Nord & Strait of Tiran & Dahab

     

Übersichtskarte der Tauchspots

Map Nord-Tiran

Klick zum Vergrößern

 

Diese äußerst abenteuerliche Tour in den tiefen Norden des Roten Meeres begeistert besonders erfahrene Taucher und trainierte Schnorchler! Von wunderschönen Wracks, welche teilweise auch von Schnorchlern leicht bewundert werden können bis hin zu herausfordernden Felshängen mit Strömungen, ist alles vorhanden.

Angefangen mit der berühmten Lagune von „Shaab el Erg“ nördlich von Hurghada, welches zahlreichen Delfinen ein Zuhause bietet. Hier ist die Wahrscheinlichkeit mit Delfinen zusammen zu Spielen, zu Schwimmen, zu Schnorcheln und zu Tauchen sehr groß! Solche Gelegenheiten gibt es nicht oft im Leben. Genieße diese unbeschreibliche Begegnung mit diesen lieblichen Geschöpfen!

Weiter geht es zu einem äußerst interessanten Riff von „Shaab Abu Nuhas“, welches sich gerade mal fünf Kilometer nördlich der Insel Shedwan befindet. Dieses herrlich zu betauchende Riff „Abu Nuhas“ liegt vom Meer komplett bedeckt, sodass es bei flacher See und auch in der Nacht nur schwer zu erkennen ist. Es liegt gerade vor der Straße von Tiran, welche laufend regen Schiffsverkehr aufweist. So kam es manchmal vor, dass sich einige Boote verirrten und geradewegs ins Riff „Shaab Abu Nuhas“ donnerten und danach sanken. Deswegen wird dieses Riff auch als Schiffsfriedhof bezeichnet. Die heute populärsten Wracks, welche regelmäßig von Tauchern aus aller Welt besucht werden, sind unbestritten „Giannis D“, „ Marcus“ als Chrisoula K bekannt und „Carnatic“. An diesem fantastisch bewachsenem Riff voll von Stein, Leder- und Weichkorallen findest Du auch als Schnorchler oder Schwimmer Deine Leckerbissen!

Ein weiterer atemberaubender Höhepunkt stellt das weltberühmte Wrack „Thistlegorm“  dar! Der englische Frachter mit Baujahr 1940, voll beladen mit Lastwagen, Motorrädern und weiteren Kriegsmaterialien, mit einer stolzen Länge von 126 Metern ist voll bewachsen mit einer vielfältigen Korallenpracht und offeriert heute ein Zuhause für eine Vielfalt von unterschiedlichen Gruppen von Meeresbewohnern. Das Wrack „Thistlegorm“ ist ein absolutes Muss für alle Wrackliebhaber und Unterwasserfotografen!

Nicht zuletzt bietet der eindrückliche Nationalpark „Ras Mohammed“ eine willkommene Abwechslung für anspruchsvolle Taucher! Das atemberaubende Korallengefälle von „Ras Mohammed“ einer der faszinierendsten Marineparks am Roten Meer reicht bis zu 200 m und bietet vielen Jägern, wie Haien, Barrakudas und weiteren Großfischen eine interessante Perspektive, neben einer Welt voller Korallenvariationen, erinnert dieser spektakuläre Ort an einen bezaubernden botanischen Garten!

Die immer beliebtere und heute weltbekannte Straße von Tiran liegt zwischen der Südspitze von Sinai und Saudi-Arabien. Sie verbindet den Golf von Akaba mit dem Roten Meer und hat im Speziellen vier besondere Korallenriffe zu bieten, Woodhouse, Jackson-, Thomas- und Gordon-Reef. Gerne sind hier wegen des planktonreichen Gebietes, welche die Riffpflanzen und die kleinen Fische versorgen, große Jäger anzutreffen wie Haie, Schwärme von Makrelen, Thunfische und Barrakudas.

Danach geht es weiter gen Norden Richtung Dahab. Beliebte Tauchspots sind der „Canyon“, die „Islands“, „Oasis“, die „Bells“ und die „Golden Blocks“. Besonders bekannt ist der Tauchspot „Blue Hole”, der als einer der berühmtesten der Welt gilt. Als außergewöhnlich tiefer und strömungsarmer Spot (110 m, außen 201 m) wird er von Apnoe- und Tec-Tauchern hoch geschätzt. Das Blue Hole ist ein großes Loch im Riffdach des Küstensaumriffes, welches senkrecht in Tiefen von 70 m bis 110 m abfällt. Es hat einen Durchmesser von 50 bis 65 m. Der Grund, warum das Blue Hole als gefährlichster Tauchplatz der Welt gilt, ist eine Verbindung zum offenen Meer, die wegen ihrer Form als „Arch“ (engl. für Bogen) bezeichnet wird. Sie reicht vom Grund des Blue Hole bis hinauf auf 55 m Tiefe. An ihrem oberen Ende ist sie nur noch wenige Meter breit und ca. 26 m lang. Auch an der Außenkante bildet das Riff einen nahezu senkrechten Steilabfall, der sich unterhalb des „Ausgangs“ des Blue Hole als steiler Hang bis in mehrere hundert Meter Tiefe fortsetzt. Die meisten Tauchgänge werden entlang des äusseren Steilabfalls des Riffs durchgeführt. Als Einstieg dient zumeist der Tauchplatz „Bells“, der sich etwa 150 Meter entfernt vom Blue Hole befindet.

 

Tourinformationen herunterladen

   

                    Einige Eindrücke, was es auf dieser Tour zu sehen gibt:

 

 

Mögliche Stationen auf dieser Tour



Dieses Riff wird auch Dolphin House genannt, auf Grund der Delphine, die hier fast immer anzutreffen sind. Zwischen dem grossen Hauptriff und einem etwas kleineren Riff-Block führt ein Kanal zum sehenswerten Aussenriff. Dort befinden sich weitere schön bewachsene Korallenblöcke. Ausser den Delphinen kann es hier auch Begegnungen mit Adlerrochen und Schildkröten geben.

 

  

Das Riff Abu Nuhas ist berühmt für seine Wracks. An diesem Riff sind 4 Schiffe gesunken, die heute ein Anziehungspunkt für Taucher aus aller Welt sind. Zum Beispiel der griechische Frachter Giannis D., der am 19.3.1983 auf das Riff lief und innerhalb kurzer Zeit sank. Das Wrack liegt in max. 27 m Tiefe und ist üppig mit Stein- und Weichkorallen bewachsen. In der Mitte ist das Wrack völlig auseinandergebrochen, aber der vordere Bugteil ist sehr gut erhalten und kann auch leicht betaucht werden. Die 45° schräge Lage des Bugteiles wirkt manchmal irritierend, und der Taucher muß sich bewußt machen, dass nicht er, sondern das Schiff schräg liegt.

 


 
 

  


 

Auch als “Schiffsfriedhof” bekannt. Wer hat nicht schon von den 4 Wracks von Abu Nuhas gehört. Dieses Riff hat mehr Schiffe als jede andere in der Gegend.  Auf der Nordseite von Abu Nuhas liegen die vier Wracks auf einem sandigen Meeresboden. Giannis D, SS Carnatic, Chrisoula K und Kimono M. Auf der Südseite befindet sich ein sicherer Liegeplatz für Tauchsafari Schiffe.

 

  

Das Gordon Riff ist das südlichste der vier Riffe und hat eine andere Topographie wie die anderen 3. Es bietet sowohl ein flaches Plateau, als auch Steilwände, wo man auf eine grosse Vielfalt von Riff-Fischen, grosse Schulen von Zackenbarschen, Adlerrochen und mit etwas Glück auch Schildkröten und Haie trifft. Das Riffdach befindet sich etwa einen halben Meter unter der Wasseroberfläche. An der Südwestspitze des Riffs befindet sich ein rot-weißer Leuchtturm. Im Norden des Riffs befindet sich das Wrack des Frachtschiffes Loullia. Das 107,6 Meter lange und 14 Meter breite Schiff lief am 29. September 1981 mit voller Wucht auf das Riff auf und stand jahrelang fast vollständig auf dem Riff. Nach einer Kollision mit einem anderen Schiff wurde 2000 der Bug der Loullia abgerissen. Im Süden des Plateaus ist im Sand eine leichte Senke, die auch Shark Pool genannt wird.

Das Gordon Reef verfügt über eine fantastische Pflanzen- und Tierwelt. Dort liegt ein großes, weitläufiges Sandplateau, das eine Tiefe von nur ca. 10 bis 25 Meter hat und mit einem Drop Off endet. Auf dem Plateau stehen viele schöne Korallen (vor allem an der Ostseite). Am Gordon Reef liegen aber auch einige Fässer sowie ein Wrack und Wrackteile herum. Man kann hier Adlerrochen, Großfische aller Art und mit etwas Glück auch Schildkröten oder Haie sehen. Im Süden des Plateaus ist im Sand eine leichte Senke, die auch Shark Pool genannt wird.

Gordon Reef – Tiran: Dies ist das südlichste der vier Riffe und hat eine andere Topographie wie die anderen 3 und bietet ein flaches Plateau und Steilwände.  Eine große Vielfalt von Riff-Fischen und große Schulen von Zackenbarschen können hier und auf dem sandigen Boden bei 4 bis 5 Metern gesehen werden. Es gibt hier einen Aal Garten. Auf dem Riff befindet sich ein Leuchtturm, wo auch das Wrack der Lovilla aufgefahren ist, das fast parallel zum Wrack am Jackson Reef sitzt.

Das Gordon-Riff befindet sich in der Straße von T?r?n und bildet das südlichste Riff einer Kette von vier Riffen, die die Straße von T?r?n in zwei Wasserstraßen unterteilen. Es befindet sich südlich des Thomas-Riffes. Das etwa elliptische Riff mit Länge von 900 Metern erstreckt sich von Südwesten nach Nordosten. Das Riffdach befindet sich etwa einen halben Meter unter der Wasseroberfläche.
An der an Südwestspitze des Riffs befindet sich ein rot-weißer Leuchtturm (27° 59? 10? N 34° 27? 1? O).
Im Norden des Riffs befindet sich das Wrack des Frachtschiffes Loullia (27° 59? 21? N 34° 27? 13? O). Das Schiff wurde 1952 von der Oresundsvarvet A/B, Landskrona für die schwedische Reederei Rederi A/B Poseidon, Stockholm, gebaut und auf den Namen MS Antonina getauft. Seit 1965 gelangte es bei der Deutschen Seereederei Rostock unter dem Namen MS Zschopau zum Einsatz. Der letzte Eigentümer, die panamaische Blue Mediterranean Shipping Co. Ltd., taufte das Schiff in MS Loullia um. Das 107,6 Meter lange und 14 Meter breite Schiff besaß einen Tiefgang von 5,8 Metern und eine Tonnage von 3.460 Bruttoregistertonnen. Am 29. September 1981 lief es mit voller Wucht auf das Riff und stand jahrelang fast vollständig auf dem Riff. Nach einer Kollision mit einem anderen Schiff wurde 2000 der Bug der Loullia abgerissen.

 

  

Das Thomas Reef ist, von Süden aus gesehen, das zweite Riff der Meerenge von Tiran. Darüber hinaus ist es das kleinste und steilste der vier Riffe, aber vielleicht gerade deswegen eines der interessantesten und überaus reich mit Meeresleben gesegneten Riffe. Die herrschende Strömung ist hier immer stark; nicht immer ist es einfach, deren Richtung zu erkennen. Deshalb ist es oft notwendig, einen Test-Tauchgang zur Prüfung des Strömungsverlaufs durchzuführen. Die Strömung fördert in besonderer Weise die Entwicklung von Weichkorallen, die zu den Hauptattraktionen des Tauchgangs am Thomas Reef gehören. Sehr häufig sind Begegnungen mit Barrakuda-Schwärmen – ab und zu trifft man auch mal auf einen Hai. Bei starker Strömung empfiehlt es sich, dass das Zodiak an der Oberfläche die Taucher begleitet. Nur erfahrene Taucher sollten zu diesem Tauchgang aufbrechen.

Das Thomas Reef verfügt über eine beeindruckende Unterwasserlandschaft. Man driftet über den spektakulären Canyon, vorbei an einer tollen Korallenlandschaft an der Steilwand des Riffs und kann dabei gelegentlich sogar Großfische wie Haie oder Thunfische beobachten. Mitunter scheitert ein Drift aber auch an zu starker Strömung an der Nordspitze, so dass man um diese nicht herumkommt.
Dies ist das kleinste Riff in der Straße und Tauchen ist hier durch das Wetter bestimmt, da es zu extrem starker Strömung kommen kann. Am Ende der senkrechten Wände findet man auf der südöstlichen Seite ein großen Plateau, das bei ca. 25m beginnt. Dieses Plateau hat oft schlafende Haie auf den Sandflächen und große Gorgonien am Ende.

Dies ist das kleinste Riff in der Straße und Tauchen ist hier durch das Wetter bestimmt, da es zu extrem starker Strömung kommen kann. Am Ende der senkrechten Wände findet man auf der südöstlichen Seite ein großen Plateau, das bei ca. 25m beginnt. Dieses Plateau hat oft schlafende Haie auf den Sandflächen und große Gorgonien am Ende.

 

  

Unter den Riffen der Meerenge von Tiran ist das Woodhouse-Riff das am wenigsten von Tauchern besuchte. Das liegt wahrscheinlich an der starken ganzjährigen Strömung, die die Begleitung eines Bootes an der Oberfläche notwendig macht. Im Vergleich zu den anderen Riffen der Meerenge weist Woodhouse weniger an Korallenriffleben auf. Dafür ist es jedoch ein idealer Punkt, um pelagischen Fisch und Stechrochen zu sichten. Fast immer können auf einer Stufe in ca. 35 Metern Ammenhaie und auf dem Grund liegende Leopardenhaie beobachtet werden. Der Tauchgang am Woodhouse Reef erfolgt gewöhnlich von Nord nach Süd auf die Ostseite des Riffs. Kuriosum: Die Namen der vier Riffe der Meerenge von Tiran kommen von den Namen der englischen Marineoffiziere, die die kartographische Spedition in dieser Gegend anführten.

Das Woodhouse Reef ist ein schmales Riff – es begeistert vor allem wegen des sehenswerten Canyons auf der Ostseite. Außerdem ist die Chance auf verschiedene Arten von Großfischen zu treffen ziemlich gut. Auch Schildkröten kann man am Woodhouse Reef recht häufig beobachten.

Dies ist das längste der 4 Riffe  in der Straße von Tiran. Hier findet man Riffhaie und Adlerrochen. Man taucht hier mit der Strömung von Süd nach Nord. Am südlichen Teil des Riffs ist die Steilwand voll mit  Korallen bis auf etwa 30m. Es gibt eine Schlucht entlang des Riffs, das bei etwa 25m beginnt.

Das Woodhouse-Riff befindet sich in der Straße von T?r?n und bildet das zweitnördlichste Riff einer Kette von vier Riffen, die die Straße von T?r?n in zwei Wasserstraßen unterteilen. Es befindet sich südlich des Jackson-Riffes. Das steile, schmallange Riff ist etwa 1,3 Kilometer lang. Das Riffdach befindet sich etwa einen halben Meter unter der Wasseroberfläche.

Das Riff besitzt nicht den Reichtum an Korallengärten wie die der Nachbarriffe. Dafür bietet es eine beeindruckende Canyon-Landschaft. Tauchgänge am Woodhouse-Riff gehören zu den schwierigen Tauchgängen. Die Strömung verläuft von Norden nach Süden. Insbesondere an der Nordspitze ist mit schwierigen Strömungsverhältnissen zu rechnen.
Am Riff gibt es keine Ankerplätze. Tauchgänge werden als Strömungstauchgänge an der Ostseite von Süden nach Norden durchgeführt. Etwa in der Mitte des Riffs springt man vom Tauchboot. In etwa 30 Metern Tiefe befindet sich ein Satellitenriff. Darüber öffnet sich ein Unterwassercanyon, der aber in für Sporttaucher zu großen Tiefen führt. Das Sandplateau steigt nach Norden bis in eine Tiefe von 14 Metern an.
Die interessantesten Korallenformationen sind Gorgonien. Insbesondere in den Wintermonaten kann man auf Schildkröten treffen. Weitere hier lebende Tiere sind der Grauer Riffhai, der Weißspitzenriffhai, der Leopardenhai, der Hammerhai und Rochen.



Das Jackson Reef ist das letzte der vier Riffe der Meerenge von Tiran. Wie auf Gordon liegt auch hier das Wrack eines Bugs eines aufgelaufenen Handelsschiffes. Einige Teile der "Lara" wurden nach deren Untergang aus dem Wasser geholt. Das Jacskon Reef bietet im Südteil Schutz. Hier wird gewöhnlich geankert und mit dem Tauchgang begonnen, der sowohl in Richtung Westen als auch Osten durchgeführt werden kann. Dabei sollte man nicht bis zu den seitlichen Begrenzungen des Riffs tauchen, da hier die Strömung den Taucher leicht forttreiben kann. Die Unterwasserstruktur ist steil und erreicht schnell eine Tiefe von über 50 Metern, verschwindet dann im Blauwasser bis zu einer Stelle mit Sandgrund. Um diesen Tauchgang zu genießen, braucht man jedoch nicht bis in so große Tiefen vorzudringen. An der Westseite der Wand wurde ab 25 Metern Tiefe ein Tau befestigt, mit dessen Hilfe die Taucher aufsteigen können und ohne größere Anstrengung eventuell vorbeischwimmende Fische zu beobachten.

Das Jackson Reef ist das nördlichste in der Riffkette. Richtung Westen ist das Riff nicht sehr steil, in der Nähe des Woodhouse Reefs wird das Gefälle immer geringer. In Richtung Osten hat man dagegen eine beeindruckende Steilwand. Am Jackson Reef gibt es schöne Korallenlandschaften. Außerdem werden des Öfteren Großfische und Schildkröten beobachtet.

Dies ist das nördlichste Riff und am nördlichen Rand liegt das Wrack eines Frachters, das als deutliche Warnung für Schiffe gilt. Die Tauchgänge werden hier in der Regel von den Liegeplätzen auf der Südseite aus begonnen und man taucht nordwärts über einem Wald von spektakulären Gorgonien, Gebläsekorallen, die bei etwa 20 bis 30 Metern beginnen. Es gibt soviel viele verschiedene Arten von Riff-Fischen an diesem Tauchplatz. Der Tauchgang kann auch als Strömungstauchgang vom Ankerplatz aus in Richtung Osten mit dem Riff auf der linken Seite betaucht werden. Hier taucht man entlang einer beachtenswerten Steilwand mit hervorragendem Korallenbewuchs.

Das Jackson-Riff wird von Tauchern gern wegen seiner Unterwasserflora und -fauna besucht. Aufgrund der starken und schwierigen Strömungsverhältnisse sind dies schwierige Tauchgänge. Die Strömungen kommen von Süden und teilen sich am Riff auf. Überlagert wird dies durch Gezeitenströmungen. Gefährliche Strömungsverhältnisse gibt es an Südwest- und der Ostecke im Bereich des Leuchtturms.
An der wellen- und windgeschützten Südseite gibt es drei Ankerplätze in Riffnähe. Das Riff fällt an dieser Seite bis in 45 Metern Tiefe ab.
Die Tauchgänge starten im Südosten. Zum einen bietet sich ein Tauchgang nach Westen in Richtung auf die Südwestspitze an. In 27 Metern Tiefe trifft man auf Rotanemonen und Gorgonien. Im Bereich der Südwestspitze gibt es Feuerkorallen. Hier trifft man auf eine starke Strömung. Deshalb ist hier zwischen 16 und 27 Metern ein Sicherungsseil befestigt. Die Rückkehr findet im Oberteil des Riffes zum Ankerplatz im Südosten des Riffes.
Die zweite Möglichkeit ist ein Strömungstauchgang in Richtung Leuchtturm. In knapp 20 Metern Tiefe befinden sich Gorgonien auf Sandplateau.
Zu den Tieren, die sich hier beobachten lassen gehören Schildkröten, Anemonenfische, Steinfische, Skorpionfische, Weißspitzenriffhaie, Graue Riffhaie und Hammerhaie.

 

  

Hier befinden sich die Wracks Kormoran und Million Hope. Beide Wracks liegen nördlich von dem Laguna Reef und es muss gutes Wetter herrschen, um sie zu betauchen.

Das Laguna-Riff (englisch: Laguna Reef) bildet den westlichen Ausläufer der Insel T?r?n in der Straße von T?r?n und begrenzt die Meerenge im Osten. Das Riff und die Insel schließen zwei Lagunen ein, die ein beliebtes Tauchreiseziel nordöstlich von Scharm esch-Scheich darstellen. Benannt ist das Riff nach seinen prächtigen Korallenlagunen.

Das Laguna-Riff befindet sich in der Straße von T?r?n und bildet den westlichen Ausläufer der Insel T?r?n. Das Riff bietet den Zugang zu zwei Lagunen. Das Riffdach befindet sich etwa einen halben Meter unter der Wasseroberfläche.
Die Nordlagune (englisch: North Laguna oder North Lagoon) befindet sich im Bereich des grün-weißen Leuchtturms (28° 0? 50? N 34° 29? 9? O). Etwa 350 Meter südlich des Leuchtturms befindet sich der Zugang zur östlich gelegenen Lagune (28° 0? 39? N 34° 29? 9? O).
Die Südlagune (englisch South Laguna oder South Lagoon), von einheimischen Fischern auch Mars? Schab?rgenannt, befindet sich im Bereich des grünen Leuchtturms (27° 59? 50? N 34° 29? 1? O). Etwa 500 Meter südlich des Leuchtturms befindet sich der Zugang zur östlich gelegenen Lagune (27° 59? 34? N 34° 29? 6? O). Die Südlagune ist größer als die Nordlagune.
Nördlich des Leuchtturms der Nordlagune befindet sich das Wrack des italienischen Schüttgutfrachters Kormoran. Das Schiff wurde 1963 in der Rostocker Neptunwerft für die italienische Reederei „Compagnia Montemare di Navigazione“ gebaut. 1976 wurde das Schiff in Adamastos und 1980 in Zingara umgetauft. Das Schiff war 82,4 Meter lang und 12,6 Meter breit und besaß eine Tonnage von 2.730 Bruttoregistertonnen. Sein 6-Zylinder-Motor verlieh dem Schiff eine Maximalgeschwindigkeit von 12 Knoten. Von Aqaba kommend lief das mit Phosphaten beladene Schiff am 21. August 1984 auf das Riff auf und sank.

Im Regelfall wird von den Tauchern die Südlagune (South Laguna) aufgesucht. Die Strömung verläuft von Süden nach Norden und teilt sich an der Südspitze des Riffs auf. Diese Strömung wird von starken Gezeitenströmungen überlagert. Vor dem Tauchgang sollten deshalb die Strömungsverhältnisse überprüft werden.
Ziel ist dabei nicht die Lagune selbst, sondern die westliche Außenseite des Riffs. Ein möglicher Tauchgang kann zwischen dem Durchgang zur Südlagune und dem südlichen Leuchtturm durchgeführt werden. Alternativ dazu kann ein Tauchgang zwischen dem Leuchtturm der Südlagune und dem Zugang zur Nordlagune vorgenommen werden.
Zur Unterwasserwelt gehören Tischkorallen, Gorgonien, Feuerkorallen und Weichkorallen sowie gelegentlich Weißspitzenriffhaie, Leopardenhaie im Bereich der Südlagune.



„Blue Hole“! Dieser Ort ist wohl einer der gefährlichsten Tauchplätze der Welt, welches die Taucher und Schnorchler von aller Welt magisch in den Bann zieht und heute als einer der meist besuchten Tauch- und Schnorchelplätze der Welt gilt!
Dieses enorme Loch an der Küste entlang im Korallenriff mit einem Durchmesser von 50 bis 65 Metern, liegt 10 km nördlich von Dahab im Osten der Sinai Halbinsel. Die Steilhänge erreichen Tiefen von beachtlichen 70 bis 110 Metern.

Das Blue Hole ist ein großes Loch im Riffdach des Küstensaumriffes, welches senkrecht in Tiefen von 70 m bis 110 m abfällt. Es hat einen Durchmesser von 50 bis 65 m.
Der Grund, warum das Blue Hole als gefährlichster Tauchplatz der Welt gilt, ist eine Verbindung zum offenen Meer, die wegen ihrer Form als „Arch“ (engl. für Bogen) bezeichnet wird. Sie reicht vom Grund des Blue Hole bis hinauf auf 55 m Tiefe. An ihrem oberen Ende ist sie nur noch wenige Meter breit und ca. 26 m lang. Auch an der Außenkante bildet das Riff einen nahezu senkrechten Steilabfall, der sich unterhalb des „Ausgangs“ des Blue Hole als steiler Hang bis in mehrere hundert Meter Tiefe fortsetzt.
Die meisten Tauchgänge werden entlang des äusseren Steilabfalls des Riffs durchgeführt.
Als Einstieg dient zumeist der Tauchplatz „Bells“, der sich etwa 150 Meter entfernt vom Blue Hole befindet.



hier muss Text rein

 

  

Dies ist einer der weltbekanntesten Tauchplätze und liegt an der Spitze des Sinai. Zwei kleine Riffe sind durch eine senkrechte abfallende Wand verbunden. Vom Shark Reef lässt man sich mit der Strömung an einer Steilwand, die mehrere 100m abfällt,  entlangtreiben bis zum Yolanda Reef. Die Wand ist komplett mit bunten Korallen bewachsen. Auf dem Weg zum Jolanda Reef erreicht man ein Plateau mit kleinen Blöcken und Koralleninseln. Am Yolanda Riff angekommen sieht man die  verstreuten Überreste des Wracks
die eine Ladung von Toiletten und Bäder hatte. Das ganze Gebiet ist mit extrem viel Fisch umgeben. Hier lohnt es sich, immer einen Blick ins Blaue zu wagen! Hier ist es nicht selten, dass man einen Begegnung mit einem  Tigerhai, Manta, Longimanus oder Grauen Riffhai hat.

Dies ist einer der weltbekanntesten Tauchplätze und liegt an der Spitze des Sinai. Zwei kleine Riffe sind durch eine senkrechte abfallende Wand verbunden. Vom Shark Reef lässt man sich mit der Strömung an einer Steilwand, die mehrere 100m abfällt,  entlangtreiben bis zum Jolanda Reef. Die Wand ist komplett mit bunten Korallen bewachsen. Auf dem Weg zum Jolanda Reef erreicht man ein Plateau mit kleinen Blöcken und Koralleninseln. Am Yolanda Riff angekommen sieht man die  verstreuten Überreste des Wracks Jolanda, die eine Ladung von Toiletten und Bäder hatte. Das ganze Gebiet ist mit extrem viel Fisch umgeben. Hier lohnt es sich, immer einen Blick ins Blaue zu wagen! Hier ist es nicht selten, dass man einen Begegnung mit einem  Tigerhai, Manta, Longimanus oder Grauen Riffhai hat.

 

  

Die blaue Diestel, so heißt Thistlegorm ins Deutsche übersetzt, ist wohl das berühmteste Wrack im Roten Meer. Das englische Schiff war auf dem Weg nach Ägypten, um das englische Afrika-Korps mit Nachschub zu versorgen, als sie am 6.10.1941 von einem deutschen Bomber angegriffen wurde und sank. Das Wrack liegt in 30 m Tiefe aufrecht auf dem Meeresgrund. Besonders interessant ist die Ladung: Panzer, LKW, Waffen, Motorräder, Eisenbahnwaggons sowie eine Lok.

Die SS Thistlegormt ein Muss für jeden Rotmeer-Taucher. Sie ist ein Genuss für Wrackfreunde, nicht zuletzt wegen ihrer spektakulären Ladung. Sie bietet aber auch eine Vielfalt an Fischen. Schulen von Barrakudas oder große Thunfische und Schnapper sind hier keine Seltenheit. Als künstliches Riff zieht sie zudem zahllose Korallenfische an. Sehenswert sind das Heck mit seinen Kanonen, das Mittschiff und Vorderschiff, der Bug und die Ladung, sowie die Fahrzeuge, die beiden Lokomotiven, die Schlepptender und die Wasserwagen. Die Strömungen am Wrack sind moderat, bisweilen auch stark. Die Sicht ist generell mäßig und oft liegen viele Boote vor Ort. Als beste Tauchzeit empfehlen sich die frühen Morgenstunden.

 

  

Hier Text einfügen

 

  

Hier Text einfügen

 

  

Das Riff erstreckt sich rund um die Insel Groß-Siyul (Big Siyul) und ist sehr unterschiedlich. Manchmal unterbrechen Sandtäler (Wadis) das Riff, dann gibt es wieder Überhänge und Spalten zu erkunden. Ein übermäßig reicher Bewuchs von Korallen und unzählige Fische. Die meisten Tauchgänge gehen mit einer schnellen Strömung, aber an der Nordspitze finden Sie einen sanften Abhang von zirka 10 bis 30m. Im Tiefen sieht man häufig Haie und große Rochen, im Seichten Schulen von Süßlippen und Masken-Falterfischen.

Eine Abwechslung aus Hartkorallen und Weichkorallen findet man an der Insel „Klein-Siyul“. Es ist ein fantastischer, farbenfroher Tauchgang, wobei man alle möglichen Rifffische des Roten Meeres entdecken kann. Außerdem kann der Taucher mit einem guten Auge Stein- und Skorpionfische entdecken. Im Sand liegen öfters gut getarnte Krokodilfische, weiters kann man mit etwas Glück Napoleons, riesige Zackenbarsche und Schildkröten beobachten.

Rückkehr in den Hafen am Tag vor der Abreise nachmittags (ca. 14.00 Uhr), letzte Übernachtung auf dem Boot oder im Hotel, Transfer zum Flughafen oder Anschlusshotel.

Achtung: Die Tourbeschreibung ist lediglich ein Vorschlag. Welche Tauchplätze auf den Touren tatsächlich angefahren werden, ist von vielen Faktoren wie z.B. Wind und Wetter abhängig!

OBEN