingt unspektakulär, ist es aber keineswegs: das sandige Plateau des "Gordon Reef". Hier tummeln sich Röhrenaale und auch der eine oder andere Schnorchler aufgrund des seichten Gewässers in diesem Bereich. Aber gerade hier, wo man sich so sicher fühlt, muss man auf die Strömung achten.

Facts


Strömung: morgens S, mittags S, nachmittags N

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 20-30m, S, O, N, D 30-35m

Temperaturen: J,F,M 24°C, A,M,J 26°C, J,A,S 28°C, O,N,D 26°C

Schwierigkeit: bei Strömung anspruchsvoll (3 Sterne)

Tiefe: 10m bis 50m

Tour 1 - Drift mit Zodiac


Je nach Strömung starten wir beim Wrack und arbeiten uns dann an der linken oder an der rechten Riffschulter in Richtung südliches Plateau vor. Wir schweben vorbei an unzähligen farbenprächtigen Korallen, finden Röhrenaale auf den sandigen Meeresflächen und vielleicht sogar Thunfische, Weißspitzen-Riffhaie, Maskenkugelfische und... Delfine! Das Austauchen erfolgt übers Plateau.

Tour 2 - Vom Boot zum Boot


Wir verlassen das Boot und bleiben an der Außenkante des Plateaus, in etwa 30 Metern Tiefe, bis das Plateau schmaler wird. Hier ist auch ein Strömungstauchgang Richtung Norden möglich, der Zodiac-Crew sollte aber vorher Bescheid gegeben werden. Zurück geht's ansonsten über die Fässer und im seichten sandigen Bereich. Im Blauwasser können uns Großfische begegnen, auch Adlerrochen im abfallenden Plateaubereich im Osten. Nacktschnecken und Aale finden wir im flachen Sandbereich und den angrenzenden kleinen Blöcken.

Tour 3 - Südliches Plateau


Auch hier machen wir einen Rundtauchgang vom Boot zum Boot und tauchen in Richtung Süden zur Sandkuhle. Nimm die Abzweigung in Richtung "Amphitheater" bzw. "Sharkpool", mach ein Selfie mit einem Bogenstirn-Hammerhai oder Adlerrochen, tauche beim Drop-Off in Richtung Westen, grüße drei Röhrenaale und biege bei den Feuerkorallen wieder in Richtung Boot ab.



Das "Thomas Reef" ist ungelogen einer der besten Tauchspots im Norden Ägyptens, allerdings bei starker Strömung sehr anspruchsvoll. Bei Geschwindigkeiten bis zu 12 km/h an den Kanten bleibt kaum genügend Zeit, um allen Riffbewohnern Guten Tag zu sagen! Das "Thomas Reef" hat keinen Ankerplatz, es ist also den Korallen zuliebe "Drift Diving" angesagt. Achtung: Fallströmungen!

Details


Wer beim Tauchen auf Höhlen abfährt, der wird seine helle Freude am "Thomas Reef" haben, das mit seinen vertikalen Steilwänden, vielen Schluchten und dem spektakulären Canyon überzeugt. Der Tauchgang ist allerdings nur etwas für erfahrene Taucher: Vor allem auf der Seite, die in Richtung "Woodhouse Reef" liegt, wechseln die Strömungen je nach Gezeiten immens und sind nicht nur schnell, sondern erzeugen auch Fallströmungen.

Wer sich das zutraut sollte nicht lange zögern und die Tour sofort buchen. Das "Thomas Reef" ist einfach ein genialer und einmaliger Tauchplatz. Prädikat "supermegaüberdrübertoll". Der Canyon darf zurecht mit seinen drei Felsenbrücken protzen, Gorgonienfelder und Schwarzkorallen putzen sich stets für ihre Besucher heraus und immer wieder kommen Feuerfische, Riffhaie, Barrakudas, Muränen oder Familienmitglieder der anderen 1.200 Fischarten im Roten Meer auf einen Abstecher vorbei. Fischkino pur!

Hotspots 


Canyon: Tauchgebiete wie der Canyon im "Thomas Reef" geben uns die nötige Motivation, unsere Tauchskills immer weiter voranzutreiben. Ein sehr anspruchsvoller Tauchgang, der aber mit einer Unterwasserwelt belohnt wird, die selten zu finden ist. Sporttaucher nehmen den ersten Abschnitt flach tauchend in Angriff und durchqueren dann den ersten Torbogen.

Gorgonien: Indonesien, Algerien, Tunesien... Gorgonien! An der südlichen Ecke des "Thomas Reef" finden wir das Heimatland unzähliger Gorgonien, auch Hornkorallen oder Seefächer genannt. Diesen grandiosen Anblick können wir in ca. 30 bis 35 Metern Tiefe genießen.

Westseite: Auch an der westlichen Steilwand des "Thomas Reef" finden wir viele Gorgonien und Weichkorallen. Ein ganz besonderes Highlight ist die Höhle auf ca. 25 Metern, die nicht nur wir Taucher lieben, sondern auch der eine oder andere Weißspitzen-Riffhai.

Facts 


Strömung: morgens W, mittags W, nachmittags O

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 25-35m, S, O, N, D 30-35m

Temperaturen: J,F,M 24°C, A,M,J 26°C, J,A,S 28°C, O,N,D 26°C

Schwierigkeit: 5 Sterne

Tiefe: 2m bis 80m

Tour 1 - Klassische Tour mit Startpunkt an der südlichen Ecke des "Thomas Reef"


Vom Boot aus geht's in Richtung Norden runter auf das sandige Plateau in ca. 25 bis 30 Metern Tiefe. In dem Gorgonienwald werden wir von Langnasenbüschelbarschen begrüßt. Das gesamte Plateau ist übrigens von majestätischen Peitschen- und Schwarzkorallen besiedelt. Leicht abfallend führt dieser Bereich direkt zum Canyon, der in einer Tiefe von 35 Metern und parallel zur Ostseite seine Tore öffnet.

Viele wird interessieren, wie weit der Canyon in die Tiefe reicht und was ganz unten zu finden ist: Es geht teilweise bis auf 90 Meter runter, in der Tiefe zwischen 40 und 80 Metern befinden sich eindrucksvolle Bögen und der Grund ist von Sand bedeckt.

Beim klassischen Tauchweg außer- und oberhalb des Canyons geht es weiter in Richtung Nordwesten zur Westseite, bei starker Strömung ist man aber oft gezwungen, zum Boot zurückzutauchen. Ein Highlight auf der östlichen Seite wollen wir noch kurz erwähnen: Die Höhle in 5 Metern Tiefe, eigentlich eine Zahnarztpraxis - Barakudas und Thunfische holen sich hier ihre tägliche Zahnpflege. Die Zahnbürste nennt sich dabei im Roten Meer "Putzerfisch".

Tour 2 - Drift Westseite und Südwestseite


Eine tolle Tour, wenn es die Strömung erlaubt: Wir lassen uns einfach die Westseite entlang runtertreiben und begegnen dabei im Blauwasser immer wieder großen Räubern, Schildkröten und Schwarmfischen, bis wir im ersten Drittel auf die Höhle in 25 Metern Tiefe stoßen.



Das menschliche Auge kann 200 bis 300 Farbtöne unterscheiden. Wer alle auf einem Haufen sehen will, der macht ganz einfach einen Tauchgang im "Woodhouse Reef"! Das Riff hat keinen Ankerplatz und liegt in der Straße von Tiran nördlich des "Thomas Reef" und südlich von "Jackson". "Woodhouse Reef" und "Jackson Reef" sind allerdings durch einen flachen Sattel miteinander verbunden.

Details


"Woodhouse Reef" ist das längste der vier Riffe in der Straße von Tiran. Das Riffdach ist ca. 1,2 Kilometer lang. Im Bereich des Sattels sollte man extrem vorsichtig sein, weil wir Taucher hier mit brutalen Strömungen konfrontiert werden, die uns nach unten ziehen. Von den Einheimischen wird diese Stelle auch die "washing machine" genannt.

Getaucht wird hauptsächlich an der Ostküste, da es hier ein Plateau gibt, einen Canyon und... zwar kein untergegangenes Holzhaus, dafür aber interessante Wrackreste! Sollten wir unseren Blick von diesen abwenden können, haben wir die Chance hier Hammerhaie, graue Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Leopardenhaie oder Adlerrochen zu entdecken.

Der Canyon ist mit Luft zu eng, um ihn zu betauchen; am besten im oberen Bereich bleiben.Einigen Tauchern ist ihre zu große Neugierde hier schon zum Verhängnis geworden. Einen Schnappschuss für die Kids dürfen wir aber mitnehmen - wo hat Nemo nochmal gewohnt? In einer Anemone, genau! Die gibt's hier auch.

Hotspots 


Canyon und Plateau: Am meisten zu entdecken gibt es im Bereich des Canyons (bitte nicht hineintauchen!) und am Plateau selbst. "Woodhouse Reef" ist für die Begegnung mit Großfischen bekannt, also alle Augen offen halten!

Facts


Strömung: morgens S, mittags S, nachmittags N

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 25-30m, S, O, N, D 30-35m

Temperaturen: J,F,M 24°C, A,M,J 26°C, J,A,S 28°C, O,N,D 27°C

Schwierigkeit: anspruchsvoll (4 Sterne)

Tiefe: 0m bis 40m

Tour 1 - Vom Boot zum Canyon


Im nördlichen Drittel der Ostseite geht es vom Boot runter auf ca. 28 Meter Tiefe. Die Plateaubesichtigung machen wir nur mit einem Auge, das andere hat stets das Blauwasser im Blick, um nur ja keinen  Hammerhai, Riffhai, Leopardenhai oder Adlerrochen zu versäumen. In Richtung Norden geht's weiter zur Wand und der Sandstraße. Ausgetaucht wird über den Wrackresten und während des gesamten Tauchgangs sollten wir vor lauter Staunen nicht darauf vergessen, auf die Strömung zu achten.

Am besten machen wir uns schon morgens auf den Weg, wenn die Ostseite von der Sonne wachgeküsst wird und die Anemonen uns im kräftigsten Rot schöne Augen machen. Makrelen- und Thunfischschwärme sind zum Frühstücken auch oft in der Nähe.

Tour 2 - Drift-Tauchgang


Drift-Tauchgänge machen wir am "Woodhouse Reef" am besten in den schwach betauchten Bereichen: im südlichen Teil der Ostwand und an der Westseite des Riffs. Die Steilwände sind überall wunderbar bewachsen und gerade hier dürfen wir auf Begegnungen mit großen Jägern hoffen.



Ob es Michael war oder doch Samuel L., der dem "Jackson Reef" seinen Namen gegeben hat, wissen wir nicht. Wir können aber mit Sicherheit sagen, dass "Jackson" das nördlichste der vier Riffe von Tiran ist und durch ein zypriotisches Frachtschiff ("Lara") bekannt wurde, das dort am 04. Dezember 1981 mit voller Wucht auf das Riff aufgelaufen ist. Das "Jackson Reef" ist bei Tauchern sehr beliebt, vor allem wegen der hohen Chance, hier in den Sommermonaten Hammerhaie zu sehen. Bei Strömung ist dieser Tauchgang allerdings anspruchsvoll. Ein Ankerplatz ist vorhanden.

Details


Das "Jackson Reef" gleicht einem Dreieck, dessen Spitze in Richtung Norden zeigt. Genau hier liegt das berühmten Schiffwracks "Lara", 1981 aufgelaufen und gesunken. In der Nähe von "Lara" kann man immer wieder Hammerhaie sehen, die sich im Blauwasser aufhalten und das auch noch in angenehmen Tiefen zwischen 10 und 30 Metern.

Der stark frequentierte Tauchspot ist nicht nur ein Leckerbissen für Taucher, sondern auch Schnorchler kommen am "Jackson Reef" auf ihre Kosten, da es zwei flachere Plateaus gibt. Perfekt also für einen Unterwasser-Ausflug mit der ganzen Familie. Neben der "Lara" gehören auch die Überreste des alten Leuchtturms zu den Highlights des Riffes.

Nicht nur Riff- und Hammerhaie können wir mit etwas Glück beobachten, sondern auch prächtige Korallengärten, rote Anemonen, Clownfische, Pferdekopfmakrelen, Adlerrochen, Napoleons, Zackenbarsche oder Thunfisch-Schwärme. Sehen, staunen, genießen!

Hotspots


Plateau im Westen: Das Plateau im Westen beherbergt den wundervollen Korallengarten, der farbenfroher nicht sein könnte. Wir finden hier auch die knallrote Anemone und zwar in einer Tiefe von 28 Metern.

Plateau im Osten: Im Ost-Plateau besuchen wir die Überreste des alten Leuchtturms und erfreuen uns hunderter Fischarten in den verschiedensten Formen und Farben.

Wrack und Haie: Bei der Besichtigung der "Lara" sind wir gut beraten, auch immer wieder das Blauwasser mit unseren Blicken zu scannen, um in den Genuss des Anblicks von Hammerhaien zu kommen.

Facts


Strömung: morgens S, mittags S, nachmittags N

Sichtweiten: J, F, M, A 35-40m, M, J, J, A 25-30m, S, O, N, D 30-35m

Temperaturen: J,F,M 24°C, A,M,J 26°C, J,A,S 28°C, O,N,D 27°C

Schwierigkeit: 5 Sterne

Tiefe: 0m bis 50m

Tour 1 - Drift von der Nordspitze


Wir starten beim Wrack der "Lara" und treiben je nach Strömung mit dem Riff zu unserer rechten oder linken Schulter. Vor allem beim Erreichen der südlichen Seite heißt es auf die Strömung Acht zu geben.

Die Wrackteile der "Lara" liegen bis zu 30 Meter tief, hier können wir im Blauwasser verweilen - die Wahrscheinlichkeit, dass Haie unterwegs sind, ist hier sehr groß. Danach können wir noch einen Abstecher in Richtung Süden machen und uns die West- und Ostwand ansehen. "Jackson"s Steilwandriff ist wie aus dem Bilderbuch, mit farbenfrohe Korallen, unzähligen schimmernden Fischen, Schildkröten, Jägern und zahlreichen anderen Meeresbewohnern. Aufgrund der teilweise starken Südströmung aber immer die Boje mitnehmen und sich gegebenenfalls abholen lassen.

Tour 2 - Südlicher Bereich


Vom Boot in der Mitte des südlichen Bereiches geht es entlang der großen sandigen Rinne hinunter auf etwa 30 Meter. Hier sehen wir die ersten Zackenbarsche und auch kleine Haie können mitunter vorbeischwimmen. Weiter unten, in 45 Meter Tiefe, lebt eine Sandaal-Kolonie, die wir aber auch im 40-Meter-Bereich sehen.

Mit dem Riff an der rechten Schulter geht's weiter zur Behausung der Clownfische, der roten Anemone. Bis zur Ecke der Westseite können wir tauchen, dann müssen wir aber darauf achten, dass uns die Strömung nicht zu weit mitnimmt, sonst schaffen wir es unter Umständen nicht mehr zum Boot zurück.

Der obere, seichtere Bereich eignet sich perfekt zum Austauchen und ist geschmückt von zahllosen Feuerkorallen. Wir sehen auch noch Riffbarsche, Kaninchen- sowie Doktorfische und die eine oder andere Schildkröte. Mit dem Riff zu unserer linken geht's gemütlich zurück zum Boot.

Tour 3 - Vom Ankerplatz gen Osten


Schon mal von einem "Lanabüba" gehört? Nicht? Doch, sicher - der Langnasenbüschelbarsch! Vom Boot aus, mit dem Riff zur linken Schulter, tauchen wir bis zu 20 Meter tief über einem sandigen Plateau, um vor dem Drop-Off in den Gorgonien die Langnasenbüschelbarsche zu besuchen. Feuerkorallen bahnen sich hier einen Weg bis in Tiefen von 38 Metern.

Die Reste des alten Leuchtturms und wunderschöne Hartkorallenblöcke finden wir im Ostplateau zwischen 8 und 15 Metern. Auch hier heißt es wieder, nicht zu weit zur Ecke zu tauchen, um sicher wieder zum Boot zurückkehren zu können. Barakudas und Schildkröten sind am Ende des Plateaus anzutreffen.



Der Name Brother Islands kommt von der Firma, die den Leuchtturm elektrisch bestückt hat. Die erste Lichtanlage hatte eine Stärke von umgerechnet 5000 Kerzen. Die beiden Inseln sind vulkanischer Herkunft und liegen auf einem Gebirgsrücken, der zur West- und Ostseite weit über 1000m in die Tiefe stürzt. Die Reste der Vulkangeschichte sind heute noch gut zu erkennen an dem Basaltgestein, das deutlich dunkler ist als der Riffaufbau.

Details

Der Big Brother hat eine Länge von 200m und eine Breite von 60m. Er steht fast quer zur Nord-Süd-Richtung und ist bis auf das östliche Plateau ein Steilwandriff. Auf der Insel hat man meist die Möglichkeit, sich die Füße zu vertreten, eine Shisha mit dem Leuchtturmwärter zu rauchen oder kleine Souvenirs zu erstehen und die Aussicht vom Leuchtturm genießen. Das kann sich je nach Laune des Militärs ändern.

Das Wrack der „Numidia“ liegt schräg am Riff von 15m bis 75m Tiefe. Der Stückgutfrachter fuhr 1901 nach einem Navigationsfehler auf die Westseite auf. Seine Ladung bestand aus Schienen und Eisenbahnrädern. Sie verteilt sich um das Wrack herum. Der Bewuchs des Wracks hört beinahe schlagartig bei 40 Metern auf.
Die Numidia ist weltweit eines der am schönsten bewachsenen Wracks.

Die „Aida“, die sich auf der südlichen Seite in einer Tiefe von 30m bis 65m an das Riff schmiegt, ruht dort, seit sie 1953 in rauer See auf das Saumriff auflief. Sie sollte Personal für den Leuchtturm und Material für die Insel bringen. Durch die Stürme Anfang 2010 ist das Wrack ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden.

Um das westliche Ende herrscht meist hohe Welle und Einiges an Strömung. Falls es am Nachmittag möglich ist, dort zu tauchen, hat man die Möglichkeit, Graue Riffhaie und zwischen den Wracks auch ab und zu Hammerhaie zu beobachten.

Am östlichen Plateau befindet sich der Fuchshai, außerdem kann man dort eigentlich immer Graue Riffhaie treffen. Weiter auf der Nordseite sind schöne Einkerbungen und die Riffwand ist wunderschön mit Weich- und Hartkorallen bewachsen. Dazu kommen alle Arten von Fischen.

In Richtung Westen trifft man eigentlich zu jeder Tageszeit auf zwei Napoleons, die extrem zutraulich sind. Sollten sich unter oder bei den Booten keine Seiden- oder Weißspitzenhochseehaie aufhalten, ist auch oft eine Schildkröte anzutreffen. Im Süden befindet sich der Steg, über den der Leuchtturm beliefert wird. Zu beiden Seiten findet Ihr in zwei bis fünf Metern Tiefe kleine Einkerbungen mit gigantischen Fischschwärmen, jagenden Flötenfischen, juvenilen Napoleons. Im Freiwasserbereich ziehen oft jagende Makrelen, Thunfische und Barrakudas vorbei.

Die Routenplanung am Big Brother ist einfach, denn die Strömung gibt die Richtung vor. Im Frühjahr muss man dort mit hoher Welle rechnen. Die Strömungen an den Punkten, die von den Zodiacs zum Absetzen der Taucher angefahren werden, sind nicht zu unterschätzen und man sollte an sein ENOS denken. Hier ist eigentlich immer ein zügiges Abtauchen nötig. Sonst wird man mit der Oberflächenströmung unter Umständen abgetrieben.

Strömung: Morgens N/W, mittags N, nachmittags N/O bis O
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M, 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll

Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Fuchshai am Morgen


Am Morgen ist der beste Platz das östliche Plateau mit seinen Hügeln auf 36 bis 45m. Es hat einiges zu bieten, v.a. den Fuchshai (Drescherhai). Falls es die Brevetierung erlaubt, sollte man im Strömungsschatten der kleinen Hügel an der Riffnase im Osten seine Nullzeit ausnutzen und danach mit der Strömung Richtung Westen an der schön bewachsenen Steilwand austauchen.

Tour 2 – Aida am Mittag


Hier geht es mit dem Zodiac hin, falls die Welle es erlaubt. Die Aida fängt bei etwa 30 Metern Tiefe an. Der obere Bereich ist voll mit Glasfischen und die Laderäume stehen offen. Anschließend geht es zurück über die verteilte Ladung, die zerklüftete Riffwand entlang nach Osten, Richtung Schiff.

Tour 3 - Numidia am Nachmittag


Wenn Welle und Strömung es zulassen, solltest du mit dem Zodiac zur Numidia. Sie hat auf der nördlichen Seite einen sehr schönen Bewuchs von Weich- und Hartkorallen und ist eines der schönsten Wracks im Roten Meer. Die südliche Seite sieht aus, als wären erst zwei Tage seit dem Untergang vergangen. Der Rest der Ladung ist deutlich zu erkennen. Der Fischbestand ist reichlich, die Strömung unterschiedlich stark und meist von Norden um die Ecke nach Westen ziehend.

Tour 4 - Fuchshai am Nachmittag


Den letzten Tauchgang des Tages sollte man wieder an der Nordostspitze machen, denn wenn in den späten Nachmittagsstunden das Licht schwindet, beginnt die Jagd der Raubfische. Du siehst dann Gelbflossenthunfische, Dickkopfmakrelen, Barrakudas - und an der Spitze oft Fuchshaie. Lass Dir viel Zeit, paddle nicht unnötig herum und beobachte einfach nur. Du kommst garantiert auf Deine Kosten!

 

  

Der kleinere der beiden „Brüder“ des berühmten Doppelriffs liegt in guter Sichtweite, östlich des großen Bruders. Hier gibt es Gorgonienwälder, riesige Überhänge und den „Shark Point“ – eine Putzerstation für Haie.

Details


Der kleine Bruder verläuft von Nordwesten nach Südosten bei einer Länge von 100m und einer Breite von 50m. Nach Norden läuft Little Brother etwas keilförmig zu. Seine Höhe beträgt nur 11 bis 12m und er ist umrandet von einem Saumriff, das ihn regelrecht zu behüten scheint. Auf der südöstlichen Seite, wo die Ankerplätze sind, fällt das Riff steil nach unten ab bis auf 10m, wo eine kleine Riffnase besteht, die in eine leichte Schräge übergeht. Sie endet mit einem Überhang auf 37m. Danach fällt die Wand weiter in die Tiefe. Dort verläuft aus Richtung Norden eine lagunenähnliche Wand bis zum großen Gorgoniengarten, der sich im Osten von 18m bis weit über 40m in die Tiefe erstreckt.

Das Riff mit seinen gewaltigen Überhängen und großen Einkerbungen erstreckt sich bis in den Nordwesten, wo sich in 40m Tiefe ein kleiner Hügel gebildet hat - der „Shark Point“. Dort hast Du in den frühen Morgenstunden gute Chancen auf graue Riffhaie, die sich dort nach erfolgreicher Jagd in der Nacht die Zähne putzen lassen.

Vom Südosten nach Norden ist das Riff geprägt von einer Steilwand, die zwischen 25m und 40m verläuft. Die Struktur ist ganz ähnlich der Nordseite bis zur letzten Lagune vor dem Shark Point.

Die Brother-Insel kann man nicht betreten. Auch hier ist im Frühjahr immer mit rauer See zu rechnen und es ist definitiv kein Tauchplatz für Anfänger. Die meisten Tauchgänge werden mit dem Zodiac begonnen und beendet. Zum Thema Zodiac gibt es ein eigenes Briefing. Die beiden Brüder liegen in einem Marinepark, deswegen sind hier einige Bestimmungen zu beachten. Auch diese findet Ihr bei uns.

Strömung: Morgens auf der Nordseite N, auf der Süd Seite W. Mittags N/O und teilt sich auf der Nordseite nach W und S/O. Nachmittags meist stark aus O, wobei sich ein kleiner Puffer auf der südöstlichen Seite bildet.
Sichtweiten: J,F,M,A 30-50m, M,J,J,A 30-40m, S,O,N,D 50-60m
Temperaturen: J,F,M 22-23°C, A,M,J 23-28°C, J,A,S 28-30°C, O,N,D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll
Tiefe: 15m bis ca. 100m

Tour 1 – Der Gorgoniengarten


Den ersten Tauchgang solltest Du gemütlich vom Boot zum Boot machen und die Südostseite erkunden. Du hast gute Chancen, unten an der Riffnase auf Grau- und Fuchshaie zu treffen, danach sollte es weiter gehen zum Gorgoniengarten, der zwischen 18 und 40m liegt. Danach geht es wieder um die Ostspitze zurück.

Tour 2 – Shark Point


Für diese Tour geht es erst mit dem Zodiac an die Südwestseite. Ihr werdet in der letzten Lagune abgeworfen und solltet so schnell wie möglich abtauchen, denn an die Westspitze schlägt die Welle. Dort taucht Ihr im Strömungsschatten der Riffnase ab Richtung Shark Point. Versucht bei starker Strömung nicht zum Shark Point zu tauchen, sondern bleibt am Riff. Taucht Ihr an der Nordseite zurück, könnt Ihr auf leichte Gegenströmung treffen aufgrund der Verwirbelungen. Dies geht jedoch nur ein kurzes Stück bis zur nächsten Einbuchtung, danach teilt sich die Strömung und Ihr habt „Rückenwind“. Den Blick ins Blauwasser nicht vergessen, es kann Großfisch vorbei ziehen!

Tour 3 – Steilwand pur


Dieser Tauchgang ist variabel. Du kannst mit dem Zodiac Richtung Norden aufbrechen. Beim Ausstieg immer die Strömung checken: Auch hier wieder, je nach Strömung, entweder zur Riffnase oder einfach den Süden erkunden. Eine zweite gute Variante ist, vom Boot aus die südliche Steilwand zu betauchen und Dich, wenn nötig, vom Zodiac abholen zu lassen. Aber Achtung: In den Nachmittagsstunden, wenn das Licht allmählich schwindet, herrscht auf der Südostseite Jagdstimmung.


Eine einzigartige Struktur macht dieses Riff so bemerkenswert: Es gibt Einkerbungen und kleine Höhlen, außerdem einen atemberaubenden Korallengarten. Alle Arten von Kaiser- und Wimpelfischen sind hier zu Hause, aber auch Riffhaie. Aufgrund seiner Lage und seiner Maximaltiefe von 16m ist Abu Dabab I hervorragend geeignet für entspannte Tag- und spannende Nachttauchgänge.

Details


Abu Dabab III liegt südlich von Abu Dabab II und 20 Minuten westlich von Elphinstone. Es hat eine Länge von West nach Ost von 150m und eine Breite von Süd nach Nord von 70m. Es ist ein sehr sicherer Platz auch für die Übernachtung.

Im Süden, fast genau in der Mitte, steht ein einzelner Block. Dort wirst Du strahlend rote Feuerfische sehen, sowie Federsterne und in der Nacht Gorgonenhäupter. Zudem ziehen im Süden immer wieder Delphine vorbei. Im Südosten befindet sich noch eine Ansammlung von Ergs mit Weich- und Hartkorallen, um die herum sich vereinzelt Karettschildkröten und Haie aufhalten.

Im Norden liegt die berühmte „Heaven one“. Man erzählt sich viele Geschichten um dieses Wrack. Nicht weit entfernt findest Du Anemonenkolonien und ein Höhlensystem, bewachsen mit uralten Korallen, bevor man auf der Westseite in zwei Lagunen eintaucht mit mächtigen Korallen und Fischschwärmen aus Barben und Schnappern.

Auf der Westseite zieht sich eine alte Korallenformation Richtung Süden mit einigen Blöcken, zwischen denen gern Riffhaie schlafen. An der Riffkante kann man Reste von Amphoren finden.

Tour 1 – Haie im Südwesten


Vom Boot aus geht los Richtung Westen. Am Ende des Riffes zieht sich eine Riffnase Richtung Süden. Daneben stehen einzelne Korallenhügel. In diesem Bereich findet man häufig junge Riffhaie, aber auch Ammenhaie wurden dort schon gesehen, sowie Muränen und Napoleons. Auf dem Rückweg solltest Du am Riff entlang tauchen und die Augen offen halten: In der ersten großen Einkerbung findet man Splitter von historischen Trinkgefäßen aus Ton.

Tour 2 – Wrack und Höhlen zum Mittag


Mit dem Zodiac erreicht man in 5 Minuten das Wrack der „Heaven one“. Das Schiff ist oberhalb der Wasserlinie total abgebrannt. Entsprechend wenig ist übrig geblieben. Man sieht aber noch deutlich den Kiel und die Maschine sowie manche Teile im Außenbereich. Vom Wrack geht es weiter nach Süden, über einen Korallenhügel. Dann erscheint der Eingang zur Höhle - das Lichterspiel dort ist ohnegleichen! Danach nach rechts in die zwei Lagunen mit Anemonenkolonien und über die Korallenbänke Richtung Südosten bis zum Schiff.

Tour 3 – Südosten am Nachmittag


Vom Schiff hast du gerade mal ein paar Meter zu schwimmen, bis du den Block in der Mitte erreichst. Dort findest du sehr oft eine große Muräne und viele Feuerfische. Weiter Richtung Osten zu den nächsten Blöcken mit Glasfischen und Seenadeln. Auch Schildkröten kommen hier gern vorbei. Zurück Richtung Riff triffst du Drachenköpfe und Blaupunktrochen, im oberen Bereich auch Schwärme vom Schnappern und Barben oder Teppichkrokodilfische. Im kleinen Korallengarten leben Krebse und manchmal hat man das Glück Delphine zu sehen.

Tour 4 – Nachttauchen


Der Block in der Mitte im südlichem Bereich bietet alles, was man für einen Nachttauchgang haben muss - von Federsternen über Gorgonenhäupter und Spanische Tänzerinnen, Kalmare, Krebse, Garnelen und auf dem Grund Muschelgräber (Bärenkrebse) mit 20-30cm Größe. Du solltest nicht zu viel Licht einsetzen - es lohnt sich!

 

  

Ein Riff mit sehr steilen Abhängen und zwei Plateaus im Norden und Süden. Es liegt 30 Min östlich von Abu Dabab und ist somit ein Außenriff, das rundum weit über 100m in die Tiefe abfällt. Elphinstone ist bekannt für seine Weißspitzen-Hochseehaie und berüchtigt durch den Torbogen.

Details


Das 350m lange und 60m breite Riff liegt je nach Wasserstand etwa 1-3m unter Wasser.

Richtung Norden neigt sich das Riffdach auf 3-4m zur Kante hin. Nach einem steilen Hang erreicht man bei 18-20m das Plateau. Dieses fällt etwa 70m lang kontinuierlich auf eine Tiefe von 40m ab. Ein tiefer Spalt kündigt hier das 50m-Plateau an, das sich weitere 30m nach Norden zieht.

Die Ostseite ist gekennzeichnet von Plateaus und Überhängen, sie fällt terrassenartig über 100 Meter in die Tiefe. Das Südplateau läuft wellenförmig von 18 bis auf 43m in die Tiefe. Die komplette Westseite hingegen zeichnet sich durch eine Vielzahl von Überhängen im oberen Bereich aus.

Das gesamte Riff ist übersät mit Weich- und Hartkorallen in allen Farben. Der Fischbestand variiert je nach Jahreszeit leicht. Dennoch kannst Du mit etwas Glück im Norden/Westen dem einen oder anderen Hai begegnen.

Auch wenn es nicht verboten ist: Hier solltest Du nicht schwimmen oder schnorcheln. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der vielen Zodiacs ist das zu gefährlich. Außerdem gibt es starke Oberflächenstömungen.

Tour 1 - Für Tekkies: Torbogen am Morgen


Vom Boot aus tauchst Du die Plateaukante Richtung Süden – die Strömung also im Rücken. Bei etwa 54m Tiefe beginnt der Torbogen. Die Steinblöcke am Boden sind entgegen allen Gerüchten aus der Bogendecke gestürzt und nicht etwa von Menschenhand geschaffen („Sarkophage“). Tauchst Du durch den Bogen, erreichst Du links einen Hohlweg, der zurück zum Plateau führt. Meist ist man hinter dem Torbogen im Strömungsschatten, sollte man doch auf Strömung treffen, kehre lieber wieder um und tauche auf demselben Weg zurück.

Tour 2 - Gorgoniengarten morgens oder mittags


Vom Boot aus kannst Du über das Südplateau auf die Ostseite tauchen. Über die Kante erreicht man bei etwa 25m den Gorgoniengarten. Hier trifft man auch den berühmten „LaNaBü“ - den Langnasenbüschelbarsch. Die Riffkante bietet viele Weich- und Hartkorallen. Behalte während des Tauchganges die Strömung immer im Auge, um früh genug umkehren zu können.

Tour 3 - Das tiefe Nord-Plateau am Nachmittag


Am besten taucht man relativ seicht, doch immer mit Sichtkontakt, am Plateau entlang Richtung Norden. Erst wenn Du den 40m-Spalt siehst, solltest Du tief gehen. Bei 40-50m hast Du mit etwas Glück Haikontakt. Beim Austauchen empfiehlt es sich nicht lang in großer Tiefe zu bleiben sondern am traumhaft bewachsenen Riff entlang zu tauchen und dort die Tiefen- sowie Sicherheitsstops einzulegen. Gelegentlich gibt es am nördlichen Plateau eine Fallströmung.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel. Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag. Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

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