Deep South – St. Johns

   
 

Übersichtskarte der Tauchspots

Map St. Johns

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Eine wunderbare Tour für Taucher, die Abwechslung lieben: Bunte Korallengärten mit Fischschwärmen, atemberaubende Steilwände, Riffe mit Höhlengängen, einige Wracks und, nicht zu vergessen, die spektakulären Nachttauchgänge. Eine Mischung aus dem Besten, was das Rote Meer zu bieten hat. Die abwechslungsreichen  Riffe der St. John´s Gruppe liegen weit im Süden, hinter Port Berenice und gehören zum größten Riffplateau nördlich von Port Sudan.

Das spektakuläre Unterwasserleben hier, lohnt die lange Anfahrt allemal. Die Riffwände bersten vor Leben: Riesige Fächer- und Weichkorallen, Höhlen und Überhänge gehören ebenso dazu wie der im nördlichen Roten Meer vorkommende Buckelkopf-Papageienfisch mit bis zu 1,80 Meter Länge! Bis zu acht verschiedene Haiarten wie Fuchshai, Schulen von Hammerhaien, Tigerhaie und sogar Longimani werden hier regelmäßig gesichtet. Herrlich bewachsene Riffdächer mit viel „Kleinzeug“ sorgen für Abwechslung zu den spektakulären „Blauwasser-Tauchgängen“!

Nach der Ankunft in Hurghada oder Marsa Alam, Transfer zum Schiff in Marsa Ghaleb, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen.

 

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                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:


Mögliche Stationen auf dieser Tour:

 

  

Dies ist das größte Riff nach Wadi Gimal Island. Die beiden bilden einen Kanal. Spektakulär ist der riesige Korallengarten. Man findet dort große Zackenbarsche, Anglerfische sowie sesshafte Quallen und eine dunkle, fast schwarze Spanische Tänzerin.

Details


Mit einer Breite von 350m und einer Länge von gut 3km ist Dahra Wadi Gimal ein lang gezogenes Riff, das im Norden über mehrere Blöcke in fast eigenständige Riffe ausläuft. Es eignet sich gut zum Übernachten und liegt 5 Minute entfernt von Shelaniat. Im Süden hat man ein schmales Plateau in einer Tiefe zwischen 5 und 14m mit mehreren kleinen Korallenblöcken von 1 bis 2m Höhe - hervorragend geeignet für einen Nachttauchgang. Das Plateau hat eine Breite von 30m, bevor es über mehrere Stufen in den Kanal Richtung Wadi Gimal Island geht. Hier gibt es eine der größten Papageifischarten, den Büffelkopf-Papageifisch.

Auf der östlichen Seite, abgegrenzt durch einen Korallenausläufer, befinden sich Korallentürme mit 9 bis 12m Höhe und Durchmessern von 2 bis 3m. Sie haben im oberen Bereich lila Weichkorallen, gemischt mit Hartkorallen. Ein ideales Revier für Glas- und Rotfeuerfische, riesige Seegurken und Seezungen.

Auf der Außenseite verläuft ein sehr schmaler Kanal mit einer Engstelle in der Mitte. Richtung Osten stößt Du auf ein riesiges Labyrinth aus allen Arten von Korallen. Es hat eine imposante Höhe von 10-15m und besteht aus Tischkorallen mit teils 4m Durchmesser, schiffsgroßen Bergkorallen sowie Salatkorallen mit 2m hohen Blättern. Unbedingt ansehen!

Tour 1 – Ost-Außenseite


Mit dem Zodiac geht es an die Außenseite des Riffes. Du solltest im Süden des kleinen Kanals beginnen und Richtung Norden tauchen, dann durch einen Durchbruch auf die äußere Seite und im Zickzack über den Korallengarten zurück Richtung Süden.

Tour 2 - Südostseite


Vom Schiff aus solltest du in einer Tiefe von 12-14m Richtung Osten zu den Blöcken tauchen. Dann Richtung Westen zurück aufs Plateau, so wirst du hinter jeder Ecke etwas Anderes entdecken - von Rochen bis Seezungen, von Schnecken bis Anglerfischen.

Tour 3 – Nachttauchgang


Die Riffwand in 5 bis 8m Tiefe ist wunderschön. Dort hat man sehr oft schon eine fast schwarze Spanische Tänzerin gesehen, die dort ansässig ist. Aber auch den Sargassum-Anglerfisch gibt es hier, Garnelen, Steinfische und den nachtaktiven Korallendrachenkopf. Mit einer Größe von 4 bis 5cm und einer leicht rot-weißen Färbung wirkt er sehr gut geschützt. Mit etwas Glück wirst du Kalmare bei der Jagd sehen.

 

  

Dies ist eines der nordöstlichsten Riffe in Sataya. „Maksur“ bedeutet „Riss“ oder „Spalt“ und diesen kann man im Süden auch noch erkennen. Shaab Maksur ist mehr oder weniger ein Steilwandriff und erinnert auf der Ostseite an Elphinstone. Dazu gibt es eine der schönsten Lagunen im Roten Meer.

Details:


Maksur liegt 15 bis 20 Minuten von Shaab Claude und Abu Galawa entfernt. Es ist 350 bis 400m lang und hat drei Plateaus, davon eines - untypisch für ein Außenriff - auf der Westseite. Die Strömungen sind ähnlich wie bei Elphinstone, denn beide Riffe haben fast exakt die gleiche Ausrichtung.

Das Südplateau besteht eigentlich aus zwei Ebenen. Die erste reicht von 18 bis 35m, die zweite von 35 bis 42m. Beide haben eine Länge von 50 bis 60m und eine Breite von 40m. Am Ende geht es steil abwärts auf 80m, danach in eine Schräge weiter bis 120m, bevor das Riff vollends in der Tiefe verschwindet.

Die Westseite hat etwas Besonderes, denn abgegrenzt von einem Korallengarten und einem Block am Ende liegt in der Mitte des Plateaus eine kleine Lagune, die mit einer Tiefe von 13-16m und einer Breite von 20m sehr schön eingebettet ist. Hier liegen einige Wrackteile von einem alten Safariboot, das nach 14 Tagen im Dienst aufs Riff gefahren ist. Die Aufbauten wurden über Bord geschmissen und der Rumpf wurde in die Werft zur Rekonstruktion gebracht. Mittlerweile ist das Riff sehr schön um die Wrackteile herum gewachsen.

Der östliche Bereich ist Steilwand und im Norden gibt es ein weiteres Plateau in einer Tiefe von 20 bis 37 Metern, auf dem sich kleinere Hügel und ein Korallengarten befinden. Hier können, wie überall bei diesem Riff, Fallströmungen auftreten. Am nördlichsten Punkt gibt es noch mal zwei Zinnen, die durch einen 8m tiefen Spalt vom Riff getrennt sind.

Tauchgang 1 – Zum Nordplateau


Am besten startest du vom Zodiac gut 30m nach Ende des Riffes auf 10 bis 15m Tiefe, denn hier hat man einen guten Überblick und darunter gibt es häufig Strömung aus Nord. Hinter einem der großen Hügel findest du Schutz, um dich vorne an der Kante nach Haien umzusehen. Zumindest sollten ein paar Thunfische oder Barrakudas den Weg kreuzen. Falls nicht, besteht die Möglichkeit auf einen schönen Strömungstauchgang.

In den Morgenstunden hast du beim Austauchen auf der Ostseite das beste Licht. Wahrscheinlich wird am Ende der Weg zum Schiff im Süden zu weit sein. Setze dann besser deine Boje und lass dich abholen.

Tauchgang 2 – Zum Südplateau


Das Boot liegt üblicherweise südlich vom Riff. Dort ist auch gleich die erste Besonderheit, denn zwei große Blöcke stehen ganz in der Nähe. Sie sind toll bewachsen mit Weich- und Hartkorallen und sind teilweise hohl – das ist gut für Zackenbarsche. Tauche weiter über das Plateau Richtung Süden, bei den Putzerstationen vorbei, bis zum Ende. Links kommt dort ein kleiner Korallenblock mit lila Weichkorallen und jungen Husaren.

Weiter geht es Richtung großer Korallengarten. Bei 22m steht eine Fächerkoralle mit zwei bis drei Langnasenbüschelbarschen, Napoleons, Skorpionfischen, Schnecken und Nemos. Von dort zurück im oberen Bereich. In 5 bis 7m Tiefe kann man noch den Spalt erkennen, der dem Riff den Namen gab, sich mittlerweile aber mit Abrieb füllt. Mit dem Riff an der rechten Schulter geht es zurück zum Boot. .

Tauchgang 3 – Zum Westplateau


Hier beginnt man am besten bei dem einzeln stehenden Block, der bis zur Oberfläche reicht. Auf seiner Nordseite in 12m Tiefe sitzt eine Anemonenkolonie, wo man sehr oft auch Eier des kleinen Clownfischs findet. Von dort weiter in den Innenbereich der Lagune, wo an jeder Ecke und Einkerbung eine andere Überraschung wartet: von freischwimmenden Moränen über Glasgarnelen und Putzerstationen für große Barrakudas bis zu Torpedorochen. Sogar junge Weißspitzenriffhaie sind hier anzutreffen. Hast du genug gesehen, kannst du über den Korallengarten in den Außenbereich tauchen und zum Schiff zurück.



Dies ist eines der großen Riffe in St John’s. Steil abfallende Wände und ein Plateau auf der Südseite, zwei Höhlen und ein schöner Korallenbewuchs machen es immer zu einem attraktiven Tauchziel. Oft trifft man hier auf Mantas, GraueRiffhaie und manchmal sogar auf Hammer- oder andere Hochseehaie.

Details


St. John`s GotaKebir ist 250m lang und 120m breit. Der Norden endet in einer Steilwand, die zum Teil bis auf 35m abfällt und in eine kleine Kante mündet, bevor sie weiter in die Tiefe stürzt. Die Westseite fällt mit Überhängen und tiefen Einkerbungen auf 20 bis 25m, dann mit einer leichten Schräge in den Außenbereich und verschwindet dort in der Tiefe. Im Osten fällt die Wand 20 bis 30m ab und geht dann in einen Überhang über. Der nördliche Teil fällt direkt in die Tiefe. Auf dem Weg dorthin stehen riesige Gorgonien mit einem Durchmesser von 3 bis 4m.

Die Südseite ist überzogen mit Korallenfeldern. Die Riffwand dort verläuft senkrecht nach unten auf das zweite Plateau bei 55m Tiefe.Auf dem Plateau kannst Du Mantas, Graue Riffhaie und Hammerhaie beobachten, wie sie ihre Bahnen ziehen. Jeweils auf der West- und Ostseite, hinter dem Plateau auf 9m, befinden sich Höhlen. Beide verlaufen fast identisch in einem spannenden Rundweg mit großem Durchmesser. Bitte achtet jedoch auf Dinge, die durch die ausgeatmete Luft herunterstürzen können.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O, nachmittags S/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-35m, M, J, J, A 30m, S, O, N, D 30-50m
Temperature: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C
Schwierigkeit: bei Strömung sehr anspruchsvoll
Tiefe: 3m bis ca. 100m

Tour 1 – Das Plateau


Vom Boot aus ist der Start sehr einfach, denn das Plateau liegt gleich darunter mit seiner Farbenpracht und seinem Fischtreiben. Dort findest Du Napoleons sowie Barrakudas, bei den Putzerstationen und an der Kante auch graue Riffhaie und Hammerhaie. Zum Austauchen solltest Du Dir die Anemonen anschauen und zum Schluss die Höhlen. Danach geht es im Flachen zurück zum Schiff.

Tour 2 – Der Nordosten


Mit dem Zodiac geht es nach Nordosten und Du tauchst ab in eine Tiefe von 25 bis 30m. Du wirst Gorgonien finden mit Langnasenbüschelbarschen, die ein oder andere Muräne und Schwärme von Schnappern und Barben. Im Blauwasser kannst Du wahrscheinlich graue Riffhaie und Hammerhaie sehen und auch Mantas ziehen manchmal hier vorbei. Je nach Strömung lässt Du Dich treiben und das Austauchen im oberen Bereich mit seinen bunten Korallen ist ein Hochgenuss!



Dieses kleine Riff liegt zwischen Habili Soraya und Gota Kebir. Es ist ein Steilwandriff. Wegen eines Kamin auf der Südseite, der bis zur Oberfläche reicht, und wegen der Lage sind hier die spektakulärsten Sichtungen möglich: Mantas, aber auch Hochseehaie wie Longimanus und Seidenhaie.

Details


Das Riff reicht bis weit über 100m in die Tiefe und hat im Süden einen Kamin bei 9m Wassertiefe, der mit schwarzen Korallen bewachsen ist. Das Betauchen des Kamins kann wegen herab fallender Steine gefährlich sein.

Die Westseite ist eine Wand mit tiefen Einkerbungen und Auswüchsen. Dort findest Du einen Block, der wie aus dem Riff herausgewachsen scheint und aus 22m bis 9m unter die Oberfläche reicht. In der Tiefe ziehen ab und zu ein paar Graue Riffhaie vorbei.

Im Norden hat St. John`s Gota Soraya nach einer Steilwand von 15m eine Riffnase, die mit einer Schräge weit über 70m nach unten läuft. Sie ist über und über mit Gorgonien und Peitschenkorallen bestückt sowie mit riesigen Weichkorallenfeldern. Grauschwarze Schnapper und Riffhaie sind dort häufig anzutreffen.

An der Ostseite findest Du in den breiten Einkerbungen Schwärme von Schnappern und Barben. Oft bekommt man auch Manta-Besuch, da dort die Strömung aufs Riff trifft.

Tour 1 – Südwesten am Morgen


Im Süden auf etwa 9m befindet sich der Eingang zum Kamin, abgeschirmt durch einen Überhang, der mit riesigen schwarzen Korallen bewachsen ist. Die Strömung kommt meist aus Süden und/oder Westen. Weiter Riff rechte Schulter ragt ein riesiger Block aus dem Riff. Sucht ruhig einmal das Blau unter Euch ab. Auf dem Weg zurück, Riff linke Schulter, bleibt auf 5m und schaut wieder ab und zu ins Blaue: Eventuell gibt es einen Longimanus oder Seidenhai zu sehen.

Tour 2 – Nordosten am Mittag


Mit dem Zodiac lässt man sich im Norden beim Plateau absetzen und taucht auf 30m zu den Gorgonien. Weiter Richtung Osten, Riff rechte oder linke Schulter - je nachdem, was angenehmer ist. Das Austauchen am oberen Korallengarten im Südosten ist sehr anzuraten, denn dort wartet noch der ein oder andere Rotfeuerfisch und Drachenkopf auf dich.



Habili Ali (auch: Habili Kebir) liegt in südlicher Richtung etwa 3 Stunden entfernt von Ras Banas. Durch seine steil abfallenden Riffwände ragt es dominant aus einer Tiefe von 100m vom Tiefplateau empor und ist deshalb mit außerordentlichem Fischreichtum gesegnet. Ob groß, ob klein - hier kann alles sein!

Details


Dieses Riff ist das nordöstlichste vom Zentralbereich St.John’s. Es ist ein Steilwandriff, das je nach Jahreszeit zwischen 0 und 4m unter Wasser liegt. Die Riffkante ist überall durchzogen mit Furchen, Einkerbungen und Überhängen. Überall gibt es schönen und reichlichen Bewuchs mit Weich- und Hartkorallen sowie sehr große Gorgonien und schwarze Korallen zu sehen. Neben den großen Fächerkorallen kannst Du sicher auch den Liebling aller Taucher betrachten, den Langnasenbüschelbarsch.

In der Breite misst Habili Ali von Nord nach Süd 20 bis 25m, in der Länge von Ost nach West 150 bis 200m. Im Süden fällt es 10 bis 15m ab und geht dann in ein schmales Plateau über. Die Ost- und Westseite fallen weit über 40m in die Tiefe.

Von Haien, Barrakudas, Dickkopfmakrelen, Kugelfischen oder Büffelkopf-Papageienfischen bis hin zu Hammerhaien, Mantas und Delphinen können hier nahezu alle Bewohner des Roten Meeres gesichtet werden.

Leider kann das Riff nicht immer angefahren werden, denn das Dach liegt so knapp unter Wasser, dass sich schon bei kleiner Außenwelle ganz ordentliche Brecher bilden können.

Da Habili Ali ein Außenriff ist, kann die Strömung von schwach bis sehr stark sein und aus allen Richtungen kommen. Ein Strömungstest ist daher unabdingbar.

Tour 1 – Der Nordwesten


Den ersten Tauchgang am Tage sollte man mit dem Zodiac an der Nordwestecke starten. Die Nordseite geht nach 15 bis 25m über in eine natürliche Abriebkante. Nach dem ersten Drittel der Tour entlang der Nordwand kann sich die Strömung gegen Euch drehen. Das legt sich eventuell wieder nach ein paar Metern, spiele ansonsten mit der Tiefe/Höhe und suche den passenden Strömungsverlauf. Im Blauwasser ist es sehr gut möglich, den einen oder anderen Grauen Riffhai oder Hammerhai anzutreffen.

Tour 2 – Der Südwesten


Für den zweiten Tauchgang empfiehlt sich die südwestliche Seite. Auf einer Tiefe von 25m solltest Du in der Hoffnung auf Haie der natürlichen Abriebkante etwas nach Norden folgen, um danach auf 12 bis 8m aufzusteigen. Dann wieder Riff linke Schulter nach Osten weiter. Im oberen Bereich gibt es vier Einkerbungen, die solltest Du bei Deiner Erkundung nicht auslassen.



Mit einer Tiefe von 25 bis 27m ist Umm Aruk einer der flacheren Plätze im St-John`s-Bereich, doch aufgrund seiner Struktur und seiner imposanten Korallentürme das interessanteste Riff dort. Das Tauchen in diesem Irrgarten ist wirklich etwas Besonderes!

Details

Sieht man Umm Aruk an der Oberfläche, ist es kaum zu glauben, dass dieses Riff eine Ausdehnung von 200 mal 250m hat. Im Süden zieht sich ab der zerklüfteten Riffkante eine Abriebkante bis auf 20m nach unten. Östlich davon ragen zwei mächtige Blöcke an die Oberfläche. Hinter ihnen erstreckt sich ein bizarres Bild von zwei Dutzend Korallentürmen mit 6 bis 9m Höhe und 2 bis 4m Durchmesser, wo sich Korallen und Fische um die besten Plätze streiten.

Hotspots

Wer Wimpel- und Zitronenfalterfische in großer Anzahl sehen möchte, sollte auf jeden Fall die Nordseite tauchen. In den ansteigenden, lagunenähnlichen Einkerbungen trifft man oft junge Weißspitzenriffhaie.

Auf der Westseite stehen weitere Mega-Blöcke. Dahinter zahlreiche Ergs, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Dazwischen leben, gut geschützt, Adlerrochen und Sandaale.

Die Strömung ist unbeständig und kann aus allen Richtungen kommen. Aufgrund der Verwirbelungen zwischen den Blöcken ist sie aber hervorragend nutzbar.

Fakten

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 25-35m, S, O, N, D 50-60m

Sichtweiten: J, F, M, A 30-40m, M, J, J, A 25-35m, S, O, N, D 50-60m

Temperaturen: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C

Tiefe: 5m bis ca. 40m im Außenbereich

Tour 1 – Keine Blöcke vor lauter Ergs

Die beste Zeit für den Osten Umm Aruks sind die späten Morgenstunden. Du bekommst den schönsten Eindruck, wenn du nach dem zweiten Block in das Gewirr von Ergs abbiegst. Taucht gen Norden, kreuz und Quer durch die Blöcke und Ihr gelangt zur Riffkante zurück. Richtung Westen tauchend, an der Abriebkante entlang, kommt Ihr zurück zum Boot. Das Irre an diesem Platz sind die verwirbelten Wasserschichten, die durch unterschiedliche Temperaturen für flirrendes Wasser sorgen.

Tour 2 – Der Nordwesten

Mit den Zodiak geht es in die nördliche Lagune, wo die jungen Haie schlafen, und dann in den Außenbereich zu den älteren Tieren. Weiter um die Blöcke und dann Richtung Westen zu den Sandaalen und Adlerrochen und über die zerklüftete Riffwand Richtung Kanal zu den Napoleons. Das Austauchen an den drei großen Blöcken ist Pflicht - der Bewuchs dort ist ein Traum!

Tour 3 – Nachttauchen

Das Nachttauchen an Umm Aruk ist gigantisch, denn von jagenden Drachenköpfen bis zu Futter suchenden Muränen bekommst du hier alles zu sehen. Auch schlafende Schildkröten findest du in der Nähe der Anemonen und sehr schöne Schnecken auf der Abriebkante.



Habili Jaffa ist eines der kleinsten Riffe in St. John’s. Manche nennen es auch „die Nadel“, denn es hat Ähnlichkeiten mit einem Vulkan. Der Fischreichtum ist enorm.

Details


Habili Jaffa hat im oben Bereich einen Durchmesser von 15m mal 8m. Es hat zwei plateauähnliche Riffnasen. Die eine fängt bei 18m an und zieht sich wellenförmig bis weit über 50m Richtung Norden, bevor sie in einer schrägen Sand- und Geröllhalde in die Tiefe stürzt. Die andere startet bei 15m und läuft fast genau Richtung Süden, fällt dann kontinuierlich bis auf 45m, bevor sie sich nach einem kleinen Überhang vollends in der Tiefe verliert.

In diesem Riff tummeln sich Barrakudas, Schnapper, Flötenfische, Wimpel- und Kaiserfische. Auch Grau-, Weißspitzenriff- und Seidenhaie schauen vorbei und zu bestimmten Zeiten auch schon mal ein Longimanus oder Manta.

Der Korallenbewuchs reicht von Leder- über Weichkorallen in allen Mint-Tönen bis zu Feuer- und Geweihkorallen, vereinzelt in der Tiefe auch Fächerkorallen.

Das Riffdach ist erstklassig zum Austauchen geeignet. Hier gibt es zwar immer Strömung und Wellenbewegung, aber eben auch Fisch ohne Ende.

Allerdings lässt sich das Riff nur bei gutem Wetter anfahren, da das Riffdach nur knapp unter Wasser liegt und sich daher leicht eine große Welle aufbaut. Wenn das so ist, wird der Ein- und Ausstieg schwierig bis unmöglich.

Tour 1 – Rund ums Riff


Als erstes Boot am Platz kannst Du ohne weiteres von der Plattform springen und hinter dem Riff in einen strömungsfreien Bereich schwimmen. Dann weiter zu dem kleinen Plateau auf der nordöstlichen Seite und auf Haie warten. Von dort aus tauchst du am besten spiralförmig um das Riff nach oben und genießt das bunte Treiben um dich herum. Die obere Riffkante und das Plateau sind irrsinnig schön und man kann hier trotz heftiger Strömung und Wellenbewegung austauchen. Am angenehmsten kann man den Sicherheitsstop hier an der Ankerleine des Bootes machen.

 

  

Dies ist eines der nördlichsten Riffe im Bereich St. John`s und für seine Vielfalt bekannt. Ein Höhlensystem mit tollen Lichtspielen, bizarre Blöcke und wunderschöne Lagunen. Ein Highlight jeder Safari.

Details


Das Paradies-Riff ist im Norden über mehrere Blöcke mit Cave Reef verbunden und hat eine Ausdehnung von etwa 250m mal 80m. Rings um den südlichen Bereich fällt eine Drop-off-Kante weit über 50m ab.

Im Westen erstreckt sich von Norden kommend ein sehr schöner Bergkorallengarten, der Richtung Süden in eine abstrakte Erg-Landschaft übergeht. Diese Korallentürme mit einer Höhe von 3 bis 12m sind abstrakte Gebilde mit teilweise bedrohlich erscheinender Neigung.

Büffelkopfpapageifische findest Du im Osten und im Westen Adlerrochen und Riffhaie.

Im Süden liegt einer der Eingänge zu einem kleinen Höhlensystem. Er ist erkennbar an einer Ansammlung von Anemonen. Die Höhle besteht aus zwei großen Räumen und ist teilweise im oberen Bereich durchbrochen, wodurch das Sonnenlicht gut eindringen kann. In der Höhle findet man eine große Anzahl verschiedener Schnecken.

Die beiden Lagunen sind ein wahres Paradies. Auf der sandigen Fläche tummeln sich Grundeln und Seenadeln. Richtung Osten steht eine Koralle, die von oben nach unten gewachsen ist und erst 30cm über dem Boden stoppt. Hinter ihr beginnt ein farbenfroher Korallengarten.

Strömung: Morgens N/W, nachmittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-35m, M, J, J, A 20-30m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J, F, M 24-25°C, A, M, J 26-28°C, J, A, S 28-32°C, O, N, D 28-24°C
Schwierigkeit: wenig anspruchsvoll
Tiefe: 3m bis ca. 100m

Tour 1 – Blöcke und Höhlen


Du tauchst Richtung Westen und dann erscheinen auch schon die Blöcke in einer bedrohlichen Schieflage. Du siehst ein Geflecht aus verschiedenfarbigen Korallen mit einer Höhe von 3 bis 12m, die viele Büffelkopfpapageienfische anziehen. Am Hauptriff steht eine Ansammlung von Anemonen.
Dahinter liegt Richtung Norden der Eingang zur Höhle, bestehend aus zwei großen Räumen und kleineren Seitenkanälen, die mit gelben Fächerkorallen bewachsen sind.

Tour 2 – Lagune und Korallengarten


Da du südlich stehst, liegen die Lagunen genau vor dir: Eine Sandfläche mit Seenadeln und Grundeln, eingebettet in Korallen mit mächtigen Überhängen. Richtung Osten steht wie ein Keil die Koralle, die von oben nach unten wächst. Danach beginnt der Korallengarten. Mit seinen Vertiefungen und Einkerbungen zieht er sich von 5-25m in die Tiefe. Verschiedene Fischschwärme und Haie sind hier ständige Besucher.

Tour 3 - Nachttauchgang


In der Regel ist kein Kapitän bereit, hier über Nacht zu bleiben. Sollte es doch mal passieren, lohnt sich das Nachttauchen hier auf jeden Fall. Dann ab unter das Boot zum Korallengarten und in den Lagunen in einer Tiefe von 16 bis 5m einfach das Nachtleben genießen. Tolle Farben und Formen!
Hier wechseln die Wetterlage und die Strömung allerdings sehr schnell, darauf sollte man achten.



Knapp vier Seemeilen südlich von Ras Banas liegt die Insel Sirnaka.

Seeadler brüten hier und haben große, beeindruckende Nestbauten geschaffen.

Das südliche Ende von Sirnaka ist ein sicherer und ruhiger Ankerplatz für die Nacht. Der von 5m bis 20m langsam abfallende Sandgrund wird meist als Nachttauchplatz genutzt. Sirnaka als Nachttauchgang ist strömungsarm und ruhig, leider aber meist auch ohne große Highlights.

An der Südwestseite des Riffs ist vor einigen Jahren ein Fischtrawler gesunken. Das Wrack beginnt auf 25m und endet auf 52m Tiefe. Am besten lässt man sich mit dem Zodiac etwas vor dem Wrack absetzen, taucht langsam Riff linke Schulter ab, meist hat man eine nette kleine Strömung, die den Taucher dann zum Wrack treibt. Wegweiser sind einige Fischernetze, die am abfallenden Sandgrund des Riffes liegen.

Mit seinen leergefegten Deck, den aufragenden Aufbauten und Schwärmen von himmelblauen Füsilieren wirkt das Wrack im positiven Sinne gespenstisch. Durch seine Tiefe und die Bauart des Wracks reicht das es aber nicht für eine ganzen Tauchgang aus, nach ca. zehn Minuten hat man alles gesehen, was es zu sehen gibt. Dann sollte man seinen Tauchgang Riff linke Schulter an der Riffwand entlang fortsetzen. Dort befinden sich auf ca.10m bis 15m Tiefe einige kleine zerklüftete Riffpfeiler, unter deren Überhängen große Kartoffel-Zackenbarsche zuhause sind. Dort sehen wir auch viele Rotfeuerfische, Schnecken und einen Napoleon.

 

  

Dieses Riff liegt 10 Minuten östlich von Abu Galawa Kebir. Taucher schätzen es nicht nur wegen der schönen Panoramen in den Korallengärten und weil es recht flach liegt. Hauptattraktion ist eine Höhle, die gut zu betauchen ist.

Details:

Shaab Claude ist etwa 150m lang und 60m breit bei einer Maximaltiefe von 24m. Boote ankern meist im Süden, weil dort in 10m Tiefe der Höhleneingang liegt. Auch den meisten Fisch findet man im südlichen Bereich des Riffs. Hier leben z.B. Fledermausfische, Drücker, Wimpelfische, Barben und Schnapper. Auch große Napoleons sind keine Seltenheit.

Oft erschwert eine Strömung aus Norden das Tauchen auf der Westseite über dem Korallengarten oder macht es ganz unmöglich. Nach einer holprigen Fahrt mit dem Zodiac bis zum Kanal und den Anemonenkolonien wird man mit einem schönen Drifttauchgang auf der Ost- oder Westseite belohnt.

Tour 1 – Höhle und Korallengarten


Kurz vor dem einzelnen großen Block, der mit dem Hauptriff verbunden ist, liegt der Eingang zur Höhle. Sie zieht sich leicht schräg nach oben und nach 5m gelangt man zur großen Kammer. Von dort aus tauchst Du geradeaus zum Ende, rechts unter einem Block hindurch und gelangst an einen Seitengang, der nach 10m nach rechts zurück in die große Kammer führt. Dort gibt es mehrere Ausgänge, von denen der mittlere der schönere ist.

Am Ende der Höhle Richtung Norden geht es durch den großen Korallengarten bis zum großen Kanal. Solltest Du hier noch 100 bar Luft haben, kannst Du es nach rechts wagen, denn im Osten erstreckt sich ein sehr schönes Panorama. Manchmal kannst Du 60m ins Blau schauen – und vielleicht kommt da ja gerade etwas Großes vorbei. Das Riff rechter Hand kommst Du in jedem Fall zurück zum Schiff.

Tour 2 – Simply drift


Mit dem Zodiac zu den Blöcken in den Nordosten. Man kann die Ost- oder Westseite wunderbar einfach gen Süden driften und das Naturspektakel genießen. Das sollte man aber mit dem Guide und dem Kapitän besprechen.



Sataya Gota Kebir gilt als „Garten Eden am Nachmittag“ und bietet eine perfekte Möglichkeit, die Wesen der Nacht zu erleben. Ob unerfahren oder „Cousteaus kleiner Bruder“ - hier findet Jeder sein Abenteuer. Erkunde das Hochplateau und tauche in die unentdeckte Lagune!

Details


Sataya Gota Kebir – „Kebir“ bedeutet „groß“ - befindet sich westlich vom Sataya-Hauptriff. Die Wassertiefe im Bereich, der getaucht wird, liegt bei 5 bis 25m. Das Riff ist etwa 140m lang und hat eine Breite von etwa 80m. Der Ankerplatz ist gut geschützt, in der Regel direkt bei einem Plateau mit einer Tiefe von 5 bis 15m. Da die Strömung außer im Herbst eigentlich immer von Norden kommt, ist dort ein idealer Tag- und Nachtankerplatz – perfekt, um im Dunkeln das Plateau zu erkunden.

Im Süden befindet sich auf 5-11m das Plateau, das auf den Außenseiten auf 15 bis 18m abfällt. Nachts wimmelt es vor Leben. Es gibt fast eine Garantie für Spanische Tänzerinnen, dafür ist dieser Platz bekannt. Außerdem kann man dort viele Arten von Garnelen finden, Kaninchenfische, Papageifische im Kokon, Flötenfische, Rotfeuerfische, Gorgonenhäupter und Vieles mehr.

Im Westen findet Ihr einige größere Blöcke auf 22m. Außer im nordwestlichen Bereich sind eigentlich überall kleine und große Blöcke verteilt. Ihr findet dort u.a. Strudelwürmer, Muränen, kleine Gruppen von jagenden Fischen sowie Schnecken.

Im Norden gibt es eine Lagune mit einem herrlichen Korallengarten, Schwarmfischen, einer Anemonenkolonie, natürlich mit Nemos und ab und an mit mittelgroßen Jägern.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-30m, M, J, J, A 30-50m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J 26-28°C, J,A,S 28-31°C, O,N,D 30-25°C

Tour 1 -Die Lagune und der Westen


Vom Zodiac auf 10m abtauchen, ab durch den Spalt und in die Lagune. Diese ist mit wunderschönen Korallen bewachsen. Es gibt viele juvenile Arten, Schwarmfisch und kleine Jäger zu sehen. Am Ende der Lagune geht es weiter Richtung Westen zum „Irrgarten“. Hier solltet Ihr Eure Nullzeit im Auge behalten. Es sind kleine und große Blöcke mit irrsinnigen Strukturen und Anemonenkolonien zu bewundern. Dann wieder zum Riff und mit der Strömung Richtung Süden. Achtet auf Eure Luft, die Strecke ist nicht zu unterschätzen. Aber die „umgekehrte Zwiebel“ sollte Jeder erreichen. Von dort sind es dann noch mal etwa 100m bis zum Boot.

Tour 2 -Hochplateau bei Nacht


Nachts taucht man am besten vom Heck aus zum Hochplateau. Hier solltet Ihr die Außenkante in etwa 15 Metern Tiefe erkunden. Bitte achtet aber auf eine eventuelle Strömung im Außenbereich! In dem älteren Korallengarten findet man Rotfeuerfische, Krebse und schlafende Papagei und Kaninchenfische. Am Westlichen Ende des Plateaus ist eine Sandstraße, dort findet man jagende Kegelschnecken (beachtet unser Briefing zum Thema „giftig und gefährlich“) und Seefedern. Außerdem gibt es einen Schneckenfriedhof. Weiter zum Boot und den beiden Blöcken in seiner direkten Nähe. Dort findest Du Spanische Tänzerinnen, Federsterne, Gorgonenhäupter und alles, was man sonst nachts so finden kann.


Einer der schönsten Korallengärten des Roten Meeres. Tummelplatz der Delphine und Erlebnisgarten für Navigationsfreunde. Durch eine Höhle kann man eine Lagune betauchen. Nitrox ist hier auf jeden Fall angesagt!

Details


„Soraya“ bedeutet „klein“. Dies sagt uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe in dem zu betauchenden Areal liegt bei 20 bis 25 Metern. Das Riff hat eine Länge von 250m und eine Breite von etwa 70m. Das Boot ankert in der Regel in einer kleinen Lagune im Südosten des Riffes. Je nach Strömung gibt es aber auch die Möglichkeit, das Boot im Südwesten an einer Einkerbung des Riffes festzumachen. Das Sataya-Gebiet hat fast immer Strömung aus Norden.

Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Plätze, um in der Mittagszeit zu tauchen. Hier tauchen nur sehr Wenige und man bekommt den Eindruck, dass man kurz nach der Entstehung des Korallengartens ins Wasser geht.

Die, aufgrund der Strömung aus Norden, gängigsten Tauchtouren beginnen mit dem Zodiac natürlich im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts herum taucht. Hier kann man prima Navigation üben und man hat in jeder Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten vor sich. Außerdem gibt es im Norden einen kleinen Weg durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist ausgekleidet mit Bergkorallen. Das ganze Gebiet ist voll von riesigen Bergkorallen, großen Tisch-, Leder- und Weichkorallen. Es gibt eine Menge juvenile Fische, große Schwärme von Schnappern, Großaugen und Barben. Außerdem kann man Schnecken finden, sowie Delfine und junge Riffhaie.

Es gibt noch einen weiteren Korallengarten im nordwestlichen Bereich, hinter einer Sandstraße. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt im Norden ab bis auf 40m.

Strömung: Morgens N/W, mittags N/O
Sichtweiten: J, F, M, A 25-30m, M, J, J, A 30-50m, S, O, N, D 40-50m
Temperaturen: J,F,M 24-25°C, A,M,J 26-28°C, J,A,S 28-31°C, O,N,D 30-25°C

Tour 1 - Lagune und rund ums Riff


Im Norden geht es ab dem Zodiac zum Riff und über eine Abriebkante. Schaue hier zunächst nach Schnecken. Danach in eine mit Bergkorallen bewachsene Lagune, die eine Menge Jung- und Schwarmfisch beherbergt. Eine Höhle auf der Westseite der Lagune führt Dich in einen Korallengarten, der begrenzt wird von vier Blöcken. Diese kann man gut im Zickzack erkunden und zurück in Richtung Norden tauchen. Man findet alles rund um die Blöcke, ob Anemonen, Muränen, junge Riffhaie oder Schildkröten. Das Riff immer rechte Schulter kommt Ihr zurück zum Boot. Oder Ihr setzt vorher die Boje, um Euch abholen zu lassen.

Tour 2 - Der Norden Richtung Südwest


Auch hier geht es vom Zodiac aus Richtung Riff. Betaucht die Blöcke in Richtung Westen und erkundet die wunderschönen Formationen. Weiter dann Richtung Süden, das Riff linke Schulter, immer wieder über Sandflächen. Schaut mal, ob Ihr Spuren von buckligen Drachenköpfen findet und folgt ihnen bis zu ihrem Versteck. Irgendwann kommt noch mal ein einzelner Block. Er ist sehr schön zu umrunden. Wenn man Glück hat, gibt es Tintenfische und Krokodilfische. Dann weiter zurück zum Boot. Schaut auf Eure Nullzeit und Luft - es ist kein Problem, sich vom Zodiac wieder abholen zu lassen.

Tour 3 - Für Navigationswunder


Dieser Tauchgang startet auch im Norden und geht Richtung Nordost in ein weit gestrecktes Gebiet mit Blöcken. Durchschnittliche Tiefe ist dort 22m und die Blöcke sind zwischen 3 und 10 Metern hoch. Wie Ihr diese Blöcke betaucht, plant Ihr, nach Prüfung der Strömung, am besten in der 3D-Ansicht und der Übersichtskarte von reef interactive. Kurz vor dem Boot kann man statt durch den Kanal auch außen um den großen Block herum tauchen.



Eine genial überwachsene alte Segelyacht, Korallenblöcke und Canyons, viele verschieden Rifffische und das alles in angenehmen Tiefen zwischen sieben und 21 Metern. "Abu Galawa Soraya" hat viel zu bieten und die Schiffe können sich an bereits gelegten Ankerleinen festmachen.

Details


Eine Segelyacht aus den USA ist bei "Abu Galawa Soraya" 1980 gesunken und seither von sehr vielen Weich- und Hartkorallen besiedelt worden. Ein unglaublicher Anblick in 17 Metern Tiefe auf einer Länge von 15 Metern. Aber nicht nur das toll bewachsene Wrack überzeugt hier.
Hornhechte, Blaupunkt-Stechrochen, Rotmeerfahnenbarsche, Rotmeer-Füsiliere und freischwimmende Riesenmuränen können wir bei diesem Tauchspot mit etwas Glück genauso entdecken und bestaunen. Was viele freuen wird - "Abu Galawa Soraya" eignet sich auch für einen Nachttauchgang und was gibt es Schöneres, als die verschiedenen Wrackbewohner der Nacht aufzusuchen!?
Mit Licht ausgestattet sehen wir im Inneren des Wracks auch untertags die vielen Glasfische, die sich die Yacht schon lange zu eigen gemacht haben. Auch auf dem sandigen Boden warten zudem noch viele Überraschungen zwischen den Korallentürmen und -blöcken.

Hotspots


Gesunkene Segelyacht: Sie ist nur klein, aber toll bewachsen, zahlreich bewohnt und wir finden sie im Südwesten.

Facts


Strömung: morgens ..., mittags ..., nachmittags ...
Sichtweiten: J, F, M, A ...m, M, J, J, A ...m, S, O, N, D ...m
Temperaturen: J,F,M ...°C, A,M,J 26°C, J,A,S ...°C, O,N,D ...°C
Schwierigkeit: ... Sterne
Tiefe: ...m

Tour 1 - Wrack und mehr


Vom Ankerplatz tauchen wir zum Wrack, um diese Attraktion gleich als erstes zu besichtigen. Weiter geht's mit dem Riff zu unserer rechten Schulter bis zu einer Sandstraße. Sie führt uns ins große, lagunenähnliche Areal. Hier können wir uns etwas austoben, bis wir zum Schiff in Richtung Südwesten zurückkehren.

Tour 2 - Die Nacht im Meer


Wie schon erwähnt eignet sich "Abu Galawa Soraya" auch für einen Nachttauchgang. Da sich das Wrack ganz in der Nähe des Ankerplatzes befindet, starten wir vom Boot aus, erforschen die Riffwand und die Segelyacht, entdecken alle möglichen nachtaktiven Meeresbewohner und tauchen sodann wieder zurück zum Schiff, um uns ein "Nightcap-chen" zu gönnen und den T