Itinerary

Highlights

  • Zabargad-Rocky Island-St. Johns
  • Nach der Ankunft in Hurghada oder Marsa Alam, Transfer zum Schiff in Port Ghalib, Abendessen und Abfahrt am nächsten Morgen.
  • Bereits am Nachmittag geht es direkt Richtung Süden zu den Inseln Zabargad und Rocky Island, die südlichsten Inseln im Ägyptischen Roten Meer. Unzählige Weich- und Hartkorallen erwarten die Taucher hier im tiefen Süden.
  • Weiter geht es nach St.John’s, eine Mischung aus dem Besten, was das Rote Meer zu bieten hat. Bunte Korallengärten mit Fischschwärmen, atemberaubende Steilwände, Riffe mit Höhlengängen, einige Wracks und, nicht zu vergessen, die spektakulären Nachttauchgänge.
  • Auf dem Weg wieder hoch Richtung Norden fahren wir die Plätze von Sataya, Malahi, Abu Diab, Shaab Maksur, Shaab Claudia, Abu Galawa und Gota Sharm an, so dass für ausreichend Abwechslung gesorgt ist! Auch hier erwarten Euch mit großer Regelmäßigkeit Haibegegnungen.
  • Auf der Fahrt zurück in Richtung Festland gibt es mit dem Elphinstone Reef noch einen weiteren Leckerbissen! Die Nordspitze bringt noch immer beste Voraussetzungen, bei einem early morning dive auf Hammerhaie zu treffen.
Verfügbarkeiten get_app Touren

Elphinstone

Das 350m lange und 60m breite Riff liegt je nach Wasserstand etwa 1-3m unter Wasser.
Richtung Norden neigt sich das Riffdach auf 3-4m zur Kante hin. Nach einem steilen Hang erreicht man bei 18-20m das Plateau. Dieses fällt etwa 70m lang kontinuierlich auf eine Tiefe von 40m ab. Ein tiefer Spalt kündigt hier das 50m-Plateau an, das sich weitere 30m nach Norden zieht.

Die Ostseite ist gekennzeichnet von Plateaus und Überhängen, sie fällt terrassenartig über 100 Meter in die Tiefe. Das Südplateau läuft wellenförmig von 18 bis auf 43m in die Tiefe. Die komplette Westseite hingegen zeichnet sich durch eine Vielzahl von Überhängen im oberen Bereich aus.

Shaab Shona

Die Lagune ist aus einem ausgetrockneten Flusslauf (Wadi) entstanden und bei einem Durchmesser von 150m zwischen 5 und 45m tief. Den Wadi kannst Du in der Mitte noch als Kanal erkennen, der nach Norden und Süden ansteigt. Im Norden liegt ein Hochplateau, dessen Kanten von 14 bis über 40m in die Tiefe fallen.
Die Nordseite ist von Blöcken geprägt, an denen man Geisterfetzenfische, Großmaulmakrelen, Glasfische und Krokodilfische findet, aber natürlich auch ebenso viele verschiedene Korallenarten. Sie reichen von der Riffkante teils bis auf 20m hinab und sind übersät mit Leben.

Dangarus Riff

Dies ist das südlichste Riff von St. John’s und bietet reichlich Abwechslung. Das Riff hat eine Ausdehnung von 150m mal 70m. Am Hauptriff liegt das kleine Höhlensystem verborgen. Es ist einfach zu betauchen und birgt keine Gefahr, sich zu verirren. Der Eingang liegt auf einem kleinen Hochplateau in 9m Tiefe.
Im äußeren Bereich erstreckt sich das Plateau noch 60m weiter nach Süden. Hier gibt es Teppichanemonen und Harlekinkrebse, die symbiotisch zusammenleben. An einer anderen Stelle lebt ein Hammerhai. Nach Westen erheben sich zahlreiche Korallenstrukturen aus einer Mischung von Weich- und Hartkorallen. Dazwischen verstecken sich immer wieder Riesenmuränen und Napoleonfische. Zwei Ergs reichen aus 20m Tiefe bis 9m unter die Oberfläche. Richtung Osten liegt ein sehr schöner Garten aus Bergkorallen in allen Farben.

Durch die Verwirbelungen an den Ergs ist es bei stärkerer Strömung ein anspruchsvoller Tauchplatz. Außerdem kann einen die Morgenströmung ins Freiwasser drücken.

Shaab Marsa Alam

Shaab Marsa Alam ist 350m bis 400m lang und wie ein umgekehrtes L geformt. Im Norden beginnt es mit 50m Breite und dehnt sich bis zum Beginn der Lagune in der Mitte auf 80m aus. Danach setzt es sich auf der Ostseite mit einer Breite von 10 bis 20m wie eine Barriere nach Süden fort.
Es gibt ein paar echte Sehenswürdigkeiten: Im unteren Teil der Lagune, westlich der Barriere, befinden sich in 12 bis 15m Tiefe zwei Korallenblöcke - ein großer von 1 mal 20m und ein kleinerer von 6 mal 6m. Sie ziehen sich von Nordosten nach Südwesten und sind so miteinander verwachsen, dass sie wie ein eigenes Riff wirken. Sie sind im oberen Teil schön bewachsen mit Hart- und Weichkorallen. Es gibt ein kleines Kavernensystem zu erforschen.

Im Nordosten findet man noch die Überreste eines versunkenen Safaribootes. Hier trefft Ihr auf Krokodilsfische, Muränen und Schwärme von Schnappern.

Im Norden und im Westen gibt es jeweils noch einen wunderschönen Korallengarten. Beide beinhalten Putzerstationen, sind mit Sandflächen versetzt und beherbergen Sandaale, Schwärme von Barben, Schnappern und anderen Rifffischen. Man findet Muränen, Oktopusse, Schnecken und freche Nemos. Beide Plätze sind am einfachsten mit dem Zodiac anzufahren. Der Weg zurück zum Boot ist machbar, auf jeden Fall schafft man es in Sichtweite des Safaribootes, um sich vom Zodiac aufsammeln zu lassen.

Shaab Sharm/Gota Sharm

Gota Sharm hat eine Länge von 250m, eine Breite von 100m und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Seitenenden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus Steilwänden, die über 100m in die Tiefe reichen. Die Plateaus liegen 20m (am Riff) bis 35m tief (im Außenbereich). Die Strömung kommt morgens in der Regel von Nordwest und am Mittag aus Nord. Trotz dieser Berechenbarkeit sollte man auf sie achten, da sie schon mal heftig werden kann und man Gefahr läuft, vom Plateau gepustet zu werden.
Auf dem östlichen Plateau findet man den „Lanabü“ (Langnasenbüschelbarsch) in einer Gorgonie, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Schwarmfisch und zwei Putzerstationen: eine mittig auf dem Plateau für junge Thunfische, die andere, bei einem großen Block an der Südseite, für Doktorfische.

Auf dem Ostplateau kann die Strömung zu Verwirbelungen führen, die das Tauchen erschweren.

Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und auch hier gibt es eine Putzerstation. Auf ihrer nördlichen Seite trifft meist die Strömung auf Gota Sharm. Ein guter Platz also für Großfisch wie den Hammerhai. Ziemlich genau gegenüber, auf der Südseite, hat man schon Mantas gesichtet, aber es ist wahrscheinlicher, Riffhaie, Makrelen, Thun und Barrakudas zu treffen.
Für technische Taucher gibt es hinter dem Ostplateau auf der Nordseite ein Wrack, die Oyster. Es ist ein altes Safariboot mit gut erhaltenen Aufbauten, das bei gut 70 Metern liegt. Auch eine Höhle, die hinter der Gorgonie bei 43 Metern beginnt und weit unter das Plateau führt, ist für Tekkies spannend.

Sataya Gota Soraya

„Soraya“ bedeutet „klein“. Dies sagt uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe in dem zu betauchenden Areal liegt bei 20 bis 25 Metern. Das Riff hat eine Länge von 250m und eine Breite von etwa 70m. Das Boot ankert in der Regel in einer kleinen Lagune im Südosten des Riffes. Je nach Strömung gibt es aber auch die Möglichkeit, das Boot im Südwesten an einer Einkerbung des Riffes festzumachen. Das Sataya-Gebiet hat fast immer Strömung aus Norden.
Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Plätze, um in der Mittagszeit zu tauchen. Hier tauchen nur sehr Wenige und man bekommt den Eindruck, dass man kurz nach der Entstehung des Korallengartens ins Wasser geht.

Die, aufgrund der Strömung aus Norden, gängigsten Tauchtouren beginnen mit dem Zodiac natürlich im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts herum taucht. Hier kann man prima Navigation üben und man hat in jeder Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten vor sich. Außerdem gibt es im Norden einen kleinen Weg durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist ausgekleidet mit Bergkorallen. Das ganze Gebiet ist voll von riesigen Bergkorallen, großen Tisch-, Leder- und Weichkorallen. Es gibt eine Menge juvenile Fische, große Schwärme von Schnappern, Großaugen und Barben. Außerdem kann man Schnecken finden, sowie Delfine und junge Riffhaie.

Es gibt noch einen weiteren Korallengarten im nordwestlichen Bereich, hinter einer Sandstraße. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt im Norden ab bis auf 40m.

Shaab Claude

Shaab Claude ist etwa 150m lang und 60m breit bei einer Maximaltiefe von 24m. Boote ankern meist im Süden, weil dort in 10m Tiefe der Höhleneingang liegt. Auch den meisten Fisch findet man im südlichen Bereich des Riffs. Hier leben z.B. Fledermausfische, Drücker, Wimpelfische, Barben und Schnapper. Auch große Napoleons sind keine Seltenheit.

Oft erschwert eine Strömung aus Norden das Tauchen auf der Westseite über dem Korallengarten oder macht es ganz unmöglich. Nach einer holprigen Fahrt mit dem Zodiac bis zum Kanal und den Anemonenkolonien wird man mit einem schönen Drifttauchgang auf der Ost- oder Westseite belohnt.

Paradise Riff

Das Paradies-Riff ist im Norden über mehrere Blöcke mit Cave Reef verbunden und hat eine Ausdehnung von etwa 250m mal 80m. Rings um den südlichen Bereich fällt eine Drop-off-Kante weit über 50m ab.
Im Westen erstreckt sich von Norden kommend ein sehr schöner Bergkorallengarten, der Richtung Süden in eine abstrakte Erg-Landschaft übergeht. Diese Korallentürme mit einer Höhe von 3 bis 12m sind abstrakte Gebilde mit teilweise bedrohlich erscheinender Neigung.

Büffelkopfpapageifische findest Du im Osten und im Westen Adlerrochen und Riffhaie.

Im Süden liegt einer der Eingänge zu einem kleinen Höhlensystem. Er ist erkennbar an einer Ansammlung von Anemonen. Die Höhle besteht aus zwei großen Räumen und ist teilweise im oberen Bereich durchbrochen, wodurch das Sonnenlicht gut eindringen kann. In der Höhle findet man eine große Anzahl verschiedener Schnecken.

Die beiden Lagunen sind ein wahres Paradies. Auf der sandigen Fläche tummeln sich Grundeln und Seenadeln. Richtung Osten steht eine Koralle, die von oben nach unten gewachsen ist und erst 30cm über dem Boden stoppt. Hinter ihr beginnt ein farbenfroher Korallengarten.

Habili Jaffar

Habili Jaffar hat im oben Bereich einen Durchmesser von 15m mal 8m. Es hat zwei plateauähnliche Riffnasen. Die eine fängt bei 18m an und zieht sich wellenförmig bis weit über 50m Richtung Norden, bevor sie in einer schrägen Sand- und Geröllhalde in die Tiefe stürzt. Die andere startet bei 15m und läuft fast genau Richtung Süden, fällt dann kontinuierlich bis auf 45m, bevor sie sich nach einem kleinen Überhang vollends in der Tiefe verliert.
In diesem Riff tummeln sich Barrakudas, Schnapper, Flötenfische, Wimpel- und Kaiserfische. Auch Grau-, Weißspitzenriff- und Seidenhaie schauen vorbei und zu bestimmten Zeiten auch schon mal ein Longimanus oder Manta.

Der Korallenbewuchs reicht von Leder- über Weichkorallen in allen Mint-Tönen bis zu Feuer- und Geweihkorallen, vereinzelt in der Tiefe auch Fächerkorallen.

Das Riffdach ist erstklassig zum Austauchen geeignet. Hier gibt es zwar immer Strömung und Wellenbewegung, aber eben auch Fisch ohne Ende.

Allerdings lässt sich das Riff nur bei gutem Wetter anfahren, da das Riffdach nur knapp unter Wasser liegt und sich daher leicht eine große Welle aufbaut. Wenn das so ist, wird der Ein- und Ausstieg schwierig bis unmöglich.

Umm Aruk

Sieht man Umm Aruk an der Oberfläche, ist es kaum zu glauben, dass dieses Riff eine Ausdehnung von 200 mal 250m hat. Im Süden zieht sich ab der zerklüfteten Riffkante eine Abriebkante bis auf 20m nach unten. Östlich davon ragen zwei mächtige Blöcke an die Oberfläche. Hinter ihnen erstreckt sich ein bizarres Bild von zwei Dutzend Korallentürmen mit 6 bis 9m Höhe und 2 bis 4m Durchmesser, wo sich Korallen und Fische um die besten Plätze streiten.Wer Wimpel- und Zitronenfalterfische in großer Anzahl sehen möchte, sollte auf jeden Fall die Nordseite tauchen. In den ansteigenden, lagunenähnlichen Einkerbungen trifft man oft junge Weißspitzenriffhaie.

Auf der Westseite stehen weitere Mega-Blöcke. Dahinter zahlreiche Ergs, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Dazwischen leben, gut geschützt, Adlerrochen und Sandaale.

Die Strömung ist unbeständig und kann aus allen Richtungen kommen. Aufgrund der Verwirbelungen zwischen den Blöcken ist sie aber hervorragend nutzbar.

Habili Ali

Dieses Riff ist das nordöstlichste vom Zentralbereich St.John’s. Es ist ein Steilwandriff, das je nach Jahreszeit zwischen 0 und 4m unter Wasser liegt. Die Riffkante ist überall durchzogen mit Furchen, Einkerbungen und Überhängen. Überall gibt es schönen und reichlichen Bewuchs mit Weich- und Hartkorallen sowie sehr große Gorgonien und schwarze Korallen zu sehen. Neben den großen Fächerkorallen kannst Du sicher auch den Liebling aller Taucher betrachten, den Langnasenbüschelbarsch.
In der Breite misst Habili Ali von Nord nach Süd 20 bis 25m, in der Länge von Ost nach West 150 bis 200m. Im Süden fällt es 10 bis 15m ab und geht dann in ein schmales Plateau über. Die Ost- und Westseite fallen weit über 40m in die Tiefe.

Leider kann das Riff nicht immer angefahren werden, denn das Dach liegt so knapp unter Wasser, dass sich schon bei kleiner Außenwelle ganz ordentliche Brecher bilden können.

Da Habili Ali ein Außenriff ist, kann die Strömung von schwach bis sehr stark sein und aus allen Richtungen kommen. Ein Strömungstest ist daher unabdingbar.

St.Johns Gota Soraya

Das Riff reicht bis weit über 100m in die Tiefe und hat im Süden einen Kamin bei 9m Wassertiefe, der mit schwarzen Korallen bewachsen ist. Das Betauchen des Kamins kann wegen herab fallender Steine gefährlich sein.
Die Westseite ist eine Wand mit tiefen Einkerbungen und Auswüchsen. Dort findest Du einen Block, der wie aus dem Riff herausgewachsen scheint und aus 22m bis 9m unter die Oberfläche reicht. In der Tiefe ziehen ab und zu ein paar Graue Riffhaie vorbei.

Im Norden hat St. John`s Gota Soraya nach einer Steilwand von 15m eine Riffnase, die mit einer Schräge weit über 70m nach unten läuft. Sie ist über und über mit Gorgonien und Peitschenkorallen bestückt sowie mit riesigen Weichkorallenfeldern. Grauschwarze Schnapper und Riffhaie sind dort häufig anzutreffen.

An der Ostseite findest Du in den breiten Einkerbungen Schwärme von Schnappern und Barben. Oft bekommt man auch Manta-Besuch, da dort die Strömung aufs Riff trifft.

St. Johns Gota Kebir

St. John`s GotaKebir ist 250m lang und 120m breit. Der Norden endet in einer Steilwand, die zum Teil bis auf 35m abfällt und in eine kleine Kante mündet, bevor sie weiter in die Tiefe stürzt. Die Westseite fällt mit Überhängen und tiefen Einkerbungen auf 20 bis 25m, dann mit einer leichten Schräge in den Außenbereich und verschwindet dort in der Tiefe. Im Osten fällt die Wand 20 bis 30m ab und geht dann in einen Überhang über. Der nördliche Teil fällt direkt in die Tiefe. Auf dem Weg dorthin stehen riesige Gorgonien mit einem Durchmesser von 3 bis 4m.
Die Südseite ist überzogen mit Korallenfeldern. Die Riffwand dort verläuft senkrecht nach unten auf das zweite Plateau bei 55m Tiefe.Auf dem Plateau kannst Du Mantas, Graue Riffhaie und Hammerhaie beobachten, wie sie ihre Bahnen ziehen. Jeweils auf der West- und Ostseite, hinter dem Plateau auf 9m, befinden sich Höhlen. Beide verlaufen fast identisch in einem spannenden Rundweg mit großem Durchmesser. Bitte achtet jedoch auf Dinge, die durch die ausgeatmete Luft herunterstürzen können.

Shaab Maksur

Maksur liegt 15 bis 20 Minuten von Shaab Claude und Abu Galawa entfernt. Es ist 350 bis 400m lang und hat drei Plateaus, davon eines - untypisch für ein Außenriff - auf der Westseite. Die Strömungen sind ähnlich wie bei Elphinstone, denn beide Riffe haben fast exakt die gleiche Ausrichtung.
Das Südplateau besteht eigentlich aus zwei Ebenen. Die erste reicht von 18 bis 35m, die zweite von 35 bis 42m. Beide haben eine Länge von 50 bis 60m und eine Breite von 40m. Am Ende geht es steil abwärts auf 80m, danach in eine Schräge weiter bis 120m, bevor das Riff vollends in der Tiefe verschwindet.

Die Westseite hat etwas Besonderes, denn abgegrenzt von einem Korallengarten und einem Block am Ende liegt in der Mitte des Plateaus eine kleine Lagune, die mit einer Tiefe von 13-16m und einer Breite von 20m sehr schön eingebettet ist. Hier liegen einige Wrackteile von einem alten Safariboot, das nach 14 Tagen im Dienst aufs Riff gefahren ist. Die Aufbauten wurden über Bord geschmissen und der Rumpf wurde in die Werft zur Rekonstruktion gebracht. Mittlerweile ist das Riff sehr schön um die Wrackteile herum gewachsen.

Der östliche Bereich ist Steilwand und im Norden gibt es ein weiteres Plateau in einer Tiefe von 20 bis 37 Metern, auf dem sich kleinere Hügel und ein Korallengarten befinden. Hier können, wie überall bei diesem Riff, Fallströmungen auftreten. Am nördlichsten Punkt gibt es noch mal zwei Zinnen, die durch einen 8m tiefen Spalt vom Riff getrennt sind.

Dahra Wadi Gimal

Mit einer Breite von 350m und einer Länge von gut 3km ist Dahra Wadi Gimal ein lang gezogenes Riff, das im Norden über mehrere Blöcke in fast eigenständige Riffe ausläuft. Es eignet sich gut zum Übernachten und liegt 5 Minute entfernt von Shelaniat. Im Süden hat man ein schmales Plateau in einer Tiefe zwischen 5 und 14m mit mehreren kleinen Korallenblöcken von 1 bis 2m Höhe - hervorragend geeignet für einen Nachttauchgang. Das Plateau hat eine Breite von 30m, bevor es über mehrere Stufen in den Kanal Richtung Wadi Gimal Island geht. Hier gibt es eine der größten Papageifischarten, den Büffelkopf-Papageifisch.
Auf der östlichen Seite, abgegrenzt durch einen Korallenausläufer, befinden sich Korallentürme mit 9 bis 12m Höhe und Durchmessern von 2 bis 3m. Sie haben im oberen Bereich lila Weichkorallen, gemischt mit Hartkorallen. Ein ideales Revier für Glas- und Rotfeuerfische, riesige Seegurken und Seezungen.

Auf der Außenseite verläuft ein sehr schmaler Kanal mit einer Engstelle in der Mitte. Richtung Osten stößt Du auf ein riesiges Labyrinth aus allen Arten von Korallen. Es hat eine imposante Höhe von 10-15m und besteht aus Tischkorallen mit teils 4m Durchmesser, schiffsgroßen Bergkorallen sowie Salatkorallen mit 2m hohen Blättern. Unbedingt ansehen!

Shaab Malahi

ShaabMalahi hat eine Länge von 100m und eine Breite von 60m. Die Tiefe variiert von 22m bis 6m im Innenbereich. Nur auf der Ostseite nach etwa 50m gibt es eine Drop-off-Kante.
Das Riff ist ein Gewirr aus Blöcken, die das Areal fast kreisrund einschließen. Sie ragen teils 16 bis 20m steil empor und im oberen Bereich hat sich ein Überhang gebildet.

Das Labyrinth aus Blöcken ist am entspanntesten mit einem Guide zu betauchen, außerdem variiert die Tauchtiefe oft und teils extrem, so dass die Ohren hier Höchstleistungen erbringen müssen.

Die Kanäle haben einen Durchmesser von 2 bis 8m, die Lagunen fast 15m. In dem verzweigten Labyrinth vertaucht man sich schnell, aber Richtung Süden findet man immer einen Ausgang.

ShaabMalahi gibt Dir die Möglichkeit, die Entstehung von Riffen zu betrachten, denn aufgrund der Witterung ist dieses Riff immer in Bewegung. Hier sollte man in den überwachsenen Gängen und Höhlen auf herunterfallende Gegenstände achten.

Im Westen befindet sich ein Block, auf dem eine Tischkoralle thront. Leicht südlich gibt es einen kleineren Block, der nur noch von ein wenig Stein gehalten wird und an ein Bügeleisen erinnert. Dort ist auch ganz in der Nähe der Ankerplatz. Hinter und unter dem Boot ist eine Sandfläche, die in etwa 20 Meter Tiefe, weit in den Süden laufend, einige schöne große Blöcke beherbergt. Im ihrem Südosten gibt es zwei Blöcke, die ausschauen, als ob sie mit Tischkorallen verbunden wären. Hier und etwas weiter nördlich gibt es Schwärme von Wimpelfischen. Aber in diesem Gebiet gibt es überhaupt viel zu entdecken.

Zabargad

Zabargad hat zwei Schiffswracks zu bieten, die beide im sporttaucherfreundlichen Bereich liegen. An der Ostseite findet man zwischen 1 - 24 Metern Tiefe ein 70 m langes und etwa 10 m breites Wrack, über dessen Namen und Geschichte schon lange gerätselt wird. Man nimmt an, dass es sich um ein russisches Motorfrachtschiff handelt, das nach einer Kollision oder Explosion an Bord den Schutz der Insel suchte und dort sank – dafür würden die Schäden im Heckbereich sprechen. Der Bewuchs des Wracks lässt auf eine Untergangszeit in den 1950er bis -60er Jahren schließen.

An der Südostseite befinden sich im oberen Riffbereich viele Höhlengänge, in denen man mit etwas Glück Nacktschnecken und Strudelwürmer findet. Auf der Westseite von Zabargad können neben wunderschönen Hartkorallengärten die Überreste des Safarischiffs „Neptuna“ betaucht werden, das hier im Jahr 1981 sank. Auf dem sandigen Grund in knapp 24 Metern findet man heute vereinzelt Zeugnisse des Untergangs: einen Generator, mehrere Koffer, ein Radargerät sowie eine Tauchflasche. Vom Wrack des Schiffes fehlt jedoch jede Spur. Da das Riff an dieser Stelle nur langsam steiler wird, kann das Safariboot nicht weiter in die Tiefe abgerutscht sein, muss also irgendwo in der Nähe liegen. Vermutlich trieb es damals, als das Heck schon unter Wasser lag, noch ein Stück weiter, während die besagten Gegenstände über Bord fielen. Das Wrack der „Neptuna“ konnte bis heute nicht lokalisiert werden und bleibt somit eines jener Geheimnisse, mit denen das Rote Meer noch immer aufwarten kann.

Safari-Boote suchen zum Ankern meist an der Südseite der Insel Schutz - hinter einer großen Lagune. Um die Lagune herum, die ca. 10-12 Meter tief ist, geht es steil hinunter in Tiefen bis über 50 Meter. Man kann das Innere der Lagune über zahlreiche Durchgänge durch den Fels, der sich um die Lagune erhebt und üppig mit bunten Weichkorallen bewachsen ist, erreichen.

Rocky Island

Die Insel hat eine Ausdehnung von 300m mal 80m und besitzt ringsum ein Saumriff. Jenseits geht es abwärts bis weit über 100m.
Die Südseite des Riffs besteht aus Überhängen und Halbhöhlen, wo sehr oft Weißspitzenriffhaie schlafen. Noch mehr sind der Osten und Westen echte Shark Points, denn hier stehen die Haie in einer Strömung, die aus Norden kommt und auch riesige Schwärme von Sardinen und ihren Räuber, die Thunfische, herantreibt.

Der Norden dagegen ist eine tief eingekerbte steile Wand mit Vorsprüngen und Überhängen. Der Bewuchs aus verschiedenen Korallen ist ein Leckerbissen für Schnecken. Hier trifft man manchmal Delphine.

Im südlichen Bereich, kurz vor der Westecke, erscheint in 60-70m Tiefe, also nur für technische Taucher erreichbar, das Wrack der „Maiden“. Dieses Luxusschiff wurde 2002 gefunden. Seine ehemalige Glocke steht bei der Umweltorganisation Hurghada Environmental Protection and Conservation Association (Hepca) im Büro.

Auch rund um Rocky Island gelten wieder Marineparkregeln und durch verschiedenste Strömungen ist es ein sehr anspruchsvolles Riff.

Touren

Day 1

Tag 1

Nach Ankunft in Hurghada oder Marssa Alam Transfer zum Boot.
Einchecken, Abendessen und man verbringt die erste Nacht im Hafen


Abfahrt

Abfahrt am Morgen.
Einweisung auf dem Boot,
Tauch-, Sicherheits- und Ausrüstungsbriefing.
Tauchgang an Abu Dabab und Gota Marsa Alam

Day 2

Day 3

Rocky Island

Tauchgänge an Rocky Island und Zabargad


St. Johns

Tachgang an
Gota Kebira
Habili Ali
Umm Aruk
Nachttauchgang an Umm Aruk

Day 4

Day 5

Sataya

Tauchgang an
Gota Soraya St. Johns
St. Johns Caves
Sataya süd
Nachttauchgang an Sataya süd


Sheleniat

Tauchgang am
Claude Riff
Abu Galawa Soraya
Sheleniat
Nachttauchgang an Sheleniat

Day 6

Day 7

Rückfahrt

Tauchgang am Elphinstone Riff und Marsa Shona
Rückfahrt zum Hafen.
Alle Teilnehmer erhalten mindestens 20 Stunden Sicherheitsruhe vor dem Flug.
Übergabe von Lehrmaterial / Videos


Auschecken

Frühstück und Check out spätestens um 10 Uhr.
Transfer zum Flughafen oder Hotel.

Day 8