Tauchplätze im Roten Meer
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Abu Dabab
Übersicht
20 Minuten westlich des Elphinstone-Riffs stoßen wir auf Abu Dabab III – ein Tauchplatz, der für das Wrack "Heaven One" und auch für die Delfine bekannt ist, die sich hier gerne aufhalten. Darüber hinaus gibt es kleine Höhlen, wunderschöne Korallengärten, Amphorenreste und die Möglichkeit, einen fantastischen Nachttauchgang zu erleben.
Beschreibung
Eine einzigartige Struktur macht dieses Riff so bemerkenswert: Es gibt Einkerbungen und kleine Höhlen, außerdem einen atemberaubenden Korallengarten. Hier sind alle Arten von Kaiser- und Falterfischen zu Hause, aber auch Riffhaie. Aufgrund seiner Lage und einer maximalen Tiefe von 16 m eignet sich Abu Dabab I hervorragend für entspannte Tages- und aufregende Nachttauchgänge.
Im Süden, fast genau in der Mitte, befindet sich ein einzelner Block. Dort sehen Sie leuchtend rote Feuerfische sowie Federsterne und nachts Haarsterne. Außerdem ziehen im Süden immer wieder Delfine vorbei. Im Südosten gibt es eine weitere Ansammlung von Ergs mit Weich- und Hartkorallen, um die herum gelegentlich Karettschildkröten und Haie zu finden sind.
Im Norden liegt das berühmte "Heaven One". Viele Geschichten ranken sich um dieses Wrack. Nicht weit entfernt finden Sie Anemonenkolonien und ein mit alten Korallen bewachsenes Höhlensystem, bevor Sie in zwei Lagunen auf der Westseite mit mächtigen Korallen sowie Barben- und Schnapperschwärmen eintauchen.
Auf der Westseite erstreckt sich eine alte Korallenformation nach Süden mit einigen Felsblöcken, auf denen Riffhaie gerne schlafen. Am Riffkante finden Sie Überreste von Amphoren.
Hotspots
- Das Wrack "Heaven One"
- Verschiedene Haiarten, Muränen, Feuerfische, Delfine und viele mehr.
- Wunderschöne Korallenlandschaften
Tauchpläne
Vom Boot aus fahren wir nach Westen. Am Ende des Riffs erstreckt sich eine Riffnase in Richtung Süden. Daneben befinden sich einzelne Korallenblöcke. In diesem Bereich findet man oft junge Riffhaie, aber auch Ammenhaie wurden dort schon gesichtet, sowie Muränen und Napoleon-Lippfische. Auf dem Rückweg sollten Sie am Riff entlang tauchen und die Augen offen halten: In der ersten großen Einkerbung finden Sie Splitter historischer Tontrinkgefäße.
Mit dem Zodiac erreichen Sie in 5 Minuten das Wrack der „Heaven One“. Das Schiff brannte oberhalb der Wasserlinie völlig aus. Dementsprechend ist wenig übrig geblieben. Aber Sie können immer noch den Kiel und den Motor sowie einige Teile im Außenbereich sehen. Vom Wrack aus geht es weiter Richtung Süden, über einen Korallenhügel. Dann erscheint der Eingang zur Höhle – das Lichtspiel dort ist fantastisch!
Vom Boot aus müssen Sie nur wenige Meter schwimmen, bis Sie den Block in der Mitte erreichen. Dort finden Sie oft eine große Muräne und viele Feuerfische. Weiter östlich geht es zu den nächsten Blöcken mit Beilbauchfischen und Seenadeln. Auch Schildkröten kommen hier gerne vorbei. Zurück Richtung Riff finden Sie Skorpionfische und blau punktierte Stachelrochen, im oberen Bereich auch Schwärme von Schnappern und Barben oder Krokodilfisch.
Der Block in der Mitte im südlichen Bereich bietet alles, was man für einen Nachttauchgang braucht - von Haarsternen bis hin zu Korbseesternen und Spanischen Tänzern, Kalmaren, Krabben, Garnelen und auf dem Boden Bärenkrebse mit 20-30 cm Größe. Man sollte nicht zu viel Licht benutzen - es lohnt sich!